DE764015C - Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen - Google Patents

Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen

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DE764015C
DE764015C DEL96442D DEL0096442D DE764015C DE 764015 C DE764015 C DE 764015C DE L96442 D DEL96442 D DE L96442D DE L0096442 D DEL0096442 D DE L0096442D DE 764015 C DE764015 C DE 764015C
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DE
Germany
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secondary part
transformer
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inductor loop
transformer according
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Expired
Application number
DEL96442D
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English (en)
Inventor
Theodore Roosevelt Kennedy
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/362Coil arrangements with flat coil conductors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallteilen, bei denen das Erhitzen mittels einer von hochfrequenten Strömen gespeisten, den zu erhitzenden Körper dicht umschließenden Wicklung, die als Induktorschleife bezeichnet wird, erfolgt. Solche Einrichtungen kommen zur Anwendung, wenn das Erhitzen innerhalb sehr kurzer Zeiten erfolgen soll.
  • Der Transformator ist bei diesen Einrichtungen über einen Kondensator an eine Hochfrequenzstromquelle angeschlossen. Die Primärseite des Transformators besteht dabei meist aus einer einlagigen zylindrischen Spule aus einem kupfernen Rohr mit einer Kühleinrichtung. Das Rohr hat meist einen rechteckigen Querschnitt, um eine möglichst große Anzahl von Windungen in einem kleinen Raum unterzubringen. Die Sekundärseite des Transformators besteht meist aus einer einzigen elektrischen Windung, die mit der Primärseite möglichst gut gekoppelt ist und entweder innerhalb oder außerhalb der primärseitigen Spule liegt. Die Induktorschleife selbst hat wie die Sekundärwindung auch meist eine einzige Windung öder Schleife, kann aber auch mehrere Windungen oder Schleifen enthalten. Meist besteht die Induktorschleife aus einem ringförmigen Hohlkörper kräftiger Bauart und geringer Größe, der aufgeschnitten ist und sich um das Werktück dicht herumlegt. Diese Induktorschleife ist mit der Sekundärseite des Transformators in Reihe geschaltet und kann einen hohen hochfrequenten Strom aufnehmen. Infolge der hohen Frequenz des Stromes braucht in dem System kein Eisenkern vorgesehen zu sein. \ötigenfalls kann aber auch ein Eisenkern entweder in dem Transformator oder in der Iiiduktorschleife oder in beiden vorgesehen sein.
  • Mittels einer solchen Einrichtung können schnelle und hohe Erhitzungen durchgeführt «-erden, wobei allerdings der Wirkungsgrad im Vergleich mit anderen Erhitzungsverfahren verhältnismäßig niedrig ist. Wenn man für eine gewöhnliche Einrichtung zur Induktionserhitzung einen elektrischen Wirkungsgrad von 5o bis 7011/o annehmen kann, so ist der Wirkungsgrad bei Benutzung einer Induktorschleife in der Größenordnung von 15 bis ;011/o; bei schlechter elektrischer Kopplung kann der Wirkungsgrad sogar bis auf 5 "/o heruntergehen. Nun ist der Wirkungsgrad zwar von Bedeutung, aber nicht von entscheidender Bedeutung. In verschiedenen Fällen kann auch bei dem geringsten Wirkungsgrad die Anwendung der Induktorschleife wirtschaftlich sein, z. B. in den Fällen, wo ein anderes Erhitzungsv erfahren überhaupt nicht anwendbar ist.
  • Die Kopplung zwischen der das Werkstück umfassenden Induktorschleife und dem Werkstück selbst ist schlecht, wenn beispielsweise das Werkstück verhältnismäßig klein ist oder eine unregelmäßige Gestalt besitzt. In solchen Fällen sinkt der Wirkungsgrad der gesamten Einrichtung stark ab. Dieses Absinken erfolgt dadurch, daß bei einer Einrichtung der üblichen Bauart die das Werkstück umfassende Induktorschleife weniger als ein Glied wirkt. welches Leistung an das Werkstück abgibt, sondern als eine Kurzschlußleitung für die Sekundärseite des Transformators. Ist nun die Kopplung zwischen der Primär- und der Sekundärwindung verhältnismäßig schlecht, so sinkt die Spannung im Sekundärteil stark ab.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Erzielung eines besseren Spannungsverhältnisses unter Last zwischen dem Primär- und Sekundärteil. Zu diesem Zweck wird bei einem Transformator zum induktiven Erhitzen von 1Zetallen, bestehend aus einer mehrere mit hoch- I frequentem Wechselstrom gespeiste Wicklungen enthaltenden Primärspule und einem Sekundärteil, der in Reihe mit einer das Werkstück umfassenden Induktorschleife liegt, gemäß der Erfindung der Sekundärteil aus mehreren in dein von der Primärspule erzeug- ten Feld liegenden Sektoren gebildet, die elektrisch parallel geschaltet und mit der Induktorschleife verbunden sind. Zweckmäßig wird dabei die Impedanz des Sekundärteiles annähernd gleich der Impedanz der Last, d. 1i. der Induktorschleife mit Werkstück. gemacht. Es ist zwar bereits bekannt, die Impedanz eines Verbrauchers annähernd gleich der des Stromerzeugers zu machen, aber nur in Anwendung auf eine Schweißmaschine.
