DE7435239U - Gerät zum Durchtrennen von Sicherheitsgurten - Google Patents

Gerät zum Durchtrennen von Sicherheitsgurten

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DE7435239U
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DE
Germany
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blade
groove
bar
cutting edge
flat
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DE7435239*[U
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ROSSOL P
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Description

Insbesondere nach Unfällen, beispielsweise in Kraftfahrzeugen, ist es häufig schwierig, die Sicherheitsgurte zu öffnen. In solchen Fällen müssen die Sicherheitsgurte zum Befreien der angeschnallten Personen durchtrennt werden. Hierzu ein Gerät zu schaffen, mittels welchem die Sicherheitsgurte an beliebiger Stelle einfach, sicher und schnell durchtrennt werden können, ist Aufgabe der Neuerung. Diese besteht demzufolge an einem Gerät zum Durchtrennen von Sicherheitsgurten im Gefahrenfall darin, daß es aus zwei nach Art einer Zange gelenkig miteinander verbundenen, mit einer Hand umgreifbaren Leisten gebildet ist, die im wesentlichen in gemeinsamer Ebene angeordnet sind und von welchen die eine mit einer langgestreckten, der anderen Leiste zugekehrten flachen Klinge bestückt ist, wogegen in der anderen Leiste eine die Schneide im geschlossenen Zustand des Gerätes zumindest teilweise aufnehmende Nut vorgesehen ist.
Das Trenngerät kann in handlicher Form gestaltet werden, so
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daß es zu seiner Unterbringung wenig Raum beansprucht und leicht in der Sakkotasche, im Handschuhkasten und/oder in der Damentasche mitgeführt werden kann. Es läßt sich auch unschwer etwa über ein Zierband an geeigneter Stelle im Kraftfahrzeug anbringen, so daß es im Bedarfsfall jederzeit zur Verfügung steht.
Die Seitenwände der Nut empfiehlt es sich, unter rechtem Winkel in die im übrigen plan gehaltene Obenseite der zugehörigen Leiste übergehen zu lassen. Hierdurch kommt der durchzutrennendc Sicherheitsgurt unter Freilassen der verhältnismäßig schmalen Nut beidseitig derselben zur Auflage, so daß die Klinge in einer rechtwinklig zur Gurtebene verlaufenden Ebene beim Trennvorgang auf den Gurt trifft, wodurch hervorragende Schneidbedingungen erzielt werden.
Günstig ist es noch, wenn die Klinge mit Spielsitz in die Nut eintaucht. Die Schneide der Klinge wird vorteilhafterweise im Querschnitt so gehalten, daß sie von beiden Klingenflachseiten insbesondere symmetrisch zur Spitze ausläuft. In manchen Fällen kann es jedoch auch ratsam sein, die Schneide im Querschnitt nur von einer Klingenflachseite aus zur Spitze auslaufen zu lassen.
Von Vorteil ist es schließlich, wenn im Schließzustand des Gerätes der gegenseitige Abstand der Leisten größer Äst als die Dicke der stärksten Sicherheitsgurte.
Die von Hand umgreifbaren Leisten können aus jeglichem geeigneten Werkstoff, insbesondere Kunststoff, bestehen.
Die Neuerung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 das Gerät im Öffnungszustand, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
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Fig. 3 da· Gerät im Schließzustand, Fig. k einen Schnitt entlang der Linie IV-IV
In Pig. 3,
Pig« 5 den in Pig· 4 strichpunktiert eingekreisten Ausschnitt, vergrößert.
Die beiden Flachleisten 1 und 2 sind nach Art einer Zange bei 3 gelenkig Miteinander verbunden. Die Leisten liegen in der gemeinsamen Ebene S und können beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Sie können jedoch auch aus jedem anderen geeigneten Verkstoff gefertigt sein. In der oberen Leiste 1 ist eine flache Kling· k, insbesondere aus Stahl, fest eingesetzt. Sie erstreckt sich abglichst weit zur üelenkstelle 3 hin und ist zumindest so lang bemessen, daß auch breiteste Sicherheitsgurte von ihr durchtrennt werden können.
Der Silage U gegenüber, die in die Schneide 5 ausläuft, ist in der unteren Flachleiste -_ eine Nut 6 vorgesehen, in welche die Klinge k bei geschloβseneni Gerät mit Spielsitz eintaucht.
Bei der gezeigten Ausführungsform läuft die Schneide 5 im Querschnitt von beiden Klingenflachseiten 7S 8 aus symmetrisch zur Spitze 9 hin aus. In Abweichung hiervoa konnte die Schneide im Querschnitt auch lediglich von einer einzigen Klingenflachseite aus zur Spitze auslaufen. In diesem Fall könnte es sich empfehlen, die Klinge scherenblattartig mit einer der Nutwände 10, 11 zusammenwirken zu lassen, die im übrigen unter rechtem Winkel in die plan gehaltene Obenseite 12 der zugehörigen Leiste übergehen.
Sofern die Klinge k nach Art einer Schere mit den Nutwanden 10, 11 zusammenwirken soll, könnte es sich empfehlen, dafür zu sorgen, daß die als Gegenschneide für die Klinge k wirksame Nutkante aus Stahl besteht. Beispielsweise könnte hierzu die infrage kommende 'Jutwand 10 oder 11 eine Stahl einlage erhalten. Selbstverständlich wäre es aucb möglich, die Nut in
einer schmalen Stahlleiste vorzusehen, die ihrerseits in die Leiste 2 fest eingesetzt würde.
Der gegenseitig© Abstand a der Leisten 1, 2 im Schließzustand des Gerätes ist größer als die Dicke d des stärksten Sicherheitsgurtes 13 gewählt.
Z"in Durchtr«nnen eines Sicherheitsgurtes 13 wird das geöffnete Gerät so an den Sicherheitsgurt herangeführt, daß dieser zwischen die Leisten 1 und 2 zu liegen kommt, so wit* dies aus Fig. 1 und 5 ersichtlich ist. Alt dann werden die Leisten 1, 2 gegeneinander gedrückt, wodurch das Gerät geschlossen und deir Sicherheitsgurt 13 durchtrennt werden.
Am freien Ende der Schenkel 1 und 2 sind noch Durchgangslöcher 14, 15 vorgesehen, über welche das Gerät beispielsweise mittels einer Zierschnur mit dem Fahrzeug verbunden werden kann.
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Claims (7)

