DE7621612U1 - Behaeltersatz zur Materialbereitstellung fuer Montagearbeiten - Google Patents
Behaeltersatz zur Materialbereitstellung fuer MontagearbeitenInfo
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Description
"Behältersatz zur Materialbereitstellung für Montagearbeiten"
Die vorliegende Neuerung , befaßt. sich mit einem Behältersatz
zur Materialbereitstellung für Montagearbeiten, dessen einzelne Behälter parallel übereinander stapelbar und durch
vorzugsweise fest an den Behälterwandungen angeordnete Mittel
und Ausformungen miteinander verrastbar sind und dessen in montierter Lage zuunterst befindlicher Behälter zum Zwecke
des automatischen Vorrutschens des in den Behältern unterzubringenden Montagegutes auf einer schrägen, zur Entnahmeseite
des Behälters hin geneigten Aufnahmefläche eines Haltebockes aufliegt, wodurch alle darüber montierten Behälter eine gleicht
Schräglage einnehmen.
Derartige Behältersätze finden in Montagewerkstatten^ an
Fließbändern und auch in Reparaturwerkstätten Verwendung und ihr besonderer Vorteil ist u.a. darin zu sehen, üaS aie Umrüstung
eines Montageplatzes zur Montage anderer Baugruppen mit anderen Einzelteilen, als- sie zuvor benötigt worden sind,
sehr einfach vonstatten, gehen kann. Mit wenigen Handgriffen nämlich läßt sich der B ehält sr satz auseinandernehmen, um
einzelne Behälter mit nicht mehr benötigten Teilen gegen ander Behälter mit anderen Teilen auszutauschen.
Trotz dieser aufgesagten Vorzüge weisen die bekannten
Behältersätze auch einige erhebliche Nachteile auf« So ist es z.B. systembedingt, daß die Einzelbehälter in. einem gewissen
ΖΓΕ/Γ A JÜ7S
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j Ausmaß zueinander versetzt aufeinander montiert werden, um den
I Eingriff in flache Einzelbehälter zu ermöglichen bzw, Mn-I
reichend bequem zu gestalten. Beim Übereinanderreihen mehrerer I Einzelbehälter mit geringer Bauhöhe, wie sie für die Aufnahme
: besonders kleiner Teile (Schrauben, Unterlegscheiben^ Federteile
usw.) benötigt werden, kann die Zugänglichkeit dennoch ; gewisse Schwierigkeiten bereiten, was leicht zu Ermüdungserj
scheinungen führt. Außerdem ergibt sich durch die zueinander : versetzte Lage der Einzelbehälter der große Nachteil, daß mit
zunehmender Aufbauhöhe ein zunehmendes Hinausragen über die i Aufstellfläche bei denjenigen Behälterenden, die der Entnahme-
seite entgegengesetzt sind, unvermeidlich ist. Hierdurch kann
! ein dahinterliegender Arbeitsplatz nicht nur eingeengt werden,
sondern es besteht darüber hinaus eine nicht ungefährliche ί Unfallquelle. Gleichzeitig ergibt sich durch einen solchen
■ Aufbau der Nachteil, daß mit zunehmender Bauhöhe die Entfernung
: vom Arbeitsplatz größer wird, was das Entnehmen der iu den
; oberen Behältern untergebrachten Montageteile erschwert und : wiederum zu unerwünschten Ermüdungserscheinungen führt.
, Um diese Nachteile zu beheben oder zu mindern, bietet sich
j zunächst der Gedanke an, die Einzelbehälter nicht in so starkem J Ausmaß zueinander zu versetzen, daß ein Hinausragen über die
. hintere Kante des zuunterst liegenden Behälters eintritt und, urn die Zugänglichkeit zur Entnahmeseite zu wahren, die Behälter
entsprechend höher auszubilden. Die Vergrößerung der Behälter
■ würde allerdings einen anderen, sehr erheblichen Nachteil mit
' sich bringen, daß - insbesondere bei sehr kleinen Teilen, wie
j sie Unterlegscheiben, kleine Schrauben usw. darstellen - die ; Behälter nur zu einem geringen Anteil gefüllt waron und die
: Lagerung von vorübergehend nicht benötigten Behältern einen
erheblichen Mehrbedarf an Lagerfläche und Lagerhöhe bedingen • würde.