  • \ach einer weiteren vorteilhaften Einzelheit der Erfindung besteht der Sekundärteil aus einer einzigen, in mehrere Sektoren unterteilten Windung. Hierbei ist die Anzahl der Sektoren des Sekundärteiles unigekehrt proportional zur Dicke des Werkstückes. Es kann schließlich der Sekundärteil senkrecht zu seiner Achse in mehrere parallel geschaltete Windungen zerlegt sein. Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im nachfolgenden beschrieben.
  • Die Erfindung hat denn \-orteil. daß der Widerstand und also auch die Impedanz des Sekundärteiles verringert «-erden. ohne den gesamten Strom in der Induktorschleife zu verringern. Infolge der geringeren Impedanz im Sekundärteil wird der Strom im Gegenteil größer, so daß sowohl eine bessere Regelung des Erhitzungsvorganges als auch ein höherer gesamter elektrischer Wirkungsgrad erzielt wird. Bei einer Unterteilung der Sekundärwindung in z. B. ir Teile wird durch jeden Umfangsteil ein Strom von der Gröle i : ja induziert. Sind alle Umfangsteile parallel geschaltet, so liefern sie zusammen den gleiclieii Strom wie eine vollständige Sekundärwindung.
  • Läßt man den Widerstand der Rückführungen der einzelnen Umfangsteile außer acht, so hat der Widerstand sämtlicher /c Um- fangsteile bei ihrer Parallelschaltung nur die Größe 1 .112 des Widerstandes einer vollständigen Windung. Es wird infolgedessen durch die Erfindung, auch unter Berücksichtigung der Widerstände der Rückführung der einzelnen Umfangsteile, die gesamte Impedanz durch die Unterteilung wesentlich herabgesetzt gegenüber der Impedanz bei Benutzung einer vollständigen Windung.
  • Die -Anzahl der Umfangsteile hängt ini wesentlichen von der Gestalt und Art des Werkstückes ab. Ist der Durchmesser des Werkstückes klein, so erhält man einen besseren Wirkungsgrad bei einer großen Anzahl der Umfangsteile, und umgekehrt. Der beste Wirkungsgrad ergibt sich. wenn die Impedanz der induzierenden Induktor schleife einschließlich der Last gleich ist der Reaktaniz des Sekundärteiles des Transformators. Praktische Versuche bestätigten dies, wobei es sich zeigte, daß beim Unterteilen der Sekundärwindung in mehrere Umfangsteile eine Verbesserung des Wirkungsgrades bis zu 30'/o erzielt wurde.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. i und 2 zeigen schematisch die bekannte Induktorschaltung mit außerhalb bzw. innerhalb der Primärspule untergebrachtem Sekundärteil des Transformators; Abb. 3 zeigt schaubildlich die erfindungsgemäße Induktoreinrichtung mit schematisch angedeuteter Schaltung; Abb. q., 5 und 6 zeigen schematisch die Schaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung mit verschiedener Anzahl der Umfangsteile der Sekundärwindung, wobei in Abb. 5 auch noch die Benutzung eines Eisenkernes angedeutet ist.
  • Bei der normalen Schaltung des Fokusinduktors nach Abb. i ist i eine Hochfrequenzstromquelle, 2 die von ihr gespeiste Primärseite des Transformators, 3 ein Kondensator der Primärseite. Die Sekundärwindung q. umgibt die Primärwindung :2 und besitzt eine Induktorschleife 5, die in dem Werkstück Wirbelströme zwecks Erhitzung erzeugt.
  • Nach der Abb.2 ist die Sekundärwindung 6 mit der induzierenden Schleife 5 innerhalb der Primärspule :2 angeordnet: Es ist eine Frage der Zweckmäßigkeit und der örtlichen Verhältnisse sowie der Gestalt des Werkstückes und seiner Größe, ob die Einrichtung nach Abb. i oder nach Abb. 2 im einzelnen Fall zu verwenden ist.
