DE802802C - Schuhleistensatz und damit hergestellter Schuhwerksatz - Google Patents

Schuhleistensatz und damit hergestellter Schuhwerksatz

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Publication number
DE802802C
DE802802C DE1948P0000171 DEP0000171D DE802802C DE 802802 C DE802802 C DE 802802C DE 1948P0000171 DE1948P0000171 DE 1948P0000171 DE P0000171 D DEP0000171 D DE P0000171D DE 802802 C DE802802 C DE 802802C
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DE
Germany
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last
heel
point
shoe
length
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Expired
Application number
DE1948P0000171
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Jacobus Tuinder
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhleistensatz und damit hergestellter Schuhwerksatz Es sind Schule bekannt, bei denen Mittel vorgesehen sind, um das Durchbiegen des Fußes nach innen zu vermeiden. Die meisten, normale Füße aufweisenden Menschen, welche kein orthopädisches Schuhwerk tragen, laufen die Absätze normaler Konfektionsschuhe schief nach außen. Der schiefe Absatz ist normalerweise keine Folge eines Fußübels, sondern eines Schuhübels.
  • Die Erfindung bezweckt, zu verhindern, daß der Fuß nach der Außenseite zu überhängt, bzw. diesem Übel abzuhelfen oder es zti vermindern. Sie besteht in einem Schuhleistensatz, bei welchem bei jeder Leiste an der Außenseite des Fußes hinten und hinter mid oberhalb der Leistensohlenmitte Material von der Sohle abgenommen ist, derart, daß die auf dem Leisten hergestellten Schuhe den Fuß griffartig nach innen drücken.
  • Bei einer praktischen Ausführung ist die Form derart, daß das Leistenmaterial von einer Stelle ab, die etwa -ü"io der Leistenlänge vom Fersenende entfernt ist, bis zu einer Tiefe von etwa 1./6o (bei seiner Leistenlänge von etwa i8 cm) oder mehr der Leistenlänge, also bis etwa 3 nim in abgerundeter Form abgenommen ist, während der abgerundete übrige Teil in einen erniedrigten Teil zum Fersenende hin übergeht.
  • Vorzugsweise hat die Abrundung bei etwa "/-4 der Leistenlänge ihre tiefste Einschnürung. Die Wirkung der neuen Leistenform kann verstärkt werden, wenn gemäß der Erfindung außerdem bei jeder Leiste des Satzes ein Teil an der Außenseite des Fußes weggenommen ist. Dieser Teil wird bestimmt durch eine in derLängsrichtung verlaufende Übergangslinie, welche im oberen Schenkel eines Winkels liegt, der den Absatzsprung festlegt, in der Mitte des Fersenendes anfängt und nach einem Punkt zu hinläuft, der etwa 1/3 des Fersenbreitemaßes von der Außenseite der Leiste auf einer Querlinie liegt, welche etwa 11/2a der Leistenlänge vom Fersenende entfernt ist und durch den erwähnten oberen Schenkel geht. Weiter wird dieser weggenommene Teil bestimmt durch eine geneigte Linie, welche an der Außenseite der Leiste am Ende der genannten Querlinie anfängt und durch einen Punkt läuft, der, gemessen an der Stelle der Fersenbreitelinie, etwa 1/12 des Fersenbreitemaßes über dem erwähnten oberen Schenkel liegt.
  • Durch diese Kombination wird der Fuß auf der Außenseite derart unterstützt, daß er die gewünschte Lage beim Auftreten einnimmt und von einem idealen Zustand die Rede sein kann. Kinder, welche stets mit auf derartigen Leisten hergestellten Konfektionsschuhen gehen, werden bald die Absätze an der Außenseite nicht mehr schief laufen, während bei Erwachsenen nach dem jahrelangen Tragen von solchen Konfektionsschuhen das Schuhübel völlig verschwindet oder wenigstens stark verringert wird.
  • Die Erfindung fördert nicht nur einen guten Lauf des beschuhten Menschen, sondern vereinfacht die Reparatur von Absätzen und erspart Reparaturkosten.
  • Die Erfindung umfaßt auch einen Schuhwerksatz, hergestellt durch Anwendung eines Schuhleistensatzes gemäß der Erfindung.
  • Die Zeichnung erläutert die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt Fig. i einen normalen Schuhleisten mit der Abweichung gemäß der Erfindung, Fig. 2 Querschnitte nach den Schnittlinien 11-II der Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. i, Fig. 4 und 5 Schemas zur Erläuterung der Erfindung, Fig.6 einen Querschnitt durch eine bekannte Ausführung etwa nach der Schnittlinie VII-VII, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5.