— 3 —
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Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, die geschilderten
Nachteile solcher Systeme zu beheben» ohne die eingangs ingedeuteten
Vorteile, die derartige Behältersätze bieten, aufzugeben.
Ueuerungsgemäß wird die Lösung dieser Aufgabenstellung dadurch
erreicht, daß bei einem miteinander montierten Behältersatz zwischen benachbarten Behältern wenigstens ein Zwischenstück
angeordnet ist, welches gleiche Mittel und Ausnehmungen zur Vferrastung aufweist, wie sie auch die Behälter enthalten.
Derartige Zwischenstücke ermöglichen eine Veränderung der Lage der Einzelbehälter zueinander, ohne diese Behälter im
Ausmaß irgendwie vergrößern oder überhaupt gegenüber den bisher bekannten Behältern und deren Verrasteinrichtungen verändern
zu müssen.
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Als besonders zweckmäßig erweist es sich, die Höhe bzw. Dicke derartiger Zwischenstücke im Ausmaß etwa einer Daumenbreite
- was also etwa einem Maß von 25 mm entspricht - zu wählen, wodurch die Zugänglichkeit zu Behältern mit geringer Bauhöhe
deutlich verbessert v/erden kann und wodurch auch das durch die eingangs angedeutete Versetzung der Behälter zueinander bedingte
Überragen nach hinten eines jeden Behälters gegenüber seinem darunterliegenden Behälter behebbar ist.
Einer Ausgestaltung des Neuerungsgedankens zufolge wird vorgeschlagen,
das Zwischenstück als rechteckige Hülse auszubilden, die entweder aus gekantetem Blech gefertigt sein kann,
ebensogut aber auch aus Kunststoff. Im Falle einer Herstellung der Zwischenstücke aus Kunststoff wird gemäß einer Weiterbildung
des Heuerungsgedankens vorgeschlagen, sie als rechteckige Hülsen mit inneren Versteifungsrippen auszubilden. Derartige
Versteifungsrippen bieten die Gewähr dafür, auch bei hoher Gewichtsbelastung die Standfestigkeit des Zwischenstückes
nicht zu beeinträchtigen. Im Falle einer Fertigung aus Blechteilen ist die erwünschte Festigkeit durch Wahl einer ent-
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spreeb.end.en Blechdicke zu beherrschen.
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Eine andere Ausgestaltungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens
ist darin 2u sehen, das Zwischenstück wenigstens teilweise aus Holz oder aus gepreßtem Spanholz herzustellen. Stattdessen
ist natürlich auch die ¥ahl eines anderen Vollmaterials möglich. Insbesondere der Werkstoff Holz bzw. Spanholz bietet sich
deshalb an, weil er als Material billig ist, eine hohe Druckfestigkeit aufweist und dennoch ein relativ geringes Gewicht
hat und zudem keine Korrosionsneigungen und Alterungserscheinungen
zeigt.
Vorteilhaft ist es, die Mittel zur Verrastung der Zwischenstücke mit den benachbarten Behältern bzw. mit weiteren
Zwischenstücken als Bundzapfen und die Ausnehmungen zur Aufnahme von Bundzapfen benachbarter Behälter bzw. Zwischenstücke
als schlüssellochartige Öffnungen auszubilden, wie dieses von Behältersystemen her bekannt ist. Gemäß einer Weiterbildung
des zuvor angedeuteten Gedankens, das Zwischenstück aus Holz, oder allgemeiner: aus einem Vollmaterial herzustellen, wird
für solch eine Ausbildung vorgeschlagen, wenigstens eine Vertiefung zur Einführung von Mitteln zur Verrastung anzuordnen
und diese Vertiefung mittels einer Platte mit Ausnehmungen zum Hintergreifen der Rastmittel, beispielsweise einem Blechteil,
abzudecken. Die Herstellung eines derartigen Zwischenstückes ist kaum aufwendiger - jedenfalls wenn man die erforderlichen
Werkzeugkosten mit in Betracht zieht - als beispielsweise die Herstellung eines solchen aus Kunststoff, und es zeichnet sich,
wie bereits weiter oben angedeutet, durch die Aufnahmefähigkeit fast unbegrenzter Lasten aus.
