DE804286C - Handgelenkte Brennschneidemaschine - Google Patents

Handgelenkte Brennschneidemaschine

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DE804286C
DE804286C DEP29391A DEP0029391A DE804286C DE 804286 C DE804286 C DE 804286C DE P29391 A DEP29391 A DE P29391A DE P0029391 A DEP0029391 A DE P0029391A DE 804286 C DE804286 C DE 804286C
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DE
Germany
Prior art keywords
operated
cutting machine
hand
steering handle
handle
Prior art date
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Expired
Application number
DEP29391A
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English (en)
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ELEK SKA SVETSNINGSAKTIEBOLAGE
ESAB AB
Original Assignee
ELEK SKA SVETSNINGSAKTIEBOLAGE
Elektriska Svetsnings AB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/02Carriages for supporting the welding or cutting element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Handgelenkte Brennschneidemaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine handgelenkte Brennschneidemaschine mit mindestens z@\-ei Laufrä(lerti, deren eines <litrclieinen34otorzum Vorschub der Maschine gegenüber dem Werkstück angetrieben ist, und mit eineniLenkhandgriff, durch welchen die Maschine mit der einen Hand längs einer vorgeschriebenen, z. B. im voraus aufgekreideten Schnittlinie auf dein Werkstück geführt werden kann.
  • Maschinen dieser Art sind im allgemeinen mit einer Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung für das Antriebsrad versehen, welche vor Beginn des Schneidvorganges auf einen der zu bearbeitenden Materialstärke entsprechenden Betrag eingestellt wird, so daß das Vorschultrad während des Schnittes mit einer konstanten Geschwindigkeit auf dem \Verkstück rollt. Wenn die Schnittlinie die Form einer Geraden oller eines Kreisbogens hat, wird sich auch der seitlich neben dem Vorschubrad befindliche Brettier mit konstanter Geschwindigkeit über (las Werkstück bewegen. Falls aber die Schnittlinie die Form einer Kurve mit veränderlichem Krümmungsradius hat, wird der Brenner durch die Schwenkbewegung der Maschine um den jeweiligen Berührungspunkt des Vorschubrades mit derUnterlage eine veränderliche Geschwindigkeit aufweisen, wodurch die Schnittftächengüte vermindert wird. Diese Erscheinung ist besonders störend bei kleinen Krümmungsradien (etwa kleiner als das Dreifache des Abstandes zwischen der Kernlinie des Brenners und dem Vorschubrad). Es ist nun an sich möglich, diese Geschwindigkeitsänderungen des Brenners dadurch auszugleichen, daß man die Drehzahl des Vorschubrades während des Schnittes je nach dem Krümmungsradius der Schnittlinie vermindert bzw. vergrößert. Bei allen bekannten Maschinen dieser Art ist aber das Einstellglied der Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung außerhalb der Reichweite der den Lenkhandgriff festhaltenden Hand angeordnet. Der Arbeiter hätte es also nötig, den Vorschub mit der anderen Hand zu regeln, wobei er selbstverständlich ununterbrochen darauf achtzugeben hat, daß der Brenner der vorgeschriebenen Schnittlinie genau folgt. Diese Aufgabe hat sich aber als so schwierig erwiesen, daß bei Kurven mit kleinen Krümmungsradien nur selten ein genauer und zufriedenstellender Schnitt erzielt werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch behoben, daß das Einstellglied der Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung so angebracht und ausgebildet ist, daß es rriit der gleichzeitig am Lenkhandgriff ruhenden Hand betätigt werden kann. Demgemäß ist das genannte Einstelfglied entweder am Lenkhandgriff oder in der Nähe desselben angeordnet; nach einer dritten Möglichkeit wird der Lenkhandgriff drehbar ausgebildet und dient gleichzeitig als Einstellglied für die Geschwindigkeitsregelung.
  • Durch die neue Anordnung können immer saubere und genaue Schnitte auch beim Schneiden nach Kurven mit kleinen und sich ändernden Krümmungsradien erhalten werden.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch eine Maschine gemäß der Erfindung, bei welcher das Einstellglied der Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung neben dem Lenkhandgriff der Maschine angeordnet ist; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach II-II in Abb. i ; Abb. 3 ist ein Schnitt durch den Lenkhandgriff nach 111-11I in Abb. i ; Abb. 4 ist ein in derselben Weise wie Abb. 2 verlegter Querschnitt durch eine abgeänderte Ausführung einer in der Maschine gemäß Abb. i und 2 verwendeten Kupplung; Abb. 5 zeigt eine Ausführung der erfindungsgemäßen Maschine, bei welcher das Einstellglied der Geschwindigkeitsregelungsvorrichtung am Lenkhandgriff angebracht ist; Abb. 6 ist eine Ansicht der Vorrichtung von oben gemäß Abb. 5, wobei das Gehäuse teilweise weggebrochen ist, um die Anordnung der Regelungsvorrichtung und des das Einstellglied mit der Regelungsvorrichtung verbindenden Getriebes zu zeigen.
