DE7701351U - Verwandelbares Vielzweck-Spiel- und Turngerät für Kinder - Google Patents
Verwandelbares Vielzweck-Spiel- und Turngerät für KinderInfo
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Description
Patentanwalt Erwin H. W. Kosel,: P - 858.- Bayreuth
Die Erfindung betrifft ein verwandelbares Vielzweck-Spiel- und Turngerät
für Kinder, das den spielenden Kindern bei der Umgestaltung und der Ausstattung
des Gerätes der Fantasie keine Grenzen setzt. Das Gerät kann beispielsweise beim Turnen von nur einem Kind benutzt werden, es ist aber
gleichwohl für mehrere Kinder geeignet, wenn Gemeinschaftsspiele, z.B.
Kaspertheater, ausgeführt werden.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Vielzweck-Spiel-
und Turngerät für Kinder zu schaffen, das es dem Kind gestattet, durch Zurverfügungstellung eines einfachen Grundmodelles unter Verwendung eigener
Zusatzteile beliebig viele Anwendungsformen und Abwandlungen in Eigeninitiative
selbst aufzubauen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einem Vielzweck-Spiel- und Turngerät
der eingangs beschriebenen Gattung mit den im Anspruch 1 gekennzeichneten Mitteln und Maßnahmen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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führungsbeispiele eingehend beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
Figur 1 zeigt das Grundgestell des neuen Gerätes in perspektivischer Ansicht;
Figuren 3 bis 13 zeigen in perspektivischer Ansicht eine Auswahl von Ausführungsbeispielen,
bei denen die Abwandlungen mit Hilfe von Ergänzungsbauteilen herbeigeführt werden können.
Gemäß Figur 1 ist das neue Vielzweck-Spiel- und Turngerät für Kinder aus
zwei deckungsgleichen Dreiecksrahmen mit den Rahmenseitenpaaren 1, 2 und
aufgebaut. Die Dreiecksrahmenteile 1, 2, 3 können beispielsweise aus Holzlatten
oder aus Metallrohren bestehen. Die Rahmenseitenteile 1, 2, 3 sind
an ihren Eckpunkten 4 mit Hilfe von Verbindungsstangen 5 in geeignetem Abstand annähernd parallel miteinander verbunden. Zwei Rahmenseitenpaare
1 und 2 sind zweckmäßigerweise etwa in ihrer Mitte mit weiteren Verbindungsstangen
6 versehen, die unter anderem als Befestigungsmittel für Zusatzteile zur Ausgestaltung des Grundmodells die.ien. An einem Rahmenseitenpaar
3 sind nach außen gerichtete, bogenförmige Abrollkufen 7 angebracht, mit deren Hilfe das Gerät in schwingende Schaukelbewegungen versetzt
werden kann. Zwischen den beiden Abrollkufen 7 ist die Rechteckfläche zwischen dem Rahmenseitenpaar 3 mit einem festen Trittstück 8 versehen.
Die Rechteckfläche zwischen den beiden Rahmenseitenpaaren 2 ist etwa zur
Hälfte mit fest angebrachten Sprossen oder mit einer abnehmbaren Leiter 9 abgedeckt. Um das Gerät zur Platzersparnis beim Transport oder Nichtgebrauch
zusammenlegen zu können, sind die beiden unteren Eckpunkte 4 gelenkig und der obere Eckpunkt 41 lösbar miteinander verbunden.
Wie in Figur 2 zu erkennen ist, lassen sich die beiden oberen Rahmenseitenpaare
1 und 2 in Richtung der Pfeile 10 nach unten schwenken, sobald
eine nicht näher dargestellte Gowindestange aus dem oberen Eckverbindungspunkt
41 herausgezogen worden ist.
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An dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Grundmodell sind beliebige,
nicht näher dargestellte Befestigungsvorrichtungen zur Anbringung von Zusatzteilen vorgesehen, mit deren Hilfe das Spiel- und Turngerät nach
eigener Fantasie der spielenden Kinder ausgebildet und ausgestaltet werden kann.
