DE79088C - Glockenßlter für Wein und dergl - Google Patents

Glockenßlter für Wein und dergl

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DE79088C
DE79088C DENDAT79088D DE79088DC DE79088C DE 79088 C DE79088 C DE 79088C DE NDAT79088 D DENDAT79088 D DE NDAT79088D DE 79088D C DE79088D C DE 79088DC DE 79088 C DE79088 C DE 79088C
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DE
Germany
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drum
filter
plate
filter material
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Expired - Lifetime
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DENDAT79088D
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L. Lieberich Söhne, Neustadt a. H
Publication of DE79088C publication Critical patent/DE79088C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/04Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Soy Sauces And Products Related Thereto (AREA)

Description

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KAISERLICHES
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[50795]
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
L LIEBERICH SÖHNE in NEUSTADT a. H. Glockenfilter für Wein und dergl.
Zweiter Zusatz zum Patente JU 61994 vom 4. August 1891.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1893 ab. Längste Dauer: 3. August 1906.
Bei den Glockenfiltern kleinerer Dimensionirung nach dem Zusatz-Patent Nr. 64957 nat es sich als hinreichend gezeigt, wenn statt mehrerer Prefsplatten für das Zusammenpressen des Filtrirmaterials in der im Gehäuse des Filters angeordneten Trommel nur eine mit Rippe versehene Prefsplatte Anordnung findet, und zwar wird die Anbringung derselben am geeignetsten für die Mitte der Trommel gewählt. Diese Platte wird mit einem geeigneten kleinen, auf Füfsen ruhenden Gestell lösbar ausgerüstet ; wenn dieses Gestell mit der Platte von der einen Seite in die Filtrirtrommel eingesetzt wird, so setzen sich die Füfse des Gestells bezw. der Platte auf den zweiten Deckel des Filtergehäuses auf, so dafs der mit Rippen versehenen Prefsplatte alsdann beim Einbringen des Filtrirmaterials für die eine Hälfte der Filtrirtrommel genügende Unterstützung geboten ist. Wird darauf der Gehäusedeckel mit dem Prefsdeckel auf die eine Seite des Filtrirgehäuses aufgesetzt, die Filtrirmasse entsprechend zusammengedrückt und dann der entgegengesetzte Gehäusedeckel mit dem Prefsdeckel abgenommen und das Gestell bezw. die Füfse der Platte entfernt, so kann die Füllung und Einbringung des Filtrirmaterials für die zweite Trommelhälfte vorgenommen werden. Denn da das an und für sich schon feuchte, in Verwendung kommende Faserfiltrirmaterial etwas mit Wasser besprengt wird, hat man durchaus nicht zu befürchten, dafs irgend welche Lockerung der ersten Hälfte des Filtrirmaterials eintritt, sobald die die Prefsplatte unterstützenden Füfse entfernt werden, um die zweite Hälfte der Trommel mit Filtrirmaterial ausstopfen und mittelst des zweiten Gehäusebezw. Prefsdeckels pressen zu können.
Ferner hat sich bei den unter Nr. 61994 und Nr. 64957 patentirten Filtern der Mifsstand gezeigt, dafs beim Zusammenpressen der Filtrirmasse durch die Deckel des Filtergehäuses leicht ein Verbiegen der Platte unterhalb des eigentlichen Prefsdeckels eintritt. Und um diesem Mifsstand abzuhelfen, kommen nunmehr Gehäusedeckel in Verwendung, an welchen mehrere Stege sich vorfinden, die sich beim Aufziehen derselben mittelst der am Filtergehäuse vorgesehenen Schrauben direct auf die eigentliche Abdeckplatte der Filtrirtrommel auflegen und diese abstützen, so dafs ein Verbiegen dieser Abdeckplatte vollkommen ausgeschlossen ist. Daneben sind die Stege dieser Gehäusedeckel zugleich so eingerichtet, dafs dieselben als Vertheiler sowohl für die zuströmende, zu filtrirende Flüssigkeit als auch für das abströmende Filtrat dienen.
In. beiliegender Zeichnung sind diese Neuerungen an einem Filter nach dem Zusatz-Patent Nr. 61994 näher zur Veranschaulichung

Claims (2)

