DE742964C - Loesungen erhoehter Viskositaet - Google Patents

Loesungen erhoehter Viskositaet

Info

Publication number
DE742964C
DE742964C DER99675D DER0099675D DE742964C DE 742964 C DE742964 C DE 742964C DE R99675 D DER99675 D DE R99675D DE R0099675 D DER0099675 D DE R0099675D DE 742964 C DE742964 C DE 742964C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
solutions
parts
solution
acids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER99675D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Erich Groener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm and Haas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roehm and Haas GmbH filed Critical Roehm and Haas GmbH
Priority to DER99675D priority Critical patent/DE742964C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE742964C publication Critical patent/DE742964C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • C08J3/02Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques
    • C08J3/03Making solutions, dispersions, lattices or gels by other methods than by solution, emulsion or suspension polymerisation techniques in aqueous media
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/21Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/263Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds of unsaturated carboxylic acids; Salts or esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2333/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Derivatives of such polymers
    • C08J2333/02Homopolymers or copolymers of acids; Metal or ammonium salts thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

  • Lösungen erhöhter Viskosität Wäßrige Lösungen von Polyacrylsäuren und besonders von Salzen solcher polymerer Carbonsäuren zeigen auch noch in verhältnismäßig starker Verdünnung hohe Viskositäten. Derartige Lösungen hat man bereits für Zwecke der Textilbehandlung, insbesondere für das Farbdruckverfahren, empfohlen.
  • In vielen Fällen ist es indessen erforderlich, noch viskosere Lösungen bei geringerem Gehalt an Trockensubstanz zu erhalten, beispielsweise um wäßrige Appreturflotten zu verdicken, was z. B. bei kückernappreturen oft notwendig ist. Durch den verdickenden Zusatz darf jedoch der zu erzielende Effekt nicht beeinflußt werden, z. B. bezüglich des Griffes oder der Waschfestigkeit. Der möglicherweise schädliche Einflüß des verdickenden Mittels wird jedoch um so geringer sein, je weniger Trockensubstanz zur Erzielung der gewünschten Viskosität notwendig ist. j Es wurde gefunden, daß man die Viskosität wä-ßriger Lösungen von Polyacrylsä-uren oder deren Salzen erhöhen kann, indem man komplexe Salze mehrwertiger Metalle hinzufügt. Je nach der zugegebenen Menge läßt sich die Viskosität regulieren. Als mehrwertige Metalle im Sinne der Erfindung kommen vor allem Eisen, Chrom und Aluminium in Betracht. Setzt man Salzlösungen, die diese Metalle enthalten, zu einer wäßrigen Lösung eines Salzes einer Polyacrylsäure, so flockt im allgemeinen ein Niederschlag aus. Sind clie Metallatome aber komplex gebunden, z. B. ,durch mehrwertige organische Säuren, wie Oxalsäure, oder Oxysäuren, wie `'einsäure, so entsteht kein Niederschlag, sondern sehr dickflüssige Lösungen bzw. Gallerten, die sich zu :dickflüssigen Lösungen verdünnen lassen. An :der Komplexbildung können außer organischen auch anorganische Säuren beteiligt sein, z. B. Phosphorsäure.
  • Die Verdickung findet je nach dein verwendeten Komplexsalz und je nach den äußeren Bedingungen innerhalb kurzer Zeit oder erst iimerhalb mehrerer Stunden statt. Die erfindungs-ctnäß zu erhaltenden verdickten Lösungen sind für eine Reihe von Textilbehandlungen vorzüglich geeignet, z. B. zum Drücken, Mattseren, Appretieren usw. rin besonderer Vorteil b,-stcht darin, daß man mit einem 1Iiiiimttm an Trockensubstanz, z. B. 111, in Wasser, Pigmente oder Farbstoffe in der Schwebe halten kann. Außerdem wurde festgestellt, daß das Ausbluten beim Drucken ganz verhindert wird. Gegenüber der sonst zu Druckzwecken verwendeten Stärke zeichnen sich die erfindungsgemäß herstellbaren Lösungen durch ihre @Vasserklarheit aus. Beispiele i. Zu einer Lösung von i Gewichtsteil polyacrylsatirem Natrium in ioo Gewichtsteilen `Vasser gibt inan 5 Gewichtsteile einer Lösung, die au 2a Gewichtsteilen wasserfreiem Aluminiumpliospliat, 17 Gewichtsteilen krist. Oxalsäure und fii Gewichtsteilen Wasser erhalten wurde. Nach kurzem Stehen wir:j die Lösung zu einer ,dicl;#-ii Gallerte. Nach Zugabe von urlieblichen Mengen M"asser zu dieser Gallerte erhält man verhältnismäßig zähflüssige Lösungen.