Einer anderen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge, ist es vorgesehen, daß jedes Zwischenstück die doppelte oder
mehrfache Anzahl von schlüssellochartigen Ausnehmungen zur Aufnahme von Verrastmitteln aufweist, wie sie zur Verrastung
eines Behälters erforderlich ist. Hierdurch ist es möglich,
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diese Verrastung in zwei oder mehreren, den jeweiligen Bedürfnissen
angepaßten Lagen vorzusehen. Besonders vorteilhaft kann hierbei eine derartige Anordnung der Verrastmittel und
der Ausnehmungen zur Yerrastung sein, daß - in montierter Lage des Behältersatzes - die Kanten der Entnahmeöffnungen
zweier benachbarter Einzelbehälter bei dazwischen angeordneter Zwischenstück wenigstens annähernd senkrecht zueinander
stehen. Bei einer etwa derartigen Lage des Behältersatzes und entsprechender Wahl der Höhe bzw. Dicke der Zwischenstücke
ist es erreichbar, daß die Höhe von der Aufsteilfläche des
Behältersatzes bis zur jeweiligen Entnahmeöffnung der Einzelbehälter
bei Verwendung von Zwischenstücken gleich oder sogar geringfügig kleiner ist als dieses bei der Montage ohne
Zwischenstücke der Fall wäre. Dieses ist dadurch erreichbar, daß die Versetzung der einzelnen Behälter zueinander durch
die Zwischenstücke und deren entsprechende Ausbildung stark verringerbar ist, ohne Einbußen an Zugänglichkeit zu den
Entnahmeöffnungen der Behälter in Kauf nehmen zu müssen.
Bereits die zuvor genannten Ausbildungsmöglichkeiten und Anwendungsmöglichkeiten der neuerungsgemäßen Zwischenstücke
haben einen Eindruck von der Vielfältigkeit und Zweckmäßigkeit des Neuerungsgegenstandes vermittelt. Ergänzend sei erwähnt,
daß es durchaus im Rahmen des Neuer.ungsgedankens liegt, bei
einem Behältersatz in seiner montierten Lage je nach den Erfordernissen zwischen allen oder nur zwischen einigen
einander benachbarten Behältern Zwis dienstücke vorzusehen. Ebenso ist es im Bedarfsfalle möglich und zweckmäßig, zwei
oder mehrere Zwischenstücke zwischen benachbarten Behältern unmittelbar aufeinander zu montieren, wodurch sich der durch
die Zwischenstücke bildende Behälterabstand verdoppelt bzw. vermehrfciCht. Ein derartig vergrößerter Abstand kann mitunter
aus montagetechnischen oder anderen Gründen erwünscht sein
und ist durch die Verwendung der ..neuerungsgemäßen Zwischenstücke
schnell und einfach zu realisieren.
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Es ist durchaus möglich und auch üblich, bei der Montage von BehälterSätzen der genannten Art auch Behälter mit einer
vergrößerten Grundfläche zu verwenden, wobei es im Rahmen des .Neuenungsgedankens liegt, zwischen benachbarten Behältern
mit einer solchen vergrößerten Grundfläche wenigstens zwei Zwischenstücke gleichebenig anzuordnen. Oder mit anderen
V/orten gesagt: Es ist möglich und zweckmäßig, Zwischenstücke, die für Behälter einer kleinsten Baugröße vorgesehen sind,
auch für Behälter größerer Baugrößen zu verwenden, wobei in gleicher Ebene jeweils zwei oder mehrere Zwischenstücke
Anwendung finden. Voraussetzung ist nur, daß die Verrastmittel und die Aufnahmeöffnungen der unterschiedlichen Behältergrößen
einander gleichen.
