DE800171C - Federnde Abstuetzung der Seitenwaende von Kippfahrzeugen - Google Patents

Federnde Abstuetzung der Seitenwaende von Kippfahrzeugen

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DE800171C
DE800171C DEP18732D DEP0018732D DE800171C DE 800171 C DE800171 C DE 800171C DE P18732 D DEP18732 D DE P18732D DE P0018732 D DEP0018732 D DE P0018732D DE 800171 C DE800171 C DE 800171C
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DE
Germany
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DEP18732D
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English (en)
Inventor
Theo Dipl-Ing Cleff
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Waggonfabrik Uerdingen AG
Original Assignee
Waggonfabrik Uerdingen AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/12Body fitments or devices facilitating or controlling outflow on discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Federnde Abstützung der Seitenwände von Kippfahrzeugen
    Seitenwand um ihre Gelenke und der Stütze uni ihre Lager zu gestatten.
  • I>ie Erfindung verbessert die außenliegenden Stützen der klappbaren Seitenwände von Appfahrzeugeti und vermeidet Teleskopverbindungen oder Schiebebewegungen in den Lagerungen der Stützen.
  • Erhticlungsgetnäb ist das atnBoden abzustützende linde der Wandstütze mit einer Lasche verbunden, die andererseits am Kipl>briickenboden befestigt ist, wobei alle Drehpunkte so angeordnet sind, daß die Stütze eine konstante Länge erhalten kann. Vunniehr kann der Endanschlag für den gewünschten WalTenhub auf die Lasche wirken, und falls er regelbir einstellbar ist, kann die Klappenlie«-egung jede beliebige Zwischengröße his zum völligen Herunterklappen erhalten. `Viril zur Einleitung der Klappbewegung die Verriegelung der Seitenwand gelöst, so wirkt neben der Erdbeschleunigung auch der Druck des Ladegutes auf die Klappe. Der meist ausgeführte Anschlag einer klappbaren Wand ist fest und führt zu großen Kräften und damit Stoßbeanspruchungen in den Konstruktionselementen, die dadurch iin Sinne des Leichtbaues herabgesetzt werden ki'@nen, daß inan die Lasche den Anschlag über eitle zwischengeschaltete Feder berühren läßt. Die Erfindung führt also eitle Vereinfachung der Stützen bei verstellbarem :1nsc'hlag und eitle VerbesserLing der Konstruktion durch Herabminderung der auftretenden Beanspruchungen herbei.
  • Der verstellbare Anschlag kann in einfachster Weise ein unisteckbarer Bolzen sein, auf den die Feder trifft. Die Feder selbst muß Kräfte verschiedenster Großen übertragen, weshalb ihr flub erfin-(lung#gemsi(1 innerhalb der zulässigen Werkstofflwanspruchtingen begrenzt wird. Beispielsweise kann dies eitle Schraubenfeder sein, die bis zur Auflage (1(°r Windungen zusammengedrückt wird.
  • L?itic vorteilhafte Losung für die Ausbildung der Feder im Sinne der Erfindung ist die Anwendung einer Drehstabfeder, die einerseits in der Lasche, und zwar an der Lagerung am Kipl brückenboden, eingespannt ist. Die Feder selbst soll nur einen bestimmten Weg vor (lern festen Anschlag ausführen. Sie wird deshalb all ihrem anderen, freien Ende drehbar gelagert und mit einer je nach denn gewütischten Klapl)grad einstellbaren Verriegelung cersolien. Diese Verriegelung bestimmt das Maß des abklappens vier Wand. Unn eine V1 erbeanspruchutig der Feder zu vermeiden, wird inan zweckniä l3ig einen zweiten Anschlag gegen die lasche setzen, der urn (teil gewünschten Federwert spiiter zum :Anliegen kommt. Diese Anschliige köntieri durch Bolzen gebildet werden. Da aber lsingere Seitenwände mehrerer Stützen bedürfen, ist es vorteilhaft, sowohl die .Anschläge an den Fe(3(@ren(ien als auch die Anschlage