DE80258C - - Google Patents

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DE80258C
DE80258C DENDAT80258D DE80258DA DE80258C DE 80258 C DE80258 C DE 80258C DE NDAT80258 D DENDAT80258 D DE NDAT80258D DE 80258D A DE80258D A DE 80258DA DE 80258 C DE80258 C DE 80258C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B13/00Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
    • B24B13/015Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Haupt-Patent sind zur Führung des Schleifwerkzeugs behufs Herstellung des Parabolprofils zwei Lenkstangen angeordnet, von denen die eine mit doppelt so grofser Winkelgeschwindigkeit, als die der zweiten beträgt, sich dreht.
Anstatt nun dieses Verhältnifs wie dort durch Riemscheiben, deren Durchmesser sich wie 1:2 verhalten, herzustellen, kann man auch nachstehend beschriebenen Mechanismus anwenden, welcher den Vortheil der Einfachheit bei grofser Genauigkeit besitzt.
Wie in Fig. 1 ersichtlich, sind beide Lenkstangen verlängert. Nun ist ein gleichseitiges Gelenkparallelogramm dergestalt angebracht, dafs die Verlängerung der einen Lenkstange eine Seite desselben ausmacht, die Richtung der anderen Lenkstange aber in die Diagonale fällt. Von den übrigen Seiten des Gelenkparallelogramms ist m1 (= m) als fest gedacht. Die Diagonalstange aber ist in M verschiebbar. Offenbar folgt unmittelbar, dafs die Winkelgeschwindigkeiten der beiden Stangen das gewünschte Verhältnifs besitzen.
Eine fernere Abänderung ist in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellt. Es ist nämlich in Fig. 4 des Haupt - Patentes eine Construction beschrieben, bei welcher das rechte Winkelstück mit seinem Scheitel F auf der Geraden C1 C1 geführt wird. Auch hier läfst sich diese Geradführung durch einen geeigneten Gelenkrhombus ersetzen. Dieser Rhombus, dessen Seitenlänge m ~ ml = η = ηΛ beliebig ist, ist so angeordnet, dafs die eine Ecke im Brennpunkt der zu erzeugenden Parabel liegt, die gegenüber liegende aber auf der Directrix geleitet wird, während die Diagonalstange wiederum verschiebbar durch M, Fig. 3 und 2, angeordnet ist. Der Durchschnittspunkt des einen Schenkels des Winkelstückes D mit der Diagonale / giebt dann die Parabelpunkte E, während f die Tangente der Curve ist. Die Uebereinstimmung beider Constructionen ersieht man, sobald man sich DA gezogen denkt, welches C1 C1 in dem Punkte F schneidet (Fig. 2 und 3).
Ferner kann man, wenn man statt des verhältnifsmäfsig schwieriger herzustellenden rechten Winkelstückes sich eines reinen Gestänges bedienen will, wie folgt verfahren: An dem Punkt D ist (Fig. 3) ein Gestänge angebracht, das aus den drei unter einander gleichen Stücken 0 O1 O2 besteht. Dabei liegen 0 und O2 immer in einer Geraden. Die um D drehbare Stange DP = O1 greift also die Stange NE drehbar in der Mitte an; das Ende N gleitet in der Geradführung cc, E dagegen in der Geradführung /. Statt dessen kann auch JVJ? verlängert, wie Fig. 4 zeigt, durch den Brennpunkt gehen und die Diagonalstangenführung/ fortfallen.
Eine dritte Abänderung ist in Fig. 5 dargestellt, die sich auf Fig. 2 des Haupt-Patentes
bezieht. Zieht man nämlich durch Punkt F eine Senkrechte zu AD, so geht diese stets durch den Scheitelpunkt 5 der Parabel. Will man nun vermeiden, dafs der Mechanismus zu grofs ausfalle, so kann das um F drehbare Winkelstück, dessen einer Schenkel durch D, der andere durch 5 gleitet, während es umF, dem Ende der Lenkstange b, drehbar ist, die Leitstange α ersetzen.
