DE77982C - Absorptions-Kälteerzeugungsmaschine mit dauernder Kälteerzeugung bei unterbrochener Destillation - Google Patents
Absorptions-Kälteerzeugungsmaschine mit dauernder Kälteerzeugung bei unterbrochener DestillationInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Apparat gestattet bei unterbrochener Destillation von Ammoniak aus
Ammoniakwasser eine ununterbrochene Benutzung des gewonnenen Ammoniaks für beliebige
Kühlzwecke. Der Apparat ist dadurch gekennzeichnet, dafs das einem Vorrathsbehälter
entnommene Ammoniakwasser . einem Destillirgefäfs zugeführt wird, welches aus einem erhöht
liegenden Behälter Kühlwasser erhält. Die Ammoniak- und Wasserdämpfe werden in Kühlkammern und Condensationsschlangen von
einander getrennt und flüssiges Ammoniak sammelt sich in Behältern, von welchen nach
Entleerung des einen ein anderer mit einer zu Kühlzwecken dienenden Refrigeratorleitung
verbunden werden kann. Zur Absorption des aus der Leitung dem Absorptionsgefäfs zugeführten
expandirten Ammoniakgases wird schwaches Ammoniakwasser einem erhöhten Behälter und einer Schlange zugeführt, aus
dieser in Zerstäuber abgelassen und durch Vertheiler zertheilt, um auf die Schlange des
Absorptionsgefäfses geworfen und gekühlt zu werden.
In Fig. ι bis 5 ist der Apparat in Ansichten (theils im Schnitt) dargestellt.
Das aus Blech bestehende oder gegossene Destillirgefäfs bildet einen Hohlcylinder.4 (Fig. 1),
der innen mit einer Dampf enthaltenden Heizschlange A1 versehen ist. Die Heizschlange ist
durch ein Rohr α mit einem Dampfkessel χ verbunden und endigt unten in ein nach
Dampfwasserableiter 7 führendes Rohr α1. Im Destillirgefäfs A ist über der Schlange A1 eine
Brause A^ am Ende des Rohres α2 angeordnet,
das durch den zur Aufnahme von kaltem, wässerigem Ammoniak dienenden Behälter C
nach einem Ammoniakwasser vorräthig haltenden Speisebehälter As führt.
Ueber der Brause befindet sich eine besondere Kammer A4, die von einem Wassermantel
A5 umgeben ist. Durch diesen wird die Kammer A* abgekühlt, wobei der Wasserdampf
theilweise condensirt und vom Ammoniakdampf, der von Heizschlange A1 aufsteigt, getrennt
wird. Aus der Brause A^ fällt das Ammoniakwasser,
das durch Rohr α2 zugeleitet wird, strahlenförmig auf die Heizschlange A1
herab.
Mit dem Destillirgefäfs A steht durch das Rohr α4, welches ein vermittelst Schnur ae einstellbares
Absperrventil α 5 enthält, ein T- Stück a 3
inVerbindung; von diesem führen zwei Röhren α7
hoch. Innerhalb der Röhren a7 befinden sich zwei Rohre α ? kleineren Durchmessers, so dafs
genügend Raum für den Durchgang der Dämpfe aus dem Destillirgefäfs A verbleibt. Die Rohre a 8
treten durch das obere T-Stück α3 (Fig. 2 und 4)
nach aufsen; sie sind unten durch ein Rohr a9
(Fig. 1), das nach der Kühlwasser liefernden Pumpe E führt, und oben durch ein Rohr α10
(Fig. 2 und 4), das durch Rohr d7 nach dem Ablauf 8 führt, verbunden.
Die Dämpfe gelangen aus Destillirgefäfs A in den engen Raum zwischen die Rohre λ7
und λ8 und streichen von da durch Rohr J*'
(Fig. 2 und 4) nach der Kühlschlange F. Während die sehr heifsen Dämpfe durch diese engen
Räume hindurchgehen, wird mittelst Pumpe E Wasser durch die Rohre a8 und durch Rohra10
nach dem Ausflufsrohr d1 gedrückt.
Auf diese Weise werden die aus A hochsteigenden Dämpfe mittelst der Rohre a1 der
Kühlwirkung der Aufsenluft und mittelst der inneren Rohre as der Kaltwasserkühlung ausgesetzt,
ehe sie die Kühlschlange F erreichen. Dadurch werden alle oder fast alle Wasserdämpfe
condensirt und aus den Ammoniakdämpfen ausgeschieden.
