DE754336C - - Google Patents

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DE754336C
DE754336C DENDAT754336D DE754336DA DE754336C DE 754336 C DE754336 C DE 754336C DE NDAT754336 D DENDAT754336 D DE NDAT754336D DE 754336D A DE754336D A DE 754336DA DE 754336 C DE754336 C DE 754336C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/16Feeding by means of driven pumps characterised by provision of personally-, e.g. manually-, operated pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sieh auf eine handbediente Brennstoffpumpe zum wahlweisen Zuführen von Kraftstoff zu den Einheiten einer Brennkraftmaschine oder -Maschinengrupne, in deren Gehäuse ein Vertellungshahn untergebracht ist, der mit dem Pumpenkolben am Ende seines Druckhubss zu gemeinsamer Verdrehung selbsttätig gekupOelt wird, um dem Hahn eine gewünschte Einstellung beispielsweise für die wahlweise Zuführung von Brennstoff erteilen zu können.
BrennstoffOumpen dieser Gattung erfordern die Mitwirkung einer auf den PumOenkolben einwirkenden Feder, die dem dorroelten Zweck dient, einerseits nach Art eines Puffers Stöße abzudämpfen, und anderseits d:e Verriegelung des Arbeitskolbens in verschiedenen Einstellungen mit dem Verteilungshahn zu sichern.
Bei den bisher bekannt gewordenen Bauweisen dieser Art wurde diese Feder meist in dem Handgriff des Kolbens oder in seiner unmittelbaren Nähe untergebracht, während das untere bezw. innere Kolbsnende stets mit flieher
Stirnseite ausgebildet war, die am Ende des Druekhubes meist satt auf den Zylinderboden aufstieß.
In grundsätzlicher Abweichung hiervon soll nach der Erfindung diese Feder am unteren (inneren) Ende des Arbeitskolbens angeordnet sein, wodurch einerseits eine besonders geschützte Lage der Feder und anderseits eine vollkommene Abdämpfung aller auftretenden Stoße und somit ein weicher Ging der Vorrichtung und eine sichere und fehlerfreie Wirkung gewährleistet wird.
Der Einbau der Feder an dem genannten Ort macht b-sondere Maßnahmen notwendig, deren Zusammenwirken den Gegenstand der Erfindung bildet.
Demgemäß kennzeichnet sich nach d°r Erfindung eine BrennstoffnumOe dieser Art durch einen Federpuffer, bestehend aus einem vorzugsweise glockenförmigen Federträger, der bei den Hubbewegungen des Pumpenkolbens von einem am Unterende des Kolbens befestigten MitnehmerboIzen unter Einschaltung eines Spiels so mitgenommen wird, daß er beim Kolbenniedergang entgegen dem Druck seiner Belastungsfeder auf den Boden des Zylindergehäuses aufsetzt, um die Kolbenbewegung abzubremsen und zugleich nach entsprechendem Verdrehen des Arbeitskolbens am unteren Hübende die aus ihrer Führungsnut ausgetretene
Führungsnase des Kolbens durch P ar mean ei as ti se η en Aufgärtssehub ohne Lösung der KuüOkmg zwischen Arbeit, sko Ib en nw'1 Verteilungshahn In eins hierzu vorgesehene Runerast des Pumpenzyli! öers einfallen läßt.
In der Zeichnung ist eare Einrichtung gemäß der Erfindung in eanem Ausführung sieispiel dargestellt:
Fig. 1 ist em Längsschnitt durch das Pumpengehäuse und das Ventilgehäuse;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt in vergrößertem Maßstab durch das in: re Ende des Pumpeng ehauses und zeigt die Verbirdung d£s Kolbens mit dem Vertrilhahn upö den Sperriegel süßer Eingriff mit dem Gehäuse, ^odaß der Verteilhahn vercreht werden kann;
Fig. 3 ist ein ähnlicher Schnitt wie F:"g.2, und zeigt den Kolben leicht zurückgezogen ιιτ,ϋ den SiDerriegel in de^ Ausn^hiar g eingeklinkt, um den Verteilungshahn in einer ZwisehenstelLur.g zu h 9 It er; >
Fig. 4 zeibt einen Sennitt auren einen Teil ues Piimpengenäuses sowie zv.'ei Führungen für den Riegel und die Sperr dusnenmun ^5, unu Fig. 5 ist ein Schnitt na.cn Linie 5-5 der
Fig. 1.