  • Aus den Fig. i bis 3 geht hervor, wie das Profil des hölzernen Leistens zwischen zwei Punkten A und B eingeschnürt ist. Punkt A liegt etwa 3/1o der Leistenlänge von der Ferse ab. Punkt B liegt mehr nach vorn etwa 13/2a der Leistenlänge von der Ferse ab. Die gestrichelten Linien stellen normale Profile dar. Der tiefste Punkt C der Einschnürung liegt auf etwa 11/2a der Leistenlänge. Die Einschnürung geht fließend in die Leistenoberfläche über (vgl. Fig. 2 mit Fig. i). Die in Fig. 2 angegebenen verschiedenen Querprofile zeigen vertikale Querflächen. In Fig.4 bis 7 ist außer der Einschnürung gemäß Fig. i bis 3 noch eine weitere Verbesserung veranschaulicht. Von der Fersenmitte vorn von Punkt L der Mittellinie L-L' ab läuft über die Lauffläche des Leistens eine Linie a schräg nach vorn, welche mit der Mittellinie L-L' einen Winkel einschließt und von der aus ein Teil des Materials des Leistens entfernt wird. Der entfernte Teil ist bestimmt durch diese Linie a, die etwa im oberen Schenkel des Winkels a (Fig. 4) liegt, der den Absatzsprung festlegt. Die Linie a läuft von der Ferse nach einem Punkt b, der von der Außenseite der Leiste etwa 1/3 des Fersenbreitemaßes H ab auf einer Querlinie c (Fig. 5) liegt, die von hinten ab gemessen in einer Entfernung von etwa 11/2a der Leistenlänge durch den erwähnten oberen Schenkel des Winkels a geht. Außerdem ist der entfernte Teil bestimmt durch eine geneigte Linie d, welche an der Außenseite der Leiste (Fig: 4) am Ende der Querlinie c anfängt und über einen Punkt e in einer Höhe von etwa 1/12 des Fersenbreitemaßes H oberhalb des erwähnten oberen Schenkels läuft, gemessen an der Stelle der Fersenbreitelinie H. Der unterhalb der Ferse liegende Absatz ist nicht mit eingezeichnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhleistensatz, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Leisten des Satzes an der Außenseite des Fußes hinten und hinter und oberhalb der Leistensohlenmitte. Material des Leistens entfernt ist, derart, daß die auf dem Leisten hergestellten Schuhe den Fuß griffartig nach innen drücken.
  2. 2. Schuhleistensatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenmaterial von einem Punkt (A) ab, der etwa s/lo der Leistenlänge vom Fersenende ab liegt, bis zu einem Punkt (B), der sich etwa 13/2a der Leistenlänge vom Fersenende ab befindet, bis zu einer Tiefe von etwa 1/00 oder mehr der Leistenlänge in abgerundeter Form eingeschnürt ist, während der abgerundete übrigbleibende Teil in einen erniedrigten Teil zum Fersenende hin übergeht.
  3. 3. Schuhleistensatz nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der tiefste Punkt der Einschnürung bei etwa 11/2a der Leistenlänge vom Fersenende ab liegt.
  4. 4. Schuhleistensatz nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem bei jedem Leisten des Satzes ein Teil an der Außenseite des Fußes entfernt ist, welcher bestimmt wird durch eine Linie (a), welche im oberen Schenkel des Winkels (a) liegt, der den Absatzsprung festlegt, und welche mitten hinter der Ferse bei Punkt L anfängt und nach einem Punkt (b) läuft, welcher von der Außenseite der Leiste etwa 1/3 des Fersenbreitemaßes (H) ab auf einer Querlinie (c) liegt, welche vom Fersenende ab gemessen auf etwa 11/2a der Leistenlänge durch den erwähnten oberen Schenkel geht, und welcher weiter bestimmt wird durch eine geneigte Linie (d), welche an der Außenseite der Leiste am Ende der Querlinie (c) anfängt und über einen Punkt (e) läuft, welcher in einer Höhe von etwa '/12 des Fersenbreitemaßes (H) oberhalb des erwähnten oberen Schenkels liegt, gemessen an der Stelle der Fersenbreitelinie (H).
  5. 5. Schuhw erksatz, hergestellt entsprechend einem Schuhleistensatz gemäß Anspruch r, 2 oder 3, 4.
DE1948P0000171 1948-10-02 1948-10-13 Schuhleistensatz und damit hergestellter Schuhwerksatz Expired DE802802C (de)

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