In Figur 3 ist das Gerät als Rutsche ausgebildet. Hierzu wird der Rahmen
aus der in Figur 1 dargestellten Lage, in der es auf den Abrollkufen 7
steht, um 120 um die Mittelachse gedreht, so daß es einen festen Stand auf dem Boden hat. Die untere Hälfte der einen Rechteckfläche trägt die
Leiter 9 und zwischen den mittleren Verbindungsstangen 6 ist eine feste waagerechte Stell™ oder Trittfläche 11 befestigt. Ferner ist an der als
Befestigungsmittel dienenden Verbindungsstange 6 eine schräg abwärts gerichtete Rutsche, Schiene oder Gleitfläche 12 angebracht.
In der Ausgestaltung nach Figur 4 dient das neue Gerät als Schaukelstuhl.
Zu diesem Zwecke ist an der einen mittleren Verbindungsstange 6 eine schräg nach unten verlaufende Rückenlehne 13 angebracht, die sich auf
dem Trittstück 8 abstützt.
Das in Figur 5 dargestellte Gerät enthält in der unteren Hälfte des einen
Rahmenseitenpaares eine Malfläche 14, die von kleineren Kindern im Sitzen bemalt werden kann.
In Figur 6 ist das Gerät als Kaspertheater umgestaltet. Zu diesem Zwecke
sind die beiden Dreiecksflächen 15 und die untere Hälfte der einen Rechtecksfläche
16 mit Tüchern, Planen, Pappen, Brettern oder Decken abgedeckt und zusätzlich kann zur Erhöhung des optischen Effekts noch eine beliebig
lange Rüsche 17 an der oberen Verbindungsstange 5 angebracht werden.
Gemäß Figur 7 ist das Gestell mit der bereits beschriebenen waagerechten
Stellfläche 11 versehen und die untere Hälfte der vorderen Dreiecksfläche 15a ist mit einem Tuch Λ
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oder einer Plane bespannt, so daß auf diese Weise eine Art Verkaufsschalter
geschaffen ist. Die beiden seitlichen Rechteckflächen 16a und 16b können ebenfalls verkleidet sein.
Nach Figur 8 ist das Gerät mit Hilfe der Leiter 9, der Stellfläche Π und
den Verkleidungsflächen 15 und 16a als Jägerhochsitz ausgestaltet.
Figur 9 zeigt das Gerät, ausgestattet mit den Verkleidungen 14, 15, 16,
als Schießstand oder Tierbeobachtungsstand.
In Figur 10 ist die Wandtafel 14 in der oberen Hälfte der einen Rechteckfläche
angebracht, so daß das Gerät als Wandtafelständer dient und von Kindern im Stehen benutzt werden kann.
In Figur 11 ist das Gerät an allen Flächen verkleidet und dient als Zelt,
wobei die eine Verkleidungsfläche mit einem leicht lösbaren Vorhang 18 versehen ist, der als Ein- und Ausgang dient.
Bei der Ausgestaltung des Gerätes nach Figur 12 mit den Verkleidungsflächen 15, 14 und 16a sowie mit der nicht dargestellten Leiter 9 und
der Stellfläche 11 kann das Gerät als Hoch- oder Beobachtungsstand benutzt
werden.
In Figur 13 ist das Gerät zum Turnen am Reck ausgebildet, wofür die eine
Rechteckfläche wiederum mit der Leiter 9 versehen ist, während die dem Boden zugeordnete Rechteckfläche eine stoßdämpfende Matte oder ein Stück
Federmatratze enthält.
Die Zahl der Ausführungsformen kann je nach Fantasie der Kinder und den
zur Verfugung stehenden Zusatzteilen beliebig erweitert werden.
