DE76302C - Formtisch - Google Patents
FormtischInfo
- Publication number
- DE76302C DE76302C DENDAT76302D DE76302DA DE76302C DE 76302 C DE76302 C DE 76302C DE NDAT76302 D DENDAT76302 D DE NDAT76302D DE 76302D A DE76302D A DE 76302DA DE 76302 C DE76302 C DE 76302C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- molding
- molding box
- pins
- downwards
- segments
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 24
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C19/00—Components or accessories for moulding machines
- B22C19/02—Mould tables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
PATENTAMT.
JULIUS KRUGER in BRANDENBURG a. H. Formtisch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1893 ab.
Der in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Formtisch besteht zunächst aus einem Wagengestell,
welches auf geeignet angeordneten Schienen vermittelst Zahnstange Z1 und Zahnradeingriff
Z'2 rück- und vorwärts unter einer
geeigneten mechanischen Stampf- oder Prefseinrichtung hindurchgeführt werden kann, zum
Zwecke, genannte Einrichtung ganz gleichmäfsig fortschreitend auf die in den Formkasten
gebrachte" Masse einwirken lassen zu können.
Die Schienen können nach beiden Seiten beliebig verlängert werden, wodurch erreicht
wird, dafs der Formtisch mit dem schweren Formkasten gleich in die Nähe des Ofens gebracht
werden kann, um dort dann die Formkasten mittelst Kranes herunterheben oder um andere Formkasten holen zu können. Es ist
diese Anordnung um so wichtiger, weil dadurch der Formtisch nicht an einen bestimmten
Platz gebunden ist. Mit Hülfe des vorgenannten Schienenstranges kann derselbe nach
verschiedenen Richtungen gebracht werden, wodurch er gleichsam als Transportwagen gebraucht
werden kann.
Dieser Formtisch besteht zunächst aus einem starken, mit vier Laufrädern e versehenen
Rahmen C, welcher zur Aufnahme der in Achsen drehbar angeordneten Modellplatte m
dient, auf welche die Formkasten in der Weise aufgesetzt werden, dafs die durchbohrten Lappen
χ über die in der Modellplatte vorgesehenen Stifte \ gestreift und dann mit Keilen
festgezogen werden, worauf das Einformen beginnen kann. Nach Fertigstellung des oberen
Formkastens wird zunächst die in einer starken Achse b mittelst einer Kurbel K drehbare Platte P
seitlich herausgedreht, Fig. 3, und darauf nach Lösung der Riegel O der Modellrahmen sammt
fertig eingestampftem Formkasten um i8o° gedreht, so dafs der untere Formkasten jetzt oben
und der obere unten steht; darauf wird die Platte P mittelst Kurbel K wieder unter das
Wagengestell gedreht und nun die Schraubenspindel B vermittelst der daran befindlichen
Kurbel in Drehung versetzt, wodurch die'vier mittelst Hebel i und Zugstangen d mit einander
verbundenen und auf durchgehenden Achsen festgekeilten Kreissectoren E ebenfalls in Drehung
versetzt werden und die mit ihnen drehbar und verstellbar mittelst Gelenkstangen verbundenen
Centrirstifte Z, Fig. 4, so weit gehoben werden, dafs sie an die Lappen des unteren Formkastens
stofsen, Fig. 1. Darauf werden die Keile, welche den Formkasten mit der Modellplatte
verbinden, herausgeschlagen und die Schraubenspindel B wieder zurückgedreht, wodurch
auch die Kreissectoren E wieder allmählich nach unten sinken und den auf den
Centrirstiften Z ruhenden Formkasten ebenfalls sinken lassen, bis er auf der zwischen den
Stiften liegenden Platte ruht; sind die Stifte nun vollends unter die Platte P gesunken, so
dreht man diese mitsammt dem Formkasten vermittelst der Kurbel seitlich heraus, Fig. 3,
und kann nun den Formkasten mittelst Kranes abheben.
Um die Bewegungsgrenze der Centrirstifte Z nach oben und unten genau reguliren zu können,
sind die die Bewegung derselben vermittelnden Gelenkstangen q an den Kreissegmenten in einem
schwalbenschwanzartigen Schlitz verstell- und drehbar angeordnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Formtisch, dadurch gekennzeichnet, dafs die Modellplatte in einem mit Laufrollen (c) versehenen Rahmen (C) durch Zahnradübersetzung drehbar angeordnet ist, zum Zwecke, den fertiggestellten oberen Formkasten nach unten bezw. den unteren leeren nach oben drehen zu können, und um darauf mittelst der vier Centrirstifte (Z), welche in Segmenten mit schwalbenschwanzartigem Schlitz verstellbar angeordnet sind, mit Hülfe der durch die Hebel (i) und,Schubstangen (d) verbundenen Schraubenspindel (B) bethätigten Segmente die Formkasten heben bezw. senken zu können und den unteren fertigen Formkasten auf die seitlich aus dem Formtische herausdrehbare Tragplatte (P) herabzusenken bezw. den ganzen Formtisch auf dem Schienenstrang an einen bestimmten Ort zu bringen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76302C true DE76302C (de) |
Family
ID=349201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76302D Expired - Lifetime DE76302C (de) | Formtisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76302C (de) |
-
0
- DE DENDAT76302D patent/DE76302C/de not_active Expired - Lifetime
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