DE76635C - Gefäfsverschlufs - Google Patents

Gefäfsverschlufs

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Publication number
DE76635C
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DE
Germany
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spring
container
flat
sealed
lid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76635D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. leembruggen in Amsterdam, g P. C. Hoofstreet
Publication of DE76635C publication Critical patent/DE76635C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/28Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Büchsen, Dosen und sonstigen Gefäfsen aus irgend welchem geeigneten Material, wodurch ein. luftdichter und sicherer Verschlufs erzielt wird, und besteht darin, dafs der gewölbte Deckel auf einer mit der Gefäfswand aus einem Stück bestehenden Ringrippe aufgelegt und vermittelst einer Flachfeder, welche in Nuthen in der Gefäfswand eingesetzt werden kann, fest auf seinen Sitz gedrückt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Einrichtung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt.
Fig. 2 und 3 sind Draufsichten des Deckels und Behälters.
Fig. 4 zeigt den abgenommenen Deckel.
In den übrigen Figuren sind etwas abgeänderte Ausführungsformen der Verschlufsvorrichtung dargestellt.
Der Falz 2 des Behälters 1, sowie die Auflagefläche des Deckels besitzen behufs besserer Abdichtung eine wellige Biegung.
Der Deckel 3 ist, wie aus Fig. 1 und 4 zu ersehen, etwas gewölbt und besitzt an seinem Umfang einen Auflagerand 4.
Zur bequemeren Handhabung ist der Deckel mit einem Handgriff 3a versehen.
Im oberen Theil der Wandung des Behälters befindet sich eine ringsheruiB laufende Nuth 20, Fig. ι. Diese Ringnuth dient zur Aufnahme der Enden einer Feder 21, deren mittlerer Theil auf den obersten Theil des Deckels 3 drückt und dessen Rand 4 auf die Ringrippe 2 preist.
In manchen Fällen wird es, um ein festes Anpressen der Feder gegen den Deckel zu ermöglichen, vortheilhaft sein, die Nuth 20 nicht parallel dem Gefäfsrand, sondern von den Einsatzpunkten der Feder ab, ein klein wenig abwärts verlaufend, anzuordnen.
Um das Einlegen und Herausnehmen dieser Feder zu ermöglichen, wird der obere Rand des Gefäfses bei 20a, Fig. 1 und 2, etwas erweitert.
Beim Befestigen des Deckels wird die Feder mit einem Ende an dem der Aussparung 20a gegenüberliegenden Punkt in die Ringnuth 20 eingesetzt und dann das andere Ende der Feder ' in diese Erweiterung hineingedrückt. Die Feder wird dann etwas verdreht, wodurch das in der Aussparung liegende Ende derselben auch in die Ringnuth 20 gelangt und festgehalten wird.
Um einen luftdichten Abschlufs zu bewirken, wird ein Dichtungsring zwischen die Ringrippe 2 und den abgesetzten Rand 4 des Deckels eingelegt, wobei die Form dieser beiden Theile 2 und 4 je nach der Art des verwendeten Dichtungsmaterials entsprechend abgeändert werden kann.
Sind die Behälter zur Aufnahme von Conserven und anderen Substanzen, welche unter Luftabschlufs aufbewahrt werden müssen, bestimmt, so werden sie nach Einlegen des Dichtungsringes, Aufsetzen des Deckels und der Feder in. ein heifses Bad gebracht, um die Luft in dem Behälter zu verdünnen, und darauf rasch abgekühlt, wodurch ein festes Andrücken des Deckels infolge des gröfseren äufseren 'Luftdruckes bewirkt wird.
Um den Deckel abzunehmen, wird zuerst die Feder entfernt, dann durch Erhitzen des Behälters in diesem der gleiche Druck wie aufsen hergestellt oder in den Deckel ein Loch gebohrt, durch welches die Luft ein-
treten kann, und welches nachher zwecks Wiederverwendung des Deckels verlöthet oder in anderer Weise verschlossen wird.
In Bezug auf letzteren Umstand ist es zweckmäfsig, in der Mitte des Deckels 3 ein kleines kreisrundes Loch anzuordnen, das durch einen Stöpsel aus geeignetem Material (Metall oder Kautschuk) verschlossen wird, der eine breite Auflagefläche besitzt und, wenn er selbst nicht dicht genug schliefst, mit einem Dichtungsring versehen ist. .
