DE746180C - Aus nach Art einer Federzange zusammendrueckbaren Schenkeln bestehende Hebe- und Feststellvorrichtung fuer die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen - Google Patents

Aus nach Art einer Federzange zusammendrueckbaren Schenkeln bestehende Hebe- und Feststellvorrichtung fuer die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen

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Publication number
DE746180C
DE746180C DEN44836D DEN0044836D DE746180C DE 746180 C DE746180 C DE 746180C DE N44836 D DEN44836 D DE N44836D DE N0044836 D DEN0044836 D DE N0044836D DE 746180 C DE746180 C DE 746180C
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DE
Germany
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lifting
legs
locking device
lanterns
protective bell
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Expired
Application number
DEN44836D
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English (en)
Inventor
Woldemar Nier
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Individual
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
    • F21L19/003Fastening or lifting of the lamp glass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)

Description

  • Aus nach Art einer Federzange zusammendrückbaren Schenkeln bestehende Hebe-und Feststellvorrichtung für die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen Bei Mischluftsturmlaternen mit heb- und senkbarer Schutzglocke ist es bekannt, die Hebeglieder für das Schutzglas in Form einer unten geschlossenen, oben offenen. Federzange auszubilden, deren auf den, Blaker befestigte Schenkel seitlich des Schornsteins in einer Schlitzführung gleitbeweglich geführt und mit Abkröpfungen zum Feststellen der Schutzglocke versehen sind. " Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß die Kraft zum Heben der Schutzglocke einseitig wirkt, was leicht ein Ecken des auf dem Schornstein sich führenden Blakers -verursachen, mithin den Hebevorgang behindern und unter Umständen ein Nachhelfen mit der anderen Hand erforderlich machen kann.
  • Es sind zwar auch Hebe und Feststellvorrichtungen für die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen bekanntgeworden, bei denen das federnde Hebeglied diametral zum Laternenschornstein angeordnet ist. Dieses Hebeglied ist aber hier als federnder, oben geschlossener Bügel ausgebildet, dessen untere Enden am Blaker befestigt sind; die Federungsverhältnisse sind infolgedessen sehr ungünstig. Man muß einen ziemlich starkem Druck auf die unfreien Bügelschenkel ausüben, um die zum Feststellen der Schutzglocke dienenden Abkröpfungen aus der Sperrlage herauszubewegen, und es ist nicht gut möglich, mit einer Hand die Bügelschenkel zusammenzudrücken und zugleich auch die Schutzglocke anzuheben, so daß man hierzu sich beider Hände bedienen muß. Die Erfindung betrifft eine Hebe- und Feststellvorrichtung für die Schutzglocke an Mischluftsturrnlaternen, die aus nach Art einer Federzange zusammendrückbaren, auf dem Blaker befestigten, mit Abkröpfungen versehenen und in den Ösen o. dgl. sich führenden Schenkeln besteht, jedoch die den Hebe- und Feststellvorrichtungen der vocbezeichneten r1usfülirungsarten anpassenden Vorteile in sich vereinigt, ohne deren Nachteile zu besitzen. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die an ihrem oberen Ende frei zusanimcndriicl:baren Schenkel der Federzange auf beiden Seiten des Schornsteins diametral zu dessen Mitte angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, daß die Wirkungslinie der beim Heben der Schutzglocke aufzuwendenden Kraft finit der Mittelachse des Blakers zusammenfällt und so eine Neigung zum Ecken nicht eintreten kann. Da die Schenkel der Zange oben frei federn können, ergeben sich günstige Federungsverhältnisse-, die es ermöglichen, die Abkröpfungen der federnden Schenkel leicht und sicher aus den Sperrlagen herauszubewegen und die Schützglocke mit einer Hand zu heben.
  • Der Umstand, daß die federnden Schenkel der Hebevorrichtung auf beiden Seiten des Schornsteins diametral zu dessen Mitte angeordnet und an ihren oberen Enden frei sind, ermöglicht es, diese Enden nach innen oder nach außen derart ab:zulbiegen, dar sie im Falle der Abbiegung nach innen, in Tiefstellung der Schutzglocke, auf der- Schornsteindecke aufsitzen, im Falle der Ablbiegung mach außen dagegen die Abkröpfungen über Decken und dadurch die Finger gegen Einklemmen schützen. Durch diese Abbiegungen der oberen Schenkelenden der Federzange zu Schlaufen erreicht man andererseits eine j niedrige Bauhöhe der Sturmlaterne und trotz dem Umstande, daß die federnden Schenkel nach oben frei Hervorstehen, eine gerundete Form der Hebevorrichtung, welch letzteres die Gefahr des Durcbstoßens der Papierbeutel, in welche die Sturmlaterne zum Schutz gegen Verschmutzung bei längerem Lagern eingestecl@t werden, weitgehend vermindert.
