DE803588C - Webschuetzen - Google Patents

Webschuetzen

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Publication number
DE803588C
DE803588C DEB960A DEB0000960A DE803588C DE 803588 C DE803588 C DE 803588C DE B960 A DEB960 A DE B960A DE B0000960 A DEB0000960 A DE B0000960A DE 803588 C DE803588 C DE 803588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
web
shuttle
legs
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DEB960A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Blanke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERNARD BLANKE
Original Assignee
BERNARD BLANKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERNARD BLANKE filed Critical BERNARD BLANKE
Priority to DEB960A priority Critical patent/DE803588C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803588C publication Critical patent/DE803588C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Webschützen Gegenstand der Erfindung ist ein U'ebschützen mit schwenkbarer Sb» n(iel und auswechselbarer Spule.
  • Das Aufstecken der vollen Garnspule und das Abziehen der leeren Hülse von der Webschützettspindel bereitete dem «-eber bisher viel Mühe und Arbeit, denn die Garnspule läßt sich einerseits, da ihre Arbeitsstellung einen sehr festen Halt erfordert. nur mit großem Kraftaufwand auf der Spindel klemmend befestigen, andererseits ist es natürlich infolge elfen dieser unverhältnismäßig starken Festklemmung schwierig, die leere Hülse wieder so zu entfernen, dab dieselbe nach \löglichkeit unbeschädigt und damit verwendungsfähig bleibt.
  • Da (las Aufstecken und :1l)zielien der vollen oder leeren Garnspule wahrend der täglichen .1rheits-Zeiten viele Male vorgenommen «-erden mini, belastet verständlicherweise gerade die damit verbundene Arbeit den Weber auch in körperlicher Beziehung in ganz außerordentlichem N'laße. Außerdem erfordern die umständlichen Arbeiten stet aber auch einen großen Zeitaufwand.
  • Hier Abhilfe zu schaffen ist Zweck der Erlit1-dung und wird durch Anwendung eitles Weltschützens erreicht, dessen Spindel so ausgebildet ist, daß eine leicht aufsteck- und ahnehtnbare Garnspule beim Verbringen der Spindel in die :\rl)eitsstellung und in dieser selbsttätig festgehalten bzw. gesichert wird. wobei die Webschützenspindel zweckmäßig als zweischenkliger Spreizkörper ausgebildet ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen in Seitenansicht und im teilweisen Vertikallängsschnitt gezeichneten Webschützen, Abb. 2 den Webschützen von oben gesehen, Abb.3 eine Webschützenspindel und ihre Einlagerung im hinteren teilweise und im Horizontallängsschnitt dargestellten Webschützengehäuse in Draufsicht und größerem Maßstabe, Abb.4 die Webschützenspindel nach Abb.3 in Spreizstellung und teilweisem Längsschnitt des Webschützengehäuses und Abb. 5 eine solche in der Aufsteck- bzw. Abziehstellung.
  • Ein Webschützen im Sinne der Erfindung wird im wesentlichen gebildet aus einem Webschützengehäuse a und einer Webschützenspindel b.
  • Das Webschützengehäuse kann im wesentlichen in der allgemein gebräuchlichen Form gehalten und im vorderen Teil mit einer hier angebauten Fadenbremse c ausgestattet sein.
  • Die Webschützenspindel ist im hinteren Teil des «'ebschützengehäuses aufklapp- bzw. um den im Gehäuse quer verlagerten Bolzen d hochschNvenkbar.
  • Ein Anschlagstift e o. dgl. dient zur Begrenzung der Webschützenspindel in ihrer horizontalen Arbeitsstellung.
  • Die Webschützenspindel wird sowohl in-der Aufsteck- bzw. Abziehstellung (s. Abb. 5) als auch in der Horizontalarbeitsstellung (s. Abb. 4) durch eine gemeinsame, zweckentsprechend gestaltete Formfeder f festgehalten.
  • Die Formfeder stützt sich nach unten zu gegen einen im Webschützengehäuse hinten ebenfalls in Querrichtung eingelassenen Stift g ab.
  • Die Webschützenspindel soll nun erfindungsgemäß so wirken, daß eine leicht aufsteck- und abnehmbar angeordnete Garnspule beim Verbringen der Spindel in die Arbeitsstellung (Horizontallage) in dieser selbsttätig festgehalten bzw. gesichert wird, was vorteilhafterweise dadurch erreicht wird, daß die Webschützenspindel zweckmäßig als scherenförmig wirkender zweischenkliger Spreizkörper ausgebildet ist.
  • Die beiden um den Achsenbolzen in vertikaler Ebene verschwenkbaren Spindelschenkel sind im Bereiche ihrer Anlagefläche (im Innern der Garnspulenhülle h') mit einer Reihe von widerhakenartig wirkenden Ansätzen b' versehen, um die Garnspule h in absolut zuverlässiger Weise festhalten zu können.
  • Die Spindelschenkel verlaufen von hinten nach vorn sich allmählich verjüngend. Ihre hinteren Auslaufenden sind einerseits mit Durchlaßöffnungen zur Aufnahme des Gelenkbolzens d versehen, andererseits zeigen sie einen plattenförmigen Verlauf derart, daß zwischen den beiden plattenförmigen Enden sich ein bestimmter Zwischenraum befindet. Dieser Zwischenraum dient dann zur Aufnahme eines an seinen beiden Enden Zahnsegmente j, ;' tragenden Steges i.
  • Der Steg weist eine aus der Zeichnung, besonders aus den Abb. 4# und 5 ersichtliche rechteckig-flache Querschnittsform auf. je nach Lage des Steges werden demnach die Spindelschenkel entweder in entgegengesetzter Richtung auseinandergedrängt bzw. gespreizt (s. Abb. 4) oder eine parallele bzw. geschlossene Lage zueinander einnehmen.
  • je nachdem die eine oder andere Lage, d. h. also die Aufsteck- bzw. Abzieh- oder die horizontale Arbeitsstellung der Webschützenspitidel, eingenommen werden soll, sind die einzelnen SpindelschenkeI automatisch zu steuern, was durch jeweilige zwangsläufige Auf- oder Abwärtsbewegung derselben geschieht, wobei die leiden Zahnsegmente sich auf die in gleicher Art gezahnten, im Webschützengehäuse hinten angebrachten Leisten k abwälzen.
  • Die Abwälzbewegungen finden in der jeweils endgültig eingenommenen Arbeits- bzw. Horizontal-oder der Aufsteck- bzw. Abziehstellung ihre Begrenzung.
  • Eine auf die Spindel in der aus Abb. 5 ungefähr hervorgehenden Schrägstellung, also bei völlig anliegenden Schenkeln leicht aufzuschiebende Spule wird, sobald die Spindel in die horizontale Arbeitslage gelangt, infolge des dabei stattfindenden scherenförmigen Auseirianderspreizens (s. Abb. 4) der beiden Spindelschenkel vermöge der widerhakenförmigen Ansätze im Innern der Spulenhülle h' so festgehalten, daß ein Verdrehen oder ungewolltes Sichlösen der Spule gänzlich ausgeschlossen ist. Sobald die Spule abgewickelt ist, läßt sich die leere Spulenhülle h' ebenfalls ohne weiteres und spielend leicht abziehen, nachdem zuvor die Spindel selbstverständlich in eine aufwärts gerichtete Schrägstellung gemäß Abb. 5 der Zeichnung verbracht wurde.
  • Als im Rahmen der l#--rfindung liegend wird angesehen, gegebenenfalls an Stelle von zwei gezahnten Leisten und mit diesen im Eingriff stehenden Zahnsegmenten nur jeweils eine Leiste und ein Segment zu verwenden. Die Spindel kann anstatt mit widerhakenförmigen Ansätzen auch in sonstiger Weise aufgerauht oder mit einer Deckschicht aus adhäsionsfähigem NIateriai versehen sein.
  • Mit einer Spindel gemäß der Erfindung ausgerüstete Webschützen sind ohne besondere Schwierigkeiten herzustellen. Sie ermöglichen erstmalig ein schnelles, bequemes und zuverlässiges Arbeiten.

