DE75280C - - Google Patents

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DE75280C
DE75280C DENDAT75280D DE75280DA DE75280C DE 75280 C DE75280 C DE 75280C DE NDAT75280 D DENDAT75280 D DE NDAT75280D DE 75280D A DE75280D A DE 75280DA DE 75280 C DE75280 C DE 75280C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Das in einem senkrechten Schnitt und in einem waagrechten Querschnitt dargestellte Geräth soll dazu dienen, die zum Handgebrauch des Arztes bei Operationen und Verbänden erforderlichen Gegenstände, wie Verbandzeug, Werkzeuge, Nähmaterial etc., keimfrei zu machen (sterilisiren) und in einer gegen Reinfection gesicherten Verpackung zu liefern; eventuell soll das Geräth auch zur Herstellung keimfreien Wassers oder keimfreier Lösungen benutzt werden können.
Die von Keimen zu befreienden Gegenstände befinden sich in dem mittelst Deckels d verschliefsbaren, cylindrischen Gefäfs c zwischen zwei Siebplatten, von denen die untere u auf dem Wulste ρ ruht und mittelst der an ihr befestigten Stange V gehoben werden kann. Die obere Siebplatte gleitet frei auf der Stange V und kann nach Abschrauben des Stangengriffes abgenommen werden. Das Gefäfs c ruht auf Füfsen/ in dem mittelst Weingeist- oder Steinöllampe oder durch eine andere. Wärmequelle .. geheizten Dampfentwickler a, welcher an seinem oberen Theile im Innern mit der Wandung k versehen ist, zum Zweck der Herstellung eines Wasserverschlusses für den Deckel b des Dampfentwicklers a. Zu demselben Zweck trägt Deckel b an seiner unteren Fläche eine Stulpe i, welche in den Wasserraum zwischen α und k taucht; ich behalte mir jedoch vor, die Wandung k und die Manschette / für den Wasserverschlufs nach aufsen zu verlegen.
Deckel d ist an seiner das Gefäfs c dicht umschliefsenden Wandung in seiner oberen Hälfte mit Spalten versehen. Befinden sich die Spalten über dem oberen Rande des Gefäfses c, und ist der Dampfentwickler im Uebrigen geschlossen, so wird der Dampf durch die Spalten in das Gefäfs c und durch die obere Siebplatte dringen, die von Keimen zu befreienden Gegenstände umspülen und durch die untere Siebplatte u und durch das hier angeschlossene Rohr r ausströmen. Wird der Deckel d aber so weit niedergedrückt, dafs die Spalten durch die Wandung des Gefäfses c geschlossen werden, so kann kein Dampf mehr in c eindringen.
Um beide Stellungen des Deckels d zu ermöglichen, ist Deckel b des Dampfentwicklers a mit folgenden Einrichtungen versehen. Stulpe i wird mit einem Ringe e umgürtet, der so breit und so dick ist, dafs er den Deckel b über dem Rande des Dampfentwicklers in der Höhe hält, welche die Stellung des Deckels d gestattet, in welcher Dampf in das Gefäfs c dringen kann. Hierfür wird die Stellung des Deckels b noch durch die gelenkig an der Wand des Dampfentwicklers α befestigten Klammern S gesichert. Um in dieser Stellung den Dampf nicht anders als durch Rohr r entweichen zu lassen, ist da, wo das Rohr r durch den Deckel b geführt werden mufs, an dem letzteren ein Rohrstutzen L befestigt und auf diesen eine Düse m aufgeschraubt und gegen den Flantsch des Rohres r mittelst Gummischeibe t gedichtet.
Sind die Keime als getödtet anzunehmen, so werden die Klammern S zurückgeschlagen, der Ring e entfernt, Düse in abgeschraubt und Deckel b auf den Rand des Dampfentwicklers a

Claims (2)

gelassen. Hierdurch wird gleichzeitig Deckel d so weit gesenkt, dafs die in ihm befindlichen Spalten unter den Rand des Gefäfses c gelangen und folglich durch die Wandung des Gefäfses c geschlossen werden. Der in dem Gefäfs α ferner entwickelte Dampf enweicht nun durch den Rohrstutzen /. Die weitere Entwickelung von Wärme und die saugende Wirkung des am äufseren Umfang der Mündung des Rohres r aus α durch / abströmenden Dampfes haben aber zur Folge, dafs das in dem Sterilisirgefäfs c etwa enthaltene Niederschlagwasser verdampft und durch Rohr r entweicht. Zeigt sich an der Mündung des Rohres r keine Dampfausströmung mehr, so ist der in dem Gefäfs c befindliche Stoff trocken. Die unter a befindliche Wärmequelle ist nun zu entfernen, Rohr r mit Watte oder einem anderen geeigneten Material zu verstopfen und das so unter Dampf verschlossene Gefäfs c kann nun dem Dampfentwickler α entnommen werden. Sind keimfreie Lösungen oder keimfreies Wasser erforderlich, so lassen sich diese mit der Sterilisirung der Verbandstoffe gleichzeitig herstellen, indem man den aus Rohr r entweichenden Dampf durch Flaschen x, welche eventuell die zu lösenden Stoffe enthalten, leitet und dadurch zu theilweiser Condensation veranlafst. Aufser der senkrechten Füllöffnung haben die Flaschen zwei waagrechte Oeffnungen für den Dampfweg. Mittelst Gummischläuche und eines mit der Düse m zu verbindenden T-Rohres lassen sich mehrere derartige Flaschen auf dem Deckel b im Kreise anordnen. Patent-Ansρrüche:
1. Ein Dampfsterilisator, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zweck, das zur Aufnahme des Desinfectionsgutes dienende Gefäfs c unter Dampf, in erster Linie unter strömendem Dampf, zu schliefsen und den darin befindlichen Stoff zu trocknen, der Ring e und die Düse m angeordnet sind, welche die für die Sterilisirung oder Absperrung sowie Trocknung des Materials erforderlichen Stellungen des Deckels d und den Abflufs des in dem Gefäfs α entwickelten Dampfes durch das Rohr r oder neben dem Rohr r ermöglichen.
2. Zum Zweck der Herstellung sterilen Wassers oder steriler Lösungen mittelst des unter i. gekennzeichneten Dampfsterilisators die Leitung des dem Rohr r entströmenden Dampfes durch Flaschen x, welche mit je zwei waagrechten Oeffnungen versehen sind und durch Schläuche bezw. unter sich und mit der Düse m verbunden- werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899544C (de) * 1941-11-14 1953-12-14 Franz Lautenschlaeger Verbandstoff-Sterilisator mit zwangslaeufiger Dampffuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899544C (de) * 1941-11-14 1953-12-14 Franz Lautenschlaeger Verbandstoff-Sterilisator mit zwangslaeufiger Dampffuehrung

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