Schließlich sei erwähnt, daß gemäß einer v/eiteren Axisgestaltung
des Neuerungsgeda&keBs eine von der Farbe der
Einzelbehälter abweichende Oberflächenfärbung der Zwischenstücke vorgesehen v/erden kann, was dazu dient, den optischen
Gesamteindruck eines montierten Behältersatzes aufzulockern
\mä freundlicher zu gestalten. Durch eine unterschiedliche Farbgebung der einzelnen Zwischenstücke ist es darüber hinaus
möglich, eine optische Kennzeichirongsfcilie für die einzelnen,
mit unterschiedlichen Teilen bestückten Behälter zu geben.
Anhand figürlich dargestellter Montagebeispiele und Ausgestaltungsmöglichkeiten
von Zwischenstücken soll - zusammen mit der nachfolgenden Figurenbeschreibung - der Neueramgsgegenstand
näher erläutert und verdeutlicht werden.
Es zeigen:
Fig. 1 einen in bisher üblicher Veise montierten Behältersatz
in perspektivischer Seitensxcht,
Fig. 2 den in Fig. 1 gezeigten Behältersatz in neuerungsgemäß
montierter ¥eise. wobei zwischen jedem Einzelbehälter ein Zwischenstück vorgesehen ist, ebenfalls
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in perspektivischer Seitensicht,
Fig. 3 eine Seitensicht auf den in der Figur 2 dargestellten Behältersatz, in einer anderen Montagezusamraenstellung,
Fig. 4 die Seitensicht auf einen weiteren montierten Behältersatz mit einigen großflächigen Einzelbehältern,
Fig. 5 drei zueinander rechtwinklig stehende Ansichten
eines Zwischenstückes und
die Fig. 6 je eine v/eitere Sicht auf Zwischenstücke, die hin- und 7 sichtlich ihrer Aufnahmeöffnungen von dem in
Fig. 5 dargestellten Zwxschenstuck abweichen.
Die in Figur 1 dargestellte perspektivische Seitensicht
auf einen Behältersatz läßt einen Aufstelltisch 10 erkennen, auf dem ein Haltebock 11 aufgestellt und befestigt ist. Dieser
Haltebock 11 ist zur in der Figur nach links weisenden Seite hin abfallend, wodurch alle darauf montierten Behälter - mit
den Ziffern 12 bis 17 bezeichnet - eine jjarallel zueinander
liegende Schräglage einnehmen. Diese Schräglage ist erforderlich,
um das in den Behältern 12 bis 17 unterzubringende (nicht
angedeutete) Montagegut automatisch zu den in der Figur nach links weisenden Entnahmeselten der Behälter nachrutschen zu
lassen. Aus der Darstellung ist deutlich zu entnehmen, daß die Behälter 12 bis 17 mit zunehmender Höhe mehr und mehr über die
nach rechts \ieisende Abschlußkante des Aufstelltisches 10
hinausragen, was dadurch bedingt ist, daß die jeweils aneinander liegenden Einzelbehälter (z.B. .12 und 13 oder
13 und 14 usw.) eine zueinander relativ stark verschobene Lage haben. Dieses ist erforderlich, um die Entnahmeözfnungen
12a, 13a, 14a usw. der Behälter 12, 13, 14 usw. zugänglich zu
halten. ¥ie bereits eingangs der Beschreibung ausgeführt, ist die über die Rückseite des Aufstelltisches 10 hinausragende
Lage der höherliegenden Behälter (i4,15ji6 und 17) nicht nur
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hinderlich für einen dort eventuell befindlichen Arbeitsplatz, sondern sie stellt auch eine Unfallgefahr dar. Außerdem sind
die Entnahrneöffnungen 12a, 13a, 14a und 16a bei den niedrigen
Behältern 12,13,14 und 16 trotz der zueinander verschobenen
Lage etwas schwer zugänglich und es kommt nachteilig hinzu, daß insbesondere die beiden zuoberst befindlichen Entnahme-Öffnungen
16a und 17a der Behälter 16 und 17 recht weit zurückspringen
und deshalb einer weit ausgreifenden Armbewegung bedürfen, um daraus Material zu entnehmen.
