DE802478C - Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative - Google Patents

Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative

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DE802478C DEP53623A DEP0053623A DE802478C DE 802478 C DE802478 C DE 802478C DE P53623 A DEP53623 A DE P53623A DE P0053623 A DEP0053623 A DE P0053623A DE 802478 C DE802478 C DE 802478C
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/10Telescoping systems
    • F16B7/105Telescoping systems locking in discrete positions, e.g. in extreme extended position
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/06Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for hats or wigs

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein insbesondere für photographische und ähnliche Stative bestimmtes, aber auch für andere Zwecke, z. B. für Schaustellungsgeräte, wie Hutständer u. dgl., und für Fahrzeugantennen brauchbares Anziehrohr, bei dem die innenliegenden Enden der ineinander verschiebbaren Rohrabschnitte muffenartige Erweiterungen haben, mit denen sie beim Ausziehen an Einschnürungen der umgebenden Rohrabschnitte anschlagen. Um bei gegebener Länge des ausgezogenen Rohres dessen Länge im zusammengeschobenen Zustand möglichst klein zu halten, muß das Ausziehrohr aus zahlreichen Abschnitten bestehen. Mit der Zahl der ineinander verschiebbaren Abschnitte wächst der Durchmesser des äußeren Abschnittes, so daß das Stativ o. dgl. um so dicker wird, je kleiner seine Länge im zusammengeschobe
nen Zustand ist. Um die Dicke möglichst klein zu halten, verwendet man einerseits Rohre von geringer Wandstärke, z. B. 0,35 mm, anderseits gibt 20 man den muffenartigen Erweiterungen und den Einschnürungen ein nur geringes Übermaß gegenüber den zugehörigen Rohrabschnitten, so daß die Schulterflächen, welche das Ausziehen begrenzen, eine sehr kleine Breite, z. B. von nur 0,2 mm haben. Da- 25 bei kann es durch Anwendung einer unnütz großen Kraft beim Ausziehen vorkommen, daß das erweiterte Ende des einen oder anderen dünnwandigen Rohres unter dem auftretenden Druck nach innen nachgibt, so daß die Muffe sich etwas verengt und 30 durch den eingeschnürten Endteil des umgebenden Rohres durchschlüpft, also das Rohr auseinandergerissen wird.
Ein weiterer Mangel liegt darin, daß die dünn-
wandigen inneren Enden der ineinandergeführten Rohrabschnitte beim harten Zusammenschieben der Jvöhre durch die Begrenzungsnocken etwas zusamn,eilgedrückt werden, über die Nocken hinweggleiten und an die zum gegenseitigen Feststellen der Rohr-.'i!schnitte dienenden Sperrstifte, die in den muffen-. rtigen Erweiterungen angeordnet sind, anschlagen und diese aus den sie führenden Löchern der Muffenwandungen herausstoßen. Es fehlt dann
ίο nicht nur an einer Stelle die Feststellvorrichtung, sondern die nun im Innenraum der Rohrabschnitte sich selbst überlassenen Stifte stören auch und können bei vielteiligen Stativen z. Ii. ein ganzes Hein gebrauchsunfähig machen.
Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel zu beseitigen und ein Ausziehrohr der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das sich dadurch auszeichnet, daß Störungen oder Beschädigungen auch bei ungeschickter Behandlung nicht vorkommen können.
Das Xeue am Erfindungsgegenstand liegt in erster Linie darin, daß die Wandungen der an den innenliegenden Enden der ineinander verschiebbaren Rohrabschnitte vorgesehenen muffenartigen Erweiterungen durch darin eingesetzte Querwände nach innen abgestützt sind. Bei dieser neuen Ausbildung kann es zunächst nicht mehr vorkommen, daß die erweiterten Enden der Rohrabschnitte beim Auf treffen auf die Einschnürungen der umgebenden Abschnitte nach innen nachgeben und durch die 'Einschnürungen der umgebenden Rohre durchschlüpfen. Sie sind vielmehr durch die Querwände abgesteift und in Form gehalten, so daß das Ausziehen des Rohres durch die von den Muffen und den Einschnürungen gebildeten Schultern mit Sicherheit begrenzt wird und ein Auseinanderreißen des Ausziehrohres unmöglich ist.