Der Behälter D (Fig. 2 und 4) erhält durch Rohr d von der Pumpe E Kühlwasser und
wird dies durch Rohr dl nach dem Wassermantel A5 geleitet, aus welchem es durch die
Rohre ds bezw. d1 ausströmt.
Vom Behälter D wird auch dem über der Kühlschlange F liegenden Brauserohr d8 (Fig. 2
und 4) Wasser durch Rohr dl zugeführt, das
mit einem durch Schnur d10 einzustellenden
Ventil d9 versehen ist, um Wasser zuzuführen oder dasselbe abzusperren. Die Kühlschlange F
liegt in einem Becken /, welches das herabströmende Wrasser auffängt.
Dieses Wasser wird durch Rohr f1 nach
einem Brauserohr geführt, das über der Kühlschlange F1 liegt (Fig. 2), und durch das
Becken/2 aufgefangen. Von hier wird es durch Rohr d11 nach Rohr d1 und weiter
nach dem Ablauf 8 geleitet. Das Wasser kann gleichzeitig auch nach dem von einem Mantel
umgebenen Rohr/3 geleitet werden. Man stellt den Hahn \ (Fig. 2 und 4) dann so ein, dafs
ein Theil des Wassers aus dem Becken/ über Kühlschlange F1 fliefsen kann, während ein
Theil durch Rohr fl in den Raum zwischen
Rohr /3 und dem äufseren Mantel geführt wird (Fig. 4), um durch Rohre d12 und d1
nach Ablauf 8 abzufliefsen und die Ammoniakdämpfe noch mehr abzukühlen, ehe sie die
Aufnahmegefäfse R für das wasserfreie Ammoniak erreichen. Der Eintritt in diese Gefäfse
wird durch Hähne r geregelt (Fig. 3), die mittelst um Rollen laufender Schnüre r1 geöffnet und
geschlossen werden.
Es hat sich herausgestellt, dafs wohl etwas Wasserdampf aus dem Kühlrohrsystem α 7 in
die Kühlschlange F übertritt. Um dies zu verhindern, ist ein kurzes Rohr/4 (Fig. 2 und 4)
vorgesehen, dessen Durchmesser von den Rohren a1 nach seiner Verbindung mit der
unteren Muffe/5 der Kühlschlange F abnimmt. Von /5 führt ein Rohr/6 abwärts nach einem
Sammelgefäfse F'2, um die an dieser Stelle etwa condensirten Dämpfe aufzunehmen. Da
die Flüssigkeit, die in diesem Gefäfs F2 sich
sammelt, ammoniakhaltiges Wasser ist, so sind Vorkehrungen getroffen, um dieselbe von F2
durch Rohr/7 nach dem Vorrathsbehälter A2 abzuführen.
Um die beschriebene Destillation von wasserfreiem
Ammoniak zu erleichtern, das so erhaltene Ammoniak als Kühlmittel zu benutzen und dasselbe für die Wiederdestillation und
Wiederbenutzung geeignet zu machen, sind besondere Einrichtungen getroffen.
