DE737150C - Verfahren zum Herstellen eines bieraehnlichen Getraenkes - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines bieraehnlichen Getraenkes

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Description

  • Verfahren zum Herstellen eines bierähnlichen Getränkes Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines bierähnlichen Getränkes.
  • Die Bestrebungen gehen bereits seit langem dahin, den irnmer fühlbarer auftretenden Mangel an Getränken im allgemeinen. und an solchen bierähnlichen Charakters im besonderen- zu beheben. Für den Brauer, der in erster Linie dazu berufen ist, mit seinen ihm zu Gebote stehenden Mitteln und Kenntnissen diese nun einmal bestehende Lücke zu schließen, bedeutet jedoch diese Aufgabenstellung ein Problem, dem er seine ganze Tatkraft widmen muß, um die dabei zu Überwindenden Schwierigkeiten zu meistern.
  • Schon viel verschiedene Wege wurden beschritten, um dem Verbraucher ein erfrischendes, dab ei möglichst alkoholarmes b.zw. alkoholfreies Getränk zu bieten, das rein äußerlich. und auch geschmacklich den Charakter eines Bieres hat oder. zum mündesüens,dem Bier in jeder Hinsicht ähnelt bzw. sehr nahe kommt. Es scheiden hierbei ganz aus diejenägen Getränke, die von vornherein nicht nach den Gesetzen des Brauers gewonnen werden;, d. h. solche Getränke, die mit Hilfe braufremder Rohstoffe, sei es unter Anwendung einer Gärung oder ohne diese,- hergestellt werdien. Man hat auch schon versucht, unter Mitverwendung von Glattwässern oder Nachgüssen oder anderer Abfallstoffe der Brauereien ein bierähnliches Getränk herzustellen, jedoch selten mit voll befriedigendem Ergebnis.
  • Es ist daher Gegenstand der Erfindung, unter Anwendung des von einem normalen Sud auf dem Kühlschiff gewonnenen Truges ein bierähnliches Getränk herzustellen. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in der Weise vorgegangen, daß ein noch heißer wäßriger Hopfenauszug, bei dem der Hopfen i/4 Stunde gekocht wurde und dem Farbmalz, Karameelmalz oder ein Farbebier je nach der gewollten Farbe und Geschmacksrichtung sowie gegebenenfalls etwas Süßstoff zugesetzt wurde, auf den noch im Kühlschiff eines vorangegangenen hellen Sudes gepumpt und mit diesem vermischt wird. Hat das. Gemisch eine Temperatur von etwa 5o bis 6o° ,erreicht, wird es über die Külilapparate in ein Absetzggefäß geleitet, wo @es bei etwa 5 bis ro° während z bis 5 Stunden ruhig stehengelassen wird, um das Gröbste absetzen zu lassen. Anschließend wird das Getränk auf Lagerbehälter gepumpt, wo es etwa 2 bis 4 Wochen bis zum Abfüllen liegenbleibt. Beim Abfüllen wird in üblicher Weise mit Kohlensäure imprägniert und filtriert.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, das vom Kühlsclüff kommende, einen Teil der Trabstoffe in Lösung enthaltende, noch unfertige Getränk einer kurzen, am besten Kaltgärung, zu unterwerfen, wodurch die Bildung geringster .Mengen Alkohol und damit eine bessere Klärung und Beeinflussung des Geschmacks in die Hand des Brauers gegeben ist.
  • Dias fertige Getränk, das entsprechend der Farbmalz-, Karamelmalz- oder Farbeb.iergabe nur einen geringen. Extraktgehalt uind im zuerst beschriebenen Verfährnensweg gar keinen Alkohol oder bei z. B. Kaltkurzgärung praktisch auch keinen Alkohol enthält, zeichnet sich infolge des Gehaltes an uriedergelösten Trabstoffen durch einen vollen, bierähnlichen Geschmack aus und zeigt ein Schaumvermögen und .eine Schaumh.altigkeit, wie sie nur besten Bieren eigen ist. Verblüffend ist diese Eigenschaft besonders bei dem nur imprägnierten Getränk.

Claims (1)

  1. PATE_NTANSPRUCx: Verfahren zum Herstellen eines bierähnlichen Getränkes, dadurch gekennzeichnet, daß ein wäßriger Hopfenauszug nach Zusatz von Farb- oder Karamelmalz oder von Farbebier zunächst heiß mit normalem Kühlschifftr ub vermischt, nach Abkühlung auf Gärkellertemperatur von Sinkstoffen befreit, anschließend längere Zeit ;gelagert und dann in bekannter Weise mit Kohlensäure imprägniert, filtiie rt und abgefüllt wird, wobei eine nur geringste Mengen von Alkohol bildende Gärung in das Verfahren eingeschaltet sein kann. 0
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