DE74162C - Patronenheber für Kastenmagazine mit zwei Reihen Patronen - Google Patents

Patronenheber für Kastenmagazine mit zwei Reihen Patronen

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Publication number
DE74162C
DE74162C DENDAT74162D DE74162DA DE74162C DE 74162 C DE74162 C DE 74162C DE NDAT74162 D DENDAT74162 D DE NDAT74162D DE 74162D A DE74162D A DE 74162DA DE 74162 C DE74162 C DE 74162C
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DE
Germany
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cartridge
cartridges
rows
magazine
lifter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74162D
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English (en)
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WAFFENFABRIK MAUSER in Oberndorf a. N
Publication of DE74162C publication Critical patent/DE74162C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/70Arrangements thereon for discharging, e.g. cartridge followers or discharge throats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/69Box magazines having a cartridge follower characterised by multiple-row or zigzag arrangement of cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein unter der Patroneneinlage angeordnetes, mit dem Abzugsbügel ein Stück bildendes Patronenmagazin für Cylinderverschlufsgewehre^ und sie besteht in der eigenthümlichen Bauart des Patronenhebers und der damit zusammenhängenden Bauart der Schlofstheile.
Die Erfindung läfst sich an Cylinderverschlufsgewehren verschiedener Systeme anwenden.
Beispielsweise ist sie hier als an einem Gewehr »System Mauser« angebracht dargestellt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Schlosses in geöffnetem Zustande und theilweise geschnitten. Das Magazin ist für Patronen ohne vorstehenden Rand bestimmt,
Fig. 2 ein von vorn gesehener verticaler. Querschnitt in der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein gleicher Querschnitt, nur ist das Magazin mit Patronen gefüllt dargestellt,
Fig. 4 die Oberansicht der abgenommenen Bodenplatte und
Fig. 5 die Vorderansicht der Kammer, wobei der Auszieher als um 900 aus seiner normalen Lage gedreht und von dem Halsring abgezogen dargestellt ist. Die Figur ist im doppelten Mafsstabe der übrigen gezeichnet.
Das Magazin α besteht mit dem Abzugsbügel ι aus einem Stück und ist im Innern von oben nach unten durchweg gleich weit ohne seitliche Federn, Vorsprünge oder Nuthen. Hinten ist es weiter als vorn, überall aber weiter als eine einzelne Patrone, so dafs in dem Magazin der Fig. 1, 2 und 3 fünf Patronen, zickzackartig liegend, Platz haben. Es sei hier gleich bemerkt, dafs, wenn mehr, z. B. zehn, Patronen im Magazin sein sollen, das letztere angemessen nach unten verlängert ist,, wie dies in den angeführten drei Figuren punktirt angedeutet ist. Das Magazin ist, wie gewöhnlich der Abzugsbügel allein, mit der Hülse h verschraubt, so dafs es mit seiner oberen Oeffnung gegen die untere Fläche der Hülse h anliegt, wo sich sein Innenraum an den Hülsenschlitz anschliefst, der sich nach der Patroneneinlage zu von beiden Seiten bogenförmig so weit verengt, dafs nur eine Patrone hindurchgehen kann.
Das Magazin α ist unten geschlossen, und zwar entweder einfach durch einen permanenten Boden, was nicht weiter gezeichnet ist, oder durch einen abnehmbaren, wie es in der Zeichnung dargestellt ist und weiterhin beschrieben werden wird.
Um die Patronen aufsteigen zu lassen, liegen dieselben auf einer dem Innern des Magazins entsprechenden Platte b, dem Patronenheber, der durch eine unterliegende Zickzackfeder f, die aus einer passend gebogenen Lamelle oder aus mehreren zusammengenieteten Lamellen besteht, bethätigt wird. Der Patronenheber b trägt auf seiner oberen Fläche eine einseitige Längsrippe b\ die die vorletzte Patrone stützt und die letzte in ihrer Lage hält, wie dies Fig. 3 zeigt. Die oberste Patrone liegt in dem gewölbten, weiteren Raum unter dem Hülsenschlitz, einmal mehr links, das andere Mal mehr rechts. Sobald sie von der Kammer k vorgeschoben wird,, wird sie mit der Spitze des Geschosses gegen die eigenthümlich aus- und abgerundete untere Kante W der Boh-