Figur 2 zeigt denselben Aufstelltisch 10 mit dem Haltebock
11 und denselben Behältersatz, bestehend aus den Behältern 12 bis 17, bei dem nun jedoch . neuerungsgemäße Zwischenstücke
•18 bis 22 Verwendung finden. Diese Zwischenstücke 18 bis 22 weisen (in der Figur nicht erkennbare) gleiche Verrastungsmittel
und Ausnehmungen zur Aufnahme von Verrastungen benachbarter Teile auf, wie sie auch die Behälter 12 bis 17 enthalten.
Erkennbar sind beim Behälter 17 lediglich Aufnahmeöffnungen 23 und 24, in die entsprechend ausgebildete Rastmittel
eines darüber anzuordnenden Behälters eingreifen würden, wenn ein weiterer (nicht dargestellter) Behälter dem Behältersatz
zugeordnet werden würde. Aus der perspektivischen Darstellung ist nun z-u entnehmen? daß die Behälter 13 bis 17 zu
ihrem jeweils darunterliegenden Behälter eine geringere ParalleiverSchiebung
als bei Montage ohne Zwischenstück und gleichzeitig einen durch das jewoi-lige Zwischenstück (18 bis 22)
bedingten ¥andungsabstand voneinander haben. Hierdurch ist
die Zugäiiglichkeit zu den vorher bereits erwähnten Entnahme-Öffnungen
12a bis 17a verbessert worden, ein überkragen der den Entnahineöffnungen 12a bis 17a entgegengesetzten Seiten
der Behälter 12 bis 17 ist aber vermieden und auch die gesairrte Bauhöhe des Behältersatzes ist nahezu unverändert geblieben.
Außerdem ist der Vorteil erzielt worden, daß die höherliegenden Behälter (insbesondere 16 und 17) eine verkürzte Reichweite
aufweisen, wobei vorausgesetzt ist, daß der Montageplatz sich vor oder seitlich der Entnahmeof f nungen 12a bis 17a der
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Behälter 12 bis 17 befindet.
Figur 3 zeigt den zuvor bereits in den Figuren 1 und 2
dargestellten Behältersatz mit den Behältern 12 bis 17 und mit ! den Zwischenstücken 18 bis 22 nun in einer reinen Seitensicht
ί und in etwas veränderter Montagezusammenstellung. Im Unterschied
j zu der Montageanordnung wie sie in der Fig. 2 gezeigt ist, ; sind hier nämlich die Zv/ischenstücke 20 und 21 unmittelbar
. übereinander angeordnet und stattdessen ist auf die Verwendung '. eines Zwischenstückes ζ v/i sehen den Behältern 15 und 16 ver-'
ziehtet worden. Hierdurch ist erreicht worden, daß die Entnahme-
: öffnung I4a des Behälters 14 noch zugänglicher als bisher ist,
; bei der Entnahmeöffnung 15a hingegen konnte, wie die Darstellung erkennen läßt, auf ein Zwischenstück verzichtet werden.
•Die geringfügige Zurücksetzung des Behälters 16 gegenüber dem
Behälter 15, die durch das Entfallen eines Zwischenstückes entsteht, kann im vorliegenden Falle durchaus in Kauf genommen
v/erden.