In ü9l: dargestellten AuafuLrongsbeispiel
gemäß der Erfindung bestent die Einricntung zum Zufünren von Energie an Gasmaschinen aus einem Pumpenzylinder oder Genause 1, welches mit einem Flansch 2 ausgestattet ist, um die Pumpe beispielsweise an dem Lüftungsaufsatz eines F-iu^zeüges oder an einer anderen entsDreenenden P.telle wo 0^ e Einrichtung verwendet werden soll, anbringen zu können. Der Pumpenzylinder weist ein Ventilgehäuse 3 auf, welenes, wie aargestellt, mit dem Genäuse 1 ein Ganzes bildet oder aber auon mit aem Pumpenzylinder abnehmbar verbunden sein kann.
In das Pumpengenause 1 ist ein verschiebbar beim Ausfibrungsbei spiel aus massivem Metall besten ender Kolben 4 genau passend eingesetzt. An aem freien Ende aer Kolbenstange ist ein Handgriff 5 mittels einer Haltesenraube 6 befestigt. Das äußere Ende des Pumpengenäuses ist, wie in Fig. 1 dargestellt, mittels einer aufgescnrauctsn Uebenrarfniuttdr 7 dicht abgescnlossen. Das Genause weist eine den Kolben umgebende ringförmige Ausnenmun<5 auf, in die ein Dientun^sring 8 eingesetzt ist, aaf den eine ringförmige Packung 9 von einer Dier.tunssmuffe 10 niedergedrückt wird. Ein vorstenender Ringwulst der Dicntungsmuffe untergreift die Ueberwurfmutter 7. Der untere Rand aer Ueberwurf«
nrnttö-r 7 ist ii.it Einschnitten 11 basBtzt. Eine i Flansen 2 aec Genüuses 1 an=e br ^e η to Feaäniiir^e 12 «relit Il aie Kinsen-.i tte ein, so^cJI aie Uebeivurf-
matter 7 in einor e n^estellten La^e oiastisen &evdrd
nJ aie Muffe 10 fest oegen aie Paeiung 9
^ rira. Hiaraurcn *..ira eeiLx Fu'ra^rn von Kr^ft-
stuff mit^r Druei: ein Durenleerien zv-iscr.en Kolceri
-ana 60-1 "asο ver^ieaen.
AxL ant ^r en Enae ües Pum pengeh aus es ist
aiii Raum 13 aas^ecilaet. Vol. VeLt-l^eüüujö 3 s^e.it sej.tlu.cn en. RoLrstutzen 14 vor, an a.ezi ein Ronr an0esei;iosse:i v-araax. 1-icnn, ua.s zur Kr^:tütuiT^uoilw xünrt. Ir. üibsjm Ronrstutzen 14 ist cd η Ventiis-tz 15 anjeoraiiet, niit Cie^ ain Rüe^yenla^vsLtil 16 zusoüiij.eii-' irririit. Das Ventil „.ru ege^ seinen Sitz mittels sxno
JZ y.-/C0~v F~ü~r 17 se Ein D^renl-iss 18a verbindet aen °' ' R^um 13 mit uem Stutzen 14 uiij aeL Ocdzafanrronr.
Wenn ü^r Pumpenkülben zurüeKge zogen Λτο, wir α Kraftstoff von der Kraitstoi f iuelle aarcn uas Räoiisc; lag« ventil 16 m uaii Raum 13 unc in das Pam-en£ec"d3 3 gcjsau^t; '.rira or nacn e^iw,"rts
α j. b Rüc,, s c-iil .^ventil 16 zu.
