DE79361C - Piägevorrichtung - Google Patents
PiägevorrichtungInfo
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- DE79361C DE79361C DENDAT79361D DE79361DA DE79361C DE 79361 C DE79361 C DE 79361C DE NDAT79361 D DENDAT79361 D DE NDAT79361D DE 79361D A DE79361D A DE 79361DA DE 79361 C DE79361 C DE 79361C
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- rings
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- rollers
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0047—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by rolling
Landscapes
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT:
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um massive Langhölzer und Fourniere
von beliebiger Querschnittsform, unbeschränkter Länge und beliebiger Breite zwischen stellbaren
und sich entgegengesetzt drehenden, erwärmten Prägewalzen oder Ringen mit beliebigen erhöhten
und vertieften Verzierungen zu versehen.
Die zum Prägen bestimmten Ringe oder Walzen sind entgegen den bisherigen Einrichtungen
auf ihren Walzen oder Wellen nicht fest, sondern zwar passend, aber lose angebracht,
so dafs sie ihren Gang dem stets gleichmäfsigen Gang der zugehörigen Walzen oder Wellen gegenüber verlangsamen können,
um dadurch besonders harte oder tiefe Prägestellen auszuführen.
Um die Prägeringe oder Walzen gegen seitliche Verschiebung zu sichern, können Haltringe
verwendet werden, welche an die Prägeringe oder Walzen angeschoben werden.
Auf beiliegender Zeichnung sind die mit den erwähnten Neuerungen versehenen Walzen
bezw. Ringe in Stirnansicht (Fig. 1) und Seitenansicht (Fig. 2) veranschaulicht.
Darin sind zwei Walzen ab gezeigt, von denen die obere α mit Ringen al al a1 versehen
ist. Diese zeigen das aufzuprägende Muster, während die untere Walze b Ringe
b1 b1 b1 von glatter Umfangsfläche besitzt, so
dafs bei dieser Einrichtung die Hölzer nur auf einer Seite die Musterprägungen erhalten können.
Die Ringe können auf der unteren Walze ebenfalls mit Prägemuster versehen werden, so
dafs ein Prägen der Hölzer von zwei Seiten erfolgen kann. Ebenso wie die Ringe können
die Walzen selbst, wenn entweder ein Auswechseln der Muster nicht gewünscht oder
aber die Walze selbst auswechselbar gemacht wird, mit den Prä'gemustern bezw. mit den
glatten Auflag- oder Gegenflächen versehen werden.
Die Ringe werden auf die Walzen aufgeschoben, aber nicht befestigt, so dafs der Ring
von der Walze für gewöhnlich mitgenommen wird, in Fällen jedoch, wenn im Holz c eine
härtere oder tiefere, mehr Widerstand bietende Prägestelle vorkommt, selbstthätig seinen Gang
jenem der stets gleichmäfsig weiter umlaufenden Walze gegenüber verlangsamen kann, um
durch diese Verlangsamung der Bewegung besonders harte oder tiefe Prägestellen, ohne die
Verzierung zu verschieben und ohne Reifsen der Holzfasern auszuführen.
Das Einstellen und Halten der Ringe a1 a1
in der erforderlichen Lage erfolgt am einfachsten durch gewöhnliche Ringe dd von
geringerem Umfang und von verschiedener Breite, welche, auf die Walze geschoben, die
Profil- oder Prägeringe al al zwischen sich
aufnehmen.
Durch Anschrauben von Backen e e an den beiden Walzenenden werden die Halt- und
Prägeringe in ihrer Stellung fixirt, so dafs eine seitliche Verschiebung nicht vorkommen kann.
An Stelle der Prägeringe kann die Walze selbst mit dem Prägemuster versehen werden.
Damit in diesem Falle die Walzen ebenso wie zuvor die Ringe ihren Gang der Welle f
gegenüber verlangsamen können, werden sie
auf die Welle ohne Verkeilung oder Befestigung geschoben und nur gegen seitliche Verschiebung
gesichert.
Zur Erleichterung der Pressung, zur Erhöhung der Zähigkeit des Holzes, zur Verhinderung
des Reifsens der Holzfasern bei besonders tiefen Pressungen, sowie um nach der Pressung eine noch gröfsere Festigkeit und
Härte des Holzes zu erzielen, werden dieselben an der zu prägenden Seite vor Einführung
zwischen die Walzen mit in Wasser oder Milch gelöstem Borax befeuchtet.
Die Ringe b1 b1 der unteren Walze b, wenn
sie nicht zum Prägen, sondern nur als. Unterlage dienen, werden vorzugsweise aus zwei
Hälften gebildet (Fig. 3), welche durch Lappen g g bezw. Schrauben h h zusammengehalten
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Prägevorrichtung, bestehend aus zwei entgegengesetzt zu drehenden Ringen oder Walzen, zwischen welchen massive Langhölzer und Fourniere durchgezogen werden, um mit beliebigen vertieften und erhabenen Verzierungen versehen zu werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit dem aufzuprägenden Muster versehenen Ringe (a}al) oder Walzen auf der Walze (a) bezw. Achse (f) wohl passend aufsitzen, aber nicht daran befestigt sind, so dafs sie ihren Gang dem stets gleichmäfsigen Gang der Walze (a) gegenüber selbstthätig verlangsamen können, um bei besonders harten oder tiefen Prägestellen durch diese selbstthätige Verlangsamung der Bewegung einen intensiveren Druck auszuführen und ein Reifsen oder Verschieben des Musters zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79361C true DE79361C (de) |
Family
ID=352005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79361D Expired - Lifetime DE79361C (de) | Piägevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79361C (de) |
-
0
- DE DENDAT79361D patent/DE79361C/de not_active Expired - Lifetime
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