DE7634026U1 - Schnappriegelverschluss zum festhalten des lukendeckels einer bodentreppe - Google Patents
Schnappriegelverschluss zum festhalten des lukendeckels einer bodentreppeInfo
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Description
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Olpl,-ln0. Hqlnz !.oaasr, Dipl.-lng. OtIa Flügel, Pntontnrwvölio D-O Müncbon 81, CoalmnslitiOe Öl
Höideääge J. Vogt
S401 Buchholz
L 10,938 L/km
ScohnapprlBgalverschluß zum Fasthalfisn
v,des Lukandeakels einer Bodentreppe
,Die Erfindung bezieht sich auf einBn SchnappriegelverschluB
zum Festhalten dea Lukendeckels einer Badentreppe im geschlossenen Zustand- derselben, mit einem unter Wirkung
einer Feder stehenden Riegel und einer den Riegel beeinflussenden Handhabe.
Die Schnappriegelverschlüsse bekannter Art weisen einBn in einem Gehäuse in Richtung seiner Längsachse verschiebbaren
unter Federwirkung stehenden Riegel auf. Der Riegel und das Verschlußgehäuse sind je mit βϊπρπ Schlitz versehen,
durch den eine Handhabe hindurchgesteckt ist, die um einen oberha3.b des Riegels liegenden Zapfen verschwenk-1
bar ist. Im geschlossenen Zustand des Lukendeckels drückt die Feder den Riegel aus dem VerschlußgehäusB heraus.
Wird die Handhabe verschwenkt, dann wird der Riegel zurückgeschoben und der Lukendeckel kann mit der Bodentreppe abgesenkt
werden. Soll der Lukendeckel geöffnet werden, so ist die Handhabe zunächst etwa in Richtung auf die Schwenkachse
des Lukendeckels hin zu verschwenken und dann ist die dm Regelfall unter Wirkung von Federn stehende Bodenluke
durch Ziehen an der Handhabe nach unten zu öffnen. Dies macht das Ziehen in zwei verschiedenen Richtungen erforderlich
.
Bei einer anderen, besseren Lösung ähnlicher Art ist die Handhabe ebenfalls verschwenkbar, jedoch um einen etwa in
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Dipl.-lng. Heinz Losser. Dipl.-lng. Olto Flügel. Patentanwälte D-8 München 81, Cosimastraße 81
der Verschiebeebene des Riegels im Verschlußgehäuse gelager
ten Zapfen und die Handhabe verläuft so schräg zur Ebene des Lukendecksls, daß beim Ziehen an der Handhabe diese in
eine etwa lotrechte Stellung verschwenkt wird, in der der
Riegel entgegen der auf ihr wirkenden Federkraft zurückgezogen
ist.
In beiden Fällen ist also die Handhabe zu verschwenken, und es muß, wird der Lukendeckel geschlossen, eine verhältnismäßig
große Kraft aufgewandt werden, um den Riegel entgegen der Wirkung der auf ihn wirkenden Fader verschieben zu können.
Hinzu kommt, daß in beiden Fällen die Handhaben, müssen die Bodentreppen mit ihrem Lukendeckel vom Herstellerwerk zum
Verbraucher gestapelt transportiert werden, stören, denn sie ragen ja aus der Unterseite des Lukendeckels heraus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schnappriegelverschluß der eingangs erwähnten Art so auszubilden,
daß die Handhabe keine Schwenkbewegung mehr ausführt und das Schließen des Lukendeckels mit wesentlich geringerer
Kraft durchgeführt werden kann, als dies bei den bekannten Schnapprisgelverschlüssen der Fall ist. Darüberhinaus soll
dafür gesorgt werden, daß diB Handhaben während des Transportes
der Bodentreppen mit ihren Lukendeckeln vom Schnappriegelverschluß
gelöst werden können.