rung des Hülsenkopfes h, Fig. i, gedrängt, steigt hierbei durch den Hülsenschlitz nach oben und stellt sich gleichzeitig mehr und mehr in die Laufachse, bis sie endlich die normale Lage erreicht, d. h. mit dem hinteren Ende in die unten offene Ausfräsung des Kammerkopfes und mit ihrer Nuth bezw. dem Bodenrand hinter die Klaue des Auswerfers /c4 und mit dem Geschofs in das Patronenlager des Laufes gelangt und nun vollständig eingeschoben wird. Damit der Kammerköpf A1 die einseitig unten links und rechts vor ihm liegende Patrone sicher erfassen mufs, besitzt er an seiner Unterseite seitliche Vorsprünge A:2, für deren Längsbewegung in der Hülse h eine Längsnuth angeordnet ist.
Wird das hintere Ende der Längsrippe bl des Patronenhebers b winklig gemacht, wie in Fig. ι die ausgezogenen Linien zeigen, so kann die Kammer k nicht ohne Weiteres vorgeschoben werden, sobald die letzte Patrone verschossen ist, und es ist das eine Erinnerung, dafs das Magazin leer ist und besetzt werden mufs. Sieht man davon ab, so kann die Rippe b} an dieser Stelle abgerundet werden, wie die punktirte Linie angiebt.
In der. Zeichnung ist die Feder f mit ihren Enden unter entsprechende Vorsprünge des Patronenhebers b und des Bodens c eingeschoben. Sie kann aber auch auf andere Weise an diesen Theilen befestigt werden oder auch ganz lose bleiben. Die gezeichnete Construction wird aber als die vorzuziehende betrachtet.
Der besseren und leichteren Reinhaltung Wegen wird das Magazin α unten durch einen abnehmbaren Boden geschlossen. Fig. ι bis 4 zeigen die Construction, die gewählt ist, um ohne besonderes Werkzeug nur mit Hülfe des Geschosses einer Patrone den Boden c öffnen zu können. Der letztere hat vorn und hinten hakenförmige Vorsprünge, die in entsprechende Nuthen im Körper des Abzugsbügels ^ eintreten , wenn der Boden c nach links geschoben wird. Ein in einer Bohrung des Abzugsbügels ^ liegender verticaler, durch eine Feder bethätigter Bolzen c1 tritt dann in ein entsprechendes Loch im hinteren Ende des Bodens c und sichert letzteren in seiner Lage. Soll der Boden c geöffnet werden, so wird mit der Geschofsspitze einer Patrone der Bolzen c1 nach oben, der Boden c aber gleichzeitig nach hinten gezogen, wozu im Abzugsbügel genügend Raum vorgesehen ist, bis die hakenförmigen Vorsprünge ihre Nuthen verlassen haben und der Boden c abgenommen werden kann.
Da die Vorsprünge k2 des Kammerkopfe& ein Herumdrehen des an dem Ring k3 befestigten Ausziehers k* nach unten nicht gestatten, so wird auf der Oberseite des Kammerkopfes kh so viel Material fortgenommen, dafs der Auszieher nach oben gedreht und dann abgenommen und wieder aufgesetzt werden kann. Bei. anders als gezeichnet eingerichtetem Auszieher ist die oben angegebene Anordnung nicht nothwendig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Patronenheber für Kastenmagazine mit zwei Reihen Patronen, gekennzeichnet durch eine einseitige Längsrippe, so dafs die Patronen abwechselnd rechts und links durch den nur eine Patrone durchlassenden Hülsenschlitz gehoben, von an der unteren Seite des Kammerkopfes angeordneten Ansätzen erfafst und beim Vorgehen der Kammer in den Lauf geschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74162D Patronenheber für Kastenmagazine mit zwei Reihen Patronen Expired - Lifetime DE74162C (de)

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DE74162C true DE74162C (de)

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