. Um das am Boden des Destillirgefäfses A trotz der 83° C. übersteigenden Temperatur zurückbleibende Ammoniak wieder zu gewinnen und in der Destillation eine Verzögerung nicht eintreten zu lassen, ist zur Aufnahme dieses Ammoniaks ein Behälter F3 (Fig. 2 und 4) angeordnet, der mit einer Kühlschlange des Behälters C, der Kühlschlange F1 und mit dem Boden des Destillirgefäfses A durch ein Rohr/8 Verbindung hat. Ist Gefäfs A mit schwachem Ammoniak ungefähr auf ein Drittel der Höhe der Heizschlange A1 gefüllt, so werden die Hähne im Rohr /8, die den Zutritt nach Behälter F3 vermitteln, geöffnet, so dafs der Druck im Destillirgefäfs A dieses Ammoniak durch Rohr /8 in den Behälter F3 hochtreibt. Da der Behälter C mit kaltem, wässerigem Ammoniak aus Behälter A3 gefüllt ist, so wird die schwache Ammoniaklösung aus dem Destillirgefäfs A und weiter beim Durchgang durch die Kühlschlange F1 gekühlt, über welche beständig kaltes Wasser aus'dem darüber befindlichen Brauserohr herabströmt. Das Abkühlen dieses Ammoniakwassers, das nothwendig ist, um gut aufnahmefähig zu werden, findet wie folgt statt:
. Um das am Boden des Destillirgefäfses A trotz der 83° C. übersteigenden Temperatur zurückbleibende Ammoniak wieder zu gewinnen und in der Destillation eine Verzögerung nicht eintreten zu lassen, ist zur Aufnahme dieses Ammoniaks ein Behälter F3 (Fig. 2 und 4) angeordnet, der mit einer Kühlschlange des Behälters C, der Kühlschlange F1 und mit dem Boden des Destillirgefäfses A durch ein Rohr/8 Verbindung hat. Ist Gefäfs A mit schwachem Ammoniak ungefähr auf ein Drittel der Höhe der Heizschlange A1 gefüllt, so werden die Hähne im Rohr /8, die den Zutritt nach Behälter F3 vermitteln, geöffnet, so dafs der Druck im Destillirgefäfs A dieses Ammoniak durch Rohr /8 in den Behälter F3 hochtreibt. Da der Behälter C mit kaltem, wässerigem Ammoniak aus Behälter A3 gefüllt ist, so wird die schwache Ammoniaklösung aus dem Destillirgefäfs A und weiter beim Durchgang durch die Kühlschlange F1 gekühlt, über welche beständig kaltes Wasser aus'dem darüber befindlichen Brauserohr herabströmt. Das Abkühlen dieses Ammoniakwassers, das nothwendig ist, um gut aufnahmefähig zu werden, findet wie folgt statt:
Jede der Kühlleitungen K, von denen in Fig. 3 und 4 nur eine dargestellt ist, wird
durch ein mit Absperrhahn versehenes Rohr k mit den Behältern R für wasserfreies Ammoniak
verbunden. Die Ammoniakdämpfe werden aus Refrigeratorschlange K durch Rohr k2
(Fig. 3) abgeführt, das mit einem nach dem Absorptionsgefäfs B führenden Rohr H (Fig. 1
und 4) in Verbindung steht. Die Stutzen h, h...
dienen zum Anschlufs weiterer Kuhlleitungen K an Rohr H.
Das Absorptionsgefäfs B, in welches das Ammoniakgas aus einer oder mehreren Kühlleitungen
K abgeführt wird, besteht aus einem Metallcylinder, in welchem eine Schlange -B1
liegt. Durch diese fliefst aus Behälter D und λ
Rohr a?2 Wasser, um das Abkühlen des aus
Rohr H kommenden und durch das Ammoniakwasser aus Schlange F1 oder Behälter F3 absorbirten
Ammoniakgases zu befördern. Das Rohr H führt bis nahe an die Schlange B1
abwärts und ist derart durchbohrt, dafs das Ammoniakgas schnell austreten kann.
Nahe dem oberen Ende des Absorptionsgefäfses B ist in demselben ein das Rohr H
umgebender Zerstäuber B2 angebracht, dessen untere Fläche durchbohrt ist. Ein Rohr b
verbindet den Zerstäuber B2 mit der Schlange F1
(Fig. 4), während durch ein von Rohr b ab-
zweigendes Rohr b2 der Zerstäuber B2 mit
dem Behälter F3 verbunden ist, so dafs schwache Ammoniaklösung aus dieser Schlange F1 bezw.
aus dem Behälter F3 oder auch aus beiden entnommen und als Absorptionsmittel benutzt
werden kann.
Unter dem Zerstäuber J32 befinden sich das
Rohr H umgebende fein durchbohrte Vertheiler B3 (Fig. 5), die zweckmäfsig aus Metall
bestehen. Das Ammoniakwasser wird aus Schlange .F1 oder Behälter F3 oder aus beiden
durch Rohr b in den Zerstäuber B2 abgelassen und tritt strahlenförmig aus demselben heraus.
Der niederfallende Strahl trifft auf die Vertheiler B3, welche die auf sie niederfallenden
Strahlen in fein zertheiltem Zustande halten. Der trichterartige, nicht durchbohrte Deflector B2a
(Fig. 5) umgiebt das Rohr H, so dafs das Ammoniakwasser, das auf denselben trifft, nach
aufsen auf die Schlange Bl geworfen und gekühlt
wird.