Ein Schnappriegelverschluß der eingangs erwähnten Art, der
die Hauptaufgabe löst, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel als Teil eines schwenkbar gelagerten Winkelhebels ausgebildet ist und sich am einen Ende dieses
Winkelhebels erstreckt, an dessen dem Riegel abgewandten Ende die Handhabe angelenkt ist. Da der Riegel am Winkelhebel
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Dipl.-lng. Heinz Lesser, Dipl.-lng. Otto Flügel, Patentanwälte ■ D-8 München 81. Cosimastraße 81
- 3 vorgesehen ist, kann die auf den Riegel auszuübende Feder-
kraft an irgendeiner Stelle des Winkelhebels «[angreifen, so daß einB verhältnismäßig lange Feder Verwendung finden kann,
wodurch sowohl die Kraft zum Verschwenken des Riegels im Sinne öffnen als auch die Kraft zum Verschwenken des Riegels
im Sinne Schließen verhältnismäßig gering ist. Die Handhabe wird nicht mehr verschwenkt, sondern nur gezogen,
so daß in der Bodenluke und im Riegelgehäuse nur eine Bohrung
vorgesehen zu sein braucht, die sich einfacher fertigen lassen als Schlitze in diesen Teilen.
Zweckmäßig ist es, die Anlenkstelle der Handhabe am Winkelhebel als Gabel oder öse mit einem Gewinde aufweisenden Ansatz
auszubilden und die Handhabe am Ansatz anzuschrauben. Dies hat nicht nur den Vorteil, daß die Länge der Handhabe
geändert werden kann, sondern auch den Vorteil, daß die Handhabe während des Transportes einer Bodentreppe mit
Lukendeckel gelöst werden kann, also nicht mehr als überstehendes Teil Schwierigkeiten während des Transportes
verursacht.
Sieht man an der Gabel, öse od. dgl. der Handhabe eine Bohrung
vor, dann kann man die auf den Winkelhebel einwirkende Feder in sehr einfacher Weise einerseits an der Handhabe
und andererseits an einem Festpunkt des Gehäuses festlegen, wenngleich das erstgenannte Ende der Feder selbstverständ·*
lieh auch an einer anderen StBlIe des Winkelhebels festgelegt
werden kann. Auf Druck beanspruchte Federn, die ein Bewegen des Riegels erschweren, wenn auf den Riegel selbst
eine Kraft ausgeübt wird, sind nicht mehr erforderlich.
Da es deaöfteren notwendig ist, den Riegel auch von dsm
Raum aus betätigen zu können, in den die Bodentreppe hineinvarschwBnkt
worden ist, hat man die Riegel der oben an zweiter Stelle genannten ESchnappriegelverschlüsss auch' sohon
mit einer Abwinkelung versehen, die betätigt werden kann,
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Dlpl.-lng. Heinz Lesser, Dlpl.-Ing. Otto Flügel. Patentanwälte D-B München 81. Cos'masttaße 81
wenn der Lukendeckel von oben her geöffnet werden muß. Auch
hier muß eine verhältnismäßig große Kraft aufgewandt werden, um den Riegel entgegen der Wirkung einer Druckfeder verschieben
zu können. Dieses von oben her Betätigen des Riegels kann bei der erfindungsgemäßen Lösung in einfacher
Weise dadurch gelöst werden, daß das mit dem Riegel versehene Ende des Winkelhebels mit einer öffnung oder mit einem
Zapfen versehen wird, um eine Schnur an die öffnung anschlies
sen bzw. den Winkelhsbel von Hand verschwenken zu können, wenngleich es natürlich zweckmäßiger ist, eine Schnur od.
dgl. am Winkelhebel festzulegen, damit die den Riegel öffnende
Person beim Herunterschwenken des Lukendeckels diesem
nicht folgt, was zu Unfällen Anlaß gibt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Es ZBigt:
Fig. 1
Fig. 2
eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Schnappriegelverschlusses, geschnitten
durch das Verschlußgehäuse,
eine Seitenansicht des SchnappriegelvsrschlussBs,
teilweise im Schnitt.
