DE804360C - Heizkessel, insbesondere fuer Zentralheizungen - Google Patents

Heizkessel, insbesondere fuer Zentralheizungen

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DE804360C
DE804360C DEP20446D DEP0020446D DE804360C DE 804360 C DE804360 C DE 804360C DE P20446 D DEP20446 D DE P20446D DE P0020446 D DEP0020446 D DE P0020446D DE 804360 C DE804360 C DE 804360C
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Germany
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boiler
water
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Expired
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DEP20446D
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English (en)
Inventor
William Herbert Smith
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Heizkessel, insbesondere für Zentralheizungen Die Erfindung betrifft Heizkessel, insbesondere für Zentralheizungen, die mit Wasser oder Dampf betrieben werden. Der Kessel ist mit einem Brennstofftrichter versehen, von wo aus der Brennstoff einer am Fuß des Feuerraumes gelegenen Verbrennungszone zugeführt wird, durch die Primärluft hindurchgedrückt wird. Die heißen Gase dieser Verbrennungszone steigen durch die Kanäle innerhalb des Kessels auf.
  • Zunächst sieht die Erfindung einen Heizkessel der gekennzeichneten Art vor, in welchem die inneren Kanäle die Rauchgase von der Verbrennungszone zur Oberkante des Kessels führen, dort umlenken und dann durch Seitenkanäle abwärts zum Fuß des Kessels leiten. Der Querschnitt der Seitenkanäle verändert sich nach unten zu derart, daß er durch die zleichzeitig den Feuerraum begrenzenden Kanalwände in Breitenrichtung eingeengt wird, während er sich in Längsrichtung unterhalb des Brennstofftrichters stetig erweitert. Der Brennstofftrichter kann somit die volle Breite des Kessels einnehmen und der Feuerungsraum maximale Breite aufweisen.
  • Die Primärluft wird durch eine Düse zugeführt, die sich innerhalb des im Feuerraum aufgehäuften Brennstoffes befindet und abwärts gerichtet ist.
  • Ferner sieht die Erfindung einen Kessel von der gekennzeichneten Art vor, in welchem das Gebläse von einem in Abhängigkeit von der Wassertemperatur arbeitenden Thermostaten gesteuert wird. Der Thermostat kann so eingestellt werden, daß er einen das Gebläse antreibenden elektrischen Motor ausschaltet, wenn die Wassertemperatur über einen vorbestimmten Wert ansteigt und ihn abschaltet, wenn die Wassertemperatur unter einen vorbestimmten Wert fällt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind verkörpert in der vorzugsweisen Ausführungsform eines Kessels, der nachfolgend als Beispiel im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben wird, in welchen Fig. i eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, längs der Linie 11-II der Fig.2 einer bevorzugten Ausführungsform des Kessels, Fig.2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 3 eine Aufsicht, teilweise im Schnitt, längs der Linien III-111 der Fig. i darstellen.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist der Kessel i im wesentlichen von rechteckigem Querschnitt und der Brennstofftrichter 2 erstreckt sich über die volle Breite der Rückseite des Kessels. Der Feuerungsraum 3 befindet sich schräg unter dem Zuführungstrichter.
  • Unmittelbar über dem Feuerraum 3 führen Kanäle 4 nach aufwärts und an jeder Seite Kanal 5 nach abwärts zum Fuß des Kessels bei 6 unterhalb des Feuerungsraumes und dann nach hinten aufwärts zum Kamin 7.
  • Die Kanäle 4, der Feuerraum 3 und die Seitenkanäle 5 sind alle von zu erhitzendem Wasser umgeben, wobei die Trennwände 8 und 14 der Kanäle, der dichte Boden 9, die Rüdkwand io des Feuerraumes, die Wände i i, 12 und der obere Abschluß 13 des Kessels sowie die Wände iio zwischen dem Kessel und dem Brennstofftrichter sämtlich hohl ausgebildet sind und die so gebildeten Hohlräume miteinander in Verbindung stehen. Die Kanäle 4 sind durch eine zentrale Trennwand 14 getrennt, die sich vom oberen Teil des Kessels abwärts erstreckt. Auch diese Trennwand ist hohl ausgebildet und steht mit den anderen Wasserräumen in Verbindung. Wie ersichtlich, ist das Wasser in dem Kessel auf eine große Anzahl verhältnismäßig enger Kanäle verteilt, so daß es den heizenden Gasen eine sehr große Oberfläche darbietet, was die Heizwirkung wesentlich unterstützt.
