DE759487C - Einrichtung zur Vermeidung der Versalzung von Ventilspindeln - Google Patents

Einrichtung zur Vermeidung der Versalzung von Ventilspindeln

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DE759487C
DE759487C DES140592D DES0140592D DE759487C DE 759487 C DE759487 C DE 759487C DE S140592 D DES140592 D DE S140592D DE S0140592 D DES0140592 D DE S0140592D DE 759487 C DE759487 C DE 759487C
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DE
Germany
Prior art keywords
spindle
detergent
valve
valve spindles
salinisation
Prior art date
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Expired
Application number
DES140592D
Other languages
English (en)
Inventor
August Folgmann
Herbert Dr-Ing Melan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/001Valves for steam inlet or outlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Vermeidung der Versalzung von Ventilspindeln Die Gefahr des Festsitzens von Steuerungselementen, wie Spindeln, Ventilschäften, Gestängen in ihren; Führungen, Führungsbuchsen, Stopfbuchsen, unter Wirkung der. aus Dampf-Wasser-Gemischen auskristallisierenden Salze ist um so größer, je feiner die Passungen zwecks Dichtheit der Teile ausfallen, je größere Temperaturunterschiede in ihnen zur Auswirkung gelangen und je reicher das sie; umgebende Medium. an Ausscheidungsprodukten ist.
  • Dieser Gefahr kann auf verschiedene Art begegnet werden. Bekannt sind neben mechanisch wirkenden Einrichtungen solche zur zeitweisen Reinigung oder Spülung der Ventilspindeln von Salzansatz durchLösungsmittel z. B.- nach der Patentschrift 68:3 417. Solche Einrichtungen lassen zunächst ein Festsetzen von Ablagerungen. oder Ausscheidungsproduktien aus Dampf bz,w. Dampf-Wasstr-Gemisch während des Betriebes zu und gestatten ihre Entfernung nur in Betriebspausen nach Vornahme mehr oder weniger umfangreicher Maßnahmen.
  • Die Erfindung sieht hingegen einen dauernden, Spülungspr'ozeß zwischen Spindel und Spindelführung während des Betriebes vor, um bereits einem Anhaften von Salzablagerungen vorzubeugen. Zu. diesem Zweck legt man die Spindelführung in den Weg eines ständig strömenden Spülmittels, wodurch dass Ansetzen des Salzes selbst unmöglich gemacht wird. Da jede Satzbildung an :eine bestimmte Temperatur gebunden ist, die im Verlauf des Temperaturgefälles an der Ventilspindel auftritt, kann das Spülmittel einer oder mehreren Kammern innerhalb der Spindelführung zugeführt werden, die das Spülmittel an jene gefährdeten Temperaturstellen heranzubringen gestatten. Diese Temperaturstellen können durch Rechnung oder Versuch festgelegt werden. Es ist dabei durchaus möglich, da.ß die für die Ablagerung gefährliche: Stelle der Ventilspindeln außerhalb der Spindelführung liegt, beispielsweise an dem einen oder anderen Ende der Spindelführung.. In diesem Falle ist es zweckmäßig, das Spülmittel einer der Spindelführung vorgeschalteten bzw. nachgeschalteten Kammer zuzuführen. Die Zu- oder Abführung des Spülmittels kann natürlich auch durch die Ventilspindel erfolgen.
  • Als Spülmittel kann erfindungsgemäß insbesondere hochgespanntes Kondensat herangezogen werden. Der Druck des Spülmittels kann regelbar sein.
  • Die Fig. r und -z stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Darin bezeich-nen a. die Spindelführung, b die Ventilspindel, c die Kammern, denen das Spülmittel durch den Kanal e innerhalb des Ventildeckels d zugeführt wird, f den Ablauf des Spülmittels.
  • In Fig. i tritt das Spül- oder Lösungsmittel durch den Eintrittskanal e in de Führungsbuchse a. und in die Kammer c ein, um zwischen a und b auf der ganzen Berührungsfläche sowie nötigenfalls an vorherbestimmten Stellen c einwirken zu können. Wesentlich für die Erfindung ist, d'aß das Spül- oder Lösungsmittel kontinuierlich an den Reibflächen entlang und durch den Raum c fließt, mithin also ein ständiger Strom zwischen dem Zulauf e und dem Ablauf f vorgesehen ist. Der Zulauf erfolgt unter Druck, der regelbar sein kann. Die Heranführung des Spül- oder Lösungsmittels an eine vorherbestimmte Stelle c der Spindel hat den bereits angeführten Zweck, die Entstehung der erfahrungsgemäß z. B. unter Einfluß einer bestimmten Temperatur sich dort bildenden Ausscheidungen oder Ablagerungen zu verhindern, so daß weder Verschleiß noch Klernmungen auftreten können.
  • In Fig. z w=ird zum gleichen Zweck vom Spülmittel lediglich der Raum c bestrichen und auf eine Spülung der Reibflächen zwischen Spindel und Führung verzichtet. Erfahrungsgemäß im Raum c am freigelegten Spindelteil unter Einflwß des Temperaturgefälles sich ansetzende Ablagerungen werden bereits bei ihrer Bildung vom Spül- und Lösungsmittel erfaßt und fortgespült.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Vermeidung der Versalzung von Ventilspindeln bei Dampfkraftmaschinen durch Einführung eines Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Versalzung gefährdete Zone der Spindel in den Weg eines ständig strömenden Spülmittels eitlgeschaltet ist. ?. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülmittel einer oder mehreren Kammern innerhalb der Spindelführung zugeführt wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülmittel einer der Spinde lführung vorgeschalteten bzw. nachgeschalteten Kammer zugeführt wird. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Spülmittel hochgespanntes Kondensat verwendet wird. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Druck des Spülmittels regelbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 510 720, 547 937, 683 417; USA.-Patentschrift Nr. 1 876 16o.
DES140592D 1940-03-30 1940-03-30 Einrichtung zur Vermeidung der Versalzung von Ventilspindeln Expired DE759487C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4022294A (en) * 1975-02-27 1977-05-10 Societe D'etudes De Machines Thermiques Device for lubricating the guiding system of an internal combustion engine valve
FR2585800A1 (fr) * 1985-08-02 1987-02-06 Garlock Gmbh Soupape a clapet

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DE510720C (de) * 1926-04-12 1930-10-22 Bbc Brown Boveri & Cie Fluessigkeitsgesperrte Stopfbuechse schnell umlaufender Wellen, insbesondere von Dampfturbinen und Kreiselverdichtern
DE547937C (de) * 1929-06-18 1932-03-30 E H Hugo Junkers Dr Ing Abdichtung fuer das Ventilsteuergehaeuse von Brennkraftmaschinen
US1876160A (en) * 1931-11-16 1932-09-06 Victor F Zahodiakin Internal combustion engine valve
DE683417C (de) * 1938-03-13 1939-11-06 Aeg Einrichtung zur Beseitigung von festen Niederschlaegen an den Spindeldurchfuehrungender Regelventile von Dampfturbinen

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