Bei aar u^r^oct-ilt ^
s et s en uas Von ti !„eil u,u.o 3 z</ei Aus laßt: anale, uiu KrjftstoTf ».aiilvi'^isc; eiKor oder u.er
stelle zazuiilnren. Einer aijser Auslä&b^ jent aurcn aen sextlien vorstoL^naen Ansui.lafostatzen 18, uor ^hC-jra üuren einen anaeren Stutzen 19, an uie ja ein Ronr anlesen los b en . urueii jui. Das Ventil-er. Üd se ist
Jilt eineji nonlhe^eli^en Sitz vüsgestattet, in den ein keaeliu^T Hanniioroer 21 eingesetzt ist. Der Hanniior^sr ..Irα se^en seinen Sitz duren eine Feuer gepreßt, uelene sie;: an iiirein äußeren Enae an eineui Widerlager 23, un^ an inre^ inneren Eiiue ^e^en den HahimO'rper abstützt. Dieses »adsrla^ur 23 ist auf irgend, eine zweckentsprechende Art an aehi Ventil« genäuse befestigt. B^i dem o.argestellten Beispiel ist „as V/iüsrlager vollsf'naig innernalb aes Pumpenöenäuses an: 30ran et und arä durch einen Senrb.übdeekel 24, der auf acts Pum ρ eng eh äa 3 c dui^esenrduct ist,
Der Verteilungsnann ist Jiit öineni mittleren Duron laß 25 ν er sen en, von üe^i radiale Kanäle 26,36 au ebener,, uie in den Raum 13 einnüno.en (s.Fi^. 3). In aexü Haniuörper ist ein i-iiterer rapider Durenlaß 27 angeordnet. rWenn si en aer Hanfrorper in aer Stellung gemäß Fid. 1 bofinuet, stent dieser radiale Dd±2ulaß in Verbindung äiit α en: Auslaß teil 19. Bei Verarenimg des Hannes um 90° kann dieser Kanal 27 Lit ^.em. Auslaßteil 18 in Verbindung ^ebraont i.eraen. So kann man durch ßinstell en des Hannes in eine vorlestimate Lage den Kraftstoff \ranlu"eice jeweils der Stelle sufu'nren, an der der Kraftstoff ^ebrduent „Ira. S^lbst-V'-rstäridlier. :;önnt3 nan au er. einen einzigen Auslaß allein Genatzen, ou ^r arei odcir ui^nrere Auslasse. Notweiiuig ist nur, α aß eier radiale Durenlaf! 2? in Vsrbinauii<: uit de^: ^ei-rünsontsn Au si J^ zur Z^i'Ü Kr-ai tstoi ± as jebraent »riru, -.- eieren vraiil
einem oder niedrer en ein ar Menrzcd von Z3 liiia einer BrennLr^i tcasar.ine, oder zu ein^r u^r luaufaron der genannten Ma3eninen in einer so ler. ei: Md, schinenzuzateilen.
/1 ei on tag Drar.Gii^ae^ V^rteilungs-
v^rsenie-aeiie Eindtsllaii^er. una eD91:30 in eine
llan^ Zu srniö^lio.jon, in aer a^r K^uI 27 ioboeii ist, ,^lot cer Kolcen 4 an seinem unteren eine Adsnenmun& 28 a"v*f, in 0.1-- 3in vorctenenaer Loizen 29 ein-.^jift. Dijc^r DrenDuIzen r:ar.n uxit Vsrteilricuui verouiiCie^ v.eräen, um inn Zu ureigen, von i.iüi abgekuppelt wiveri, ν,em: a^r KolDen zvrecits Förderern^, einer Brem.otj^IlaCtUn^ beul er t nra. Dioser Dr3:ibulz,eii 29 ist ^jl L u3ßi Kol:en Liitudd eines Splintjj 30 jt^rr verbanaen, a^r ciuren d^u K^lbon und aurci: dsi: DrjLlulzen ranuurer.^snt, »1- in Fi^. 2 una ersie.itlion.
ExTi^ »»"^-.toro, uen Kolben ^s^cjK ιΐη^_3,rollte Dreirad sisr.eriiac Vwrri„.:tun£ ist aerart dus^c^iluet, ο.aß si- aus^3SOn^lLcrt t,eraen jani'i, ui.. ^on Külbcn zur Dren*ano ae^ V^rteil^jgsr.u,;juc "ojhulzsi: zu Können, sobald er j.it I.3.. Verte-ilun^snann v^rbariw.3L ig υ. Disj= ale ng. zu L-stiki-ten Zeiten v^rr.ina^rnae Vurrientujbes^o.:t u^s eii^u Riecol 31, i.er i:: ii:,ei Scniitz aiu ^ntare:. Ei^«.^ ucc KoIu^IjS toiuccrt ist. Di3:-,r Ri^cd 31 ai*re..u.ri::_t ujen ae^ DrecDoizen 29, uiiu aer SrIi1-.t oO ai-^Oree^t sIj: r.i.jjt 2:ar wirci: dt>i:
Ib en and ce:i Dro^boisai., oon aeri: au en a^rjr, α θπ
Riej-=d, . oaUi1Or. „ΐσο-r ,nit ceüi Kolben jt ibt. Ir. :.3c Pumpen ^l;si ist eine Für,r^nosr^t 52
angeordnet, die sieh vorn oberen Ende der Kanter 13 bis zu aer aie KolueiiuiCLtung aufnehmenden Ringnut am oberen Enae des Pumpeligen erases erstreckt. Der Riegel 31 besitzt eine vorstenende Hase 33, aie, wenn sie auf die Führungsnut 32 eingestellt uird, in diese Nut einlaufen und sieh in dieser verschieben hdjm.