Die wirksamste Abstützung der Wandungen der muffenartigen Erweiterungen wird dann erreicht, wenn die Querwände sich bei den von den Erweiterungen gebildeten Schultern befinden, die Abstützung also unmittelbar an den Anschlagstellen der Muffen erfolgt. Gegebenenfalls könnten die Querwände aber auch an anderer Stelle der muffenartigen Erweiterungen, z. B. in der Nähe desMuffenrandes. angeordnet sein. Ferner 1st es möglich, in jeder Muffe zwei Querwände anzubringen, von denen die eine bei der Schulter und die andere am Muffenrand liegt.
Die neue Anordnung hat weiterhin zur Folge, daß der Innenraum des Ausziehrohres in eine der Zahl der Rohrabschnitte entsprechende Anzahl von durch die Querwände voneinander getrennten Kammern unterteilt wird. Das hat den Vorteil, daß etwa aus ihren Führungslöchern herausgedrückte oder herausgesprungene Festhaltestifte sich nur noch im Innenraum eines Rohrabschnittes, d. h. in einem an beiden Enden durch Querwände abgesperrten Raum, bewegen können, der außer den etwa frei gewordenen Stiften keine Sperrstifte enthält. Sind in jeder Muffe zwei Querwände vorhanden, dann bleibt jedes Stiftepaar sogar in seiner Beweglichkeit auf den Raum der zu ihm gehörigen Muffe beschränkt, oder es wird durch die beiden Querwände ein TTerausspringen überhaupt verhindert. Auf jeden Fall werden die etwa frei gewordenen Stifte von den übrigen Sperrstiften des Ausziehrohres entfernt gehalten, so daß ein Verblocken eines Ausziehrohres bzw. Stativbeines durch lose Stifte verhütet ist. Es kann also höchstens so weit kommen, daß an einer Stelle das Feststellmittel fehlt. Dann ist das Ausziehrohr aber noch gebrauchsfähig, indem man die nicht mehr aneinander feststellbaren beiden Abschnitte beim Gebrauch zusammengeschoben läßt oder die Feststellung durch Einstecken eines Stiftes von außen herbeiführt. Darüber hinaus ist es dann, wenn man die Querwände bei den von den muffenartigen Erweiterungen gebildeten Schultern anordnet, möglich, die Querwände zur Begrenzung der Einschubbewegung zu benutzen, indem die Rohrabschnitte beim Zusammenschieben je mit ihrem inneren Ende an die Querwand des umgebenden Rohrabschnittes anschlagen. Bei dieser Art der Einschubbegrenzung können die Rohrenden nicht mehr an die in den muffenartigen Erweiterungen angeordneten Sperrstifte stoßen, wodurch die Gefahr, daß diese Stifte aus ihren Führungen herausgeschlagen werden, vermieden ist.
Die Querwände können in den Muffen unverrückbar gehaltene Scheiben oder Ringscheiben, vorzugsweiseaus Blech, sein. Eine zweckmäßige Ausführung liegt darin, daß die Querwände durch die Böden von in die Muffen eingesetzten Näpfen gebildet sind, die vorzugsweise ebenfalls aus Blech bestehen. Weitere Ausführungsmöglichkeiten und Vorteile sind in der nachstehenden Beschreibung aufgezeigt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, wobei der Einfachheit halber nur die im ausgezogenen Zustand einander benachbarten Enden zweier Abschnitte eines Ausziehrohres wiedergegeben sind. Es zeigt
Fig. ι das erste Beispiel im Achsenschnitt nach der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 2 einen Achsenschnitt nach der Linie R-B in Fig. i,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie C-C in
Fig· ι,
Fig. 4 bis 6 ein zweites, drittes und viertes Ausführungsbeispiel im Achsenschnitt.
