DE7387A - Schutzscheiben zum leichten Aufschrauben auf Stiefelsohlen und Absätze - Google Patents
Schutzscheiben zum leichten Aufschrauben auf Stiefelsohlen und AbsätzeInfo
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Description
1879.
Klasse 71.
GEORGE HENRY ELLIS in LONDON. Schutzscheiben zum leichten Aufschrauben auf Stiefelsohlen und Absätze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf die Construction abnehmbarer und von Jedermann selbst
zu befestigender Flächen oder Stifte zum Abnutzen, welche an den Sohlen und Absätzen
von Schuhzeug, ohne Anwendung eines Werkzeuges oder sonstigen Hülfsmittels einzig und
allein mit dem Daumen und Finger angebracht werden können, so dafs Jedermann im Stande
ist, eine Anzahl derselben an der Sohle eines gewöhnlichen Stiefels oder Schuhes zu befestigen
und dadurch eine Aufsensohle herzustellen, welche vor der gewöhnlichen Aufsensohle den
Vorzug hat, dafs die Feuchtigkeit nicht hindurchdringt und der Fufs trocken und warm
bleibt. Diese Stifte können auch an den Absätzen befestigt werden und wenn die Stifte oder
einzelne von ihnen an Sohle oder Absatz abgenutzt sind, so können sie leicht und schnell
ersetzt werden, so dafs, so lange das Oberleder der Schuhwaaren gut bleibt, Jeder im
Stande ist, ohne Hülfe des Schuhmachers und mit sehr geringen Kosten die Reparaturen selbst
zu machen.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundrifs, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3
ein Querschnitt eines der abnehmbaren und selbst anzubringenden Stifte, Fig. 4 eine Ansicht
der unteren Seite desselben.
In Ausführung meiner Erfindung construire ich den Stift aus einer runden (oder auch anders
geformten) offenen Hülse α aus Metall oder sonstigem geeigneten Material mit eingekerbtem
Rand b und in der Mitte bei g etwas vertiefter unterer Fläche c. In der Mitte des Stiftes bezw.
der Hülse wird eine kurze, tief geschnittene konisch geformte Schraube d mit scharfer Spitze
(wie in der Zeichnung dargestellt) befestigt und an der unteren Fläche in der Nähe des Randes
eine Anzahl Zähne oder Vorsprünge e (vorzugsweise in Form eines Sperrrades) hergestellt,
welche entgegengesetzt dem Schraubengewinde d gerichtet sind. Der Körper des so beschriebenen
Stiftes kann aus Platten von Metall gestanzt werden, indem die Stanzen eine derartige Form
haben, dafs die Vorsprünge oder Zähne e gleich mit ausgestanzt werden.
In" einzelnen Fällen mag es jedoch räthlich sein, die Sperrzähne an der Kante der unteren
Fläche herzustellen, wie die Fig. 5 bis 8 es darstellen. Diese Figuren sind Ansichten der
Stifte, entsprechend den Fig. 1 bis 4. Diese Methode des Einschneidens der Zähne ist jedoch
nicht zu empfehlen, da sie kostspieliger ist.
In der Hülse der Stifte bringe ich Scheiben oder Stücke / von Leder, Guttapercha, Filz,
Holz, Blei oder sonstiger geeigneter Masse an, welche auch für diesen Zweck präparirt werden
kann; die Oberflächen können entweder eben, wie es die Zeichnung zeigt, oder mit Nuthen
oder Vertiefungen versehen sein.
Es ergiebt sich aus der Construction dieser Stifte, dafs man mittelst Daumen und Finger
leicht eine Anzahl in Sohle oder Absatz von Schuhwaaren schrauben kann, wie Fig. 9 zeigt.
Wenn die Stifte vollständig eingeschraubt sind, so halten die Sperrzähne e dieselben fest, indem
sie verhindern, dafs sie sich losdrehen, da die Richtung der Zähne die entgegengesetzte
der Schraubengewinde ist, wie oben beschrieben. Die Vertiefung g in der Mitte des Stiftes dient
dazu, die Ledertheilchen aufzunehmen, welche beim Einschrauben sich aufwerfen; diese Theilchen
würden sonst vielleicht das vollständige dichte Anschrauben des Stiftes verhindern.
Zu einzelnen Zwecken ist die Hülse des Stiftes entbehrlich, alsdann stelle ich denselben
massiv aus weichem Metall, Holz, Vulcanit oder anderem geeigneten Material her, im übrigen
jedoch ganz in der beschriebenen Construction.
Wenn ,die Stifte abgenutzt sind, so können sie erneuert werden, indem man die alten
Stummel entfernt und neue Stifte an deren Stelle bringt.
Claims (2)
1. Die Construction und Anwendung abnehmbarer,
selbst anzubringender Abnutzstifte an Sohlen und Absätzen von Schuhzeug, wie oben beschrieben.
2. Ein Stift, welcher in der Mitte mit einer spitzen, konischen Schraube mit tief geschnittenem
Gewinde versehen ist, in Verbindung mit einer Anzahl Vorsprünge oder
Zähne, welche die umgekehrte Richtung der Schraubengewinde haben und an der unteren
Fläche des Stiftes hergestellt sind, in der Weise und zu dem Zwecke, wie oben beschrieben.
Die Verbindung eines Stiftes, wenn derselbe hohl hergestellt ist, mit einer Scheibe Leder,
Guttapercha, Filz, Holz, Blei oder anderer geeigneten Masse mit oder ohne Vertiefungen,
wie oben beschrieben.
Ein Stiefel oder Schuh, dessen Sohle oder Absatz oder beides mit dem abnehmbaren,
selbst einzusetzenden Abnutzstift versehen ist, in der Weise und zu dem Zwecke wie
oben beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Family
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