DE745692C - Fassungsbrille fuer Bifokalglaeser - Google Patents

Fassungsbrille fuer Bifokalglaeser

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Publication number
DE745692C
DE745692C DEC56205D DEC0056205D DE745692C DE 745692 C DE745692 C DE 745692C DE C56205 D DEC56205 D DE C56205D DE C0056205 D DEC0056205 D DE C0056205D DE 745692 C DE745692 C DE 745692C
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DE
Germany
Prior art keywords
wire
frame glasses
bridge
mounting rings
frame
Prior art date
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Expired
Application number
DEC56205D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Cserep
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Individual
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Publication date
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Publication of DE745692C publication Critical patent/DE745692C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • G02C5/12Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims
    • G02C5/122Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims with adjustable means
    • G02C5/124Nose pads; Nose-engaging surfaces of bridges or rims with adjustable means for vertically varying the position of the lenses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Fassungsbrille für Bifokalgläser Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Fassungsbrille für Bifokalgläser mit :einem hinter der die Glasfassungen verbindenden starren Brückeangeordneten,gegenüber der Brücke in der Höhe verstellbaren Nasenisteg, bei .der die Nasenstegenden mit Drähten oder Bändern verbunden sind, .die, durch eigene Federung selbsthemmend, längs der Fassungsränder geführt sind.
  • Bei einer besonderen Ausdührungsform der Fassungsbrille. nach .dem Hauptpatent haben die Führungen für die federnden Drähte oder Bänder eine Unterbrechung, deren Länge dem erforderlichen Verschiebungsweg für ,den Nasensteg entspricht, und die Anschläge für dieVerstellbewegung innerhall) der Führungsunterbrec:hüng werden durch an dien Drähten oder Bändern befestigte Handhaben gebildet. Die Fassungsbrille gemäß demHauptpatent hat mehrere Nachteile. Die Führungen für die federnden Drähte oder Bänder sind geteilt, damit zwischen diesen Führungsteilen Unterbrechungen entstehen sollen. Die Ausbildung mit geteilten Führungen .erschwert die Erzeugung und erhöht die Herstellungskosten. Die Handhaben sind auffallend angeordnet, und die Behandlung erfordert eine große Geschicklichkeit, da einerseits die labil sitzende Brille sich leicht bewegen kann und auf die -Nase ein u.nerwünschterDruck ausgeübt wird, andererseits während der Umstellung ein Teil des Gesichtsifeldes abgedeckt ist.
  • Die Handhaben, .die in den Mittelebenen der Bifol:.algläs,er .entweder am oberen oder arm unteren Fassungsteil geführt sind, können nicht in genügendem Maße versteckt werden, so daß sie den ästhetischen Gesamteindruck des Gesichtes stören. Beim Heben der Fassungsbrille in die obere Stellung ist die gegenseitige Annäherung der beiden Handhaben durch zwei Finger unsicher, indem die Finger .nit der gegenseitigen Annäherung zu gleicher Zeit auch aufwärts bewegt werden müssen und dabei keine sichere Stützung erhalten. Demzufolge kann, wenn die Reibungsverhältnisse in dien Führungen nicht gleich sind, der eine Anschlag früher in die Grenzlage gelangn als der andere, wodurch die Brille voriibL-rgeliend eine schräge Lage einnimmt uni intolge-lcssen im Gesichtsfeld Störungen ent-:tehen, ind:ni vor das eine Auge der obere Teil und vor das andere Auge der untere Teil oder die Grenzlinie der Bifokalgläser gelangen.
  • Die oben angeführten Nachteile «-erden durch die Erfindung beseitigt. Sie besteht in. einer Fassungsbrille für Bifokalgläser mit einem unter dr die Glasfassungen verbindenden surren Brücke angeordneten, gegenüber der Brüche in der Höhe verstellbaren Nasensteg, dessen Enden finit Drähten oder Bändern Verbunden sind, die durch eigene Federung selbsth cnnnend längs der Fassungsränder geführt sind, Lind he@nizeiclisiet sich dadurch, daß die Führungen ohn--, l.'nterbrechung an den oberen Teilen der Fassungen ausgebildet sind und die an den vorn Nasensteg entfernter liegenden Enden der Drähte oder Bänder befestigten Griffe unterhalb .der Verbindungsstellen der Fassungsringe in deren -Nähe an den l# assungsrin-en geführt sind.