In den Zeichnungen ist lediglich der Lukendeckel 1 und ein
Teil der Lukenumrandung 2 dargestellt, weil die Bodentreppe, die mit dem Lukendeckel in Verbindung steht, für die Erfindung
ohne Bedeutung ist. Auf der Oberseite 3 des Lukendecksls
1 ist ein Vsrschlußgehäuse 4 festgelegt, hier durch Schrauben 5. In diesem Gehäuse 4 ist ein WinkslhBbel B um
eine aus einsrn Bolzen, Zapfen od. dgl. bestehende Achse 7
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Dipl.-lng. Heinz Lesser, Dlpl.-lng. Otto Flügei, Patentanwälte · D-8 München 81. Cosimastraße 81
schwenkbar gelagert. Dieser Winkelhebel besteht im Falle des Ausführungsbeispieles aus zwei gleichen Teilen B', die
aus einem Blech ausgestanzt sind, wobei der sine Hebelarm 8 des Winkelhebels 6 al? Riegel 9 ausgebildet ist, der im
geschlossenen Zustand des Lukendeckels 1 ein Geganlager 10 übergreift, der an der Lukenumrandung 2 durch Schrauben 11
festgelegt ist. Am anderen Hebelarm 12 greift eine Handhabe 13 an, deren Anlenkstelle 14 hisr ans βϊπβγ Gabsl, Ösb od.
dgl. 15 mit einem Innengewinde aufweisenden Ansatz 16 ausgebildet ist. Der HebBlarm 12 und die Gabel od. dgl. 15
sind über einen Zapfen od. dgl. 17 aneinander angelenkt. Ein Schaft 18 der Handhabe 13 ist hier in den Ansatz 16 eingeschraubt
.
Da der Winkslhebel 6 im dargestellten Fall aus zwei gleichen
Teilen 6' besteht, sind auch zwei gleiche Risgelteile 9' vorgesehen, die wie die Winkelhebelteile 6' in zueinander
parallelen Ebenen verlaufen und gemeinsam um die Achse 7 verschwenkbar sind. Da die Handhabe 13 praktisch nur in
Richtung des Pfeiles 19 bewegbar ist, sind im Gehäuse 4 und im Lukendeckel 1 lediglich eine Bohrung 20 bzw. 21 vorzusehen,
wobei es sich empfiehlt, die untere Mündung der Bohrung 21 durch sine Buchse, zweckmäßigerwBisB aus Kunststoff,
teilweise abzuschließen,so daß diese Buchss nur
dsm Führen des Schaftes 18 dient.
Ist der Lukendeckel 1 zu öffnen, dann ist dia Handhabe 13
in Richtung das Pfeiles 19 nach unten zu bewegen, wodurch der Winkelhebel 6 um die Achse 7 verschwsnkt wird und sich
vom Gegenlagsr 10 löst. Da die beiden Teile 9' des Winkelhsbels
6 je eine Bohrung, Zapfen od. dgl, 23 aufweisen, kann man durch die Bohrung Bino Schnur hindurchziehen, um
den Winkalhebel auch von oben her durch Anhaben zum Verschwenken
zu bringen, um dan Lukendeckel öffnen zu könnBn.
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Dlpl.-lng. Molru Uossor, Plpl.-lng, OtIo Flügel, Pntonlnnwälte · RO MönCheh ß1, Coiilijjmejrnlie 91.
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Dis bekannte, auf den Riegel wirkende Fader ist hiep nicht
als Druckfeder* sondern als Zugfeder 24 ausgebildet, deren eines Ende in eine öffnung 25 des Gehäuses 4 und dessen an^
deres Ende in Bine öffnung 26 dBr Gabel od. dgl. 15 eingl-, ,
hängt ist. Selbstverständlich kann man diese Einhängöffnun-*' gen
auch an anderen Stallen vorsehen, um den., Winkelhebel B
in seiner dem geschlossenen Lukendeckel entsprachertden
SpBrrstellung zu halten. Der Winkalhebel kann im /Beröich '-s.;''-%k
seines Hebelarmes 8 gegenüber dem Gehäuse „yerschwenkt wer- ..-'''
den, weil in der Oberseite des Gehäuses 4 ein Schlitz 27 "*\
vorgesehen ist.
Ist der geöffnete Lukendeckel 1 nach Benutzen dBr Boden-;
treppe wieder zu verschließen, dann bedarf-es lediglich
einer verhältnismäßig geringen Stoßkraft nach oben, um die, Λ
'.am Lukendeckel angebrachten, nicht dargestellten Federn, die
das Gewicht der Bodentreppe ausgleichen, bei der Schließ- /'■'"
bewegung zu unterstützen, denn wenn dBr Riegel· mit seiner '!,'."
schrägen oder leicht gewölbten Kante 28 an der Schrägflache
28 des Gegenlagers 10 anläuft, verschwenkt ar sich entgegen
der Wirkung der Zugfeder 24 verhältnismäßig leicht und schnappt dann auf das Gegenlager 10 auf, der Lukendeckel
braucht also nicht nach oben hochgedrückt zu werden.