Figur 4 zeigt - ebenfalls in einer reinen Seitensicht einen
anderen Behältersatz auf einem breiteren Aufstelltisch 25«
Die größere Breite des genannten Aufstelltisches 25 ist erforderlich, da ein großer* Haltebock 26 für Behälter 27,28 und
29 mit erheblich größerer Grundfläche als bei den darüber angeordneten
Behältern 30, 31 und 32 aufzunehmen ist. Auch bei diesem montierten Behältersatz mit den Behältern 27 bis 32
finden Zwischenstücke 33 bis 40} wie sie neuerungsgemäß vorgeschlagen
werden, Anwendung. Bemerkenswerfc hierbei ist, daß zwischen den Behältern 27 und 28, ebenso -wie zwischen den
Behältern 28 und 29, die, wie schon gesagt und wie auch ersichtlich,
eine große Grundfläche aufweisen, jeweils zwei Zwischenstücke (33 und 34 bzw. 35 und 36) Verwendung finden anstatt
beispielsweise eines einzigen, jedoch großen Zwischenstückes, vas die Herstellung und Bereitstellung eines zusätzlichen
Typs von Zwischenstücken bedeuten würde. Erwähnt muß außerdem werden, daß die hier dargestellten Zwischenstücke die doppelte
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oder mehrfache Anzahl von Aufnahmeöffnungen zur Aufnahme von Rastmitteln aufweisen, wodurch eine versetzte Anordnung von
Behältern möglich wird, wie dieses beim Behälter 31 gegenüber
dem darunter befindlichen Behälter 30 der Fall ist. Zur Erläuterung des Gesagten sei auf die Figuren 6 und 7 und deren
Beschreibung verwiesen. Durch derartige Maßnahmen sind besonders bedienungsgerechte Montagen von BehälterSätzen möglich,
wobei die Darstellung in Fig. 4 hierfür nur ein Beispiel bietet. Zahllose weitere Kombinationen und Versetzungen von
Behältern, die den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden
können, sind hierbei denkbar und in vorteilhafter Weise schnell und einfach 2u realisieren.
Figur 5 zeigt eine Ansicht eines Zwischenstückes 41,
rechts daneben eine Sicht auf die Schmalseite des Zwischenstückes 41 und darunter eine Sicht auf seine Längsseite. Dieses
Zwischenstück 41 ist a\is einem stabilen Blech gekantet und
weist, vie aus der Seitensicht auf die Schmalseite erkennbar» ein rechteckiges Profil auf, so daß es als rechteckige Hülse
bezeichnet werden kann. An seiner einen Seite 41a enthält es
zwei schlüssellochartige Ausnehmungen 42 und 43» die zur Aufnahme
von Yerrastmitteln bei der Montage benachbarter Behälter oder anderer Zwischenstücke dienen. Auf der gegenüberliegenden
Seite 41b befinden sich Bundzapfen 44 und 45» die im vorliegenden
Falle in die Wandung 41 b des Zwischenstückes 41 eingenietet sind und - nach erfolgter Montage - ihrerseits in
Ausnehmung eines benachbarten Behälters bzw. Zwischenstückes^
hineinragen. Wie erkennbar, liegen die schlüssellochartigen Ausnehmungen 42 und 43 nicht gleichachsig mit den Bundzapfen
44 und 45» was den Zweck hat, die zu montierenden Behälter geringfügig
parallel zueinander verschoben montieren zu können. Sinn und Zweck einer solchen Verschiebung wurde bereits im
Zusammenhang mit den Darstellungen in den Figuren 2 bis 4 erläutert.
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τ-T'.l
j F I g u r 6 zeigt diejenige Seite eines Zwischenstückes 46,
2 in welcher wiederum schlüssellochartige Ausnehmungen 47 bis 50
1 angeordnet sind. Wie ersichtlich, ist die Anzahl der schlüssel-]
lochartigen Ausnehmungen hier doppelt so groß wie bei dem : Zwischenstück 41 in der Fig, 5, was den Sinn hat, dieses
' Zwischenstück 46 in zwei verschiedenen Lagen montieren zu
können. Hierbei finden entweder die Ausnehmungen 47 und 49 oder ! die Ausnehmungen 48 und 50 Anwendung, wobei vorausgesetzt wird,
■ daß die Anordnung von (nicht erkennbaren) Bundzapfen in
■ gleicher Weise vorhanden ist, wie dieses beim genannten
: Zwischenstück 41 in der Fig. 5 der Fall ist.