ι und 2 sind zwei Rohrabschnitte eines aus einer beliebig großen Zahl von teleskopartig ineinander verschiebbaren Abschnitten bestehenden Ausziehrohres, z. B. eines Stativbeines. Die innenliegenden Enden 3 der Rohrabschnitte sind in bekannter Weise muffenartig erweitert, die außenliegenden Enden 4 dagegen eingeschnürt. Auf diese Weise sind die Abschnitte schließend ineinandergeführt, während zugleich Schultern 5 gebildet sind, die beim Ausziehen des Rohres aneinanderstoßen und so den Auszug begrenzen. Die muffenförmigen Enden 3 enthalten zur gegenseitigen Feststellung der Rohrabschnitte dienende, hohle Stifte 6, die sich in passenden Löch.ern 7 der Muffenwandung führen und durch eine Feder 8 auswärts gedrückt werden. Sie greifen bei ausgezogenem Rohr mit ihren äußeren Enden in Löcher des umgebenden Rohres ein, wodurch die Rohrabschnitte aneinander festgestellt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. ι bis 3 ist in jede muffenartige Erweiterung 3 ein darin passender, aus Blech gepreßter oder gezogener Napf 9, 10 eingesetzt, und zwar so. da ti sein Boden 9 bei der von der Muffe gebildeten Schulter liegt. Die Wandung 10 des Napfes, die mit dem Rand der Muffe 3 abschneidet, weist den Löchern 7 in der Muffenwandung entsprechende Löcher zum Durchtritt der Sperrstifte 6 auf. Der Napf 9, 10 ist im erweiterten Rohrende 3 in geeigneter Weise befestigt, z. R. mit einem oder zwei kleinen Nieten, die in Löcher der Napf- und Muffenwände eingezogen sind. Sein Boden 9 bildet eine bei der Schulter 5 angeordnete, senkrecht zur Rohrachse stehende Querwand, welche die Wandung der Muffe 3 nach innen abstützt und so versteift, daß sie nicht nach innen auszuweichen vermag. Zugleich bildet der Hoden 9 einen Anschlag, an den der nächstinnere Rohrabschnitt beim Zusammenschieben des Ausziehrohres mit seinem muffenartigen Ende 3 anstößt. Die inneren Rohrenden treffen also nicht mehr auf die Sperrstifte 6, wodurch diese gegen Herausschlagen aus ihrer Führung geschützt sind. Ferner bewirken die Böden der Näpfe 9, 10 eine Unterteilung des Innenraumes des Ausziehrohres in mehrere Kammern, wobei jede Kammer nur einmal Sperrstifte 6 enthält. Etwa gelöste Stifte können sich nur in einem durch die Böden zweier benachbarter Näpfe begrenzten Raum bewegen und nicht an andere Stellen des Ausziehrolires gelangen. Durch die Wandung 10 des Napfes 9, 10 wird auch der Rand der muffenförmigen Erweiterung 3 verstärkt und versteift, so daß er beim Anschlagen an den Boden des im nächstäußeren Rohr eingesetzten Napfes nicht verbeult werden kann. Endlich bildet die Wandung 10 des Napfes noch eine Verlängerung und damit eine Verbesserung der Führung der Sperrstifte 6.
Damit beim Ausziehen oder Zusammenschieben des Ausziehrohrcs in dessen Tnnenrättmen kein Unter- oder Überdruck entstehen kann, der unnötigerweise bremsend wirken würde, können die Boden 9 der in die Erweiterungen 3 der Rohrabschnitte eingesetzten Näpfe 10 mit Luftdurchlaßöffnungen ti versehen sein. Die Öffnungen 11 können mehr oder weniger weit gehalten sein. Es genügt, wenn der Napfboden bzw. die davon gebildete Querwand 9 in Form einer Ringscheibe stehenbleibt. Statt durch Löcher in den Napfböden können Luftdurchlässe auch dadurch gebildet sein, daß in die Wände το der Blechnäpfe äußere Längsrillen eingepreßt sind. Wenn die Abschnitte des Ausziehrohres, wie im Beispiel angenommen, zur,; Zwecke der unverdrehbaren Führung eingepreßte Längsrippen und -rillen 12 haben, in welchem !'"alle die Wände 10 der Näpfe 9, 10 an den gleichen Stellen gerillt sein müssen, können die Luftdurchlässe dadurch geschaffen werden, daß die Rillen 13 in den Wänden der Näpfe eine größere Tiefe erhalten als für den Eingriff der an der Innenseite der Muffenwandungen vorhandenen Rippen nötig ist, so daß hier spaltförmige Kanäle entstehen, wie bei 13 in Fig. 3 ersichtlich.