Vermieden werden auch die Schwierigkeiten, die beim Verschieben der bekannten Riegel durch auftretende Widerstände entstehen,
weil hier lediglich die Handhabe 13 verschiebbar ist und zwar mit Spiel in der Buchse 22. Die Handhabe 13 kann
aus dem Ansatz 16 herausgeschraubt werden, wenn der Lukendeckel mit einer Bodentreppe zu transportieren ist. Wird
eine Decke und der ihr zugeordnete Lukendeckel., wie dies
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oft gewünscht wird, mit einer Verbrefrterunj;· versahen,- dann
mußte bisher diese Verbretterung auch mit einem Schlitz versehen sein, und zwar mußte dieser Schlitz eine größere \
Länge haben als die im Lukendeckel und im Verschlußgehäuse
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Bohrung vorzusehen ist, die
auch leiohl1 'k#t*gieetellt werfen kann. Im Übrigen kann *
und dies ij£% '«görade bei vorgesehennn Verbretterungen
wichtig *- die Handhabe 13 durch eine Handhabe ersetzt
werden, die einen längeren Sohaft 1B hat als der in der Zeichnung dargestellte, ;'so daß die Handhabe selbst
Λϋ'.^
Claims (4)
1. SöhnappriBgaivBrBchluß zum Festhalten des LuksndBckels
Bxnor Bodentreppe im geschlossenen Zustand derselben,
mit ein'öfn unter Wirkung einer Fader stehenden, Riegel ■··.
und einer den Riegel beeinflussenden Handhabe, dadurch g β k e h η·ζ e i c h ne t , daß dar Riegel
(9, 9', 9') als teil eines schwenkbar gelagerten Winkelhebels (B, 6', B1) ausgebildet ist und sich an einem
/"Ende dieses Winkelhebels erstreckt, an dessen dem Riegel
abgewandten Ende die Handhabe (13) angelenkt (Zapfen
■ od. gl. 17) ist.
2. Sohnappriegalverschluß nach Anspruch 1, dadurch
■gekennzeichnet, daß die Anlenkstelle (14) der Handhabe (13) am Winkelhebel (6) als Gabel, .ösb od.
dgl. (15) mit einem Gewinde aufweisenden Ansatz (16) ausgebildet und die Handhabe am Ansatz angeschraubt
ist.
3. Schnappriegelverschluß nach Anspruch 1 und 2 , d a durch
gekennzeichnet, daß die auf den Riegel (9) einwirkende Feder (24) mit ihrem Binen
Ende an der Gabel od. dgl. der Handhabe (13) festgelegt ist.
4. Schnappriegelverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet,
daß an dem den Riegel (9) tragender Hebelarm (8) des Winkelhebels (6) Mittel (23) zum
Festlegen einer weiteren Handhabe bzw. einer solchen
festgelegt sind.
7634026 17.0177
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19767634026 DE7634026U1 (de) | 1976-10-28 | 1976-10-28 | Schnappriegelverschluss zum festhalten des lukendeckels einer bodentreppe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19767634026 DE7634026U1 (de) | 1976-10-28 | 1976-10-28 | Schnappriegelverschluss zum festhalten des lukendeckels einer bodentreppe |
Publications (1)
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| DE7634026U1 true DE7634026U1 (de) | 1977-02-17 |
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|---|---|
| DE (1) | DE7634026U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104278917A (zh) * | 2014-09-10 | 2015-01-14 | 平湖市欧文洁具有限公司 | 一种可防滑的浴门 |
-
1976
- 1976-10-28 DE DE19767634026 patent/DE7634026U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104278917A (zh) * | 2014-09-10 | 2015-01-14 | 平湖市欧文洁具有限公司 | 一种可防滑的浴门 |
| CN104278917B (zh) * | 2014-09-10 | 2016-04-13 | 平湖市欧文洁具有限公司 | 一种可防滑的浴门 |
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