DE7566C - Apparat, um Personen und Gegenstände auf Bühnen beliebig sichtbar und unsichtbar zu machen - Google Patents

Apparat, um Personen und Gegenstände auf Bühnen beliebig sichtbar und unsichtbar zu machen

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DE7566C
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DE
Germany
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invisible
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stage
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Active
Application number
DENDAT7566D
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English (en)
Original Assignee
J. H. PEPPER in Tunbridge Wells, Grafschaft Kent, und J. WALKER in Francis Street, Grafschaft Middlesex
Publication of DE7566C publication Critical patent/DE7566C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J5/00Auxiliaries for producing special effects on stages, or in circuses or arenas

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Um die Erfindung verständlich zu machen, soll dieselbe mit Bezug auf beiliegende Zeichnung erläutert werden. Die gedachte Zeichnung stellt einen Grundrifs der Anordnung dar. α α ist eine Bühne; b b sind die Sitze des Auditoriums vor der Bühne; c c ist ein kleines Zimmer; zwei bis drei Meter im Quadrat und zwei und einen halben Meter Höhe ist genügend. Vortheilhäft ist es, wenn dieses Zimmer erhöht angeordnet ist und dann mit zwei oder drei Stufen mit der Bühne α verbunden wird. d ist ein verticaler, über das Zimmer c diagonal laufender Spiegel, der es genau in zwei gleiche Theile theilt. Der Spiegel d ist so angeordnet, dafs er rasch und geräuschlos auf Verlangen jeder Zeit weggenommen werden kann. Dies kann passend dadurch geschehen, dafs man ihn in Führungen und auf Rollen in die Stellung dl schiebt, wo er durch einen Vorhang verborgen wird, der die Aussicht des Auditoriums in dieser Richtung begrenzt. Infolge der genauen Uebereinstimmung der beiden Theile der Kammer c (des vor dem Spiegel liegenden und des dahinter liegenden Theiles) werden die Zuschauer keinen Wechsel im Aussehen bemerken, wenn der Spiegel schräg darüber weggeht.
Die Vorderseite der Kammer ist bei c* theilweise geschlossen. Dies geschieht, um irgend einen Gegenstand, der in oder ungefähr in der Stellung cl sich befinden kann, dem directen Anblick zu verbergen.
Die Täuschungen oder Illusionen können auf vielerlei Art und Weise bewerkstelligt werden. Es kann z. B. ein Gegenstand im Angesicht der Zuschauer von der Bühne zur Stellung c'1 gebracht und dort durch einen anderen verwechselt werden.
Dies geschieht, indem vorher bei c- eine dem Gegenstande bei c 2 möglichst genau gleichende Nachbildung hergestellt wird. Wenn dann der Gegenstand an seinem Platze ist, geht der Spiegel quer vorbei, ohne eine Veränderung im Aussehen zu bewirken.
Ist dann der Gegenstand verborgen, so wird er mit einem anderen, äufserlich dem ersten gleichenden Gegenstand verwechselt und kann dann den Zuschauern in irgend einer passenden Weise, gezeigt werden, so dafs der nun vor ihnen befindliche Gegenstand von. demjenigen verschieden ist, welchen ihre Augen zu sehen wähnten.
Es wird in vielen Fällen vorgezogen, keinen gewöhnlichen Spiegel bei d zu verwenden, sondern einen Spiegel von stufenweiser Undurchsichtigkeit. Dies kann durch linienweises Entfernen des Belages vom Glas geschehen, oder wenn das Glas durch einen chemischen Niederschlag bewegt wird, durch linienweises Niederschlagen des Silbers. Nahe einer Glasseite werden die Linien fein und offen gemacht und beim Fortgang nach der anderen Seite hin' werden sie gröber und enger, bis eine vollkommen versilberte oder belegte Fläche erreicht ist. Es können auch andere Mittel angewendet werden, um eine stufenweise Undurchsichtigkeit und Reflexionsvermögen zu erreichen.
Indem solch ein eingerichteter Spiegel zwischen dem Gegenstand bei c- und den Zuschauern durchgeht, kann der Gegenstand dem Anblick verschwinden gemacht werden oder nach und nach sich in eine andere Form verwandeln.
Paten τ-An Sprüche:
ι. Die Combination des symmetrischen Zimmers c und des beweglichen diagonalen Spiegels d, wesentlich wie beschrieben.
2. Die Combination eines symmetrischen Zimmers c mit einem beweglichen diagonaler^ Spiegel d, welcher letztere eine graduirte oder stufenweise fortschreitende Undurchsichtigkeit und Reflexionsvermögen besitzt, wesentlich wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (7)

1879.JV° 7566 fit f.. rl Klasse 77.
JOHN HENRY PEPPER und JOHN
WELLS & FRANCIS STREET.
Apparat, um Personen und Gegenstände auf Bühnen beliebig sichtbar und unsichtbar zu machen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom
7. Mai 1879 at>. -
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