  • An Hand der beiliegenden Zeichnung soll ein Ausführungsb eispicl der Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren -zeigen scheinatisch den Schornstein einer 1lischluftsturmlaterne mit dein darauf geführten Blaker. Durch Verschiebung des Blakers wird das Schutzglas hoch- oder tiefgestellt. Die übrigen Teile der Sturmlaterne wie auch das Schutzglas sind nicht besonders dargestellt.
  • F ig. i zeigt eine Ausführungsforip der Hebevorrichtung im Gebrauchszustand und F ig. 2 bei Hochstellung des Schutzglases. Fig. 3 stellt eine andere Altsfiihrt:ngsform dar.
  • In den Figuren ist S der Schornstein, auf tVelchem der Blaker b' mit dem daran aufgehängten, nicht dargestellten Schutzglas verschiebbar geführt ist. An dem Blaker sind die beiden Hebefedern q. derart befestigt, daß sie auf einem Durchmesser des Schornsteins sich gegenüberstehen. Die Hebefedern .1 sind in Ösen 2, welche am oberen Teil des Schornsteins sitzen, geführt-. Durch Schultern i der Hebefedern .I wird die Führung im tiefgestellten Zustand in der Öse und im hochgestellten Zustand durch Schultern 3 festgelegt. Die als Griff dienenden Enden ,^ und S sind nach innen unter Bildung von Schlaufen abgebogen, wobei die Enden im tiefgestellten Zustand auf den Boden 9 aufsitzen. Zur Bestätigung der Sperrung werden die Enden 7 zusammengedrückt, worauf dann das Schutzglas hochgezogen bzw. wieder herabgedrückt werden kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind die Federn d. am Fuß des Schornsteins an dein Blaker derart befestigt, daß sie spitzwinklig nach unten verlaufen. Hierdurch wird erreicht, daß beim Senken des Schutzglases eine gewisse Bremsung eintritt.
  • ach Fig. 2 ist das Schutzglas hochgezogen, wodurch die Schultern 3 in die Öse 2 einschnappen. Auf diese Weise wird ein Herabfallen des Schutzglases, z. B. beim Anzünden, verhindert.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Enden der beiden Federn .4 nach außen abgebogen, so daß sie die Öse 2 sowie die Schultern i und 3 überdecken. Hierdurch wird, wie erwähnt, bei der Betätigung ein Schutz der Finger oder der Hand gegen Einklemmen in die Sperrvorrichtung erzielt. Weiterhin sind die oberen Schlingen io der Federn in Richtung auf die Mitte des Schornsteins abgebogen, so daß sich eine Verringerung der Bauliö:he ergibt. Während bei den früheren üblichen Schiebern das Oberteil etwa 31j= cm über den Deckel des Abzugrohres hinausstand, ergibt sich hier nur ein Überstehen von etwa ilh ein.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist die dargestellte zweiteilige federnde Ausführung der I-Iebevorrichtung auch für die Fertigung und Montage mindestens ebenso einfach. wie dies bei den bekannten geschlossenen Heb ebügeln der Fall ist, wobei jedoch gleichzeitig die erforderliche Sperrung und Sicherung des Schutzglases erreicht ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE' i. Aus nach Art einer Federzange zusammendrückbaren, auf dem Blaker befestigten, mit Abkröpfungen versehenen und in Ösen o. dgl. sich führenden Schenkeln bestehende Hebe- und Feststellvorrichtung für die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem oberen Ende frei zusammendrückb@aren Schenkel (4,4) auf beiden Seiten des Schornsteins (s) diametral zu dessen Mitte angeordnet sind.
  2. 2. Hebe- und Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Teile der federnden Schenkel (4, 4) nach innen derart abgebogen sind, daß sie in der Tiefstellung der Schutzglocke mit ihren Endflächen auf der Schornsteinkappe (9) aufsitzen (Fig. i).
  3. 3. Hebe- und Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Teile der federnden Schenkel (.4) nach außen derart abgebogen sind, daß sie die beiden Abkröpfungen (1, 3) überdecken (Fig. 3). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen-worden: deutsche Patentschrift ..... Nr. 19o 129; französische - 42-7993, - Zus. - 24727, USA.- - f o627,3.
DEN44836D 1941-06-17 1941-06-17 Aus nach Art einer Federzange zusammendrueckbaren Schenkeln bestehende Hebe- und Feststellvorrichtung fuer die Schutzglocke an Mischluftsturmlaternen Expired DE746180C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE190129C (de) *
FR427993A (fr) * 1911-03-31 1911-08-19 Valentini Et Bonjour Soc Dispositifs pour lanternes d'extérieur
US1062755A (en) * 1912-06-12 1913-05-27 Anthon H Andersen Lantern.
FR24727E (fr) * 1921-04-11 1922-09-29 Louis Auguste Balland Dresco Perfectionnements aux lanternes-tempete

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE190129C (de) *
FR427993A (fr) * 1911-03-31 1911-08-19 Valentini Et Bonjour Soc Dispositifs pour lanternes d'extérieur
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FR24727E (fr) * 1921-04-11 1922-09-29 Louis Auguste Balland Dresco Perfectionnements aux lanternes-tempete

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