DE77448C - Apparat zum Anfeuchten von Mehl oder pulverförmigen Körpern - Google Patents

Apparat zum Anfeuchten von Mehl oder pulverförmigen Körpern

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Publication number
DE77448C
DE77448C DENDAT77448D DE77448DA DE77448C DE 77448 C DE77448 C DE 77448C DE NDAT77448 D DENDAT77448 D DE NDAT77448D DE 77448D A DE77448D A DE 77448DA DE 77448 C DE77448 C DE 77448C
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DE
Germany
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flour
powder
liquid
bodies
moistening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77448D
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English (en)
Original Assignee
A. MEISEL, Muldenstein u. L. ZEYEN, Raguhn
Publication of DE77448C publication Critical patent/DE77448C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Anfeuchten von pulverförmigen Körpern geschah bisher meistens in der Weise, dafs Pulver oder Mehl unter beständigem Durchrühren mit Wasser oder dergl. besprengt wurde, bis es den gewünschten Feuchtigkeitsgrad erreicht hatte, oder man bediente sich eines Kollerganges, indem man in demselben einer Menge trockenen Mehles einen feuchten Klumpen derselben Masse zugab und beide Theile so lange mit einander verarbeitete, nötigenfalls unter beständigem Zufügen von trockenem Mehl, bis das Mehl den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt erhalten hatte.
Beide Verfahren· sind ä'ufserst zeitraubend, bedürfen einer sorgfältigen Aufmerksamkeit und bieten trotzdem keine Gewähr dafür, dafs der erzielte Feuchtigkeitsgrad genau den Vorschriften entspricht. Selbst wenn die Mengen des Mehles und des zuzusetzenden Wassers genau abgewogen werden, hat man keinen Mafsstab für den Theil des Wassers, welcher durch Verdunsten bei der- längeren oder kürzeren Dauer der Arbeit verloren geht.
Man hat auch versucht, Mischungen durch Zuführen von Wasser mittelst einer Brause zu einem herabfallenden Strom mehlartigen Materials auszuführen, jedoch ist bisher eine gleichmäfsige Mischung, welche ein weiteres Durcharbeiten nicht erforderte, noch nicht erzielt worden.
Diese Aufgabe wird mit vorliegendem Apparat erreicht, in welchem das Mehl derart vertheilt wird, dafs ein Staubstrom entsteht. In diesen Mehlstaubstrom wird das Wasser im staubförmigen Zustande und im richtigen Mischverhältnifs derart hineingespritzt, dafs es sich gleichmäfsig über den ganzen Querschnitt des herabfallenden Mehlstromes vertheilt.
Der Apparat ist in den Fig. 1 bis 3 in zwei Verticalschnitten und im Grundrifs dargestellt.
In dem Gestell A ist eine Welle B gelagert, welche einestheils mit Hülfe eines Kegelräderpaares eine hohle, senkrecht stehende Welle C treibt, und anderentheils mittelst zweier Hubscheiben F zwei Bügeln F1 eine schnelle auf- und abgehende Bewegung ertheilt.
An den Bügeln F1 hängt eine Trommel oder ein Behälter G, dessen Boden K als Sieb ausgebildet und welcher oben mit einem Fülltrichter H ausgerüstet ist.
Durch die Hohlwelle C führt von oben ein Wasserzuleitungsrohr D, welches unten aus der Welle hervorragt und hier in eine Vertheilungs- oder Streudüse E endigt. Durch den Fülltrichter H wird das zu befeuchtende Mehl in die Trommel G eingebracht, deren rüttelnde Bewegung dazu beiträgt, dafs das Mehl ebenso schnell, wie es zugeführt wird, durch den Siebboden durchtritt, während die an der Welle C sitzenden Arme oder Flügel J das Mehl über die ganze Fläche des Siebbodens vertheilen. Sobald das Mehl durch den Siebboden durchtritt, wird durch die Rohrleitung D Wasser in dem erforderlichen Verhältnifs dem Mehl zugeführt und durch die Düse E gleichfalls fein zertheilt. Durch die feine Zertheilung beider Massen wird eine innige Durchmischung beider erzielt, so dafs ein weiteres Durcheinanderarbeiten nicht mehr

Claims (1)

  1. erforderlich wird. Das unten sich ansammelnde angefeuchtete Mehl kann in beliebiger Weise aufgefangen, oder entnommen werden.
    Die Menge des zulaufenden Wassers kann in geeigneter Weise und nach einem beliebigen Verhältnifs zum Pulver oder Mehl je nach dessen Verwendungszweck geregelt werden.
    An Stelle der centralen Düse E könnte man auch die Flüssigkeit durch gelochte, ringförmige Rohre oder mittelst Brausen oder drehbarer Düsen dem Mehlstrom zuführen. Die centrale Düse gewährt den Vortheil einer sehr gleichmäfsigen Befeuchtung.
    Der Apparat kann vortheilhaft überall da, wo mehl- oder pulverförtnige Körper angefeuchtet werden sollen, also beispielsweise in der keramischen Industrie, in der Cementsteinfabrikation, Pulverfabrikation, Farbenfabrikation, in Bäckereien Verwendung finden.
    Paten τ-Anspruch:
    Apparat zum Anfeuchten pulverförmiger Körper mit einer Flüssigkeit im vorgeschriebenen Mischungsverhältnifs , gekennzeichnet durch ein waagrecht angeordnetes Rüttelsieb und eine oder mehrere unterhalb desselben angebrachte Düsen, welche die Flüssigkeit dem aus dem Rüttelsieb herabfallenden Mehlstrom in gleichmäfsiger Vertheilung in Staubform zuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77448D Apparat zum Anfeuchten von Mehl oder pulverförmigen Körpern Expired - Lifetime DE77448C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19516039A1 (de) * 1995-05-04 1996-11-07 Roland Man Druckmasch Palette für automatisierte Stapelverarbeitung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19516039A1 (de) * 1995-05-04 1996-11-07 Roland Man Druckmasch Palette für automatisierte Stapelverarbeitung
US5727924A (en) * 1995-05-04 1998-03-17 Man Roland Druckmaschinen Ag Pallet construction for automated stack processing

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