an den Laschen gertwitisain für eitle Seitenwand verstellen zti kinn(n. Die Erfindung ermöglicht dies beispielsweise dadurch, daß die Anschläge für Federn und laschen als entsprechend ausgebildete Nocken auf einer Welle sitzen, die von einer Stelle aus verstellt wird. U:ine andere Lösung im Sinne (fier Erfindung ergibt sich, wenn nian die Lasche aus eineng Blattfederstt;lil herstellt und um die Bolzen an Stütze und B(>den als Drehlager wickelt, und zwar unter \`'eiterführung eines Endes, das hinter den an der Bordwandstütze befindlichen Bolzen unter Einhaltung eines gewissen Abstandes in der Größenordmiilg des verlangten Federweges gelegt wird. Dieses Ende #tißt auf einen Unisteckbolzen oder einen auf einer für mehrere Stützen gemeinsamen Bet@itigungs« olle sitzenden Nocken als :Allschlag und begrenzt den ztilissigen Federweg, indem es sich an (las Federauge legt, das den Bolzen umschließt, der das untere Ende der Bordwandstütze faßt. Diese die Lasche bildende Spreizfeder kann erfindungsgemäß eine progressive Federkennlinie erhalten, so daß der Anschlag bei der ersten Berührung weich und nlit zunehmendem Federweg härter gefedert wird. Dies kann dadurch erreicht werden, (laß der Bolzen der Federlasche in seinem Durchmesser zur genau hergestellten Bohrung in der Feder so beniesseii ist, (iaß bei Zusammendrückung der Federlasche diese nach und nach an dem Bolzenuinfang zur Anlage gelangt, das Fcdervolunien damit im höchstbeanspruchten Bereich der Feder verringert wird, so daß für den weiteren Federweg größere Kräfte auftreten.
  • In den Zeichnungen ist die Eifindung in mehreren Abbildungen veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i einen Querschnitt durch Seitenwand und Boden einer Kippbrücke mit verschiedenen .Tagen der klappbaren Seitenwand, die durch eine an einer Lasche geführte Stütze gehalten wird, wobei die Lasche über eine Feder auf einen den Anschlag bildenden Bolzen wirkt, :11)l>. 2 die litiriclittiiig tilit einer l)rehstabfeder für den federnden :Anschlag ini Schnitt, Abli. 3 (gen Seitenriß zu _Abb. 2, Abb. d den @runilriß dazu, Al>li. 3 die gleiche .Anordnung, jedoch illit eitler die Anschkige gemeinsam einstellenden Nockenwelle, Abb. 6 die Anordnung finit einer aus einem rechteckigen Blattfederstahl gebildeten doppelarmigen Federlasche und mit waagerechter Klapperstellung im Schnitt.
  • Abb. 7 die gleiche Ausführung finit herunterhängender Klappe, Abb. 8 die Lagerung des Umstecla>olzens gemäß :11>b. 7, a1) 1). 9 den Seitenriß zu .1b1. B.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich ist, dreht sich dic Seitenwand 1 1.1111 (las Gelenk 3 gegen den Boden 2 der Kippbrücke und kann in verschiedenen Lagen, beispielsweise der dargestellten in der Bodenebene, durch Anl ringurig einer Abstützung oder eines _'1nschlages festgehalten werden. Hierbei werden (die auf der Wand liegenden Schüttgutinassen durch eitle Stütze d abgefangen, die an der Wand in einem konstruktiv günstig gelegenen Drehlager 5 gelagert ist tuld andererseits über das Bolzenlager 6 auf eine Lasche 7 wirkt, die nnit ihrem Lager 8 am Boden 2 der Kippl)riicke gelagert ist.
  • Zur Einstellung des -Maßes für das Herunterklappen der Wand wird ein als Anschlag für die Lasche 7 dienender Bolzen 9 utlgestedkt, der 111 dem gleichen Konsol io ruht, (las das Drehlager 8 am Kippbrückenboden hält. (gegen diesen Bolzen 9 stößt die Lasche 7 unter Zwischenschaltung einer Feder i i, die die F-Iiirte des Anschlags mildert. Die Lage der h)rehlager 3, 5, 6 und 8 ist so gewilllt, daß für den ganzen möglichen Klappbereich der Seitenwand i die Stütze d und die Lasche 7 eine konstante Länge besitzen können.