In Fig. 5 der Zeicnnung^fe sind ζ v/ei sulene Nuten 32 für den Riegel gezeigt. Die eine ist deu Auslaß 18 und die andere αem Auslaß 19 zageordnet. Das untere Enae ^es Drehbolzens 29 ist mit eineiii ver~ dieLLen Kopfteil 34 versehen. Dieser besitzt einen Senlitz 35, der sie., noch ein Stüeli in aen Scr.ufl'ueil des Drehbolzens hinein erstreckt. Der Verteilangshahn weist einen vorstehenden Ansatz 36 auf, der mit ti ihm aus eineiii Stück besteht. Das obere Ende dieses An<satzes ist bei 37 abgerundet. Die Kanten 38, in denen der Schlitz 35 in die Stirnfläche des Bolz^nkopfes 34 übergeht, sinα ebenfalls abgerundet. Wenn gij/i der Kolben nach sei η eiu unteren Hübende bewegt, tritt aer vorstei ende Ar.Sc tz 36 in diesen Senlitz 35 des mit derc Kolben verbundenen Dreh bo3 ζ ens ein, rie in Fie. 1, 2 und 3 der Zeieiming^** gezeigt. Der Kolben Kann nun weiter nach unten be,*egt ,-erden, bis aer Rie^el^oCßtr Eingriff mit der entspree:.enden Führungsnut 32 l^omnrt, worauf der Verteilriaiin in die gedunsen te Einstellung gedreht \ er^en kaim. Bei der in Fij. I and 5 ^^^LjL Steiijfj^ l^fiLL^t sie: die vorstehende Nase 33 des Riegels -Sl- no er. in Lor Fünrur^snut 32. Eine geringfügige Vv'eitcrc Ab», "rtsbe'./e^unr aes Kalbens in die Li.ge
gemäß Fig. 2 bringt C en Riegel außer Eingriff Liit der führungsnut, souaß der Koloen freigegeben ist una eier Bedienung smarm uitt.-ls aes Handgriffes 5 den Kolben unu somit όβη VartexILahn in eine gewünschte Einstellung verdrehen Iiarm. Es verae beispielsweise aer Verteile ahn so ^.earent, uaß dtr Riedel derjenigen Führungsnut ^e^exaiborstent, aie aem Auslaß 18 zugeordnet ist. 0duuren wird aer Durenlaß 27 ndt aem Ausluß 18 verbunden, und νenn aer Kolben zurückgezogen vird, kann die Nase des Riedels in die diesem. Auslaß 18 ■zugeordnete Fun rung simt einlaufen.
Es ist vunscfjens'.rert, den Verteile ahn in eine Absehlußstellun^ arehen zu tonnen, soaaß aer radiale Durchlaß 27 oe:?eL alle Auslässe abgesperrt ist. Dies vrird uif die rollende Art erreicht. Der Raum 13 besitzt einen etvzas größeren Durcnmesoer als uie Bonraric ues Purnuengehäuses. Daaurcli entsteht am u/aßeren Enae des Raumes 13 eine Senult-r. Das G en Suse weist eine n&en ai^bcr Schulter offene Sierrast aaf, rie bei 39 in Fig. 5 uargesteilt. Bei d^r Ausi'üzrungs« f oriii η sen Fig. 4 s±na eußer einer einzigen Sperrest zv,ei Führungsnuten für α en Riegel vorg£senen. Weitere FiIh ran^fTj a ten ι onnen n^türlicr. no cn ninzuoefügt werden, falls zusätzlier.e Auslässe ver^ena^t ^aruen. W^nn nun der Vertcilnann derart ^earent vära, aaß uer Riegel in die Sperma I einl^lin^t, befinaet si en der Durchlaß 27 in Abschluß stellung una stent Lit keinem der Auslässe in Verbindung.