gebracht, und zwar ist in den Fig. i, 2 und 3 ein solches Filter im Verticalschnitt. wiedergegeben. Es bezeichnet ä in diesen Figuren das mit Drehzapfen α1 in einem Gestell drehbar gelagerte Gehäuse des Filters; s1 ist der äufsere und s der innere Siebmantel der Filtrirtrommel d, welch letztere eventuell aus zwei an einander gesetzten Konusen gebildet sein kann; b und c sind die Deckel des Gehäuses α, an welche sich die Stutzen für Zu- und Ablauf der Flüssigkeit anschliefsen. Im Innern der Filtertrommel ist in deren Mitte um den Mantel s eine Prefsplatte z1 mit Steg η angeordnet, durch welche die Pressung des in beide Trommelhälften eingehüllten Materials ermöglicht wird, und zwar ist nur eine Prefsplatte ■ bei solchen Glockenfiltern kleiner Dimensionirung erforderlich, wie dies die Erfahrung gelehrt hat. Diese Prefsplatte il ruht nun, wenn die zu oberst gelegene Trommelhälfte mit Filtrirmaterial angefüllt und ausgestopft werden soll, auf einer Unterstützung, welche sich aus mehreren am oberen und unteren Ende durch je einen Ring kl unter einander verbundenen Füfsen k zusammensetzt, und welche mit den Füfsen sich auf die Abdeckplatte e1 der einen Trommelhälfte aufstützt, während die andere Trommelhälfte ausgestopft wird (Fig. 1). Ist dann die obere Trommelhälfte mit faserigem und eventuell etwas angefeuchtetem Filtrirmaterial genügend ausgestopft, so wird eine perforierte Abdeckplatte e1 auf das Filtrirmaterial aufgelegt, der Gehäusedeckel b mittelst der am Gehäuse a befestigten Schrauben fest angezogen und dadurch das Filtrirmaterial fest in die Trommel eingeprefst. Alsdann ist diese Trommelhälfte für die Filtration fertiggestellt. Damit nun die obere Abdeckplatte e1 während des Anziehens und Niederpressens des Deckels b keine Verbiegung erleidet, ist der Deckel b mit mehreren sich zu Ringen ergänzenden Rippen e ausgerüstet, die über die Deckelfläche vortreten und damit die Abdeckplatte e1 der Filtrirtrommel an mehreren Stellen berühren und niederdrücken. Zugleich besitzt jede Rippe eine Anzahl Löcher h, welche der von aufsen von der Trommel kommenden und zu fütrirenden Flüssigkeit ein Verbreiten derselben über die ganze Abdeckplatte el gestattet. Nachdem die eine Hälfte der Trommel mit Filtrirmaterial festgeprefst worden ist, dreht man das Gehäuse um i8o°, entfernt durch Lösen der Schrauben am Gehäuse α den zweiten Gehä'usedeckel c, sowie die dazugehörige Abdeckplatte e\ nimmt die Unterstützung k kl der Prefsplatte il heraus, stopft diese Hälfte der Trommel ebenfalls entsprechend voll mit faserigem Filtrirmaterial, legt die zugehörige Abdeckplatte e1 nebst Gehäusedeckel c darauf und zieht letzteren mittelst der am Gehäuse angeordneten Schrauben fest an, worauf die Filtrirmasse dieser Trommelhälfte ebenfalls fest eingeprefst ist. Dadurch, dafs das faserige Filtrirmaterial feucht und schichtenweise eingestopft wird, kann die Unterstützung k kl für die Prefsplatte z1 anstandslos entfernt werden, ohne befürchten zu müssen, dafs ein Wegdrücken der Prefsplatte z'1 von ihrem Sitze stattfinden wird, wenq die zweite Hälfte der Trommel mit Filtrirmaterial ausgefüllt werden soll. Aus diesem Grunde kann die Prefsplatte i1 auch so eingerichtet sein, dafs Platte und Steg zwei getrennte Stücke bilden, so zwar, dafs der Steg η sich in Form eines flachen Ringes zeigt und in einen Schlitz der Platte i1 eingreift (Fig. 2 und 3)., Wenn alsdann die Unterstützung k k1 behufs Füllens der zweiten Trommelhälfte mit Filtrirmaterial später weggenommen wird, so bleibt, selbst für den Fall, dafs die Platte i1 sammt der Unterstützung k k1 mit entfernt würde, doch durch den zurückbleibenden Steg η, Fig. 2 und 3, so viel Halt für die Filtrirmasse in der Trommel, dafs die zweite Hälfte der Trommel ebenfalls nach beschriebener Art mit Filtrirmaterial ausgestopft werden kann. Der zurückbleibende Steg η in der Filtrirmasse bietet dabei der an der Trennungsfläche der Filtrirhälften etwa von aufsen durchsickernden unfiltrirten Flüssigkeit so viel Hindernifs, dafs ein Zurückhalten und Ablenken dieser kleinen Menge unfiltrirter Flüssigkeit vollständig erreicht wird. Die Entlüftung dieser Filter erfolgt einestheils durch das Ableitungsrohr / und anderentheils durch ein am Deckel b vorgesehenes Hähnchen r. ■'■_-■■ Paten τ-Ansprüche:
1. Bei der durch Anspruch 1. des Zusatz-Patentes Nr. 64957 geschützten Ausführungsform eines Glockenfilters für Wein und dergl., welches durch die Anordnung zweier beweglicher Deckel an der im Gehäuse des Filters angeordneten---Trommel für das Filtrirmaterial gekennzeichnet ist, der Ersatz dieser Deckel durch zwei Deckel (b und c) in Verbindung mit je einer auf der Filtrirmasse aufliegenden Abdeckplatte Λ), und welche Deckel mit mehreren zu Ringen sich ergänzenden und über die äufsere Deckel-' randkante vorstehenden Rippen (e) versehen sind, die eine Anzahl Oeffhungen (h) tragen, um eine gleichmäfsige Vertheilung der Flüssigkeit über die ganze Filtrirtrommel zu ermöglichen.
2. An einem Filter nach Anspruch 1. eine Filtrirtrommel, bestehend aus einem gelochten äufseren und einem gelochten, mit Auslauf-
rohr (IJ für das Filtrat versehenen inneren Siebmantel (s bezw. s1), sowie einer die Filtrirmasse in zwei Theile theilenden mit Steg (n) versehenen Prefsplatte (i1), die eventuell aus zwei getrennten Theilen P •und η bestehen kann (Fig. 2 und 3), welche Platte, während die eine Trommelhälfte mit Filtrirmaterial ausgestopft wird, auf einer
Unterstützung (k kl) ruht, und später, wenn durch Entfernung dieser Unterstützung die zweite Trommelhälfte mit Filtrirmaterial ausgestopft ist, frei in der Filtrirmasse schwebt und eine Abdichtung für die unfiltrirte Flüssigkeit bildet, die die Trennungsfläche der Filtrirmasse zu durchdringen sucht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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