DE78341C - Sichtmaschine mit vibrirender Bespannung - Google Patents
Sichtmaschine mit vibrirender BespannungInfo
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- DE78341C DE78341C DENDAT78341D DE78341DA DE78341C DE 78341 C DE78341 C DE 78341C DE NDAT78341 D DENDAT78341 D DE NDAT78341D DE 78341D A DE78341D A DE 78341DA DE 78341 C DE78341 C DE 78341C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/18—Drum screens
- B07B1/22—Revolving drums
- B07B1/26—Revolving drums with additional axial or radial movement of the drum
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Verbindungselemente der beiden
Stirnscheiben des Sichtcylinders während des Betriebes in fortwährender schwingender Bewegung
zu erhalten, die der Sichtgaze mitgetheilt wird und auf letztere derart einwirkt,
dafs die Poren stets freigehalten werden und so die Leistungsfähigkeit der Sichtmaschine
erhöht wird.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist es erforderlich, die Verbindungselemente federnd und eine
Vorrichtung anzuordnen, vermittelst welcher der Verdrehungswinkel begrenzt werden kann,
da die Ueberschreitung eines bestimmten Verdrehungswinkels für die Haltbarkeit der Gaze
nachtheilig werden könnte.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt des Sichtcylinders
und
Fig. 2 einen Querschnitt desselben.
Auf der Welle α sind die Flügelkreuze b
befestigt und die Cylinderstirnscheiben c d lose aufgeschoben. Die beiden Stirnscheiben sind
vermittelst federnder Schraubenstangen e und Rohre f verbunden, welche eine Verdrehung
der Stirnscheiben gegen einander zulassen.
Durch die Verdrehung der Stirnscheiben werden dieselben einander genähert, was ein
Erschlaffen und Verziehen der Gaze zur Folge hat.
Zur Vermeidung einer zu grofsen Verdrehung der Stirnscheiben werden letztere mit ihren
Naben g h fast bis an die Naben der Flügelkreuze gesetzt, so dafs das Nähern der Stirnscheiben
zu einander ein allzuweit gehendes Verdrehen derselben verhindert, was besonders
dann'zu befürchten wäre, wenn die getriebene Stirnscheibe d an der Drehung der treibenden
Stirnscheibe c theilzunehmen gehindert sein sollte. Es erfolgt auch in diesem Falle eine
Bremsung zwischen den Naben der Stirnscheiben und denen der Flügelkreuze, was ein
Riemengleiten seitens des Cylinderantriebes oder des Wellenantriebes bezw. ein selbsttätiges
Abstellen der Maschine zur Folge hat; eine Zerstörung der Gaze wird dadurch verhütet.
Die Arbeitsweise der Maschine ist demnach folgende:
Bei Inbetriebsetzung des Sichtcylinders / .wird die getriebene Stirnscheibe d desselben durch
die federnden Verbindungselemente ef in Umdrehung versetzt; doch wird die treibende
Stirnscheibe c ein bestimmtes Voreilen besitzen. Dadurch, dafs die federnden Verbindungselemente
mit den Stirnscheiben starr verbunden sind und die axiale Verschiebung der letzteren
durch die Naben der Flügelkreuze b begrenzt ist, erfolgt eine Zugbeanspruchung der Verbindungselemente
in ihrer Axe, weil dieselben aus der parallelen Lage gebracht werden und zur Axe des Cylinders eine windschiefe Lage
erhalten. Die Reibung der getriebenen Stirnscheibe in ihrer Lagerung ist jedoch so gering,
dafs die erforderliche Kraft, welche für die Ueberwindung der Reibungsarbeit nöthig ist,
nie die zulässige Belastung der Verbindungselemente in Bezug auf ihre Zugbeanspruchung
erreicht. Die Flügelkreuze besitzen eine gröfsere Umdrehungszahl als der Cylinder selbst; erfolgt
nun eine Bremsung zwischen den Flügelkreuzen und den Stirnscheiben des Cylinders, dann
tritt für einen kurzen Augenblick eine gemeinschaftliche Bewegung der Cylinderaxe mit dem
Cylindermantel ein, wodurch die getriebene Stirnscheibe gegen die treibende Stirnscheibe
ein momentanes Voreilen erfährt, so dafs die Bremsung gelöst wird und wieder ein paralleles
Einstellen der Verbindungselemente zur Axe eintritt. Dieser Spannungswechsel der Verbindungselemente
hat eine Vibration derselben zur Folge, welche der Gaze mitgetheilt wird.