Auf dem Drenbolzen 29 ist ein glucken«
förmiger Teil 40 auf0esenoben; aioser »eist dne O=ffIi-Xt aui>> soaaß ein Flanscn entstent, aer mit dem Bolzeiikopf 34 zusammenwirkt. Er ist ferner nach auswärts abgebogen, um einen wei Leren Flansch 41 zu bilden. Eine Feaer 42 umfaßt die Glocke 40, v/obei sich ihr eines Ende gegen cien Flanscn 41, aas an aero gegen die, Stirnflaene des Kolbens abstützt. Diese Feder and die Glocke 40 bewegen sien mit aem Kolben während seiner Auf- una Abbewe^ung. Die Teile sind so dusgobilaet, daß bei Abwi^rtsbew^ung des Kolbens ClIei Glucke ii.it der Boaenflache der Kc-ir^er 13 in Eingriff komiat. In aiBseii Augenblick η at siea der Drehoolzen 29 über üon vorsterjciiaen Ansatz 36 ues Varleilungshahnes gesenoben, sodcX uiese Teile in Eingriff iui teiiiUider sind. Eine vreitere Abv.ürtsbek/jgun^ des Kulbens urilci-it die Fccler zusaiüuiexj und fuhrt die Nu.se aes Riegels aus der ents^recnenden Nat ha'dus. Wenn nun der Vorleiiurigshann in aie Absenlußstellung ^öareiit ist und der Drue.; -uf u&j Kolben '».*eggenommen vn.ru, bev/egt die Feder uen Kolben nacn oben und vereursacLt, daß die Nase äes Riegels in die Ausnehmung 39 eingreift, wodurer; aer Verteilun^snahn in aieser Eiristellang zweckmäßig gesicnert ist.
Am unteren Ende dbs Durcnlassös 25 ist
43
ein VentilsitzA<jdsgebilCi.fct, mit aem ein kugelförmiges S Leuorventil zusammenvärrt. Das Kugelventil wira. nacrj^ieci^ «^eoen cen Sitz mittels eines Kolbens 45 gepreßt; dieser ist ^it ein sr Ausnehmung 46 ausgestattet, in d^r eine Feder 47 gelagert ist. Diese Feder
stützt siCii an ihrem äußeren Er.de gegen eine Membrane ana nit ihrem inneren Ende gegen aen genannten Kolben ■at. Eine Bohrung 49 verbindet aen radialen Kanal 27 uiit aer Ausnennning 46; in aem Deekel 24 ist eine Oeffnu:i„ 50 vorgesehen.
Die Kugel 44 aes Steuerventile scnließt, sobala aer Kolben abgehoben wird, sodaß Brennstoff duren aiese Auf ν ärtsbewegung des Kolbens von uer Brenn stoff zuleitung angesaugt v/erden kann. Wiru nun der Kolben kräftig einwärts oearüek-t, so liebt sieh uie Kuiel 44 von ihrem Sitz ^b, una d^r Br^nijstoff strömt duren den Auslaß «s« naon der vorgesehener. Verbraucnsstelle.
Jeder von der Maschine liomnende Saugzug in dem Auslaß erzeugt aureh ale Bonrung 49 in aer AüsntsLMing 46 an der inneren Seite aer Membran 48 einen Unterarueli. Dit.se Membran ist biegsam, und wenn ein solcuar Saugzu^ an inrer Innenseite in Erscneinun& tri tt, verstärkt aer Luftaruck ααΐ aer äußeren Seite der Memoran aen Dnieii aer Feder gegen aen Kolben 45, wodurcn die Kugel 44 des Steuerventiles dient an den Sitz aes Ventiles angepreßt wirα una so gegen einen von der Maschine Kommenden Saugzug vollkommen abaiehtöt.