  • In der den Erfindungsgegenstand veranschaulichenden Abb. 3 ist i wiederum die Hochfrequenzstromquelle, 7 die die Primärseite des Transformators darstellende mehrwindige Spule, 3 der zu ihrer Kompensierung dienende Kondensator. Die Spule 7 ist, wie veranschaulicht, als einlagige Spule ausgebildet. Die Kühleinrichtung für die Spule ist der Einfachheit halber nicht dargestellt worden. Es kann eine hohle, rechteckige und wasserdurchflossene Spule sein. Zwischen den einzelnen Lagen der Spule können isolierende Schichten vorgesehen sein, ebenfalls zwischen der Pririzärspule 7 und dem Sekundärteil 8 des Transformators. Dieser Sekundärteil ist in dem veranschaulichten Beispiel aus drei Teileng, io und i i zusammengesetzt, die zusammen eine vollständige elektrische Windung bilden und gegeneinander parallel geschaltet sind. Hierzu sind die Rückleitungen i2, 13 und 1q. der Umfangsteile 9, 1o und ii mit .einem axial vorgesehenen Bolzen 15 verbunden, während die anderen Enden 16, 17 und 18 der Umfangsteile mit Stangen i9, 2o (nicht veranschaulicht) und 21 verbunden sind, die an ein gemeinsames Stück 22 angeschlossen sind, welches ein Anschlußstück 23 trägt. Außerdem ist der Sekundärteil durch Schlitze 24 in seiner axialen Länge unterteilt, um die Wirbelstromverluste zu verringern. Zwischen den Enden der Umfangsteile 12 und 16, 13 und 17 sowie 14 und 18 als auch zwischen den Bolzen 15 und den Stangen i9, 2o, 21 können Isolierungen vorgesehen sein, die der Einfachheit halber nicht veranschaulicht sind.
  • Die das Werkstück umfassende Induktorschleife 25 ist durch Schrauben 26 mit einem Ende an dem Bolzen 15 und mit dem anderen Ende an dem Anschlußstück 23 befestigt.
  • In den Abb. q., 5, 6 befindet sich der Sekundärteil innerhalb des Primärteiles des Transformators.
  • In Abb. q. besteht die Sekundärwindung 27 aus zwei parallel geschalteten Umfangsteilen, in Abb. 5 aus drei (28) und in Abb. 6 aus vier (29). Die Umfangsteile sind an einem Ende fest miteinander verbunden, während die anderen Enden parallel so zusammengeschaltet sind, wie es für Abb. 3 beschrieben wurde.
  • In Abb. 5 sind Eisenkerne 30 für den Sekundärteil 28 des Transformators vorgesehen. Die Anzahl der Umfangsteile der Sekundärwindung ist nicht beschränkt und richtet sich, wie bereits gesagt, nach der Art und Größe des Werkstückes und den sonstigen örtlichen Verhältnissen, wobei die Anzahl etwa umgekehrt proportional der Dicke des Werkstückes gewählt werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen, bestehend aus einer mehrere mit hochfrequentem Wechselstrom gespeiste Wicklungen enthaltenden Primärspule und einem Sekundärteil, der in Reihe mit einer das Werkstück umfassenden Induktorschleife liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärteil aus mehreren in dem von der Primärspule erzeugten Feld liegenden Sektoren besteht, die elektrisch parallel geschaltet und mit der Induktorschleife verbunden sind.
  2. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz des Sekundärteiles annähernd gleich ist der Impedanz der Last, d. h. der Induktorschleife mit Werkstück.
  3. 3. Transformator nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärteil aus einer einzigen, in mehrere Sektoren unterteilten Windung besteht. q..
  4. Transformator nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Sektoren umgekehrt proportional zur Dicke des Werkstückes ist.
  5. 5. Transformator nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärteil senkrecht zu seiner Achse in mehrere parallel geschaltete Windungen zerlegt ist.
  6. 6. Transformator nach den Ansprüchen i bis j, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der sektorförmigen Teile (g, io, i i) der Sekundärspule (8) radial verlaufende Anschlußzungen angebracht sind, deren eine (i2, 13, 1:I) jeweils an einen gemeinsamen Leiter (i5) angeschlossen sind, während die anderen (i6, 17, 18) mit Leitern (ig, 2o, 21) verbunden sind, die durch einen Ring (22) parallel verbunden sind, und Leiter (i5) und Ring (a2) an je ein Ende der Induktorschleife (27) angeschlossen sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden; USA.-Patentschrift N r. 1 698 723-
DEL96442D 1937-12-11 1938-11-29 Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen Expired DE764015C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US764015XA 1937-12-11 1937-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE764015C true DE764015C (de) 1954-04-05

Family

ID=22131784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL96442D Expired DE764015C (de) 1937-12-11 1938-11-29 Transformator zum induktiven Erhitzen von Metallen

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DE (1) DE764015C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1698723A (en) * 1924-09-11 1929-01-15 Thomas E Murray Electric system

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1698723A (en) * 1924-09-11 1929-01-15 Thomas E Murray Electric system

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