DE75799C - Luftsattel für Fahrräder und dergl - Google Patents
Luftsattel für Fahrräder und derglInfo
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- DE75799C DE75799C DENDAT75799D DE75799DA DE75799C DE 75799 C DE75799 C DE 75799C DE NDAT75799 D DENDAT75799 D DE NDAT75799D DE 75799D A DE75799D A DE 75799DA DE 75799 C DE75799 C DE 75799C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/18—Covers for saddles or other seats; Paddings
- B62J1/26—Paddings involving other resilient material, e.g. sponge rubber with inflatable compartments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
ALWIN FRENTZEL in MANCHESTER. Luftsattel für Fahrräder und dergleichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Luftsätteln für Fahrräder, welche
den Zweck hat, das zu starke Erhitzen des Sattels bei länger andauernder Fahrt hintanzuhalten.
In beiliegender Zeichnung ist ein mit dieser Neuerung versehener Sattel dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht desselben,
Fig. 2 einen Schnitt durch denselben nach der Linie A-B in Fig. 1;
Fig. 2 a ist eine Ansicht des schmalen Vorderendes und
Fig. 3 eine Ansicht des Sattels von unten;
Fig. 4 ist ein Querschnitt und zeigt eine Abänderung des vorgenannten Sattels;
Fig. 5 zeigt eine Befestigungsart des Sattelüberzuges, und die
Fig. 6,7 und 8 stellen in Oberansicht, Schnitt und Unteransicht eine andere Ausführungsform
des Sattels dar.
Wie ersichtlich, ist α die die Auflagefläche des Sattels bildende Grundplatte, welche aus
Stahlblech oder anderem geeigneten Material entsprechend ausgeschnitten wird und in ihrem
breiteren Sitztheil (Fig. 3) eine centrale Oeffnung erhält, deren Umfangslinie vortheilhaft
dem äufseren Umrifs der Platte α annähernd
folgt. Letztere besitzt nahe ihrem Rand rundherum eine Anzahl kleiner Löcher, um den
äufseren Rand der Lederhülle b daran durch Annähen befestigen zu können.
In die Oeffhung der Grundplatte α ist eine
Platte c von dieser Oeffhung entsprechendem Umrifs eingepafst, die in der Mitte ein kreisrundes
Loch c1 und aufsen einen nach aufwärts umgebörtelten flachen Rand c* besitzt,
so dafs sie durch zwei oder mehrere an ihrer Unterseite angebrachte Vorreiber c2 oder ähnliche
Mittel in ihrer Lage erhalten werden kann.
An der losen Platte c ist der innere Rand der Lederhülle b durch Annähen befestigt, zu
welchem Zwecke in dem das kreisrunde Loch c1 bildenden Rand der Platte c kleine
Bohrungen für den Faden vorhanden sind.
Die Lederhülle b und die Grundplatte a
mit ihrer losen Platte c umschliefsen ein Kautschukluftkissen
e von entsprechender Form, welches durch die Oeffhung der Grundplatte a
herausgenommen · werden kann, sobald die lose Platte c vorher abgehoben ist.
Das Luftkissen e ist an seiner ganzen oberen Fläche oder blos an der Sitzfläche mit einem
niedrigen Wasserkissen e1 versehen, welches
den Sitz, der trotz der centralen Luftzuführung bei längerem Fahren sehr heifs wird, kühl
erhält. Zum Füllen der beiden Kissen e und e1 dienen die Mundstücke f und g, welche
in dem schmalen Theil der Sattelhülle eingeschlossen
sind, vortheilhaft in zwei entgegengesetzten Ecken des Sattelendes liegen und durch die über einander gelegten und angeknöpften
Lappen b1 und b'2 geschützt werden
(Fig. 2 a).
Anstatt den Lederüberzug b an dem äufseren Rand der Metallplatte α anzunähen, kann man
die beiden Theile auch durch Aufschnüren des Lederüberzuges mittelst einer Schnur aus Leder
oder ähnlichem haltbaren Material verbinden, zu welchem Zwecke sowohl in der Metallplatte,
als im Lederüberzug entsprechende Löcher vorgesehen sind. In diesem Falle besteht die
Metallplatte nur aus einem einzigen Theil (Fig. 4) und die Polster werden auf die Platte
aufgelegt, worauf die Lederhülle übergeschlagen und an den Rand der Metallplatte α angeschnürt
wird.
Die beiden Mundstücke g und / brauchen bei dieser Anordnung sich nicht im schmalen
Vordertheil des Sattels zu befinden, sondern sie können, wie aus Fig. 4 ersichtlich, auf der
Unterseite desselben angebracht werden, so dafs sie daselbst etwas vorstehen.
In vielen Fällen ist es auch von Vortheil, die Lederhülle b mit Oesen η zu versehen,
welche behufs Befestigung des Lederüberzuges in an der Unterseite der Metallplatte eingenietete
oder eingeschraubte Haken n1 eingehängt werden, wie es die Fig. 5 zeigt.
Um eine bessere Lüftung des Sattels zu erreichen, wird derselbe, wie aus Fig. 6 bis 8
ersehen, in Form zweier Ringe oder
Wulste h und i ausgeführt, von welchen der äufsere /1 mit einem auf dem schmalen Vordertheil
der Grundplatte α angebrachten Kissen h1
versehen ist, wobei die Grundplatte eine Anzahl Löcher hs erhält, die den Raum zwischen
den beiden Ringen oder Wulsten führen (Fig. 6). Der äufsere bezw. innere Rand der Lederhüllen
h* und i* ist an die Ränder der Grundplatte
angenäht, welche in diesem Falle nicht aus zwei Theilen besteht, während die anderen
Randtheile der Hüllen mit dieser Platte verschnürt sind.
Die beiden Ringe oder Wulste stehen mit einander. durch ein kurzes, von einer Lederhülle
umschlossenes Rohr k in Verbindung, welches gegebenenfalls durch das Luftkissen h1
bis an das zum Aufblasen dienende Mundstück / fortgesetzt und innerhalb des Kissens h1
gelocht ist.
Ein Wasserkissen. m bedeckt einen oder
beide. Ringe h und i, doch kann dasselbe, um den Sattel leichter zu machen, auch wegbleiben,
da in diesem Falle der Sattel sehr gut gelüftet ist.
Die Wasserkissen m sind durch ein Rohr m*
mit dem zum Einfüllen dienenden Mundstück m1 verbunden.
Die Grundplatte α besitzt überdies noch Löcher λ4, Fig. 3, 6 bis 8, um sie an dem
Sattelbock oder Träger des Fahrrades anschrauben oder in anderer Weise befestigen
zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Luftsattel für Fahrräder und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs über dem Luftkissen (e) ein den. Sitztheil des Sattels bedeckendes Wasserkissen (el) zur Kühlung des Sitzes angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75799C true DE75799C (de) |
Family
ID=348733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75799D Expired - Lifetime DE75799C (de) | Luftsattel für Fahrräder und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75799C (de) |
-
0
- DE DENDAT75799D patent/DE75799C/de not_active Expired - Lifetime
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