DE804313C - Bohrkopf fuer Gesteinsbohrer - Google Patents

Bohrkopf fuer Gesteinsbohrer

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DE804313C
DE804313C DES1019A DES0001019A DE804313C DE 804313 C DE804313 C DE 804313C DE S1019 A DES1019 A DE S1019A DE S0001019 A DES0001019 A DE S0001019A DE 804313 C DE804313 C DE 804313C
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DE
Germany
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cutting
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cutting edges
tool
drilling
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Expired
Application number
DES1019A
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English (en)
Inventor
Jean Joseph Perret
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Societe dElectro Chimie dElectro Metallurgie et des Acieries Electriques Dugine SA SECEMAU
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Societe dElectro Chimie dElectro Metallurgie et des Acieries Electriques Dugine SA SECEMAU
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • Bohrkopf für Gesteinsbohrer Bei der üblichen Anordnung der Schnittflügel oder -rippen an Schneid- oder Bohrerköpfen für Gesteinsbohrer und Handbohrmaschinen mit oder ohne Hartmetallansätzen werden z. Z. Bohrköpfe benutzt, die wie folgt bezeichnet werden: Einfacher Meißel, Rosettenmeißel (sechsflüglig), Kreuzmeißel (vierflüglig), X-, Z- usw. Meißel. Ihre Schneidkanten, Schnittflügel oder -rippen werden als strahlenförmig verlaufend bezeichnet und gehen durch die Drehachse des Schneid- oder Bohrwerkzeuges.
  • Bei der Bohrarbeit drehen sich nun die strahlenförmigen Schneidrippen um die Achse des Werkzeuges, dabei fällt die folgende Schneidrippe immer wieder in die Furche oder Vertiefung ein, die beim Durchgang der vorangegangenen Rippe entstanden ist, wodurch eine Neigung zum Rütteln oder Stoßen sowie ein Widerstand gegen den Bohrfortschritt entsteht.
  • Außerdem sind die gebräuchlichen Schneidköpfe im allgemeinen nicht an ihrem Umfang geführt, was ihre Halterung beeinträchtigt; sie besitzen außerdem kein freies Spiel in der Mitte, was ihren Vorwärtsgang lähmt.
  • Durch die Erfindung werden diese Mängel beseitigt. Zu diesem Zweck werden die Gesteinsbohrer mit einem Schneid- und Bohrkopf ausgerüstet, dessen Schneidkantenin zur Hauptachse des Werkzeuges symmetrisch, aber exzentrisch zu dieser verlaufenden Richtungen geführt sind. Die Flächenwinkel der so gelegten Schneidkanten schneiden sich und lassen in der Mitte einen freien Raum entstehen, in dem der oder die Spülkanäle enden. Außerdem besitzt der Bohrkopf an seinem Umfang Längsaussparungen zum Abführen des Bohrkleins.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung führt zu einer erheblichen Verbesserung der Bohrleistung. Die durch die exzentrisch gelegten Schneidrippen oder -kanten bei ihrer Drehbewegung erzeugten Furchen überschneiden sich dauernd, und das Gestein o. dgl. wird in jedem Richtungssinne abgebohrt. Dadurch wird eine vorteilhafte Zerkleinerung des Bohrgutes erreicht und ein größerer Bohrfortschritt erzielt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt der Schneid- oder Bohrkopf vier bogenförmige Kanten, Stege oder Grate, die paarweise in V-Form angeordnet sind. Diese beiden V-Grate liegen symmetrisch zu einer durch die Drehachse des Werkzeuges verlaufenden Ebene, und ihre Spitzen liegen sich in der Nähe dieser Achse gegenüber.
  • Die Schneidkanten verlaufen von der Mitte aus nach dem Umfang abfallend, und die Schnittlinie, längs der sich die Schneidkanten treffen, bildet einen konkaven Flächenwinkel mit leicht gewölbter Grundkante, in der die Spülkanäle enden. Weiter sind vier halbzylindrische Aussparungen am Umfang des Schneid- oder Bohrkopfes am Schnittpunkt der beiden senkrecht aufeinanderstehenden Symmetrieebenen für die V-förmig angeordneten Schneidkanten und den Umfang vorgesehen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Schneidkanten kann bei Voll- und Hohlbohrern angewendet «erden sowie bei glatten oder gewundenen Bohrköpfen, bei abnehmbaren, angeschaubten oder in irgendeiner Weise auf dem Ende von Bohrschäften aller Profile und aller Querschnitte befestigten Bohrköpfen. Die Schneidorgane können im übrigen entweder mit dem Bohrkopf aus einem Stück bestehen oder durch Besatz mit Hartmetall, Wolframkarbid o. dgl. gebildet werden.