Claims (7)

  1. PATE\TAVSPRCCHE: r. Webschützen mit schwenkbarer Spindel, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Spindel so ausgebildet ist, daß eine leicht aufsteck- und # bnehmbare Garnspule beim Verbringen der pindel in die Arbeitsstellung und in dieser selbsttätig festgehalten bzw. gesichert wird, wobei die Webschützenspindel zweckmäßig als zweischenkeliger Spreizkörper ausgebildet ist.
  2. 2. Webschützen nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das Auseinanderspreizen der beiden Spindelschenkel bei Einnehmen einer Vertikalstellung, das Zusammen- bzw. Aneinanderlegen derselben dagegen bei Verbringen eines auf die hinteren Enden der Spindelschenkel wirkenden Steges (i) in eine Horizontallage automatisch erfolgt. «-o1)ei die hinteren Enden der Spindelschenkel entweder auseinandergedrängt -,werden (s. Abb. 4) oder sich einander wieder nähern (s. Abb. 5).
  3. 3. Webschützen nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet. <iaß derselbe im wesentlichen gebildet wird aus einem Webschützengehäuse (a), einer zweischenkeligen, scherenartig wirkenden Spindel (b), einer Fadenführung (c), einem Lagerbolzen (d) für die Spindel, einer auf die Spindelschenkelenden wirkenden Formfeder (f) sowie einem zwischen diesen Enden angeordneten drehbaren Steg (i) mit Zahnsegmenten (j. i'). «-elche mit gezahnten Leisten (k) im Eingriff stehen. f.
  4. Webschützen nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß heim Anheben oder Senken der Spindel (b) die am hinteren Ende derselben eingelagerten, durch den Steg (i) verbundenen Zahnsegmente (j, j') sich entsprechend auf den gezahnten, im hinteren Teil des WebschützengChäuses (ä) angebrachten Leisten (k) abwälzen. ;.
  5. Webschützen nach Ansprüchen i bis d. dadurch gekennzeichnet. daß die Spindel (b) so-Nvohl in Aufsteck- bzw. :Abziehstellung als auch in der horizontalen Arbeitsstellung durch die an ihrem hinteren Ende angreifende Formfeder (f) festgehalten wird.
  6. 6. Webschützen nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung der Spindel (b) in horizontaler Arbeitslage und der Formfeder (j) im Gehäuse (a) des Webschützens Querstifte (e, g) o. dgl. angeordnet sind.
  7. 7. Webschützen nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spindelschenkel (b) mit widerhakenartigep Ansätzen (b') o. dgl. versehen sind.
DEB960A 1949-12-04 1949-12-04 Webschuetzen Expired DE803588C (de)

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