  • In :MA). 2 bis 5 ist in (lern Lager 8 der Lasche 7 eitle Drehstabfeder 12eingespannt;dieanihremfreien Ende 13 drehbar in einem Lager 1:f an (fier Brücke 2 gelagert ist. je nach (lern gewiinsc@llten Klappgrad der Wand wird hier ein Anschlag, beispielsweise ein Bolzen 15 oder ein auf einer `\7elle 17 sitzender Nocken 16, eingestellt, nach dessen Anlage gegen (las beispielsweise hakenförmig abgebogene Federende 13 die Lasche 7 verdrehend auf die Feder 12 einwirkt. Zur Sicherung gegen Überbeanspruchung ist ein weiterer Anschlag 17 für die Lasche 7 vorbanden, der ebenfalls je flach dein gewünschten Klappgrad umgestellt «-erden muß und als Bolzen oder Nocken auf der Betätigungswelle 16 vorgesehen ist. Diese Welle 16 mit den Nocken 15 und 17 bzw. 15° und 17° für eine andere Klapperstellung kann von einem Punkt aus für mehrere Stützen einer Wand gleichzeitig und gemeinsam die Anschlüge verstellen.
  • Die Alb. 6 bis 9 zeigen die lasche 18 aus einem Federblatt geformt, wobei dieses uni den Bolzen 6 als Drehlager gewickelt ist, desgleichen uni den Bolzen 20, der <las Drehlager am Kippbrückenboden 2, gehalten im Konsol io, darstellt. Dieses Federblatt wird hinter (las Auge um den Bolzen 6 weitergeführt, und zwar ritt (lein Arm i9, der gegen das Auge einen dein zulässigen Federweg entsprechenden .lbstand erhält. Der umstellbare Anschlag 21 zur lZegulierung des 1-aschenweges stößt gegen desi Fc(ierarni i9. Nach LT1)erwindung der dein Federweg entsprechenden Kräfte legt sich der Federarm ic gegen das Federauge um Bolzen 6, die Federlasche wird nicht weiter beansprucht und ergilit einen festen Anschlag. Läßt man die Seitenwand ganz nach unten (lurcllschlagen. so kann hier ein federnder Anschlag dadurch erzielt werden (MAI 7), daß der Federarm i9 gegen den Boden 2 anstößt. Der N>Izeil 2 i. (ler nlit eirein Handgriff versehen ist, wird hierbei blind in den rohrförmig ausgebildeten Bolzen 2o eingesteckt.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRCCHL: 1. :\l)stützung der flach tristen klapphareil Seitenw;in(le voil Kippfahrzeugen, die in der über verstellbare Anschläge einstellbaren Endlage auf einerseits außen an den `Vänden drehbar angclenkten Stützeis ruhen, dadurch gekennzeichnet, (1a13 die Stützen (.1) fester Länge am Kiplsbrückenboden (2) mit drehbar befestigten Laschen (7) gehalten werden, die bei Erreichung der Endlage unter Z« ischenschaltung einer Feder (i i) auf einen verstellbaren Anschlag (o) treffen.
  2. 2. Abstützung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag (9) durch einen unisteckbaren Bolzen gellildet wird. 3. Abstützung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Feder (i i) nach Auftreffen auf den Anschlag (9) be- grenzt wird. 1 Abstützung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Boden (2) angelenkte Seite (8) der Lasche (7) auf eine hrehstabfeder (12) wirkt, deren anderes finde (13) sich gegen einen verstellbaren Anschlag (15) legt, der mit dem einstellbaren Anschlag (17) verstellt wird.
  3. 3. Abstützung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Anschlag (17) für die Lasche (7) und der Anschlag (15), auf den das freie Federeide einwirkt, für eine oder mehrere Stützen einer Sc°itenwan(1 gemeinsam über ein Gestänge verstellt werden. 6. Abstützung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (1R) aus eirein Federblatt geformt ist, das die Laschenbolzen (6, 20) als Drehlager umschließt und sich ritt eirein zurückgeführten Federende (i9) gegen den einstellbaren Anschlag (21) anlegt. 7. Abstützung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (21) beim völligen Herunterklappen der Wände in den als Rohr ausgebildeten Laschenbolzen (20) eingeführt wird. B. Abstützung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, (saß im Falle völligen llerunterklappens der Wände (las freie federnde l.ascheilende (i9) gegen den ßodeil der Kiplibrücke anstößt. 9. Abstützung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß (sie als Spreizfeder ausgebildete Lasche (18) durch entsprechende Bemessung des l,aSCllenl>olZenS (20) und der 'Bol1-rung in der Feder eine progressive Fe(lerkennlinie erhält.
DEP18732D 1948-10-19 1948-10-19 Federnde Abstuetzung der Seitenwaende von Kippfahrzeugen Expired DE800171C (de)

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