  • 2. Zu einer Lösung von i Gewichtsteil polyacrylsaurein `J atritim und 6o Gewichtsteilen Wasser gibt man 2 Gewichtsteile der in Beispiel i erviilinten L «seng von Aluminiumphosphat und Oxalsä ure in Wasser. .lach kurzem Stehen tvird die Lösung zu einer dicken Gallerte. Durch Zurühren von sno Gewiclitsieileii 'Vasser erhält man eine Lösung, die die# gleiche Viskosität wie eine Lösungvan ioGewiclitsteilenholvacrylsaurein Natrium in 11 Z 'asser ohnden genannten Zusatz zeigt, obgle."Cli sie nur 1,8 Gewichtsteile polyacrylsaur es Natrium ini Liter enthält. Man kann in ihr Pigmente, wie Titandioxyd, suspendieren, ohne daß ein Absetzen stattfindet. Mit solchen Suspensionen kann man beispielsweise Kunstseidegewebe mattieren.
  • 3. Zu 76 Gewichtsteilen einer 2,5°1oigen Lösung von polvacrylsaurein Natrium gibt nian 2o Gewichtsteile io°faiger Essigsäure. Die so angesäuerte Lösung erfährt durch den Zusatz' von 4 Gewichtsteilen der in Beispiel i beschriebenen Lösung von Aluminiumphosphat und Oxalsäure in Wasser sofort Verdickung.
  • 4. Zu einer Lösung von i Gewichtsteil polyacrylsaureniNatrium in 4.o Gewichtsteilen Wasser «=erden io Gewichtsteile einer Lösung zugegeben, die man durch Vermischen einer Lösung von 6 Gewichtsteilen lcrist. Oxalsäure in 25 Gewichtsteilen Wasser mit einem Gemenge von 6,6 Gewichtsteilen krist. Aluitiiniumphosphat und 6.5 Gewichtsteilen Wasser hergestellt hat. Nach kurzem Umrühren wird die Lösung gallertig dick.
  • 5. Zu einer Lösung von i Gewichtsteil polyacrylsaurem Natrium und 4o Gewichtsteilen Wasser werden 5 Gewichtsteile einer Lösung gegeben, die man aus 7,3 Gewichtsteilen krist. Weinsäure, 6,6 Gewichtsteilen krist. Alumininmphosphat und 75 Gewichtsteilen Wasser erhalten hat. Nach kurzem Umrühren verdickt sich die Lösung.
  • 6. Zu einer Lösung von i Gewichtsteil polyacrylsaurem Natrium in 4o Gewichtsteilen Wasser werden (i Gewichtsteile einer Lösung zugegeben, die man aus 2.4 Gewichtsteilen Ferriphosphat, 26 Gewichtsteilen krist. Oxalsäure und 5o Gewichtsteilen Wasser erhalten hat. Die Lösung bleibt zunächst dünnflüssig. Innerhalb von io bis 15 Stunden verdickt sich die Lösung allmählich zu einer Gallerte.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, aus Lösungen von Salzen polymerer Carbonsäuren durch Zugabe von Metallsalzlösungen nichtkomplexe Metallsalze auszufällen, die Ausfällungen zu reinigen -und hierauf in schwach alkalischen Flüssigkeiten zu lösen. Aus dem bekannten Verfahren konnte jedoch nicht geschlossen werden, daß man durch Zugabe von Lösungen gewisser Komplexsalze eine Verdickung der ursprünglichen Lösung herbeiführen kann, ohne daß störende Ausfällungen entstehen. Im übrigen zeichnet sich das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung von dem bekannten Zerfahren durch eine ungleich größere Einfachheit und Zuverlässigkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Viskosität von wäßrigen Lösungen von Polyacrylsäuren oder deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man den Lösungen Komplexsalzlösungen ztisctzt, die als Komplexsalz bildende Bestandteile neben dreiwertigen Metallen aliphatische mehrbasische Säuren, wie Oxalsäure, oder aliphatische Oxycarbonsäuren, wie Milch-oder Weinsäure, und bzw. oder Phosphorsäure enthalten. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: französische Patentschrift ... Nr.756422.
DER99675D 1937-06-24 1937-06-24 Loesungen erhoehter Viskositaet Expired DE742964C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER99675D DE742964C (de) 1937-06-24 1937-06-24 Loesungen erhoehter Viskositaet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER99675D DE742964C (de) 1937-06-24 1937-06-24 Loesungen erhoehter Viskositaet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE742964C true DE742964C (de) 1944-06-10