  • Die Seitenwände 8 des Feuerraumes 3 sind einwärts gerichtet, wobei die Wände von gleicher Dicke sind. Dies ergibt mit den senkrechten Wänden des Kessels eine allmählich abnehmende Breite der Seitenkanäle 5. Um den Rauchgasen einen genügenden Querschnitt zu sichern, nehmen die Abmessungen der Kanäle 5 in Kessellängsrichtung zu, und zwar von der Ebene der Unterkante des Zuführungstrichters 2 an, wie in gestrichelten Linien in Fig. i und 3 angedeutet, schräg unter den Brennstofftrichter. Durch diese Anordnung ist es möglich, dem Brennstofftrichter die volle Breite des Kessels zu erteilen, während der Feuerraum an seinem Fuß maximale Breite aufweist.
  • Dem Feuerraum 3 wird der Brennstoff vom Trichter 2 durch eine schachtförmige Öffnung 15 zugeführt, die den Zweck hat, dem Brennstoff die gewünschte Schüttlage zu erteilen. Der Schacht erweitert sich konisch, und es sind außerdem Verteiler 16 vorgesehen, die den Brennstoff so in den Feuerraum leiten, daß er sich dort, wie gewünscht, aufhäuft.DieOffnung am Kohlenzuführungstrichter ist in solcher Höhe angebracht und so gestaltet, daß die durch die Eigenschwere herunterfallende Kohle genügend weit nach vorn fällt, um die Düse zu überdecken, ist aber seitwärts durch die Leitbleche 16 derart eingeengt, daß die Anhäufung eines zu starken Kohlenbettes an den Seiten des Kessels verhindert wird.
  • Die Zufuhr des Brennstoffes wird durch eine Klappe 17 am Ende des Brennstofftrichters geregelt, die durch einen seitlich angebrachten Hebel i8 betätigt werden kann. Eine Feuertür im vorderen Teil des Ofens gestattet den Zugang zum Feuerraum 3. In der Tür ist ein Beobachtungsglas 20 vorgesehen.
  • Luft wird dem Feuer durch eine wassergekühlte Düse 21 zugeführt, die sich unterhalb der normalen, bei 22 gestrichelt angedeuteten oberen Schicht des Brennstoffes befindet. Die Düse 21 ist abwärts gerichtet, so daß die Luft erst abwärts und dann aufwärts durch den Brennstoff in den Feuerraum streicht. In Nähe der Düse 21 ist der heißeste Punkt im Feuerraum.
  • Das Wasser im Mantel 23 der Düse steht mit dem Wasser des Kessels in Verbindung. Der obere Teil des Wassermantels ist geneigt, um einerseits die natürliche Bewegung des Wassers zu unterstützen und andererseits den Brennstoff in die rechte Lage zu leiten.
  • Luft wird der Düse 21 durch ein Gebläse 24 zugeführt, das sich am Rückende des Feuerraumes befindet und von einem Elektromotor oder einem anderen Antriebselement 25 angetrieben wird. Eine nicht dargestellte Umlaufpumpe, die das Wasser im System umtreibt, kann auf der gleichen Welle wie das Gebläse 24 befestigt sein.
  • Die Sekundärluft, die eine vollkommene Verbrennung sicherstellt, wird von dem Gebläse 24 durch Rohre 30 sekundären Lufteinlässen 31 zugeleitet, die in den Feuerraum 3 führen, und zwar oberhalb der normalen Oberfläche des Brennstoffes.
  • Der Wasserzufluß zum Kessel kann durch die Umlaufpumpe erfolgen. Zwei Wasseranschlüsse 27 sind oben am Kessel bzw. bei 26 angebracht, und zwar je einer auf jeder Seite für den Anschluß an die Warmwasserleitung bzw. an die Zentralheizung.