  • Bei der Maschine nach Abb. i bis 3 ist in ein Gehäuse i ein elektrischer Motor 2 eingebaut, welcher mittels einer Übersetzungsvorrichtung 3 eine Schnecke 5 antreibt. Das mit der Schnecke 5 zusammen wirkende Schneckenrad 6, das auf einer Welle 7 frei drehbar angeordnet ist, stellt die eine Hälfte einer Kupplung dar, deren andere Hälfte 8 auf der Welle 7 axial verschiebbar und mittels des Keiles 9 gegen Verdrehung gegenüber der genannten Welle gesichert ist. Auf derselben Welle sind die leiden Laufräder io, i i der Maschine angebracht, deren eines, io, auf der Welle frei drehbar ist, während das andere, i i, mit der Welle 7 fest verbunden ist und das Vorschubrad der -Maschine darstellt. Der Schneidbrenner 12 ist seitlich neben dem Vorschubrad i i angeordnet. Die Kupplungshälfte 8 wird normal durch eine Feder 13 im Eingriff mit dem Schneckenrad 6 gehalten, aber kann durch einen Schaltmechanismus ausgerückt werden, welcher aus einem an dem Lenkhandgriff 14 der Maschine angeordneten Schalthebel 15, einer Drehstange 16 und einem Arm 17, welcher mit einem in eine Ringnut i9 der Kupplungshälfte 8 eingreifenden Zapfen versehen ist, besteht.
  • Der Motorstromkreis enthält außer einem Schalter 2o, dessen Schaltknopf 21 an der Vorderseite des Handgriffes angebracht ist, einen Regelwiderstand 22 zur Regelung der Motordrehzahl und somit auch der Vorschubgescliwindigkeit. Der Regelwiderstand wird mittels eines Drehknopfes 23 eingestellt, der erfindungsgemäß so angebracht ist, daß er bequem mit dem Zeigefinger der gleichzeitig den Handgriff 14 umfassenden rechten Hand betätigt werden kann. Dadurch istes möglich, während des Schneidens die Geschwindigkeit des Vorschubrades der Krümmung der Schnittkurve anzupassen.
  • Wenn etwa das Regelgebiet der Motordrehzahl in einzelnen Fällen nicht ausreichen sollte, ist es möglich, nach Ausrücken der Kupplung mittels des Hebels 15 die Maschine von Hand vorzuschieben.
  • Bei der abgeänderten Ausführung gemäß Abb. 4 ist die bewegliche Kupplungshälfte in zwei Teile 8°, 8b aufgeteilt, zwischen welchen eineAnzahl auf dem Umfang verteilter Druckfedern 24 vorgesehen ist, wodurch ein weicheres Ein- und Ausrücken des Vorschubrades i i ermöglicht wird.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 5 und 6 ist der Einstellknopf 26 des Regelwiderstandes 25 am Handgriff angebracht und mit dem Regelwiderstande durch ein Zahnradgetriebe 28, 29 verbunden. Der Einstellknopf ist dabei auf der linken Seite des Handgriffes angeordnet, so daß er mit dem Daumen der gleichzeitig den Handgriff 27 umfassenden rechten Hand bequem betätigt werden kann. Es ist selbstverständlich auch möglich, den, Regelwiderstand in den Handgriff einzubauen, wobei sich die Anwendung eines Übertragungsgetriebes zwischen Einstellglied und Regelwiderstand erübrigt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten oder besprochenen Ausführungen beschränkt, sondern umfaßt jede Ausführung im Rahmen der folgenden Ansprüche. Insbesondere sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Regelung der Vorschubgeschwindigkeit nicht durch Regelung der Motordrehzahl zu erfolgen braucht, sondern auch durch Regelung des Übersetzungsverhältnisses zwischen dem Motor und dem Vorschubrad, z. B. mittels eines stufenlos veränderlichen Übersetzungsgetriebes, erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handgelenkte Brennschneidemaschine mit mindestens zwei Laufrädern, deren eines zum Vorschub der Maschine auf dem Werkstück durch den Motor angetrieben ist, mit einem Handgriff zur Führung der Nfaschine auf einer vorgeschriebenen Bahn und tnit einer Vorrichtung zur Regelung der Vorschubgescdiwindigkeit sowie mit deren handbetätigtem Einstellglied, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Geschwindigkeit des Vorschubrades (11) während des Vorschubes (las Einstellglied (23, 26) im Bereich des Handgriffes (14, 27) so angeordnet ist, daß es von der am Handgriff anliegenden Hand betätigt werden kann. z. Brennschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied aus einem Rade (23, 26) o. dgl. zur stufenlosen Regelung der Vorschubgeschwindigkeit besteht. 3. Brennschneidemaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (23, Fig. 1) neben dem Lenkhandgriff (14) angebracht ist, vorzugsweise in der Weise, daß es mit dem Zeigefinger der den Lenkhandgriff festhaltenden Hand betätigt «erden kann. d. Brennschneidemaschine nach :-Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (26) am Lenkhandgriff (27) angebracht ist, vorzugsweise in der Weise, daß es mit dem Daumen der den Lenkhandgriff festhaltenden Hand betätigt werden kann. 5. Brennschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkhandgriff drehbar ist und selbst als Einstellglied dient. 6. Brennschneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch mit einer Kupplung (7, 8) zwischen dem Vorschubmotor und dem angetriebenen Laufrad versehen ist, wobei ein Schaltglied (15) der genannten Kupplung ebenfalls derart angebracht und ausgebildet ist, daß es mit der gleichzeitig am Lenkhandgriff (1q) ruhenden Hand betätigt werden kann.
DEP29391A 1948-08-06 1949-01-01 Handgelenkte Brennschneidemaschine Expired DE804286C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE804286X 1948-08-06

Publications (1)

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ID=20342666

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DEP29391A Expired DE804286C (de) 1948-08-06 1949-01-01 Handgelenkte Brennschneidemaschine

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