Die Vibration der Verbindungselemente wird aber noch dadurch erhöht, dafs die Stirnscheiben
dünnwandig gestaltet werden, so dafs dieselben infolge ihrer Elasticität zwischen bestimmten
Grenzen wie Federn zur Wirkung gelangen. Mit der Spannung der Verbindungselemente
erfolgt gleichzeitig eine Beanspruchung der Stirnscheiben auf Biegung, und sobald die
Bremsung zwischen den letzteren und den Flügelkreuzen gelöst ist, erfolgt ein Zurückschnellen
der Stirnscheiben und ein kurz anhaltendes Vibriren derselben, so dafs auch durch
letzteres die Verbindungselemente in eine abwechselnde Spannung versetzt werden. Die
Gaze bezw. Cylinderbespannung nimmt aber auch an der Vibration der Stirnscheiben Theil,
wodurch eine Wellenbewegung der Gaze stattfindet.
Die Vibration der Gaze wird auch noch dadurch hervorgerufen, dafs die Gazefäden,
welche in der axialen Richtung des Cylinders liegen, eine Verschiebung und Spannung erfahren,
die nach erfolgter Lösung der Bremsung ebenfalls eine Vibration der Gaze hervorrufen.
Je schwächer die Verbindungselemente sind, desto gröfser wird der Ausschlag der Schwingungen.
Nach der Gröfse dieser Schwingungen richtet sich aber der Wirkungsgrad einer solchen
Sichtmaschine, weil durch die Vibration der Gaze die Poren derselben von den in denselben
befindlichen kleinen Partikelchen (Staub) befreit werden und die ganze Gröfse der Poren
bei der Sichtung zur Geltung kommt.
Es ist einem jeden Fachmann hinreichend bekannt, dafs eine neue Bespannung bedeutend
mehr Sichtgut liefert als eine solche, die bereits eine Zeit im Gebrauch war; denn nachdem das
Sichtgut die Mahlsteine oder die Zerkleinerungswalzen vor dem Eingange in die Sichtmaschine
durchlaufen hat, enthält es ein grofses Quantum der durch die Reibung der Zerkleinerungsvorrichtung
erzeugten Wärme, wodurch ein Entwickeln von Wasserdämpfen und durch diese ein Feuchtwerden des Sichtgutes stattfindet,
so dafs ein Verstopfen oder Verlegen der Sichtgaze unausbleiblich ist. Letzteres
wird aber durch die Vibration der Sichtgaze vermieden, weil nicht allein ein Abschütteln
der sich ansetzenden kleinen feuchten Theilchen, sondern auch gleichzeitig ein Lüften der Gaze
erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Sichtmaschinen mit vibrirendem Sichtcylinder, dessen Stirnscheiben mittelst federnder Elemente mit einander verbunden sind, die lose Lagerung dieser Stirnscheiben auf der Welle derart, dafs sie mit ihren Naben gegen die Naben der Flügelkreuze stofsen, zu dem Zwecke, während der Drehung des Sichtcylinders durch das Voreilen der einen unmittelbar angetriebenen Stirnscheibe die Verbindungselemente und Stirnscheiben und durch diese die Gaze in ununterbrochene, wellenförmig schwingende Bewegung zu versetzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78341C true DE78341C (de) |
Family
ID=351072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78341D Expired - Lifetime DE78341C (de) | Sichtmaschine mit vibrirender Bespannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78341C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0158036A1 (de) * | 1984-03-31 | 1985-10-16 | Hein, Lehmann Aktiengesellschaft | Trommelsiebmaschine |
-
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- DE DENDAT78341D patent/DE78341C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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