DE8028362U1 - Bandstahlmesser mit integrierten ritzern zum einbau in eine messerwelle einer holzzerspanungsmaschine - Google Patents

Bandstahlmesser mit integrierten ritzern zum einbau in eine messerwelle einer holzzerspanungsmaschine

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DE8028362U1
DE8028362U1 DE19808028362 DE8028362U DE8028362U1 DE 8028362 U1 DE8028362 U1 DE 8028362U1 DE 19808028362 DE19808028362 DE 19808028362 DE 8028362 U DE8028362 U DE 8028362U DE 8028362 U1 DE8028362 U1 DE 8028362U1
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Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach GmbH
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Hombak Maschinenfabrik & Co Kg 6550 Bad Kreuznach GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/005Tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

"Bandstahlmesser mit integrierten Ritzern zum Einbau in eine Messerwelle einer Holzzerspanungsmaschine"
Die Erfindung betrifft ein Bandstahlmesser mit integrierten Ritzern zum Einbau in eine Messerwelle einer Holzzerspanungsmaschine, wo es mit der Messerwellenachse einen spitzen Schrägschnittwinkel einschließt, wobei das Messer als Wendemesser mit zwei durchlaufenden, spiegelbildlich zueinander angeordneten Messerschneiden ausgebildet ist, und je zwei den beiden Messerschneiden zugeordnete Ritzer durch ein lappenförmiges Ritzerelement gebildet sind, das außerhalb der Messerschneiden auf dem Messerrücken angeordnet ist und mit der Messerschneide einen Winkel von 90° plus Schrägschnittwinkel bzw. 90° minus Schrägschnittwinkel einschließt=
Eine derartige Ausführungsform gehört nicht zum vorbekannten Stand der Technik, ist aber Gegenstand einer älteren, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung. Zum vorbekannten Stand der Technik gehört lediglich ein einteilig ausgebildetes Bandstahlmesser mit integrierten Ritzern zum Einbau in eine Messerwelle einer Holzzerspanungsmaschine, wobei die Ritzer aus dem Bandstahlmesser ausgestanzt und aus dessen Ebene so herausgebogen sind, daß eine wirksame Ritzkante auf
μ' einem Flugkreis liegt, der zumindest so groß ist wie der der Messerschneide. Diese vorbekannte Ausführungsform läßt sich der § DE-AS 22 14 434 entnehmen. Hier sind in die Messerschneide in % bestimmten Abständen Schlitze eingestanzt, wobei das im Bereich f: jedes Schlitzes befindliche Material der Messerschneide quer zu dieser als aus der Schneidenebene herausragender Ritzer hochgebogen ist. Diese Ausbildung führt zu zahlreichen Nachteilen:
Durch die zahlreichen Unterbrechungen der Messerschneide ergibt sich im Bereich der herausgebogenen Nasen ein erhöhter Anfall von Feingut. Außerdem ist ein Nachschleifen der Messer praktisch ausgeschlossen, oder aber nur mit hohem konstruktiven Aufwand durchzuführen. Die herausgebogenen Ritzernasen verschleißen sehr schnell, so daß die Standzeit derartiger Messer sehr klein ist. Außerdem eignen sich die Messer nicht für eine Schrägschnitt-Messerwelle, da die Ritzkanten der herausgebogenen Nasen dann nicht auf einem gemeinsamen Flugkreis liegen würden. Hierdurch würde die Spänequalität noch weiter herabgesetzt.
Das Schutzbegehren wurde aber abgegrenzt gegenüber der eingangs erläuterten Ausführungsform gemäß der älteren, aber nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung. Ausgehend von diesem Bandstahlmesser liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Bandstahlmesser hinsichtlich seiner Herstellung zu vereinfachen und damit zu verbilligen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die lappenförmigen Ritzerelemente als separat ausgebildete Bauteile auf dem Messerrücken befestigt, vorzugsweise verschweißt sind und sich zumindest von der Freifläche der einen Messerschneide zu der Freifläche der anderen Messerschneide erstrecken.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn jedes lappenförmige Ritzerelement an seinen beiden den Messerschneiden zugewandten Stirnenden je
eine Schneide bildet.
Zur Befestigung des Ritzerelementes ist es vorteilhaft, wenn jedes lappenförmige Ritzerelement mit einer Fahne in eine entsprechende Ausnehmung des Messers eingepaßt ist. Dabei kann die Fahne kürzer sein als das lappenförmige Ritzerelement, während der freie Längsrand der Fahne bündig mit der Messerbrust abschließen kann.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform braucht die lichte Höhe des lappenförmigen Ritzerelementes gegenüber dem Messerrücken nur noch maximal 5 mm zu betragen, während die Breite des Bandstahlmessers nur noch maximal 16 mm zu betragen braucht.
Für die Herstellung besonders vorteilhaft ist es, daß alle lappenförmigen Ritzerelemente identisch ausgebildet sein können.