In Fig. 6 und 7 ist eine Ausführungsform des beschriebenen Mechanismus gezeichnet, wie sie den Fig. 2 und 5 entspricht. Die Bezeichnung durch die Buchstaben ist dabei die gleiche geblieben.
Um den festen Zapfen A ist der Gelenkrhombus mit den Lenkstangen mm1 und nnl drehbar befestigt. Das Gelenk D ist in der Geradführung c-c verschiebbar. Dieselbe ist in Art eines Supportschlittens ausgeführt. In dem Schlitten bewegt sich der Schieber J stets senkrecht zur Geradführung. Von ihm wird das Schleifwerkzeug, dessen Ausbildung für den vorliegenden Zweck unwesentlich ist, getragen. Durch einen mit dem Schieber starr verbundenen Zapfen E wird die jeweilige Höhenlage des Schleifwerkzeuges bestimmt, und zwar geschieht dies durch die Diagonalstange/1, welche längs M gleitet und um den Schnittpunkt von η und n1 drehbar ist.
In ähnlicher Weise gestaltet sich die Ausführung für die Anordnung mit Kreuzstück, Fig. 7, entsprechend Fig. 5. ^l1 ist hier der feste Drehzapfen, um welchen sich die Lenkstange mit dem zweiten Drehzapfen F dreht. Diese Lenkstange verlängert sich in eine Geradführung (Schlitten), während um F das Kreuzstück D und S, welches rechtwinklig ist, drehbar angeordnet ist. Die Schieber D und S1 gleiten auf der Supportbahn wie oben und bestimmen dadurch die Lage des Kreuzstückes. Da nun mit D der Verticalschlitten für den Schieber des Schleifzeugs verbunden ist, so ergiebt das Schema Fig. 5, dafs E auf der Verlängerung der erstgenannten Lenkstange den Ort einer Parabel beschreibt.
In ganz derselben Weise gestalten sich die Ausführungen der übrigen Modifkationen, so dafs es unnöthig wird, für jede einzelne dieselben Constructionselemente aufzuzeichnen und zusammenzusetzen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schleifmaschine für parabolische Umdrehungsflächen nach dem Patente Nr. 71216, gekennzeichnet durch die Anordnung eines
. Gelenkrhombus zur Erzielung eines Verhältnisses der Winkelgeschwindigkeiten der beiden Lenkstangen α und b wie 1:2, derart, dafs die Verlängerung der einen Lenkstange b eine Seite, die der anderen Lenkstange α die Diagonale bildet, auf welch' letzterer die Ecke M des Rhombus verschiebbar ist.
2. Eine Maschine der durch Anspruch 1. geschützten Art, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Gelenkrhombus mit beliebiger Seitenlänge, dessen eine Ecke A im Brennpunkt der Parabel drehbar befestigt ist, während die gegenüber liegende Ecke D auf der Directrix geradlinig geführt wird, so dafs die verschiebbare Diagonale^" die Tangente der Curve bildet, und der Schnittpunkt des rechten Winkelstückes, welches von D längs c-c gleitet, mit der Diagonalstange den Parabelpunkt E liefert.
3. Eine Maschine der nach Anspruch 2 geschützten Art, gekennzeichnet durch den Ersatz des rechten Winkelstückes bei D durch das aus gleichen Längen sich zusammensetzende Gestänge 0O1O2, wobei die Enden von O1 Drehpunkte sind, 0 und O2 aber in einer Geraden liegen, während der Endpunkt N von 0 auf der Directrix gleitet, so dafs E eine Parabel beschreibt.
4. Eine Maschine der durch das PatentNr. 71 216 geschützten Art, gekennzeichnet dadurch, dafs die Leitstange b durch ein rechtes Winkelstück ersetzt ist, dessen einer Schenkel durch den Scheitelpunkt S der Parabel gleitet, der andere ein zweites, längs der Scheiteltangente gleitendes Winkelstück bei D führt, während der Scheitel des erstgenannten Winkelstückes von der im Brennpunkt drehbaren Lenkstange b geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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