Figur 7 zeigt eine Abwandlung der Ausführung eines
• Zwischenstückes 51 gegenüber derjenigen des Zwischenstückes 46
in Fig. 6. Der Unterschied besteht darin, daß hier insgesamt , sechs schlüssellochartige Ausnehmungen (bezeichnet rait den
I Ziffern 52 bis 57) vorhanden sind, wobei jeweils zwei bei der ' Montage Anwendung finden. Es sind dieses entweder die Aus-
'. nehmungen 52 und 55 oder aber 53 und 56 oder schließlich 54 und
! 57. Eine derartige Anordnung erlaubt nicht nur die Verschiebung ι von Behältern zueinander in einer Längsrichtung, sondern auch
■ darüber hinaus noch eine geringfügige Verschiebung in der
•Querrichtung, was mitunter von Nutzen sein kann. Auch bei
diesem Zwischenstück 51 ist vorausgesetzt, daß seine (nicht .erkennbaren) Bundzapfen entsprechend der Anordnung beim
. Zwischenstück 41 (Fig. 5) angebracht sind.
Λ'/ie bereits zum Ausdruck gebracht, handelt es sich bei den
;dargestellten Ausführungsformen und Montagemöglichkeiten
'lediglich um Beispiele, deren Abwandlung in mannigfacher ¥eise
(möglich ist, ohne den 1 Neuerungsgedanken zu verlassen. Insbesondere
ist die Ausbildung von Verrastmitteln und entsprechenden :Ausnehmungen abwandelbar und einzelnen bekannten Systemen von
;vergleichbaren Behältersätzen anpaßbar. Außerdem ist bereits
■erwähnt worden, daß die Zwischenstücke aus unterschiedlichstem .
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η ι /im ι ι .-.··· n ι
ΠΟΟΊ Γ»ΊΊ „_ ^.
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Material in unterschiedlicher Ausführung hergestellt werden
fcöraien, ^iobei Faktoren yile z.3, die erforderlichen Stücki
] zahlen, die Forderung nach Festigkeit usv/. mit eine Rolle
; für deren Konstruktion spielen.
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Claims (1)
- ■ ■ · ■ ■?.I -13 - JI Mp.Nr. 590/76
1; .Schutzansprüche= 1. Behältersatz zur Materialbereitstellung für Montagearbeiten, j. dessen einzelne Behälter parallel übereinander stapelbarι und durch vorzugsweise fest an den Behälterwandungen ι angeordnete Mittel und Ausformungen miteinander verrastbarsind und dessen in montierter Lage zuunterst befindlicher j Behälter zum Zwecke des automatischen Yorrutschens des inden Behältern unterzubringenden Montagegutes auf einer ' schrägen, zur Entnahmeseite des Behälters hin geneigten j Aufnahmefläche eines Haltebockes aufliegt, wodurch alle j darüber montierten Behälter eine gleiche Schräglage eini nehmen, dadurch gekennzeichnet, j daß bei miteinander montiertem Behältersatz zwischen } benachbarten Behä3.tern wenigstens ein Zwischenstück ' (18 ... 22; 33 ... 40; 41, 46*51) angeordnet ist, welches. ! gleiche Mittel (44,45) und Ausnehmungen (47 ... 5Oj 52...57) zur Verrastung aufweist, wie sie die Behälter enthalten.i 2. Behältersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, j daß die Höhe bzw. Dicke des Zwischenstückes (18 ... 22 usw.)etwa das Ausmaß einer Daumenbreite hat, also etwa ein ι Maß von 25 mm.- 14 -7621612 25.11.763. Behältersatz nach, den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwiscüenstück (18 ... 22 us™.) als rechteckige Hülse ausgebildet ist.4. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18 ... 22 usw.) aus gekantetem Blech besteht.5. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18 .,. 22) aus Kunststoff besteht.6. Behältersatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18 ... 22) als rechteckige Hülse mit inneren Versteifungsrippen ausgebildet ist.7. Behältersatz nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18 ... 