Betrachtet man die exakte Schnittgeometrie, so muß festgestellt werden, daß es sich bei dem erfindungsgemäßen Bandstahlmesser insoweit um eine verschlechterte Ausführungsform gegenüber der eingangs erläuterten Messerausbildung gemäß der älteren deutschen Patentanmeldung handelt. Denn erfindungsgemäß ist der lotrechte Abstand zwischen Ritzkante und Messerrücken bei allen Ritzerelementen konstant. Diese Verschlechterung in der Geometrie kann aber in Kauf genommen werden, weil erfindungsgemäß die lichte Höhe der lappenförmigen Ritzerelemente gegenüber dem Messerrücken im Vergleich zu der eingangs erläuterten Ausführungsform sehr viel niedriger gehalten werden kann. Dies wiederum wird nur dadurch möglich, daß die lappenförmigen Ritzerelemente als separate Bauteile ausgebildet sind, die auf dem Messerrücken befestigt, vorzugsweise verschweißt werden. Da also die Ritzerelemente nicht mehr aus dem Material des Bandstahlmessers herausgebogen werden, können sie zumindest bis an die Freiflächen der beiden Messer-
schneiden heranreichen, ggf. diese sogar etwas übergreifen. Insgesamt erhält man somit einen verhältnismäßig kleinen negativen Schneidwinkel, der wegen der übrigen erzielten Vorteile in Kauf genommen werden kann.
Um diesen negativen Schneidwinkel noch weiter zu verringern, ist es vorteilhaft, wenn die beiden Schneiden des Ritzerelementes einseitig so angeschliffen sind, daß die jeweils wirksame Schneide angenähert auf einer senkrecht zur Messerwellenachse verlaufenden Rotationsebene liegt. Dadurch kommt man der optimalen Schnittgeometrie sehr nahe. Ein so angeschliffenes Ritzerelement hat einen rhombusförmigen Querschnitt.
Wegen der geringen Ritzerhöhe ergibt sich eine höhere Stabilität. Außerdem können nunmehr die Ritzerelemente nur noch in entsprechende Schlitze einer Beilageleiste eingreifen und ragen nicht mehr in die benachbarte Verschleißleiste, die daher keiner zusätzlichen Bearbeitung mehr bedarf.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 den Messerrücken eines Bandstahlmessers in Draufsicht ;
Figur 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt gemäß der Linie II - II in Figur 1 ;
Figur 3 ein lappenförmiges Ritzerelement in Seitenansicht; Figur 4 das Ritzerelement gemäß Figur 3 in Draufsicht und
Figur 5 im verkleinerten Maßstab im Ausschnitt einen Querschnitt durch die Messerwelle einer Holzzerspanungsmaschine mit einem eingebauten Bandstahlmesser gemäß Figur 1.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Bandstahlmesser 1 handelt es sich um ein Wendemesser mit zwei durchlaufenden, spiegelbildlich zueinander angeordneten Messerschneiden 2. Außerhalb dieser Messerschneiden sind auf dem Messerrücken lappenförmige Ritzerelemente 3 so angeordnet, daß sie mit der Messerschneide 2 einen Winkel von 90° plus Schrägschnittwinkel bzw. 90° minus Schrägschnittwinkel einschließen.
Jedes Ritzerelement 3 des Bandstahlmessers 1 ist gleich ausgebildet, stellt ein separates Bauteil dar und ist mit einer Fahne 4 in eine entsprechende Ausnehmung des Messers eingepaßt, wobei die Fahne 4 kürzer ist als das lappenförmige Ritzerelement 3 und mit seinem freien Längsrand 4a bündig mit der Messerbrust 5 abschließt. Die Befestigung der Ritzerelemente 3 erfolgt vorzugsweise durch Verschweißung. Die Länge der Ritzerelemente 3 ist
so gewählt, daß sich jedes Ritzerelement von der Freifläche 6 der einen Messerschneide 2 zu der Freifläche der anderen Messerschneide erstreckt.
Jedes lappenförmige Ritzerelement 3 bildet an seinen beiden den Messerschneiden 2 zugewandten Stirnenden je eine Schneide 7, die einseitig so angeschliffen ist, daß die jeweils wirksame Schneide 7 angenähert auf einer senkrecht zur Messerwellenachse verlaufenden Rotationsebene liegt. Die Querschnittskontur des so angeschliffenen Ritzerelementes 3 ist daher etwa rhombusförmig.
Gemäß Figur 5 ist das Bandstahlmesser 1 in eine Messerwelle 8 eingebaut und wird dort durch eine von einem Fliehkeil 9 beaufschlagte Klemmleiste 10 gegen eine Beilageleiste 11 gedrückt, die sich an einer Verschleißleiste 12 abstützt. Dabei greifen die Ritzerelemente 3 des Bandstahlmessers 1 in entsprechende Schlitze der Beilageleiste 11 ein. Wegen der sehr niedrigen Bauhöhe der Ritzerelemente ragen diese nicht bis in die Verschleißleiste 12 hinein, die daher keiner zusätzlichen Bearbeitung bedarf. Dennoch kann die Beilageleiste 11 verhältnismäßig schmal ausgebildet sein. Dadurch benötigen die Messerhalteelemente bezogen auf den Umfang der Messerwelle nur verhältnismäßig wenig Raum, so daß auf "dem Messerwellenumfang insgesamt mehr Bandstahlmesser untergebracht werden können.
Gr/Gru.

