DE754458C - Verfahren zur Erhoehung des Dampfdruckes von in Stahlflaschen untergebrachten Fluessiggasen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung des Dampfdruckes von in Stahlflaschen untergebrachten Fluessiggasen

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DE754458C
DE754458C DEE57881D DEE0057881D DE754458C DE 754458 C DE754458 C DE 754458C DE E57881 D DEE57881 D DE E57881D DE E0057881 D DEE0057881 D DE E0057881D DE 754458 C DE754458 C DE 754458C
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DE
Germany
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funnel
vapor pressure
increasing
propane
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DEE57881D
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English (en)
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Wilhelm Dr-Ing Ahlert
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Goldschmidt ETB GmbH
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Elektro Thermit GmbH
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    • F17C7/00Methods or apparatus for discharging liquefied, solidified, or compressed gases from pressure vessels, not covered by another subclass
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    • F17C7/04Discharging liquefied gases with change of state, e.g. vaporisation
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Erhöhung des Dampfdruckes von in Stahlflaschen untergebrachten Flüssiggasen Seit einiger Zeit wird für die Vorwärmung aluminothermischer Schienenschweißungen als Brennstoff vorzugsweise das Flüssiggas Propan verwendet. Für die ordnungsmäßige Vorwärmung der Schienenschweißung mittels Propans ist es erforderlich, daß der Druck in der Propanflasche q. bis ( Atm. beträgt. Er kann jedoch bei sehr kühlem Wetter oder wenn der Flasche lange Zeit hindurch Propandampf in grollen Mengen entnommen wurde, unter dieses Maß sinken. In diesem Fall ist eine ordnungsmäßige Vorwärmung infolge ungenügenden Flaschendruckes nicht mehr möglich. Ein Mittel zur Erhöhung des Flaschendruckes ist die Erhöhung der Temperatur des Propans. Man kann also die Flasche von außen erwärmen, um den erforderlichen Druck zu erzeugen. Das Bestreichen der Propanflasche mit einer Flamme- ist aus Sicherheitsgründen unzulässig, ebenso jegliche Berührung der Flasche mit Feuer. Man hat sich daher bis jetzt so geholfen, daß man die zu erwärmende Propanflasche in einen mit warmem Wasser angefüllten Kübel stellte. Dann mußte man von Zeit zu Zeit das warme Wasser erneuern oder für Erwärmung des Wassers von außen sorgen. Die Verwendang von Wasser für derartige Zwecke ist bei starkem Frost jedoch unangenehm.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe auf einfachere Weise. Sie besteht darin, daß die :alten Propanflaschen mit künstlich 2.-zeugtem Heißwind erwärmt «-erden. Den I1eißwind kann man gemäß weiterer Erfindung mit Hilfe der zu erwärmenden Propanflasche selbst erzeugen. Man bedient sich dabei z. B. eins besonderen Geräts gemäß weiterer Erfindung. Es besteht aus einem trichterartigen Gehäuse aus Blech oder feuerfesten Stoffen, in das von der Trichterspitze aus mittels der bekannten, für die Vorwärmung aluminothermischer Sch"veißungen benutzten Gebläse ein Gas-Luft-Gemisch eingeblasen wird. In dem Trichter befindet sich in einiger Entfernung von der Einblasstelle eine Bremsscheibe oder sonst ein Körper aus Blech oder feuerfestem Stoff, die etwa. senkrecht zur Achse des Trichters, d. h. quer zur Strömung, fast den ganzen Querschnitt des Trichters an dieser Stelle ausfüllt bis auf einen Randspalt. Das Gebläse wird an die zu erwärmende Propanflasche selbst angeschaltet, in der auch bei Frost immer noch ein geringerüberdruck herrscht. Nach Üffnen des Flaschenventils strömt ein Gemisch aus dampfförmigem Propan und Luft in den Trichter, in dem es leicht von außen entzündet werden kann. In dem zwischen Gemischeinführung und Bremsscheibe liegenden Raum geht nun die Verbrennung vor sich. DieVerbrennungsgase entweichen durch den Randschlitz zwischen Brernsscheibe und Trichterwand. Durch die trichterartige Ausbildung dehnen sich die ausströmenden Verbrennungsgase aus und vermischen sich mit Luft, so daß aus dem Trichter ein Heißwind ohne. Flammencharakter strömt. Dieser Heißwind wird, am besten in Richtung des atmospärischen Windes, gegen die Propanflasche geblasen, die sich dann in kurzer Zeit erwärmt und die gewünschte Drucksteigerung erhält.
