DE745083C - Vorrichtung zum Trocknen von Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Gasen

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DE745083C
DE745083C DEG106267D DEG0106267D DE745083C DE 745083 C DE745083 C DE 745083C DE G106267 D DEG106267 D DE G106267D DE G0106267 D DEG0106267 D DE G0106267D DE 745083 C DE745083 C DE 745083C
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DE
Germany
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gas
container
gas container
heater
branch line
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Expired
Application number
DEG106267D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Becker
Dr-Ing Heinrich Kahle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Lindes Eismaschinen AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/26Drying gases or vapours

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von Gasen Zusatz zum Patent 699 550 Im Hauptpatent ist ein Verfahren zum Trocknen von Gasen, die in einem Gasbehälter feucht geworden sind, mit Hilfe von regenlerbaren Trockenmitteln beschrieben, wobei die Trockenmittel in der Stichleitung zum Gasbehälter angeordnet sind. Das Verfahren nach dem Hauptpatent besteht in der selbsttätigen Regenierung dieser Trockenmittel. Die Regenierung der Trockenmittel erfolgt durch das zum Gasbehälter strömende trockene Gas, während das abwechselnd über die gleichen Trockenmittel geführte feuchte Gas aus dem Gasbehälter die Trockenmittel mit Feuchtigkeit belädt. Da im Mittel ebensoviel trockenes Gas über die Trockenmittel in der einen Rich-. tung strömt wie in der anderen Richtung feuchtes Gas, so wird das Trockenmittel stäIldig genügend gut regeneriert. Erst nach längeren Zeiträumen wird eine zusätzliche Regenerierung erforderlich.
  • Die Erfindung stellt eine Verbesserung der selbsttätigen Regenerierung der Trockenmittei dar. Sie vereinfacht diese zusätzliche Regenerierung. Ihre Anwendung ist-dort zweckmäßig, wo Wert auf höchste Trockenheit des Gases gelegt wird.
  • Erfindungsgemäß wird in der nacli dem Gasbehälter ahzweigenden Stichleitung eine Anwärmevorrichtung vor dem Trockenmittelbehälter eingeschaltet. Hierdurch wird bewirkt, daß das trockene, über das Trockenmittel zum Gasbehälter strömende Gas wärmer ist als das feuchte, vom Gasbehälter kommende Gas.
  • Die Regenerierung des Trockenmittels durch das trockene Gas wird dadurch weitgehend verbessert. Die Anwärmung des Gases muß so groß sein, das unter Berücksichtigung der Wärmekapazität des Trockenmittels noch eine wirksame Verbesserung der Desorption erreicht wird.
  • Es ist zweckmäßig, bei der Durchführt der Erfindung die Anordnung so zu treffen@. daß nur das zum Gasbehälter strömende Gas über den Anwärmer strömen kann, während das vom Gasbehälter zurückströmende Gas mittels einer Rückschlagventilldappe nicht über den Anwärmer, sondern über eine zweite Stichleitung geführt wird. Denn selbst bei ausgeschaltetem Anwärmer würde derselbe infolge der Wärmekapazität noch Wärme an das aus dem Gasbehälter austretende Gas abgeben was unzweckmäßig wäre.
  • Die Steuerung der Gasströme erfolgt für die erfindungsgemäßen Zwecke sehr einfach durch zwei Rückschlagklappen, welche bei der Richtungsänderung des Gasstromes ansprechen. Die Rückschlagklappe, durch die das trockene Gas zum Anwärmer gelangt, kann mit einer Schaltvorrichtung, z. B. einem elektrischen Ixontakt, rersehen werden, durch die derlleizstrom nur bei strömendem Gas selbsttätig eingeschaltet wird.
  • Bei Verwendung von Dampf als Heizmittel für die Anwärmung des Gases regelt sich die zum Anwärmer strömende Dampfmenge in an sich bekannter Weise selbsttätig durch die entstehende Kondensatmenge, da im Anwärmer um so mehr Heizdampf kondensiert wird. je mehr Gas durch den Anwärmer strömt.
  • Die Menge des anfallenden Dampfkondensates stellt also einen WIaßstab für den Wännebedarf dar. Wird das Kondensat über einen selbsttätigen Wasserabscheider richtiger Abmessung entfernt, so muß stets genau so viel Dampf zuströmen, als zur Anwärmung des Gases auf eine bestimmte Temperatur erforderlich ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer Abbildung dargestellt.
  • Das Gas kommt trocken von der Erzeugerstelle I und wird über Leitung 5 der Verbraucherstelle 2 zugeführt. In der zum Gasbehälter 3 führenden Stichleitung 6 ist, entsprechend dem Beispiel des Haupatents, der z. B. mit Silicagel gefüllte Trockner 4 eingeschaltet.
  • Bei Gasmangel tritt aus dem Grasbehälter 3 feuchtes Gas über die Leitung 6a, 6 in den Trockner, verläßt diesen vollkommen trokken, wird nötigenfalls im Kühler 10 gekühlt, öffnet die Rückschlagventilklappe 8 und gelangt über die Leitungen 6b und 5 zum Verbraucher 2. Hierbei wird also der Trockner 4 'init Feuchtigkeit beladen. Bei Gasüberschuß tritt trockenes Gas aus der Leitung 5 über Leitung 6a, Rückschlagklappe 7, Anwärmer 9, Trockner 4 und Leitung 6 in den Gasbehälter 3. Der Anwärmer 9 kann in beliebiger Weise, z. B. mit Abdampf, beheizt werden.
  • Das erwärmte Gas regeneriert das Silicagel im Trockner 4 vollkommen. Durch die Anordnung der Rückschlagklappen 7 und 8 wird zwangsläufig bewirkt, daß nur das in den Gasbehälter eintretende Gas über den Anwärmer g strömen kann. Außerdem ist die Rückschlagklappe 7 mit dem Kontakt 1 1 versehen, über den der Heizstrom für den Anwärmer 9 geführt ist, so daß dieser nur dann beheizt wird, wenn das Gas über die Rückschlagklappe7 tatsächlich zum Gasbehälter 3 strömt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Trocknen von Gasen nach Patent 699 550, dadurch gekennzeichnet, daß in der nach dem Gasbehälter abzweigenden Stichleitung (6, 6a) eine Anwärmevorrichtung (9) vor dem Trockenmittelbehälter (4) eingeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stichleitung (6a) vor dem Anwärmer (9) eine Rückschlagventilklappe (7) angeordnet ist, die die Wärmequelle für den Anwäriner (9) nur bei strömendem Gas selbsttätig einschaltet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gasbehälter (3) und der Speiseleitung (5) eine zweite Stichleitung (6b) angeordnet ist, die eine Rückschlagventilklappe (8) zur Sperrung des Gasrückflusses zum Gasbehälter (3) aufweist.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEG106267D 1942-10-18 1942-10-18 Vorrichtung zum Trocknen von Gasen Expired DE745083C (de)

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