Claims (8)

  1. Bandstahlmesser mit integrierten Ritzern zum Einbau in
    eine Messerwelle einer HolzZerspanungsmaschine, wo es mit
    der Messerwellenachse einen spitzen Schrägschnittwinkel einschließt,
    wobei das Messer als Wendemesser mit zwei durchlaufenden,
    spiegelbildlich zueinander angeordneten Messerschneiden ausgebildet ist, und je zwei den beiden Messerschneiden zugeordnete Ritzer durch ein lappenförmiges Ritzerelement gebildet sind, das außerhalb der Messerschneiden auf dem Messerrücken angeordnet ist und mit der Messerschneide einen Winkel von 90° plus Schrägschnittwinkel bzw. 90° minus Schrägschnittwinkel einschließt, dadurch gekennzeichnet , daß die lappenförmigen Ritzerelemente ( 3 ) als separat ausgebildete Bauteile auf dem
    Messerrücken ( - ) befestigt, vorzugsweise verschweißt sind und sich zumindest von der Freifläche ( 6 ) der einen Messerschneide ( 2 ) zu der Freifläche ( 6 ) der anderen Messerschneide ( 2 ) erstrecken.
    , a
  2. 2. Bandstahlmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes lappenförmige Ritzerelement ( 3> ) an seinen beiden den Messerschneiden ( 1 ) zugewandten Stirnenden je eine Schneide ( 7 ) bildet.
  3. 3. Bandstahlmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes lappenförmige Ritzerelement ( 3 ) mit einer
    Fahne ( ty ) in eine entsprechende Ausnehmung ( — ) des Messers eingepaßt ist.
  4. 4. Bandstahlmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahne ( ty ) kürzer ist als das lappenförmige Ritzerelement ( 3 ) .
  5. 5. Bandstahlmesser nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Längsrand (tyct,) der Fahne ( ty ) bündig mit der Messerbrust ( 5 ) abschließt.
  6. 6. Bandstahlmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Höhe ( - ) des lappenförmigen Ritzerelementes ( 3 ) gegenüber dem Messerrücken ( - ) maximal 5 mm beträgt.
  7. 7. Bandstahlmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seine Breite ( "" ) maximal 16 mm
    beträgt.
  8. 8. Bandstahlmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle lappenförmigen Ritzerelemente ( 3 ) identisch ausgebildet sind.
    9· Bandstahlmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneiden (7) des Ritzerelementes (3) einseitig so angeschliffen sind, daß die jeweils wirksame Schneide angenähert auf einer senkrecht zur Messerwellenachse verlaufenden Rotationsebene liegt.
    Patentanwälte
    Gramm + Lins
    Gr/Gru.
DE19808028362 1980-10-24 1980-10-24 Bandstahlmesser mit integrierten ritzern zum einbau in eine messerwelle einer holzzerspanungsmaschine Expired DE8028362U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19605072C1 (de) * 1996-02-12 1997-10-02 Pallmann Kg Maschf Vorrichtung zum Nachschärfen von zweidimensional wirksamen Schneidgarnituren bei Zerspanmaschinen, insbesondere für Holz
WO2010108686A1 (de) * 2009-03-27 2010-09-30 Böhler-Ybbstal PROFIL GmbH Zerspanungswerkzeug zum zerspanen von naturstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19605072C1 (de) * 1996-02-12 1997-10-02 Pallmann Kg Maschf Vorrichtung zum Nachschärfen von zweidimensional wirksamen Schneidgarnituren bei Zerspanmaschinen, insbesondere für Holz
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