  • Bei einer besonderen Forin des Erfindungs-«emenstan des bestimmen nie Fortsätze der b b @"erbinclungsstellen der Fassungsringe oder die freien Enden der,ungeteilten Führungen die eine Grenzlage der Griffe.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Fassungsbrille, die in der Nähe des einen Schaftes mit einer Hand verstellt werden kann, ist der Reibungswiderstand oder die Länge oder die Elastizität des federnden Drahtes oder Bandes größer als die entsprechenden Eigenschaften des anderen Drahtes oder Bandes.
  • Der der Handhabungsstelle näher liegende Draht kann am Nasensteg mit Vorspannung befestigt wer-len. Diese Vorspannung ist bestrebt, den anderen Draht aus seiner Führung herauszuziehen lrzw. den Nasensteg aus seiner "age zu verdrehen. Die Vorspannung ist geringer als vier i"eii),ungs«-iderstand des anderen Drahtes oder Bandes in sAiner Führung.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei .zusführungsformen der Erfindung.
  • Abb. i ist die Hinteransicht der ersten Ausführungsform, auf Weitsicht eingestellt.
  • Abb. 2 zeigt eine im Wesen mit der Abb. i übereinstimmende Ausführungsforiii, jedoch auf Nahsicht eingestellt.
  • Abb.3 veranschaulicht die Hinteransicht de: zweiten Ausführungsform, auf Nahsicht ei_yeste.llt.
  • Die Bifokalgläser il', i" sind in den Fassungsritigen 2 derart befestigt, daß die obersten Punkte der Grenzlinien il, ic anni-iliern(l in der halben Höhe der Fassungsringe a liegen.
  • Die Fassungsringe,2, 2 sind starr initeinander verbunden durch die Brücke 3, die finit der Nase nicht in Berührung gelangt. Unterhalb der Brücke 3 ist der Nasensteg .1 gegeiiüber @lerBrücke 3 bzw. der Fassung in Höhetirichtung verstellbar geführt.
  • Auf der Rückseite, d. h. näher zu den Augen, sind am oberen Teile der Fassungsringe die ungeteilten Führungen oder hati-,ile 5", ;'' verborgen angeordnet. In diesen Führung@_n gleiten die federnden Drähte oderB:in<ii:r7.7". An den inneren, der Brücke 3 näher liegenden, zweckmäßig weniger biegsamen Enden der Drälite;1l, ;'' ist der Nasensteg scarr befestigt. An dein von der Brücke 3 enttei'nteiliegen-len, aus der Führung herausragenden Ende des Drahtes 71 ist der Griff 8 befestigt. Dieser Griff ist unterhalb des Schließblocks 6 dies Fassungsringes 2 geführt und stölit in seiner in Abb.sichtbaren Grenzlage an die untere Fläche des Schließblocks 6. Der Griff 8 schmiegt sich federnd an de-i Fassungsring = und hat auf ihm eine genaue Führung.
  • Der Dralit;« :st Einger als cler Dralit Die Länge oder der Querschnitt oder rlie Elastizität des Drahtes ;° ist so ge«-ählt, dafl dieser einer Verschiebung einen grölleren Widerstand entgeg, Hetzt als der Draht ;", damit beim Verschieben des Griffes '" aus seiner in Abb. i sichtbaren Lage in der Pfeilrichtung to in die Lage gemäß Ab,b. 2 der -Nasensteg d. eine der Brücke 3 parallele Bew.egung ausfüh.it. Obwohl nur ein einziger Griff 8 vorgesehen ist, kann :der N asensteg 1. dessen Anschlußpunkte starre Verbindungen sind, genau eingestellt werden, so daß er eine zur Brücl,:e 3 parallele Bewegung ausführt. Das Umstellen aus der Weitsicht i Al>b. i) in die Nali:sicht (Abb. a) mit einer Hand geschieht dadurch, daß der Zeigefinger der linken Hand auf die obere Fläche des Schließblocks- 6, das Ende oder der Nagel des Daumens der linken Hand unter den Griff 8 belegt und die beiden Finger einander genähert werden. In der Grenzlage gemäß Abb. : legt sich der Griff 8 an die untere Fläche des Schliciablocks 6. Diese mit einer Hand durchfuhrbare Bewegung ist außerordentlich einfach. Das Zurückstellen aus der Lage geinäi) AM). 2 in die Lage nach Abb. i erfolgt so, rlaß finit leichtem Drucke des Zeigefingers die Brück? ,; auf den Nasensteg 4 gesetzt wird. Der Griff 8 kann :aus durchsichtigem Kunsthorns.toff erzeugt oder auf der Innenseite des Fassungsringes2 versteclctangeordnetwerden.
  • Das vom Nasensteg 4 entfernter liegende Ende der Führung 5" kann auch abgeschlossen sein.