Auf dem Boden des Absorptionsgefäfses B erhebt sich ein Cylinder B5, der oben geschlossen
und nahe am Boden mit grofsen Löchern versehen ist. Oben vom Cylinder B 5
führt ein Rohr B6 abwärts durch den Boden des Gefäfses B nach dem Behälter A3. Durch
das Absorptionsgefäfs B wird das in den Kühlschlangen expandirte und in Rohr H gesammelte
Ammoniakgas mit dem schwachen Ammoniakwasser in Berührung gebracht und durch dieses absorbirt, bis dieses Ammoniakwasser
den gleichen Concentrationsgrad erhält wie dasjenige, mit welchem die Thätigkeit des Apparates
begann, worauf es durch Rohr B6 nach
dem Behälter A3 zwecks Destillation und Wiederbenutzung abgeführt wird.
Die Absorption des. Ammoniakgases durch das schwache Ammoniakwasser wird wesentlich
dadurch erleichtert, dafs man das Gas in fein vertheiltem oder strahlenförmigem Zustande mit
demselben zusammenbringt.
Es ist eine bekannte Thatsache, dafs Ammoniakwasser, das in einem Gefäfs sich befindet,
den höchsten Gehalt an Ammoniak an seiner Oberfläche bezw. in seinen oberen Schichten
besitzt. Mit Rücksicht auf diese Thatsache ist in dem Absorptionsgefäfs B der oben verschlossene
und unten mit Oeffnungen versehene Cylinder Bb angeordnet. Das Gefäfs B wird
bis etwas über den oberen Theil des Cylinders B 5
mit Ammoniakwasser gefüllt (ungefähr bis zur Linie X-X: Fig. 5). Dadurch, dafs die Ammoniaklösung
aus B an dem oberen Theil des Cylinders ß5 durch Rohr ß6 nach Behälter A3
abgeführt wird, entsteht eine vortheilhafte Strömung.
Das Destillirgefäfs A, das Absorptionsgefäfs B, der Behälter C, die Behälter R für wasserfreies
Ammoniak und der Sammelbehälter F2 sind je mit Standgläsern g versehen, um den Stand
der Flüssigkeit erkennen zu können. Ebenso sind Manometer 1,2, 3, 4, 5 und 6 vorgesehen,
die durch Rohre mit dem Destillirgefäfs A und anderen oben erwähnten Theilen verbunden
sind, um den durch die Absperrhähne zu regelnden Druck anzuzeigen.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Vom Dampfkessel χ wird durch Rohr a (Fig. 1) Dampf in die Heizschlange A1 eingeleitet.
Wenn die Temperatur im Destillirgefäfs A auf 830C. steigt, wird aus Vorrathsbehälter A3
in den Kühler C Ammoniakwasser gepumpt, von wo es durch Rohr a2 nach dem Destillirgefäfs
A geführt und durch Brause A2 in Strahlenform auf die Heizschlange A1 desselben
gelangt. Die im Destillirgefäfs A hochsteigenden Wasser- und Ammoniakdämpfe werden
theils in der Kammer A*, -theils in den Röhren a1
und theils in der Kühlschlange F getrennt, wobei die Wasserdämpfe condensiren und in
den Sammelbehälter F2 zurückfallen. Der von Wasserdampf befreite Ammoniakdampf gelangt
durch die Kühlschlange F in einen der Be^ hälter R, wo er sich verflüssigt. Aus diesen
Behältern R kann das Ammoniak in Aufnahmegefäfse oder auch zu Kälteerzeugungszwecken
unmittelbar in eine Kühlleitung K geleitet werden. Wenn dasselbe direct aus einem der
Behälter R nach der Kühlleitung K geleitet wird, so strömt der Ammoniakdampf durch
diese Leitung K und von hier durch das Rohr H in das Absorptionsgefäfs B, wo er von dem
Ammoniakwasser aus Schlange F1 und Gefäfs -F3 absorbirt wird.
Es hat sich herausgestellt, dafs kaltes Wasser oder kaltes Ammoniakwasser ammoniakalische
Dämpfe viel schneller und besser absorbirt, als warmes oder lauwarmes Wasser oder Ammoniakwasser.
