DE77377C - Kohlensäure-Abtreib-Apparat - Google Patents
Kohlensäure-Abtreib-ApparatInfo
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- DE77377C DE77377C DENDAT77377D DE77377DA DE77377C DE 77377 C DE77377 C DE 77377C DE NDAT77377 D DENDAT77377 D DE NDAT77377D DE 77377D A DE77377D A DE 77377DA DE 77377 C DE77377 C DE 77377C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B32/00—Carbon; Compounds thereof
- C01B32/50—Carbon dioxide
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Description
KAISERLICHES
PATENTA
RICHARD HESS in BERLIN. Kohlensäure - Abtreib - Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1894 ab.
Die Neuerung hat den Zweck, aus Flüssigkeiten, die mit Kohlensäure gesättigt sind, dieselbe
behufs Comprimirung auf einfache und billige Weise abzutreiben.
In beiliegender Zeichnung ist:.
Fig. ι Längsschnitt durch den Gesammtapparat,
Fig. 2 Vorderansicht (mit den Heizrohren),
Fig. 3 Längsschnitt in Linie J-J der Fig. 1,
Fig. 4 Oberansicht der Heizplatte nebst Rohren.
Die schwalbenschwanzförmig gefiederten
Pfeile bezeichnen den Gang der Kohlensäure, die mit Halbkreis versehenen den Gang der
Heizgase und die ungefiederten den Flüssigkeitslauf.
A ist der innere Raum des Obertheiles, welcher durch den Boden, in dem die Kühlrohre
b eingedichtet sind, von dem Untertheil getrennt ist. B ist der Eintrittsstutzen für die
Feuergase, C ist der leere Raum unter der gewellten Kochplatte D, der sich fortsetzt bis
vor den Kessel E und weiter bis zu dem Stutzen H, den Weg für die Feuergase bildend.
D ist eine Siedeplatte aus Wellblech mit dem den Wellenlinien folgenden Flantsch an jeder
Längsseite behufs Verbindung der Kochplatte mit den Seitenwänden des Untertheiles. E ist
der innere Raum des mit der Platte direct und mit dem Obertheil durch die Rohre d correspondirenden
Kessels. F bezeichnet den inneren leeren Raum zwischen dem Boden des
Obertheiles und den mit Flüssigkeit bedeckten bezw. ausgefüllten Partieen des Untertheiles
und dient zur directen Aufnahme der im Untertheil entwickelten Kohlensäure. G ist ein mit
zwei Abzweigungen versehener Dom, durch welche die Kohlensäure den Apparat verläfst.
H ist der Anschlufsstutzen für die Rohrleitung, durch welche die mit Kohlensäure gemengten
rohen Gase den Apparat verlassen.
Die Wirkungsweise des Apparates vollzieht sich zu einem continuirlichen Betrieb in folgender
Weise: ■
Die aus einem Absorptions - Apparat mit Kohlensäure gesättigte, abfliefsende Flüssigkeit
wird durch eine Pumpe mit anschliefsender Rohrleitung durch die beiden Stutzen c in den
Kühlapparat A gedrückt, füllt diesen bis zum oberen Rande der Ueberlaufrohre d und fällt
durch diese in den Röhrenkessel E, denselben bis zur Oberkante e füllend und von hier auf
die gewellte Kochplatte D übertretend, von einer Wellenvertiefung, den Rücken übersteigend,
in die andere fallend, um schliefslich in der letzten Vertiefung den Apparat durch Stutzen f
zu verlassen und nach Passiren eines Kühlers dem Absorptions-Apparat wieder zugeführt zu
werden. .
Sobald durch Ausfliefsen von Flüssigkeit durch das am Stutzen f angeschlossene Rohr
angezeigt wird, däfs der Apparat in allen· in
Betracht kommenden Theilen gefüllt ist, werden die durch Verbrennungs- oder Glühprocefs
gewonnenen kohlensäurehaltigen Gase aus dem Entwickler durch das Rohr B unter die Koch-
platte D und weiter durch die obere Rohrabtheilung in den Kehrraum C und von hier
durch die unteren Röhren in die Abgangsleitung, welche sich an den Stutzen H anschliefst,
in den Reinigungs-Apparat geleitet.
Die auf Kochplatte D vertheilte Flüssigkeitsschicht wird durch die glühend heifsen Gase
leicht ins Kochen gebracht, und die schon bei einer Temperatur von 80 ° C. entweichende
Kohlensäure beginnt nunmehr ihre Wärme durch die schwachwandigen Rohre hindurch an die dieselbe umspülende Flüssigkeit abzugeben
und somit aus dem Kühler zugleich einen Vorwärmer zu machen. Die Flüssigkeit erreicht in dem Vorwärmer bei normaler Temperatur
der Heizgase eine Wärme von über 80 ° C. und beginnt mithin schon hier ein Theil der Kohlensäure zu entweichen. Die
Temperatur der Flüssigkeit nimmt mit der Länge des Weges, den dieselbe zurücklegt, zu,
und zwar in dem Verhältnifs, als der Kohlensäuregehalt in der Flüssigkeit abnimmt und zu
seiner Abtreibung eine höhere Temperatur erfordert.
Die frei gewordene Kohlensäure verläfst den Apparat durch die beiden an dem Dom G
befindlichen Stutzen, welchen sich weiterführende Rohrleitungen anschliefsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kohlensä'ure-Abtreib-Apparat, bei welchem die von der Kohlensäure zu befreiende Flüssigkeit zuerst in einen oberen, als Vorwärmer ausgebildeten Kessel (A) gelangt und hier von der im unteren Theil des Apparates abgetriebenen und Heizrohre (b) durchstreichenden Kohlensäure vorgewärmt wird, dann durch einen Ueberlauf (d) in einen unteren, von den durch Heizrohre streichenden Heizgasen beheizten Behälter (E) abfliefst, in diesem hochsteigend weiter vorgewärmt wird und darauf auf eine in dem Apparat angeordnete, von den Heizgasen direct erhitzte Kochplatte (D) überläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77377C true DE77377C (de) |
Family
ID=350190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77377D Expired - Lifetime DE77377C (de) | Kohlensäure-Abtreib-Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77377C (de) |
-
0
- DE DENDAT77377D patent/DE77377C/de not_active Expired - Lifetime
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