Family

ID=7420216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER99675D Expired DE742964C (de) 1937-06-24 1937-06-24 Loesungen erhoehter Viskositaet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE742964C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR756422A (fr) * 1932-06-02 1933-12-09 Ig Farbenindustrie Ag Procédé de préparation de corps formés, tels que couches, fibres, films, plaques, etc.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR756422A (fr) * 1932-06-02 1933-12-09 Ig Farbenindustrie Ag Procédé de préparation de corps formés, tels que couches, fibres, films, plaques, etc.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE834237C (de) Verfahren zur Herstellung nicht staubender wasserloeslicher organischer Farbstoffpraeparate
DE742964C (de) Loesungen erhoehter Viskositaet
DE629732C (de) Verfahren zur Verbesserung der Wasserechtheit von Faerbungen
DE748826C (de) Verbesserung von Titanweissfarbkoerpern
DE347276C (de) Verfahren zum Drucken von Pigmenten auf Textilgeweben mit Acetylcellulose als Fixierungsmittel
DE173332C (de)
AT157575B (de) Verfahren zur Herstellung von unzersetzt haltbaren, sterilisierbaren Arzneimittellösungen aus der Doppelverbindung Theophyllin-Piperazin.
DE742993C (de) Mattieren von Cellulosehydrat- oder Cellulosederivattextilgut
DE431369C (de) Herstellung von Farbstofftinten
DE630207C (de) Kuepenfarbstoffpasten fuer den Zeugdruck
DE92360C (de)
DE727685C (de) Verfahren zur Herstellung konzentrierter Diazoloesungen aus festen Diazoniumchlorid-Chlorzinkdoppelsalzen
DE654115C (de) Verfahren zum Buntreservieren von Anilinschwarzfaerbungen mit wasserunloeslichen Azofarbstoffen
DE665365C (de) Verfahren zur Verbesserung der Lichtechtheit von Faerbungen mit substantiven Farbstoffen auf den mit Titandyoxyd spinnmattierten Kunstseiden aus Cellulose
DE846998C (de) Verfahren zur Herstellung reaktionsfaehiger Titansaeure
DE744609C (de) Wasch-, Netz-, Dispergier- und Emulgiermittel
DE1001230B (de) Verfahren zur Erzielung egaler Faerbungen auf Wolle mit Metallkomplexfarbstoffen
DE2262817C3 (de) Stabile Dispersionen basischer Farbstoffe
DE372246C (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer basischer Tonerdesalzloesungen
DE687913C (de) Herstellung lichtechter Farblacke
DE485052C (de) Gewinnung schwerloeslicher Fluoride in kolloidaler Form
DE715318C (de) Verfahren zum Wasserabstossendmachen von mit substantiven Farbstoffen gefaerbtem Textilgut aus reinen Cellulosefasern oder aus Gemischen aus pflanzlichen und tierischen Fasern
DE71677C (de) Die Anwendung von Zuckerverbindungen des Aluminiums, Eisens oder Chroms als Beizmittel beim Färben und Drucken
DE642622C (de) Desensibilisieren von Thorhydroxydsol
DE462041C (de) Verfahren zur Herstellung der ªÏ-Methylsulfonsaeuren von Diaminoanthrachinonen