Aus diesem Grunde kühlt man das schwache Ammoniakwasser aus dem Destillirgefäfs A durch den Kühler C und die Kühlschlange
F1 so viel wie möglich, damit dasselbe die Ammoniakdämpfe im Absorptionsgefäfs1
B besser zu absorbiren vermag.
Aus dem Vorhergehenden ergiebt sich, dafs alles Ammoniak, das den oben erwähnten Procefs
durchmachte, wieder in das Absorptionsgefäfs B zurückgelangt, entweder als schwaches Ammoniakwasser
oder als ammoniakalischer Dampf. Gelangt es als ammoniakalischer Dampf zurück,
so wird es durch das schwache Ammoniakwasser aus Behälter F3 oder Schlange F1 absorbirt,
welches dadurch angereichert wird. Regelt man den Durchflufs des Ammoniakwassers
in richtigem Verhältnifs zum Dampf, so erhält man ein Product von derselben Concentration,
welche das Ammoniakwasser zu Anfang des Betriebes hatte. Ist dies erreicht, so läfst man den Inhalt des Absorptionsgefäfses B
in den Behälter Aa laufen, um ihn, wie vorher,
in das Destillirgefäfs A zu pumpen u. s. w. ■■■ Aus dem Behälter A3 wird das Ammoniakwasser
nach dem Destillirgefäfs A geführt und dort verdampft, während die Ammoniak- und
Wasserdämpfe in der Kühlkammer A*, den Röhren α7 und der Kühlschlange F getrennt
werden. Von da gelangen sie in flüssigem Zustande nach einem der Behälter R, während
das schwache Ammoniakwasser nach dem Behälter F3 abgeführt wird.
Vermittelst dieser Behälter R und des Kühlwasserbehälters
D kann der Betrieb des Apparates zu jeder Jahreszeit und in jedem Klima erfolgen. Es wurde gefunden, dafs bei verschiedenen
Jahreszeiten und an verschiedenen Tagen derselben Jahreszeit eine gröfsere oder geringere Abkühlung erforderlich ist.
Während der Destillation wird das wasserfreie Ammoniak in den Behältern R und das
schwache Ammoniakwasser im Behälter F3 gesammelt.
Wenn ein gefüllter Behälter JR entleert wird, kann ein anderer mit der Kühlleitung K verbunden
werden, wobei das expandirte Ammoniakgas aus dieser Leitung durch Rohr H nach
dem Absorptionsgefäfs B geführt und dort durch das Ammoniakwasser aus Behälter F3
oder Schlange F1 absorbirt wird. Das Wasser
zum Kühlen der Schlange B λ im Absorptionsgefäfs
B wird dem .Kühlwasserbehälter Σ) entnommen,
während das Ammoniakwasser aus dem Gefäfs B abgelassen und im Behälter AB
gesammelt wird, aus welchem es, wie vorher, in das Destillirgefäfs A gepumpt werden kann.
Es ist ersichtlich, dafs mittelst dieses Apparates eine beständige Kühlung durch expandirendes
Ammoniak bei zeitweiser Destillation von Ammoniak möglich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Absorptions - Kälteerzeugungsmaschine mit dauernder Kälteerzeugung bei unterbrochener Destillation, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst Destillation von Ammoniakwasser im Destillationsgefäfs (A) gewonnenes, durch Kühlschlange (F) verflüssigtes Ammoniak in Behältern (R) gesammelt wird, die nach einander mit der Kühlleitung (K) verbunden werden,, während das schwache, durch den im Destillirgefäfs (A) herrschenden Druck durch eine Kühlschlange (F1) einem Behälter (F3) zugeführte Ammoniakwasser aus diesem durch einen Zerstäuber (B*) in das mit Kühlvorrichtung (B1) versehene Absorptionsgefäfs (B) übertritt und dabei die in der Kühlleitung (K) expandirten Gase im . Gefäfs (B) absorbirt, so dafs bereichertes Ammoniak aus letzterem dem Vorrathbehälter (A3) zufliefst, aus welchem es bei zeitweiliger Destillation dem Destillirgefäfs (A) zugeführt wird.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77982C true DE77982C (de) |
Family
ID=350743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77982D Expired - Lifetime DE77982C (de) | Absorptions-Kälteerzeugungsmaschine mit dauernder Kälteerzeugung bei unterbrochener Destillation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77982C (de) |
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- DE DENDAT77982D patent/DE77982C/de not_active Expired - Lifetime
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