  • Diese Anordnung für gewisse Typen bekannter Schneid- oder Bohrwerkzeuge bietet abgesehen von den oben geschilderten allgemeinen Vorzügen folgende besonderen Vorteile: a) Alle Schneidgrate oder -stege verlaufen exzentrisch, und die beiden scharfen Winkel der sich gegenüberstehenden Grate verhindern die Bildung sog. Rüben in gewissen Muttergesteinen oder in Materialien, die mit Plombeaux bezeichnet werden; b) die leicht ausgebogene Angriffsfläche erleichtert die Zentrierung des Werkzeuges und seine vorschriftsmäßige Drehung und erlaubt auf diese Weise die Herstellung einwandfrei zylindrischer Bohr- oder Sprenglöcher; c) das Werkzeug besitzt bei gleichbleibendem Durchmesser eine Schneidkantenlänge, die kleiner ist als diejenige der sechsflügligen Rosettenschneiden; d) die doppelten Spül- oder Blasöffnungen, die am Grunde der zurückspringenden Kanten und im Innern von jedem der beiden Flächenwinkel angebracht sind, schließen die Gefahr der Verstopfung auf Grund ihrer eingezogenen Lage aus und sichern dadurch eine gute Abführung des Bohrgutes und des Bohrstaubes; e) dank der Einfachheit seiner Gestalt kann das Werkzeug ohne Sch-,vierigkeiten mit Hilfe der üblichen maschinellen Einrichtungen geschmiedet, gefräst oder gegossen werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. In dieser stellen dar Abb. i eine Seitenansicht des Schneid- oder Bohrkopfes, Abb. 2 eine um go° gedrehte Seitenansicht und Abb. 3 eine Aufsicht auf denselben Kopf.
  • Der Schaft i des dargestellten Werkzeuges läuft in einen zylindrischen Kopf 2 aus. Das Werkzeug besitzt eine im allgemeinen kegelstumpfförmige Gestalt, die derjenigen der sog. Rosettenbohrer ähnelt, aber vier exzentrische Schneidgrate 3a, 36, 3c, 3d aufweist. Die Grate oder Kanten 3a und 3b einerseits und 3c und 3d andererseits sind je in Gestalt eines V gelegt, das sich nach dem Umfange zu öffnet. Die Spitzen der beiden V liegen symmetrisch zur Achse, und zwar etwa um ein Drittel der Radiuslänge vom Mittelpunkt entfernt. Die Schneidkanten 3 fallen nach den Rändern ab und geben der Schneidfläche eine im ganzen ausgewölbte Gestalt, wie sie besonders aus Abb. i ersichtlich ist.
  • In dem Sattel oder der Einsenkung, den der konkave Flächenwinkel ,4 zwischen den Graten oder Schneidkanten bildet, münden die beiden Zweigauslässe 5a und 5b der Blas- oder Spülleitung 5. Am Umfang des Bohrkopfes befinden sich vier halbzylindrische Aussparungen 6, die um je 9o° zueinander versetzt in den unteren Teilen der Schneidkanten angebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneid- und Bohrkopf für Gesteinsbohrer mit einem zylindrischen Rumpf, auf dessen Stirnseite vorspringende Schneidkanten symmetrisch zu zwei rechtwinklig zueinander liegenden Hauptebenen des Kopfes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten (3) in zur Hauptachse des Werkzeuges symmetrischen, aber exzentrisch zu dieser verlaufenden Richtungen geführt sind. z. Bohrkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten auf denjenigen Teil der zur Verfügung stehenden Fläche beschränkt sind, der zwischen dem Außenumfang des Bohrkopfes und dem Schnittpunkt von je zwei zusammenlaufenden Richtungslinien liegt, so daß Flächenwinkel mit freiem Raum (Sattel) in der Mitte entstehen. 3. Schneidkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Spülkanäle (5) in der zwischen den beiderseitigen Schneidgraten liegenden Einsattlung enden. 4. Schneidkopf nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidorgane vier Schneidkanten aufweisen, die paarweise V-förmig symmetrisch zu einer durch die Drehachse des Werkzeuges verlaufenden Ebene angeordnet sind und deren Spitzen in der Nähe, aber doch in einem gewissen Abstand von dieser Achse liegen. 5. Schneidkopf nach einem oder mehreren der Ansprüche r his .4, gekennzeichnet durch Längsaussparungen (6) auf dem Umfang des Werkzeuges zum Abführen des Bohrgutes und des Bohrstaubes. 6. Schneidkopf nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsaussparungen an den Enden der beiden Symmetrieebenen für die V-förmig angeordneten Schneidkanten liegen.
DES1019A 1947-02-07 1949-12-13 Bohrkopf fuer Gesteinsbohrer Expired DE804313C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE804313C true DE804313C (de) 1951-04-19

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DES1019A Expired DE804313C (de) 1947-02-07 1949-12-13 Bohrkopf fuer Gesteinsbohrer

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