DE7952C - Leuchter mit einem Gewichtsmechanismus zum selbsttätigen Heben der Kerze - Google Patents

Leuchter mit einem Gewichtsmechanismus zum selbsttätigen Heben der Kerze

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DE7952C
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DENDAT7952D
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Original Assignee
M. SACHS, Cigarren-Importeur, in Nürnberg
Publication of DE7952C publication Critical patent/DE7952C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

1879.
Klasse 4.
MORITZ SACHS in NÜRNBERG. Leuchter mit einem Gewichtsmechanismus zum seibstthätigen Heben der Kerze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1879 ab.
Der vorliegende Leuchter besteht aus einem Teller oder einer Platte a, aufweicher ein hohler Träger b in Form eines geschlossenen oder durchbrochenen Rohres aufgeschraubt oder auf andere Weise befestigt wird. Auf die obere Trägeröffnung ist ein einsteckbares Plättchen mit vorspringendem ausgehöhlten Rand c, eine sogenannte Leuchtertasse, aufgesetzt, welche in der Mitte eine Oeffnung hat, die ein klein wenig gröfser als eine starke Stearinkerze ist. In den Rand der oberen Trägeröffnung sind kleine Rollen d eingelassen. Die Leuchtertasse ist so ausgeschnitten, dafs sie, ohne die Röllchen zu berühren, aufgesetzt und abgenommen werden kann. Ueber die Rollen d, von denen zwei oder mehrere angebracht sein können, sind Schnüre oder Bänder e gelegt, an denen einerseits ein geschweifter Lichthalter/, andererseits Gewichte k hängen. In den ersteren ist der Konus g eingesetzt,- welcher oben Nadeln h oder geschweifte bezw. sternartige Zacken mit ein wenig abgebogenen bezw. abgerundeten Spitzen enthält. Die Gewichte k laufen in kleinen, an den Seiten des Trägers stehenden Röhrchen 2, können aber auch auf andere Weise angeordnet werden und dienen zur Balancirung des Lichthalters. In dessen oberster Stellung liegt er fast dicht an dem Plättchen c und die Nadeln reichen über die Oeffnung. Man kann nun den Konus herausnehmen, die Kerze aufstecken und dann in den Lichthalter bringen, indem man mit einer Hand durch die oben am Träger befindlichen Oeffnungen bb greift; am leichtesten aber wird sich das Aufstecken der Kerze bewerkstelligen lassen, wenn man das eingesteckte Plättchen c abhebt. Die an den aufsen hängenden kleinen Schnurenden befestigten Gewichte k können so regulirt sein, dafs sie durch das Gewicht einer Kerze oben gehalten werden und sich erst, wenn ein gewisser Theil der über die Leuchtertasse hinausragenden Kerze verbrannt ist, senken und den Lichthalter mit dem übrigen Theil der Kerze hinaufziehen. Will man jedoch, dafs sich die Kerze in dem Mafse nach und nach hebt, wie sie verbrennt, so wird das Gewicht k durch mehrere untereinander in gewissen Abständen hängende Gewichte ersetzt, die sich dann eines nach dem andern auf den Boden des Röhrchens aufsetzen. Die Form dieser Gewichte kann sehr verschieden sein; sie können z. B. aus ineinander hängenden Metallgliedern bestehen. Die Gröfsenverhältnisse des Leuchters und des Gewichtsmechanismus sind so, dafs wenn das letzte Gewicht oder die letzten Kettenglieder abgesetzt sind, der Lichthalter ganz oben steht. Die zuletzt beschriebenen Gewichte können auch so regulirt sein, dafs sie sich bei einer grofsen, schweren Kerze erst heben, wenn ein Dritttheil davon verbrannt, während sie eine eben so lange leichtere Kerze sogleich nach und nach heben. Die Führung der Kerzen findet oben in der Leuchtertasse statt, die zur Verkleinerung der Oeffnung für dünnere Kerzen einsteckbare Reifen erhält. Die Leuchtertasse c hat eine um die Oeffnung laufende Höhlung zur Aufnahme etwa herabtropfender Lichtmasse. Sollte einmal der Fall eintreten, dafs oben die Kerze am Leuchterhalter durch Herabtropfen festgehalten wird, so wird die Kerze, wenn sich beim Weiterbrennen die betreffende Stelle erwärmt, doch wieder in die Höhe gezogen werden. Auf der Leuchtertasse c ist eine sogenannte Gallerie / zur Aufnahme des Cylinders oder der Glasglocke m befestigt und auf der letzteren ein dachförmiger Aufsatz η angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einen Leuchter mit einem Gewichtsmechanismus, der selbstthätig die Kerzen hebt. Alles im wesentlichen wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT7952D Leuchter mit einem Gewichtsmechanismus zum selbsttätigen Heben der Kerze Active DE7952C (de)

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