Ein solcher Stöpsel 3* ist in Fig. 4 gezeigt und besteht aus einer Metallscheibe mit centralem, durch das Loch hindurchragendem Zapfen, wobei als Abdichtungsmaterial Filz, Kautschuk u. dergl. zwischen der Scheibe und dem Deckel Verwendung findet.
Wenn statt des Stöpsels nur ein Stück Filz oder Kautschuk (s. 3x, Fig. 9) angewendet wird, so empfiehlt es sich, einen Theil des Deckels um das Loch herum zu rippen (Fig. 9), um eine passende Auflagefläche für den Filz oder Kautschuk zu bilden.
Durch die Feder wird der Verschlufs der kleinen Oeffnung angedrückt.
14 ist ein Draht oder eine Schnur, durch welche ein unbefugtes Oeffhen des Behälters ohne Beschädigung nicht möglich ist. Die Enden dieses Drahtes oder dieser Schnur können entweder an der Aufsenseite der Gefäfswand (wie in Fig. 2) oder an deren Innenseite (wie in Fig. 3) durch eine Plombe 1 5 geschlossen werden.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung wird der Draht oder die Schnur um die Feder 21 herumgeführt und seine Enden durch ein in der Behälterwand etwas oberhalb der Rippe 2 hergestelltes Loch 22 gezogen, worauf sie zusammengedreht und plombirt werden.
In Fig. 3 dagegen wird der Draht oder die Schnur durch zwei Löcher 22 und 22a im obersten Theil der Behälterwand gezogen und dann um die Feder geschlungen, worauf die beiden Enden zusammengedreht und an der Innenseite der Behälterwand plombirt werden. Die Löcher sind 2 oder 3 cm von der Erweiterung 20a, und zwar auf der Seite angebracht, gegen welche das entsprechende Ende der Feder beim Schliefsen des Behälters gedreht wird, so dafs es unmöglich ist, die Feder in die Aussparung zurückzubewegen und dadurch den Behälter zu öffnen, ohne den Draht oder die Schnur zu zerschneiden.
In den beschriebenen Beispielen haben die Behälter und Deckel kreisförmige Grundrifsform.
Sind die Behälter nicht kreisrund, so wird die Feder 21 an einem Ende mit einem Zapfen 2ia, Fig. 5, versehen, der in ein Loch der Wandung eingesetzt wird; auf der entgegengesetzten Seite der letzteren ist eine Nuth 20b für das andere Ende der Feder vorhanden, wie -aus den Fig. 5 und 6 in Draufsicht und Verticalschnitt zu ersehen ist.'
Zum Ersatz dieser Nuth 20b kann der obere Rand 8 des Behälters ganz oder auf einem Theil seiner Länge nach einwärts gebogen sein, wie Fig. 7 zeigt.
22x, Fig. 8, sind die Löcher für die Schnur oder den Draht der Plombensicherung.
Für Behälter von gröfserer Länge als Breite werden zwei oder mehrere Federn angewendet.
Wie leicht zu ersehen, sind die in der beschriebenen Art hergestellten Behälter von einfacher Construction und billig herzustellen; sie lassen sich gut verschliefsen und s"ind daher für Stoffe verschiedener Art wohlgeeignet.
Für den Transport lassen sie sich passend verpacken und können nach vollständiger oder theilweiser Entleerung wieder benutzt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Verschlufsvorrichtung für Gefäfse, in Form eines ausgebauchten oder convexen Deckels (3) mit flachem oder gewelltem Rand (4), welch letzterer auf einer entsprechenden flachen oder gewellten Ringrippe (2) an der Innenseite des Behälters oder auf einem zwischen beide eingelegten Dichtungsring liegt und mittelst einer Flachfeder 21 niedergedrückt wird, deren Enden in einer Nuth 20 in der Behälterwandung festgehalten werden.
2. Die unter Anspruch 1. gekennzeichnete Verschlufsvorrichtung für Gefäfse von nicht kreisrunder Form in der Weise abgeändert, dafs die Flachfeder an einem Ende einen dornförmigen Ansatz besitzt, welcher in ein Loch der Gefäfswandung eingesetzt wird, während das andere Ende an der entgegengesetzten Seite der Gefäfswandung von der Seite her in eine Nuth geschoben wird.
3. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Verschlufsvorrichtung die Sicherung der . Verschlufsstellung der Flachfeder in der Weise, dafs ein um diese Feder geschlungener und durch ein oder mehrere Löcher in der Behälterwand gezogener Draht (oder Schnur) an seinen Enden plombirt oder versiegelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76635D Gefäfsverschlufs Expired - Lifetime DE76635C (de)

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