  • Ein Thermostat 28, der unter dem Einfluß der Temperatur des abfließenden Wassers steht, steuert den das Gebläse 24 antreibenden Motor 25. Der Thermostat ist so eingestellt, daß er den Motor 25 abschaltet und das Gebläse zum Stillstand bringt, wenn die Temperatur einen vorbestimmten Wert erreicht und den Motor und damit das Gebläse einschaltet, wenn die Temperatur unter einen vorbestimmten Wert fällt. Während der Zeit, in der der Motor nicht läuft, wird Verbrennungsluft der Düse unter Einfluß des normalen Kaminzuges zugeführt, und zwar durch das Ventil 32 im Gebläsegehäuse. Das Ventil schließt sich selbsttätig, wenn das Gebläse in Betrieb ist, unter Einfluß des Luftdruckes und öffnet sich infolge seiner Eigenschwere, wenn das Gebläse stillsteht.
  • Reinigungsschächte 33 für die Seitenkanäle sind am Kessel oben vorgesehen, und es ist ein unterer Reinigungskanal 34 für die Kanäle oberhalb des Feuerungsraumes vorgesehen.
  • Der Kessel ist von einem Mantel 35 umschlossen, der mit einer Isolation 36, beispielsweise aus Asbest, zwischen Gehäuse und Kesselwandung versehen ist. Eine Abdeckplatte 37 deckt das Gehäuse ab und kann abgehoben werden, um Zugang zum Reinigungsschacht 33 und dein Sicherheitsventil 38 zu gestatten. Der Deckel 39 für den Brennstofftrichter befindet sich in dieser Abdeckplatte.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen Einzelheiten der besonderen .Ausführungsform beschränkt ist, die, ohne daß man hierdurch den grundsätzlichen Erfindungsgedanken verläßt, abgewandelt werden kann.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Heizkessel, insbesondere für Zentralheizungen, gekennzeichnet durch vorzugsweise wassergekühlte Rauchgaskanäle, die die Rauchgase vom Feuerraum (3) lotrecht zu dem oberen Teil des Kessels führen, oben umlenken und durch Seitenkanäle (5) wieder abwärts zum Fuß des Kessels führen, wobei die den Feuerraum begrenzenden Wände (8) der Seitenkanäle derart schräg stehen. daß sich der Feuerraum nach unten erweitert, während sich die Seitenkanäle zur Beibehaltung eines ausreichenden Rauchgasduerschnittes unterhalb des die ganze Breite des Kessels einnehmenden Brennstofftrichers (2) stetig ausbreiten.
  2. 2. Heizkessel nach :Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärluft mittels eines Gebläses (24) durch eine wassergekühlte Düse (21) in den Brennstoff im Feuerraum eingeleitet wird.
  3. 3. Heizkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Rauchgaskanälen und der Luftdüse auch die übrigen N\'ände (9, io, 11, 12, 13, i io) oberhalb des Feuerraumes wassergekühlt sind, wobei sämtliche Wasserkühlungen miteinander in Verbindung stehen und das zu erhitzende Kesselwasser darstellen.
  4. 4. Heizkessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche der Nvassergekühlten Düse (23) so geneigt ist, claß sie den natürlichen Fluß des Wassers unterstützt und gleichzeitig den Brennstoff in die rechte Lage leitet.
  5. 5. Heizkessel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Primärluftgel>läse eine Steuerungsvorrichtung vorgesehen ist mit einem unter dein Einfluß der Wassertemperatur stehenden Thermostaten (28).
  6. 6. Heizkessel nach Anspruch i bis 5. gekennzeichnet durch sekundäre Luftzufuhr vom Gebläse zum Feuerungsraum oberhalb des Brennstoffbettes.
  7. 7. Heizkessel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung zwischen Gebläse und Kessel ein Ventil (32) vorgesehen ist, durch welches Verbrennungsluft zugeführt wird, wenn das Gebläse stillsteht. B.
  8. Heizkessel nach Anspruch 1 his 7, dadurch gekennzeichnet, daß die _'lußenNN-andungen des Kessels lotrecht stehen.
  9. 9. Heizkessel nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch eine hohle vertikale innere Trennwand, deren Inneres mit den anderen wasserenthaltenden Räumen des Kessels in Verbindung steht und so einen Ekonomiser bildet. io. Heizkessel nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Öffnung des Kohletrichters (2) so hoch angeordnet und so geformt ist, daß die zugeführte Kohle die Düse (21) abdeckt, nach vorn und seitlich so fällt, daß ein zu starkes Anwachsen des Kohlenbettes an den Kesselseiten verhindert wird.
DEP20446D 1947-11-03 1948-11-03 Heizkessel, insbesondere fuer Zentralheizungen Expired DE804360C (de)

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