Es sei darauf hingewiesen, aaß der vorstehende Ansatz aes Verteilungsnannes sien ziemlien weit in aen Schlitz des von dem Kolben getragenen Drenbolzens erstreckt, sodaß Keine Mu^Iienkeit vor-» n^nden ist, daß der Kolben jemals für eine freie Drenung freigegeben wir α; vielmehr ist er, v>enn er
gedreht „ird, stets zlt aem Verteilhahn verbunden, und kann nient aus der ^eigneten Winkelstellung gegenüber dein Ventil verdreht veraen, vreil er, v;enij ^r seine achsi ale Hubbe-.regu.ng antritt, aas Ventil in der geeigneten Einstellung zurückläßt. Wanrend seiner Auf- und Abbev/eguiig zvreeks Ansaugens und Verteilens der Brennstoff ladung aber kann si en der Kolben abernauL:t nicnt urenen, weil aie Nase 39 seines Querriegels sieh in Eingriff mit der Führungsnut befindet. Es ist ferner festzustellen, daß die den Kolben in einer eingestellten Stellung haltende Federvorrichtung innernalb aes Pumpengehäuses angeordnet ist. Fernerhin ist aie Glocke 40 aerart bemessen, aaß sie am Enue des Abvv-artsnabes u~a Kolbens mit der Bodenfläene der Kammern 13 in Eingriff kommt, bevor aer Drehbolzen diese Fläene oaer aie damit absehneidende Stirnfläene des Verteilnahnes berührt. Auf diese Weise vard die Einv/ärtsbewegung des Kolbens begrenzt, ohne daß die Moglicnkeit bestände, daß der Kolben ouer irgend ein von ihm öetragener Teil auf a,en v^rteilnahn stößt und inn von seinem. Sitz abhebt.!Die WirKungsweisejaer.. Pumpe ergibt sien onne weiteres aus aer oben gegebenen Beschreibung. Angenommen, daß sieh der Verteilnann in einer bestimmten Einstellung befindet, und aer Beaienungsmann einem oder incLreren einer Menezahl von Arbeitszylindern oder je einem Zylinder einer oder menrerer Brennkraftmaschinen^ruppen Kraftstoff zufünren v.lll, so erfaßt er den Handgriff aer beschriebenen VorriGhtimg, drückt aen Kolben abv.-d.rts, bis aie Riegel« nase außer Eingriff mit aer den Verteilnann in der
AussGhaltstelluiifc, haltenden Rast kommt; hierauf dreht er den Verteilnann in die gevrimsente Einstellung
zur Abgabe von Brennstoff. Mit dem Handgriff ist
eine Anζeigevorrientung verbunden, aie die Stellung des Yertöilhamiös &it Bezug auf die Brennstoff ausgabe-· stelle anzeigt.Wenn si en aer Verteilü&hn in der
richtigen Einstellung zur Abgabe des Brennstoffes
an einem bestimmten Zylinder befindet, ist aie Nase des Sperriegels mit der entsprechenden Nut in Frucht, und der Kolben L*anr. voll ausgezogen werden, um eine Brennstoff ladung duren das RucEserjlagventil 16 in
das Pumρengen ause zu saugen una dann den Brennstoff zu einer Abgabe beim Druekhub ues Kolbens durcn das Absperrventil 44 an die gewünschte Vöi-brauehsstelle zu fördern.

Claims (1)

  1. Patent ans-or ueh ·
    Von Hand bediente Brennstoffpumpe zum wahl weisen Zuführen von Kraftstoff zu den Einheiten einer Brennkraft-Masehine oder -Masehinengruppe, in deren Gehäuse ein Verteilungshahn untergebracht ist, der mit dem Pumpenkolben am linde seines Druekhubes zu gemeinsamer Verdrehung selbsttätig gekuOpelt wird, um dem Hahn eine gewünschte Einstellung beispielsweise für die wahlweise Zuführung von Brennstoff erteilen zu können, gekennzeichnet durch einen Federpuffer, bestehend aus einem vorzugsweise glockenförmigen Federtrager (40), der bei den Hubbewegungen des Pampenkolbens (4) von einem am Unterende des Kolbens befestigten Mitnehmerbolzen (29) unter Einschaltung eines Spiels so mitgenommen wird, daß er «κ beim Kolbenniedergang entgegen dem Druck seiner Belastungsfeder (42) auf den Boden des Zylindergehäuses aufsetzt, um die Kolbenbewegung abzubremsen und zugleich nach entsprechendem Verdrehen des Arbeitskolbens am unteren Hubende die aus ihrer Führungsnut (32) ausgetretene Führungsnase (33) des Kolbens durch geringen elastischen Aufwärtssehub ohne Lösung der Kupplung zwischen Arbeitskolben und Verteilungshahn in eine hierzu vorgesehene Ruherast (39) des Pumpenzylinders einfallen läßt.
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