Die Befestigung der Näpfe 9, 10 in den Muffen 3 ! kann, statt, wie im Beispiel angenommen, durch Nieten auch in anderer Weise, z. B. dadurch ge-ι schellen, daß der über den Rand des Napfes hinausragende Rand der Muffe über den Napf rand einwärts gebördelt wird. Dabei kann gewünschtenfalls zwischen dem Bördelrand und dem Rand des : Napfes 9, 10 eine Kreisscheibe oder Kreisringscheibe eingeschaltet sein, die eine zweite, beim M ul'fenrand liegende Querwand bildet. Es ist ferner möglich, den Napf in der Muffe dadurch festzulegen, daß in die Wandungen beider Teile gleichzeitig eine Rändelung eingepreßt wird. Gegebenenfalls kann auf eine besondere Befestigung auch verzichtet und jeder Napf in der zugehörigen Muffe durch die Sperrstifte 6 gehalten sein, die dadurch, daß ihre Enden zugleich in Löcher der Wände beider Teile eingreifen, die Näpfe 9, 10 mit den Muffen 3 kuppeln. Das Beispiel könnte gegebenenfalls dahin abgeändert werden, daß der Napf 9, 10 umgekehrt eingesetzt wird, so daß die von seinem Boden 9 gebildete Querwand am Muffenrand liegt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 enthält jede muffenartige Rohrerweiterung 3 zwei Blechnäpfe 9, 10 und 14, 15, die mit ihren offenen Seiten iueiuandergesteckt sind. Die Böden 9 und 14 der beiden Näpfe bilden zwei senkrecht zur Rohrachse stehende Wände, von denen die eine bei der Schulter 5, die andere dagegen beim Muffenrand sich befindet. Wie ohne weiteres einleuchtet, ist hier eine sehr wirksame Abstützung und Versteifung der muffenförmigen Rohrerweiterungen 3 erzielt. Außerdem besteht der Vorteil, daß die beiden ineinandersteckenden Näpfe 9, 10 und 14, 15 eine die Sperrstifte 6 umschließende Kapsel bilden, welche die Stifte und ihre Federn am Herausspringen aus ihren Führungen verhindert, wodurch jede Gefahr des Versagens beseitigt ist.
Der gleiche Erfolg wie beim zweiten Beispiel kann nach Fig. 5 dadurch erzielt werden, daß der Rand des Napfes 9, 10 in Form eines Flansches 16 einwärts gebogen ist. Der ringscheibenförmige [ Flansch 10 bildet dann eine zusätzliche Querwand,
während er gleichzeitig die Sperrstifte gegen Herausspringen aus ihren Führungen schützt. Das Festhalten der Blechnäpfe kann bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 in der gleichen Weise geschehen, wie oben mit Bezug auf das erste Beispiel beschrieben. Eine ähnliche Ausbildung wie in Fig. 5 kann bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 dadurch erreicht werden, daß die Wandung der Rohrmuffe 3 in Form eines den Rand des Napfes übergreifenden radialen Flansches einwärts ! gebogen ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 6 bestehen die zur Abstützung und .Absteifung der muffenartigen Erweiterungen 3 dienenden Querwände aus einfachen Blechscheiben, die wieder mit Luftdurchlaßöfrnungen 11 versehen sein oder auch die Form von Ringscheiben haben können. Dabei sind in jeder Muffe zwei solcher Scheiben 17 und 18 vorgesehen, und zwar eine, τ 7. bei der Schulter 5 und die andere, ιS, am Muffenrande. Die erste Scheibe ist zwischen der inneren Schulterfläche des erweiterten Rohr-
endes 3 und einer in die Wandung des letzteren von außen her eingepreßten Sicke 19 gehalten, die zweite Scheibe dagegen zwischen einer ebensolchen Sicke 20 und dem einwärts gebördelten Rohr- oder Muffenrand 21. Die Wirkung ist die gleiche wie im Beispiel nach Fig. 4 oder 5.
