DE79834C - - Google Patents

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DE79834C
DE79834C DENDAT79834D DE79834DA DE79834C DE 79834 C DE79834 C DE 79834C DE NDAT79834 D DENDAT79834 D DE NDAT79834D DE 79834D A DE79834D A DE 79834DA DE 79834 C DE79834 C DE 79834C
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Germany
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flap
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funnel
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/02Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor
    • E03D5/04Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor directly by the seat or cover combined with devices for opening and closing shutters in the bowl outlet and/or with devices for raising and lowering seat or cover; Raising or lowering seat and/or cover by flushing or by the flushing mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1894 ab.
Der Abtritt ist dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe beim Oeffnen des Deckels selbstthätig gespült und desinficirt wird und sich nach Benutzung selbstthätig wieder abschliefst, wobei das nachlaufende Wasser einen Wasserverschlufs bildet.
Die Einrichtung ist in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Oberansicht, in Fig. 3 im Längsschnitt bei geschlossenem oberen und unteren Deckel, in Fig. 4 theilweise geöffnet, in Fig. 5 ganz geöffnet im Schnitt dargestellt.
An dem Aborttrichter α sind in passenden Einschnürungen desselben die Bänder b b angeordnet, welche durch das in einer Längsnuth liegende Band c mit einander verbunden sind; dieses führt in Oesen dd die Stange 6. Die Stange e trägt an ihrem oberen gabelförmigen Ende die am Umfange glatte Rolle/, und am unteren Ende ist dieselbe drehbar mit dem hinteren Ende g einer Klappe h verbunden, welche an Band c bei i drehbar ist. Der Abortdeckel k ist hinten mit einer Welle / fest verbunden, die in Lagern /1Z1 geführt ist und eine Rolle m mit Ausschnitt m1 trägt. Das Gewicht der Klappe h drückt die Rolle/ gegen die Rolle m, und die Einrichtung ist so getroffen, dafs die Klappe / geschlossen ist, wenn sich die Rolle/gegen die Kreisperipherie der Rolle m legt. Wird nun der Deckel k angehoben, Fig. 4, so tritt der Ausschnitt m1 dergestalt gegen die Rolle/, dafs letztere unter der Wirkung des Gewichts der Klappe h in den Einschnitt ml tritt, so dafs die Klappe h1 sich öffnet. Wird der Deckel weiter geöffnet, so treibt der Kreisumfang der Rolle m die Rolle / wiederum nach abwärts und veranlafst dadurch das Schliefsen der Klappe h.
An den Trichter α schliefst sich der Wasserzulauf η an. Aufserdem ist ein Hahn ο vorgesehen, welcher dazu dient, das aus der Rohrleitung ρ zuströmende Wasser beim Oeffnen des Deckels mit der Desinfectionsflüssigkeit, welche aus dem Spülbehälter r über Rohrleitung q abwärtsströmt, zu mischen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn das Gefäfs r mit Desinfectionsflüssigkeit gefüllt ist und der Deckel k wird geöffnet, so tritt, zunächst bei theilweiser Oeffnung desselben, die in Fig. 4 dargestellte Stellung, ein Oeffnen der Klappe h ein, gleichzeitig tritt auch WTasser aus der Rohrleitung ρ nach dem Mischhahn ο, vermischt sich hier mit der Desinfectionsflüssigkeit aus r und giebt diese mittels des Spülringes s an den Trichter α ab, so dafs dieser gespült wird. Wird hierauf der Deckel k weiter geöffnet, so schliefst sich die Klappe h, dadurch wird auch der Mischhahn 0 geschlossen. Der Abort ist jetzt für den Gebrauch zug- und geruchfrei abgeschlossen
(Kg· 5)-Wird hierauf der Deckel wieder geschlossen,
so tritt bei Erreichung der in Fig. 4 dargestellten Lage wieder das Oeffnen der Klappe h ein-, gleichzeitig tritt auch Wasser aus der Rohrleitung ρ und Desinfectionsflüssigkeit aus dem Gefäfs r und Rohrleitung g nach dem Mischhahn ο und von hier in den Spülring s, und der Trichter α sowie die Klappe h werden wieder gespült.
Beim Schliefsen des Deckels schliefst sich
auch wieder die Klappe h, wobei das nachspülende Wasser und die Desinfectionsflüssigkeit nachspülen, desinficiren und einen Wasserverschlufs zwischen Trichter h und Klappe i herbeiführen.
Da, wo keine Wasserleitung vorhanden ist, kann das Desinfectionsgefäfs r direct als Wassergefäfs benutzt und die Desinfectionsmasse, beispielsweise Kalkmilch, beigemischt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spülabort, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Anheben des Deckels k durch die mit Ausschnitt m1 versehene Rolle m eine Schiene e derart verschoben wird, dafs diese eine am unteren Ende des Trichters α befindliche Klappe h öffnet, wobei gleichzeitig Wasser und Desinfectionsflüssigkeit über den Mischhahn ο in den Trichter eingeführt wird, während bei vollständigem Oeffnen des Deckels die Klappe h sich wieder verschliefst und beim Wiederschliefsen des Deckels der beschriebene Vorgang sich in umgekehrter Weise wiederholt, so dafs bei verschlossenem Deckel k zwischen Trichter α und Klappe h ein Wasserverschlufs vorhanden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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