  • Bei der Aus.fithrungsform gemäß Abb.3 sind die federndenDrähte 7ar,7@x sytnmetri-sch angeordnet und von gleicher Länge. An den inneren,-d. h. in d r Nähe der Brücke 3 liegenden, zweckmäßig weniger biegsamen Enden der Drähte lax, 7bx ist der Nasensteg 4:11 starr befestigt. Er trägt die bekannten, auf die Nase sich stützenden Seitenstege 9, g. Die an den von der Brücke 3 entfernter liegenden Enden derDrähte 7ax,7bxbefc-stigtenGrifft 8,8 sind an den Fassungsringen 2 geführt. Die in Abb. 3 sichtbare, der Nahsicht entsprechende Grenzlage der Griffe 8, 8 ist durch die von der Brücke 3 entfernter liegenden Enden der.Fühsungen oder Kanäle 5a, St' gesichert. Diese Führungsenden liegen untelialb d,-,r Schließklötze 6 und in der-en N älie. Das Umstellen der Griffe 8,8 aus d°r Weitsichtlage in die 2#Zalisichtlage geschieht so, daß der Zeigefinger der linken I3an.d von oben auf den linksseitigen Schließblock 6, der Daumen der linken Hand unterhalb des Griffes 8, der Zeigefinger der rechten Hand von oben auf den rechtsseitigen Schließblock 6, der Daumen der rechten Hand unterhalb des Griffes 8 ,gelegt und die entsprechen-, den Finger einander ,genähert werden. Auch bei dieser Ausbildung kann bei richtiger Wahl der Elastizität und der OOuerschnittsabmes-_ sungen der Drähte lax, 7bx .das Einstellen auf Nahsicht .auf der einen Seite, z. B. auf der linken Seite, geschehen. Die einseitige Handhabung kann z. B. .dadurch erleichtert werden, daß auf der linken Seite ein stärkerer oder ein mit größerer Reibung geführter Draht verwendet wird.
  • Die Schrägstellung des I\Tasensteges q.x kann im Sinne der Erfindung auch dadurch beseitigt werden, daß am Anschlußende des Drahtes lax zum Nasensteg 4x .bei der Befestigung eine Vorspannung hervorgerufen wird, welche bestrebt ist, den Nasensteg -Ix, von der Innenseite gesehen, im Sinne des Uhrzeigers zu verdrehen. Die Vorspannung ist geringer als der in der Führung Sb auftretende Reibungswiderstand, so -daß '.die Vorspannung allein nicht.genügt, ,den Draht 7bx herauszuziehen. Dagegen wird, während der Bewegung des linksseitigen Griffes 8 in seine obere Grenzlage die Schrägstellung des Nasensteges 4.x mit voller Sicherheit verhindert.
  • Im Sinne der Erfindung kann die Schrägstellung des Nasensteges 4x bei einseitiger Handhabung ferner .dadurch verhindert werden, ,daß der Nasensteg 4x an den Fass@ungsringen zwangsläufig geführt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fas,sungsbrille für Bifokalgläser nach Anspruch 1 des Patents 702 21q., dadurch gölzennzeichnet, daß die Führungen (5"1 59 ohne Unterbrechung an den oberen Teilen der . Fassungen (2) ausgebildet sind und die an den vom Nasensteg (4 bzw. 4x) entfernter liegenden Endender Drähte (7a, 7b bzw. lax, 7"x) befestigten Griffe (8) unterhalb der Schließblöcke (6) der Fassungsringe (2) in deren Nähe ,an den Fassungsringen (2) geführt sind.
  2. 2. Fassungsbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließblöcke (6) der Fassungsringe (2) die eine Grenzlage der Griffe (8) bestimmen.
  3. 3. Fassungsbrille .nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch die starre Befestigung der Drahtenden (7a, 7b bzw. lax, 7b-") am \ asensteg (4 bzw. 4x) und durch die zwangsläufige Führung des Griffes (8) am Fassungsringe (2). .
  4. 4. Fassungsbrille nach Anspruch i mit Einrichtung zur Umstellung mit einer Hand in der Nähe des einen Brillenschaftes, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungswiderstand oder die Länge oder die Elastizität des der Handhabungsstelle näher liegenden Drahtes oder Bandes größer ist .als die entsprechenden Eigenschaften des anderen Drahtes oder Bandes.
  5. 5. Fassungsbrille nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (8) nur an dem Drahte oder Bande mit größerem Rei.bungswiderstande oder größerer Länge öder größerer Elastizität befestigt ist.
  6. 6. Fassungsbrille nach einem der Ansprüche 1, 4oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der der Handhabungsstelle näher liegende Draht am Nasenstege mit einerVorspannung befestigt i-st, die bestrebt ist, den anderen Draht aus seiner Führung herauszuziehen.
  7. 7. Fassungsbrille nach einem der Ansprüche 1, q., 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieVorspannung geringer ist als der Reibungswiderstand des anderen Drahtes in seiner Führung: Zur Abgrenzung des -A.nmeldungsgegeristandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEC56205D 1939-12-28 1940-12-25 Fassungsbrille fuer Bifokalglaeser Expired DE745692C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU745692X 1939-12-28

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DE745692C true DE745692C (de) 1944-05-30

Family

ID=10980198

Family Applications (1)

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DEC56205D Expired DE745692C (de) 1939-12-28 1940-12-25 Fassungsbrille fuer Bifokalglaeser

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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