Die Ausführung nach Fig. 6 könnte dahin abgeändert werden, daß die Sicken 19, 20 fortgelassen werden und zwischen den beiden Blechscheiben 17, 18 ein als Abstandshalter dienender Ring eingeschaltet wird, der aus einem kurzen Rohrabschnitt bestehen oder aus einem Blechstreifen gebogen sein kann. Ferner läßt das Beispiel sich dahin abändern, daß nur die der Schulter 5 benachbarte Querwand vorgesehen, die andere dagegen weggelassen wird. Die verbleibende Querwand 17 kann wieder zwischen der inneren Schulterfläche des muffenartigen Rohrendes und einer in letzteres eingepreßten Sicke 19 oder aber unter Vermittlung eines hinter der Querwand in die Muffe 3 eingesetzten Ringes gehalten sein. Dabei kann dieser Ring in dergleichen Weise befestigt sein wie der in Fig. 1 bis 3 gezeichnete Blechnapf. Umgekehrt könnte auch nur eine Querwand am Muffenrand vorgesehen werden.
Diese kann wie die in Fig. 6 gezeigte Querwand 18 durch Sicke 20 und Bördelung2i oder auch allein durch Bördelung des Muffenrandes gehalten sein, wenn zwischen der Querwand und der inneren Schulterfläche der Muffe ein Abstandsring eingeschaltet wird. Es versteht sich, daß die etwa zur Anwendung kommenden Abstandsringe mit Löchern für den Durchtritt den Sperrstifte 6 zu versehen sind.
Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei
weitere Abänderungen der dargestellten Beispiele sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnten die Luftdurchlässe statt durch Löcher auch durch Randausschnitte der Querwände gebildet sein. Dabei können die Randausschnitte gegebenenfalls so gestaltet sein, daß die Querwände die Form eines Armkreuzes oder eine ähnliche Gestalt erhalten. Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht auch darin, daß in jede muffenartige Erweiterung ein Ring eingesetzt wird, dessen einer oder beide Ränder, ähnlich wie der Napfrand 16 in Fig. 5, in Form eines quer zur Rohrachse stehenden, ringscheibenförmigen Flansches einwärts gebogen sind. Wenngleich die Fertigung der Querwände oder der Näpfe sowie der die Querwände haltenden Ringe aus Metall, insbesondere Blech, vorzuziehen ist, könnten diese Teile auch aus einem anderen genügend widerstandsfähigen Werkstoff, z. B. aus einem Kunststoff geeigneter Festigkeit, bestehen. Endlich könnten die Sperrstifte und ihre Federn eine von der Zeichnung abweichende Ausbildung haben, oder es können andere Feststellvorrichtungen für die Rohrabschnitte vorgesehen sein.
Der in der obigen Beschreibung und in den nachstehenden Ansprüchen verwendete Ausdruck Rohr oder Rohrabschnitt soll nicht bloß zylindrische Rohre mit in sich zurückkehrender Wandung umfassen, sondern auch Rohre von beliebigem anderen, bei Stativen u. dgl. üblichen Querschnitt, wie beispielsweise Rohre von einem länglichen, dreieckigen oder ähnlichen Querschnitt, sowie ferner einen längs durchlaufenden Spalt oder Schlitz aufweisende Rohre, sog. Stativprofile, beispielsweise von (Mörmigem oder ähnlichem Querschnitt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Ausziehrohr, insbesondere für Stative, bei dem die innenliegenden Enden der ineinander verschiebbaren Rohrabschnitte muffenartige Erweiterungen haben, mit denen sie beim Ausziehen an Einschnürungen der umgebenden Rohrabschnitte anschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der muffenartigen Erweiterungen durch darin eingesetzte Querwände nach innen abgestützt sind.
2. Ausziehrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände bei den von den muffenartigen Erweiterungen gebildeten Schultern liegen (Fig. 1 bis 3).
3. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände zugleich als Anschläge zur Begrenzung der Ein-Schubbewegung der Rohrabschnitte dienen.
4. Ausziehrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die muffenartigen Erweiterungen zwei Querwände enthalten, von denen eine bei der Schulter und die andere beim Rande der Erweiterung liegt (Fig. 4, 5 und 6).
5. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände (9) je durch den Boden eines in die muffenartige Erweiterung (3) eingesetzten Napfes (9, 10), vorzugsweise aus Metall, gebildet sand (Fig. 1 bis 3).
6. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Querwände durch den Boden eines in die muffenartige Erweiterung eingesetzten Napfes und die andere durch eine am Rande des Napfes liegende Scheibe oder Ringscheibe, vorzugsweise aus Blech, gebildet ist.
