DE79304C - Blei- und Farbstiftspitzer - Google Patents
Blei- und FarbstiftspitzerInfo
- Publication number
- DE79304C DE79304C DENDAT79304D DE79304DA DE79304C DE 79304 C DE79304 C DE 79304C DE NDAT79304 D DENDAT79304 D DE NDAT79304D DE 79304D A DE79304D A DE 79304DA DE 79304 C DE79304 C DE 79304C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- pencil
- colored
- pencils
- sharpeners
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads
- B43L23/08—Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened mainly by rotational movement against cutting blades
Landscapes
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
CARL SCHMIDT in BERLIN. Blei- und Farbstiftspitzer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1894 ab.
Der Körper α, welcher aus jedem beliebigen Metall hergestellt werden kann, ist behufs
besseren Haltens zwischen den Fingern seiner äufseren Form nach kantig hergestellt und aus
gleichem Grunde mit rechtwinklig zur Längsachse laufenden Riffeln versehen. Entsprechend
der dem anzuspitzenden Stift zu gebenden Form ist der Metallkörper α mit einer spitz nach
oben verlaufenden Durchbohrung der Länge nach versehen (Fig. 5). An einer Seite ist der
' Metallkörper der Längsachse nach ausgeschnitten, so dafs an dieser Stelle die konische
Bohrung freigelegt ist. Durch den dadurch entstandenen Schlitz (Fig. 1) kommt das Messer
mit seiner Schneide mit den anzuspitzenden Blei- oder Farbstiften in Berührung. Die durch
das Ausschneiden entstandene Fläche dient zur Lagerung des Messers.
Von der oberen Stirnfläche des Metallkörpers ist ein Stück ausgeschnitten (Fig. 5),
so dafs das Messer an dieser Stelle über den Metallkörper hinausragt (Fig. 1 und 2). Dadurch
wird erreicht, dafs abgebrochene Spitzen frei abfallen können. Der an der oberen Stirnfläche
stehen gebliebene Theil g, Fig. 5, dient zur sicheren Auflagerung des oberen Endes
des Messers.
Das Messer b hat eine von der bisher üblichen vollständig abweichende Form. Der zum Wegschneiden
des Holzes der Blei- oder Farbstifte bestimmte Theil hat eine gerade Schneide. Von
der Stelle ab, wo das Messer über den ausgeschnittenen Theil des Metallkörpers hinausragt,
ist es nach zwei Richtungen hin gekrümmt, und zwar wenn man den Spitzer in der Lage, wie in Fig. 1 dargestellt, betrachtet,
nach unten, d. h. dem Mittelpunkte zu, und horizontal nach links, d. h. dem anzuspitzenden
Blei- oder Farbstifte zu. Durch diese Krümmungen des Messers ist man im Stande, eine
gebrauchsfertige Spitze an Blei- oder Farbstiften zu erzeugen, und zwar durch folgenden
Vorgang: Die Krümmung des Messers nach links bewirkt, dafs die Bleimine der Stifte bis
an ihr äufserstes Ende in der gewünschten Curve geschnitten wird, so dafs nicht wie
bisher eine knotenartige Wulst an der äufsersten Spitze stehen bleibt, welche beim Gebrauch
der Stifte sofort abbricht. Die zweite Krümmung des Messers, nämlich die nach der
Mittelachse nach unten zu (Fig. 7), greift mit ihrer Wirkung in den eben beschriebenen
Vorgang ergänzend ein, indem sie ein Abbrechen der Bleimine der Stifte beim Anspitzen
verhindert.
Die lange Schneide des Messers mufs behufs Wegschneidens des Holzes der Stifte bedeutend
über der Mittellinie des ganzen Spitzers gelagert sein, weil sonst ein Festklemmen der
Blei- oder Farbstifte beim Schneiden und Drehen derselben infolge zu grober Späne
eintreten würde.
Diese Lage der Messerschneide über der Mittellinie ist nun zum Schneiden der Bleimine
der Stifte vollständig ungeeignet, indem infolge dieser Lage ein Drücken und dem
folgend ein Abbrechen der Spitzen entsteht. Deshalb ist eine Krümmung des Messers an
seinem oberen Ende nach unten, d. h. nach der Mittellinie zu angeordnet, damit dadurch
der Theil des Messers, welcher zum Schneiden der Bleimine dient, eine solche Lage erhält,
dafs die Schneidekante des Messers, verlängert gedacht, genau durch den Mittelpunkt der Bleimine
geht. Diese Anordnung des doppelt gekrümmten Messers ermöglicht zugleich, dafs mit
dem Anspitzen der Blei- oder Farbstifte nicht in einem bestimmten Moment aufgehört zu
werden braucht, um das Abbrechen der Spitzen zu vermeiden, sondern dafs mit dem Anspitzen,
bewirkt durch Drehen des Bleistiftes, beliebig fortgefahren werden kann, bis die gewünschte
Spitze vorhanden ist, indem sich die Bleimine einfach immer weiter abfräst.