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Claims (17)
1. Verwandelbares Vielzweck-Spiel- und Turngerät für Kinder in Form eines
Rahmengestells, dadurchlgekennzeichnet, daß es aus zwei deckungsgleichen
dreieckigen Rahmen gebildet ist, die mit Hilfe von mehreren quer zu den Dreiecksebenen verlaufenden Verbindungsstangen (5,6) mit Abstand
verbunden sind, wobei an einem Rahmenseitenpaar (3) eine nach außen gerichtete bogenförmige Wölbung in Form von Abrollkufen (7)
ausgebildet ist und an beliebigen weiteren Rahmenstellen Befestigungsmittel für die Anbringung von Zusatzteilen vorgesehen sind.
ausgebildet ist und an beliebigen weiteren Rahmenstellen Befestigungsmittel für die Anbringung von Zusatzteilen vorgesehen sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstangen
(§) mindestens die drei Eckpunkte (4) der Rahmen miteinander verbinden.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreiecksrahmen
(1, 2, 3) an einem Eckpunkt (41) lösbar und an den beiden
anderen Eckpunkten (4) schwenkbar miteinander verbunden sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Rahmenseitenpaare (1 bzw. 2) etwa in der Mitte je eine Verbindungsstange
(6) aufweisen.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rahmenteile (1, 2, 3) aus Metallrohren bestehen.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rechteckfläche zwischen zwei Rahmenseitenpaaren (2) mindestens teilweise mit festen Sprossen bzw. einer Leiter (9) ausgefüllt ist.
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7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem den bogenförmigen Abrollkufen (7) zugeordneten Rahmensei tenpaar (3) ein TrittstUck (8) befestigt ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer mittleren Verbindungsstange (6) eine längere, nach außen abfallende Rutsche (12) angelenkt ist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer mittleren Verbindungsstange (6) eine schräg nach unten gerichtete
Rückenlehne (13) angebracht ist, die sich auf dem Trittstück (8) abstützt (Figur 4),
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen einer mittleren Verbindungsstange (6) und einer benachbarten Eckverbindungsstange (5) eine Schreibtafel (14) angeordnet ist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden von den dreieckigen Rahmen umschlossenen Dreiecksflächen und etwa die untere Hälfte mindestens einer der drei rechteckigen
Seitenflächen mit Planen, Tüchern, Pappen oder Brettern (15, 16) ausgefüllt sind (Figur 6).
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den beiden mittleren Verbindungsstangen (6) eine feste
waagerechte Stellfläche (11) vorgesehen ist und daß mindestens eine Dreieckseite (15a) von der Vorderkante dieser Stellfläche (11) nach unten ausgekleidet ist (Figur 7).
waagerechte Stellfläche (11) vorgesehen ist und daß mindestens eine Dreieckseite (15a) von der Vorderkante dieser Stellfläche (11) nach unten ausgekleidet ist (Figur 7).
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den beiden mittleren Verbindungsstangen (6) eine feste waagerechte Stellfläche (11) vorgesehen ist, an deren Seitenkante sich in
der Rechteckfläche zwischen den beiden Dreieckrahmen (1, 2, 3) eine
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schräg nach unten verlaufende Leiter (9) anschließt, wobei die Flächen
der beiden Dreieckrahmen und die zweite Rechteckfläche (16a) zwischen einem Rahmenseitenpaar abgedeckt sind (Figur 8).
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Dreieckflächen (15) und die untere Hälfte einer Rechteckfläche
(14, 16) abgedeckt sind (Figur 9).
15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Flächen zwischen den Dreieckrahmen (1, 2, 3) und den Verbindungsstangen (5) abgedeckt sind, wobei jedoch mindestens eine dieser Abdeckungen
nach Art eines Vorhanges (18) leicht lösbar an den Befestigungsmitteln
angebracht ist (Figur 11).
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den beiden mittleren Verbindungsstangen (6) eine feste waagerechte Stellfläche (11) vorgesehen ist, daß die beiden Dreieckflächen
(15) und die obere Hälfte einer Rechteckfläche (14, 16a) abgedeckt
sind, während an der unteren Hälfte der gegenüberliegenden Rechteckfläche eine Leiter (9) angeordnet ist (Figur 12).
17. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die untere Hälfte einer Rechteckfläche eine Leiter (9) aufweist und daß in der dem Boden zugeordneten Rechteckfläche eine stoßdämpfende
Matte (19) angeordnet ist (Figur 13).
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7701351U true DE7701351U (de) | 1977-05-05 |
Family
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