7. Ausziehrohr nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Napfes (9, 10) mit eine Querwand bildendem Boden eine zweite Querwand (16) durch den in Form eines Flansches einwärts gebogenen Rand des Napfes gebildet ist (Fig. 5).
8. Ausziehrohr nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die muffenartigen Erweiterungen (3) je zwei mit ihren offenen Seiten ineinandergesteckte Näpfe (9, 10 und 14,
15) enthalten (Fig. 4).
9. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die muffenartigen Erweiterungen je einen Blechring enthalten, dessen einer oder beide Ränder in Form von quer zur Rohrachse stehenden Flanschen einwärts gebogen sind.
10. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei der Schulter der muffenförmigen Erweiterung angeordnete Querwand durch einen ki die Erweiterung eingesetzten Ring gehalten ist.
11. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 5 oder 8
47a
oder 9 oder ίο, dadurch gekennzeichnet, daß der Napf (9, 10) oder die Näpfe (9, 10 und 14, 15) oder ein mit Innenflanschen versehener oder eine Querwand an der inneren Schulterfläche der muffenartigen Erweiterung (3) haltender Ring durch in Löcher der Napf- und Muffenwandungen eingezogene Nieten gehalten sind.
12. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 5 oder 8 oder 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Napf (9, 10) oder die Näpfe (9, 10 und 14, 15) oder ein mit Innenflanschen versehener oder eine Querwand haltender Ring durch eine zugleich in die Napf- oder Ringwandung und die Wandung der Muffe (3) eingepreßte Rändelung befestigt sind.
13. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Napf (9, 10), gegebenenfalls zusammen mit einem umgekehrt darin sitzenden zweiten Napf (14, 15) oder zusammen mit einer von einer Blechscheibe gebildeten zweiten Querwand, zwischen der inneren Schulterfläche der muffenartigen Erweiterung (3) und dem einwärts gebördelten Rand der letzteren gehalten ist.
14. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 5 oder 8 oder 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Napf (9, 10) oder die Näpfe (9, 10 und 14, 15) oder ein mit Innenflanschen versehener oder eine Querwand haltender Ring durch die in der muffenartigen Erweiterung (3) angeordneten Sperrstifte (6) gehalten sind, indem diese zugleich in Löcher der Napf- oder Ringwandung und der Wandung der Muffe (3) eingreifen.
15. Ausziehrohr nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine beim Rande der muffenartigen Erweiterung liegende Querwand zusammen mit einem Abstandsring oder zwei Querwände zusammen mit einem dazwischengeschalteten Abstandsring zwischen der inneren Schulterfläche der muffenartigen Erweiterung und dem einwärts gebördelten Muffenrand gehalten sind.
16. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei der Schulter (7) der muffenartigen Erweiterung (3) angeordnete Querwand (17) zwischen der inneren Schulterfläche der Erweiterung und einer in die Wandung der letzteren von außen her eingedrückten Sicke (19) gehalten ist (Fig. 6).
17. Ausziehrohr nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei dem Rande des muffenartigen Rohrendes (3) angeordnete Querwand (8) zwischen einer in die Muffenwandung von außen her eingedrückten Sicke (20) und dem einwärts gebördelten Rand (21) der Muffe gehalten ist (Fig. 6).
18. Ausziehrohr nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände mit Löchern (11) oder Randausschnitten zum Luftdurchlaß versehen oder ringscheibenförmig, armsternförmig oder ähnlich ausgeschnitten sind.
19. Ausziehrohr nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wandung eines mit seinem Boden (9) eine Querwand bildenden Napfes (9, 10) von außen her als Luftdurchlaßkanäle dienende Längsrillen (13) eingepreßt sind (Fig. 1 bis 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Q 3380 2. Si
DEP53623A 1949-09-02 1949-09-02 Ausziehrohr, insbesondere fuer Stative Expired DE802478C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968571C (de) * 1953-09-01 1958-03-06 Agfa Camera Werk Ag Faecherreflektor, insbesondere fuer Blitzlichtlampen
DE971902C (de) * 1950-05-11 1959-04-09 Kuerbi & Niggeloh Stativ fuer photographische Apparate u. dgl. mit teleskopartig ineinanderschiebbaren, rohrfoermigen Fuessen

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