  • Zur Sicherheit versieht man den Heißwinderzeuger gemäß Erfindung mit einem Abstandhalter, der einen gewissen Abstand von der Propanflasche gewährleistet und eine Überhitzung vermeidet.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung sind nicht nur für Propan, sondern in gleicher Weise für andere Flüssiggase, wie Bu.tan und Treibgas, anwendbar.
  • In der Abbildung ist a die zu erwärmende Flasche, deren Innendruck erhöht werden soll, b die Brennstoffleitung, c die Gebläsevorrichtung, in der Gas-Luft-Gemisch erzeugt wird, wenn das Flaschenventil geöffnet ist, d die auf Füßen e stehende Vorrichtung gemäß Erfindung, f die Üffnung für Gas-Lu,ftstromaufnahme an der Trichterspitze, g der Bremskörper, lt. ein Abstandhalter. In d;#nt Raum zwischen f und g verbrennt das @iristr@n-nde Gas-Luft-Gemisch. Durch den Spalt zwischen g und d strömen die Verbrennungsgase ab. Sie kühlen sich durch Ausdehnung und Mischung mit atmosphärischer Luft ab, so daß sie beim Verlassen der Vorrichtung nicht mehr glühen und einen Heißwind darstellen. Die Flasche wird auf ungefährliche Weise erwärmt. Ihr Innendruck steigt auf die gewünschte Höhe. Dann wird das Gebläse aus der Vorrichtung genommen. und nun kann die Z-orwärmung der zu schweißenden Schienen od. dgl. mit der betreffenden Flasche und dem gleichen Gebläse durchgeführt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist also auf Baustellen der aluminothermischen Schienenschweißung ein nützliches, einfaches Zusatzgerät, dessen Anwendung besonders in kälteren Jahreszeiten von großem Nutzen ist.
  • Ist der Trichter der Vorrichtung aus gewöhnlichem Eisenblech hergestellt, so wird bei langem Betrieb die Blechwand des Raumes zwischen f und ä verzundern. Es ist deshalb vorteilhaft, entweder das Gehäuse aus zunderbeständigem Blech oder feuerfesten Stoff herzustellen, eine Isolierung der Blechwand anzubringen oder eine doppelte Blechwand vorzusehen, so daß die innere Wand nach Verzunderung auswechselbar ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erhöhung des Dampfdruckes von in Stahlflaschen untergebrachten Flüssiggasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen mit künstlich erzeugtem Heißwind von außen erwärmt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derHeißwind erzeugt wird unter Benutzung von Brennstoff aus der Flüssigkeitsflasche, deren Dampfdruck erhöht werden soll.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, bestehend aus einem trichterartigen Gehäuse aus Eisenblech oder feuerfestem Stoff mit einer Gas-Luft-Gemischeinführung an der Trichterspitze und einem den Strom des verbrennenden Gemisches hemmenden, im Trichterinnern in gewissem Abstand von der Gemischeinführung untergebrachten, den größten Teil des Trichterquerschnittes ausfüllenden Körper.
DEE57881D 1943-12-04 1943-12-04 Verfahren zur Erhoehung des Dampfdruckes von in Stahlflaschen untergebrachten Fluessiggasen Expired DE754458C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000050804A1 (fr) * 1999-02-25 2000-08-31 Compagnie Des Gaz De Petrole Primagaz Dispositif de chauffage a bruleur de gaz de petrole liquefie et procede d'alimentation en gaz de petrole liquefie
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