Schutzansprüche
1. Gerät zum Durchtrennen von Sicherheitsgurten, dadurch gekennzeichnet , daß das Gerät aus zwei nach Art einer Zange gelenkig miteinander verbundener, mit einer Hand umgreifbarer Leisten (1,2) besteht, die im wesentlichen in gemeinsamer Ebene (e) angeordnet sind und von welchen die eine (1) mit einer langgestreckten, der anderen Leiste (2) zugekehrten flachen Klinge (k) besttickt ist, wogegen in der anderen Leiste (2) eine die Schneide (5) zumindest teilweise aufnehmende Nut (6) vorgesehen ist.
2„ Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sextenwände (10,11) der Nut (6) unter rechtem Winkel in d.1.e im übrigen plan gehaltene Obenseite (12) der zugehörigen Leiste (2) übergehen.
3. Gerät nach einem oder beiden der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (k) unter Spielsitz mit der Nut (6) zusammenwirkt.
k. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (5) im Querschnitt von beiden Klingen-Flachseiten (7t8) aus insbesondere symmetrisch zur Spitze (9) ausläuft.
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (5) im Querschnitt nur von einer einzigen Klingen-Flachseite aus zur Spitze (9) aueläuft.
6. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, daß in seinem Schließzustand
der gegenseitige Abstand (a) der Leisten (1,2) größer ist ale die Dicke (d) des stärksten Sicherheitsgurtes (I3).
7. Gerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprü che, dadurch, gekennzeichnet, daß seine von Hand umgreifba ren Leisten (1,2) aus Kunststoff bestehen.
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DE7435239*[U Gerät zum Durchtrennen von Sicherheitsgurten Expired DE7435239U (de)

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DE7435239U true DE7435239U (de) 1975-05-28

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