22) wenigstens teilweise aus Holz oder aus gepreßtem Spanholz besteht.8. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Veise di*e" Mittel zur Yerrastung als Bundzapfen (44,45) und die Ausnehmungen zur Aufnahme von Bundzapfen benachbarter Behälter bzw. Zwischenstücke als schlüssellochartige Öffnungen (23,24; 47 ... 50; 52 ... 57) ausgebildet sind.9. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwisckenstück (18 ... 22) aus- 15 -'4 Γ 1 (fi7!»!>OOtVI'l )7621612 25.11.76• < I < < I IlVollmaterial "besteht, wenigstens eine Vertiefung zur Einführung von Mitteln zur Verrastung, beispielsweise Bundzapfen (44,45) aufweist, unddaß diese Vertiefung mittels einer Platte, beispielsweise einem Blechteil, mit Ausnehmungen zum Hintergreifen der Rastmittel, beispielsweise mit schlüssellochartigen Öffnungen (23,24 usw.), abgedeckt ist.10. Behältersatz nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18 ... 22) die doppelte oder mehrfache Anzahl von schlüssellochartigen Ausnehmungen (23>24 usw.) aufweist, wie sie zur Verrastung mit einem Behälter erforderlich ist, um diese Verrastung in zwei oder mehreren, den jeweiligen Bedürfnissen angepaßten Lagen zu ermöglichen.11. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Verrastungsmittel und Ausnehmungen in den Zwischenstücken, daß in montierter Lage des Behältersatzes die Kanten der Entnahmeöffnungen (12a ... 17a) zweier benachbarter EinzeTbehälxer (12 ... 17) bei dazwischen angeordnetem Zwischenstück (18 ... 22) wenigstens angenähert senkrecht zueinander stehen,12„ Behälter satz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung derZTTJP Λ F 5 (S7i CTiKVKt)7621612 25.11.76Verrastungsmittel und Ausnehmungen in den Zwischenstücken (18 ,,, 22), daß in montierter Lage des Behältersatzes die Höhe von dessen Aufstellfläche bis zur jeweiligen Entnahmeöffnung (12a ... 1?a) der Einzelbehälter (12 ... 17) bei Verwendung der Zwischenstücke gleich oder geringer ist als bei der Montage 'ohne Zwi schenstücke,; jι I13. Behältersatz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er in montierter Lage je nach den Erfordernissen zwischen allen oder nur zwischenfr einigen einander benachbarten Behältern (12 ... 17)Zwischenstücke (18 ... 22) aufweist.14. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bedarfsfall zwei oder mehrere Zwischenstücke (18 ... 22) zwischen benachbarten Behältern (12 ... 17) unmittelbar aufeinanderliegen,—F-V: ~^Vi ^er <iarch <i£e ZveBe-hälterabstand verdoppelt bzw. vermehrfacht.15. Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, enthaltend u.a. wenigstens zwei Behälter mit einer vergrößerten Grundfläche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Behältern (27,28,29) mit vergrößerter Grundfläche wenigstens zwei Zwischenstücke (33,34;35S36) gleichebenig angeordnet sind.- 17 -7621612 25.1176- 17 -Behältersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 15f dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (18 ... 22 usw.) eine andere Oberflächenfärbung aufweisen als die Einzelbehälter (12 ... 17 usw.).Behältersatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Montage des Behältersatzes verwandten Zwischenstücke (18 ... 22 usw.) unterschiedliche Oberfl ächenfärbungen aufweisen.TFEJP-i F I <S75SO0O/Kt)7621612 25.1176
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1976
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