DE765008C - Verfahren zur bevorzugten Gewinnung von ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen bei der katalytischen Kohlenoxydhydrierung - Google Patents

Verfahren zur bevorzugten Gewinnung von ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen bei der katalytischen Kohlenoxydhydrierung

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DE765008C
DE765008C DER109864D DER0109864D DE765008C DE 765008 C DE765008 C DE 765008C DE R109864 D DER109864 D DE R109864D DE R0109864 D DER0109864 D DE R0109864D DE 765008 C DE765008 C DE 765008C
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Germany
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unsaturated hydrocarbons
gas
hydrogenation
hydrogen
catalytic
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Expired
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DER109864D
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English (en)
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August Dr Hagemann
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Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/02Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon
    • C07C1/04Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon from carbon monoxide with hydrogen
    • C07C1/0455Reaction conditions
    • C07C1/047Processes in which one or more parameters are changed during the process; Starting-up of the process

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur bevorzugten Gewinnung von ungesättigten Kohlenwasserstoffen bei der katalytischen Kohlenoxydhydrierung Wird bei der katalytischen Kohlenoxydhydrierung mit einem Gemisch gearbeitet, das auf i Raumteil Wasserstoff mindestens etwa i Raumteil Kohlenoxyd enthält, so werden bevorzugt Olefine gebildet. Der Kohlenstoffabscheidung kann hierbei durch Verdünnen des Reaktionsgemisches mit Inertgasen entgegengewirkt werden, wobei zweckmäßig im Kreislauf mit einem Rücklaufve:rhältnis gearbeitet wird, bei dem auf i Raumteil Frischgas etwa 2,5 bis 4 Raumteile Rücklaufgas entfallen. Es ist weiter für die Erreichung des erstrebten Zieles erwünscht, die Aufenthaltsdauer des Gases am Kontakt möglichst kurz zu bemessen.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die vorgenannte Durchführung der Kohlenoxydhydrierung in verhältnismäßig kurzer Zeit eine Beeinträchtigung in dem Sinne erfährt, da,ß der Gehalt an Olefinen im Reaktionsgas wesentlich abnimmt. AuJ3@erdem weisen die erhaltenen Olefine eine ungünstigere Struktur auf, indem die endständige Doppelbindung, die die Olefine für Kondensationsreaktionen besonders brauchbar macht, zur Mitte hin verschoben wird. Es wurde nun gefunden, daß diese -Nachteile vermieden «;erden können, wenn man mit fortschreitendem Reaktionsverlauf nach und nach den Isohlen.oxvdgehalt im Gasgemisch steigert. Das Verfahren kann in der Weise ausgeführt «-erden. daß von vornherein Wassergas angewendet wird, dessen Verdünnung mit Inertgasen man allmählich absinken läßt. Ferner ist es möglich, die Synthese mit einem Synthesegas, in dem sich größere -Mengen von Wasserstoff befinden, als einem Kolileno@vd-Wasserstoff-Verhältnis an i : i entspricht, ztt beginnen und mit fortschreitendem Reaktionsverlauf in steigendem -Maße den Kohlenoxydgehalt des Synthesegases zu erhöhen. Es kann auch ein Synthesegas mit häherein Wasserstoffgehalt, als dein Kohlenoxvd-Wasserstoff-Verhältnis von i : i entspricht, unter anfänglicher Zugabe von höheren -Mengen Inertgas Anwendung finden, dessen Zusatz im Laufe der Umsetzung in steigendem Maße herabgesetzt wird.
  • In der angegebenen --eise ist es möglich. auch über lange Zeit ein Absinken. des Olefingehaltes zu verhüten. Weiter fallen -die Olefine fortlaufend mit endständiger Doppelbindung an.
  • Die mit den jeweils verwandten Kontakten erreichbare Häelistmenge an Olefinen unter Verwendung eines Kohlenoxyd-Wasserstoff-Verhältnisses, wie es im üblichen Wassergas mit i : 1,23 vorliegt, wird im allgemeinen nach Ablaut von rund ioo Betriebsstunden erhalten. Wird- nun im Laufe von rund 200 bis 300 weiteren Betriebsstunden die CO-Menge im Synthesegas auf ein C O-Hz @-erhältnis von ungefähr i : i gesteigert, so gelingt es. die erzeugte Olefinmenge annähernd auf der ursprünglichen Höhe zu halten. Durch weitere Steigerung des Kohleno@:cdgehaltes auf ein C O-H,-Verhältnis von 1,25 : 1 im Synthesegas im Laufe der nächsten 8oo bis iooo Betriebsstunden regeln sich alsdann die Umsetzungsbedingungen derart ein. daß das Synthesegas anschließend auf lange Zeit mit annähernd unverminderter Olefinausbeute-gefahren werden kann, wobei weiterhin die Olefine vornehmlich in einer für die Kondensation günstigen Form anfallen. Wird dagegen die Kohlenoxydhydrierung unverändert unter Beibehaltung des ursprünglichen Kohlenoxyd-Wasserstoff -Verhältnisses 1 : 1,25 durchgeführt, so fällt die nach annähernd io0 Betriebsstunden erreichte Idächstmenge \-oii Olefinen i@n Laufe von rund inoo bis 1200 Betriebsstunden um rund io bis :2,_-0-o ab.
  • Das nachstehende Ausführungsbeispiel erläutert eine Durchführung der Kohlenoxydhydrierung. bei der zunächst mit einem CO-H,-Verhältnis von i : i gefahren und daraufhin in zwei Stufen eine Steigerung auf das CO-H; Verhältnis von 1,3 : i vorgenommen wurde, wobei die übrigen Reaktionsbedingungen nicht verändert wurdeir. Das Beispiel zeigt, daß sogar. wenn die Erhöhung nach verhältnismäßig kurzen "Leiträumen erf«lgt, eine leichte Steigung des Olefinaehaltes erhalten werden kann.
  • Ausführungsbeispiel
    Olefingehalt
    Eetriebsstunden der fl. u. festen @-,_rltni
    # s
    Rk,-Prod. in"" -
    52o bis 56o 7S,0
    560 - 620 79,3 620 - 700 8o,o 1..3. 1

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur bevorzugten (;e%%-innung ungesättigter Kohlenwasserstoffe durch katalytische Kohlenoxydhydrierung unter Verwendung von Kohlenoxyd - Wasserstoff-Gasgemischen, welche auf i Raumteil Wasserstoff mindestens i Raumteil Kohlenoxyd enthalten und mit an der Umsetzung nicht teilnehmenden Gasbestandteilen (Inertgasen) weitgehend verdünnt sind, dadurch gekennzeichnet. daß mit fortschreitender Koiitaktbenutzungsdauer der I-Zohlenox@-dgehalt des Synthesegases gesteigert wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Journal of the Chemical Industrc- Japan. Bd. 31-, S. ; i i B bis ;16 B.
DER109864D 1941-04-18 1941-04-18 Verfahren zur bevorzugten Gewinnung von ungesaettigten Kohlen-wasserstoffen bei der katalytischen Kohlenoxydhydrierung Expired DE765008C (de)

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