Um nun eine mehr oder weniger schlanke Spitze zu erzeugen oder um eine Abnutzung
des Messers auszugleichen, ist rechts ' seitlich die Stellschraube e, Fig. ι bis 4, angeordnet.
Dieselbe besteht aus dem Gewindekörper, einer flachen, rechtwinklig zum Gewinde sitzenden
Scheibe / und dem Schraubenkopf. Ihren Muttergang findet die Schraube in dem Metallkörper des Spitzers ebenso wie die Druckschraube
c, welche zum Feststellen des Messers dient.
Das Messer b ist mit einer seitlichen Ausbauchung
versehen, in welche gleichlaufend mit der Messerkante der Schlitz k angeordnet
ist. In diesen Schlitz greift die Scheibe/ ein. Durch Drehung der Stellschraube e wird die
Scheibe/drehend in den Einschnitt k bewegt und infolge dessen das Messer b gezwungen,
eine um den festen Drehpunkt d schwingende Bewegung auszuführen und sich dadurch der
Mittellinie des Spitzers zu nähern oder zu entfernen. Ist die gewünschte Lage des
Messers erreicht, so wird dasselbe vermittelst der Druck- oder Klemmschraube c festgestellt.
Claims (2)
1. Ein Blei- und Farbstiftspitzer, dadurch gekennzeichnet,
dafs zwecks Erzeugung gebrauchsfertiger Spitzen das an demselben befindliche Messer b nach zwei Richtungen
gekrümmt ist.
2. An einem Blei- und Farbstiftspitzer nach Anspruch 1. eine Ein- und Nachstellvorrichtung
für das Messer b, gekennzeichnet durch einen in dem Messer angebrachten Schlitz k und eine in diesen Schlitz eingreifende,
mittels Schraube hin- und herbewegliche Scheibe/.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79304C true DE79304C (de) |
Family
ID=351950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79304D Expired - Lifetime DE79304C (de) | Blei- und Farbstiftspitzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79304C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702022A (en) * | 1951-10-09 | 1955-02-15 | Carl I Fors | Pencil sharpener |
-
0
- DE DENDAT79304D patent/DE79304C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702022A (en) * | 1951-10-09 | 1955-02-15 | Carl I Fors | Pencil sharpener |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE79304C (de) | Blei- und Farbstiftspitzer | |
| DE558699C (de) | Vorrichtung zum Feilen von Langsaegeblaettern | |
| DE630555C (de) | Mechanisch angetriebenes Schabewerkzeug mit geradlinig hin und her gehender Bewegung der Arbeitsspindel | |
| DE700788C (de) | Bleistiftanspitzer, bei dem das Spitzen des Bleistiftes durch Vorbeifuehren eines Messers erfolgt | |
| DE210157C (de) | ||
| DE230070C (de) | ||
| DE86864C (de) | ||
| DE85385C (de) | ||
| DE126751C (de) | ||
| DE490614C (de) | Baumschere | |
| DE515433C (de) | Briefoeffenvorrichtung | |
| DE247219C (de) | ||
| DE493922C (de) | Bleistiftspitzmaschine | |
| DE531932C (de) | Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierhobelklingen | |
| AT102461B (de) | Halter für Schreibgeräte aller Art mit Auflagerflächen für die Finger am Griffteil. | |
| DE695188C (de) | Geraet zum Schaerfen von Scheren | |
| DE156169C (de) | ||
| DE73569C (de) | Bleistiftspitzer | |
| DE219823C (de) | ||
| DE192272C (de) | ||
| DE253739C (de) | ||
| DE389664C (de) | Blechschere mit parallel zueinander bewegten Messern | |
| DE574225C (de) | Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen | |
| DE171321C (de) | ||
| DE358984C (de) | Schere mit Nadelfuehrung zur Erneuerung der Nadelspitze von Sprechmaschinennadeln aus weichem Material |