DE73713C - Röhrenförmig ausgebildete Dachsparren - Google Patents
Röhrenförmig ausgebildete DachsparrenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/70—Drying or keeping dry, e.g. by air vents
- E04B1/7023—Drying or keeping dry, e.g. by air vents by collecting water in basements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Dachconstruction so einzurichten, dafs bei Verwendung
jedes beliebigen Deckmaterials eine für alle Fälle ausreichende Ventilation und Luftcirculation ermöglicht wird und die bei
gewissen Gewerben, wie Färbereien u. s. w., auftretenden Wasserdämpfe, Gase u. dergl. vollständig
unschädlich gemacht werden. Auf beiliegenden Zeichnungen zeigen Fig. 1 und 2
einen Sparren nach der neuen Construction, Fig. 3 ein Dach für bessere Häuser, namentlich
in Städten, Fig. 4 ein Dach für ländliche Gebäude mit Stroheindeckung und Fig. 5 den
Querschnitt eines Hülfskanals. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dafs die Sparren
der Lä'nge nach aufgeschnitten sind und diese beiden Hälften in einem gewissen Abstande
von einander angeordnet werden. Diese Spielräume zwischen den einzelnen Sparren werden
nach dem Dachraum zu durch Blech oder ein anderes geeignetes Material abgeschlossen.
Ferner sind die beiden Sparrenhälften an verschiedenen Stellen je nach Bedarf durchbohrt
und in den Bohrungen mit kurzen Rohrstückchen versehen. In den Fig. 1 und 2 bezeichnet
b das Verschlufsblech, ρ das Dachdeckmaterial und r die Rohrstückchen, welche
zur Circulation dienen. Ein unterhalb des Verschlufsbleches b angebrachtes Brett verhindert
ein Condensiren der Dämpfe an der äufseren Fläche des Bleches. Mit ihrem oberen Ende münden die Sparrenkariäle in einen am
First entlang laufenden Firstkanal k, welcher bei Dächern mit starker Neigung dadurch
gebildet werden kann, dafs die Enden der Sparren durch eine Bretterwand von dem
übrigen Dachraum abgetheilt werden. Dieser Firstkanal k, Fig. 3, kann nun bei freistehenden
Gebäuden bis zum Giebel durchgeführt werden, wo er zweckmäfsig durch eine bewegliche
Klappe verschliefsbar ist. Für Gebäude, deren Giebel nicht freiliegt, wird am besten
ein Luftschacht /, Fig. 3, angeordnet, durch welchen der Dachraum bezw. das Innere des
Gebäudes mit der äufseren Luft in Verbindung steht. Es ist klar, dafs infolge. der äufseren
Luftströmungen innerhalb des Firstkanals gewissermafsen ein Saugen stattfindet, welches
die in den Sparrenkanälen befindliche Luft zum Aufsteigen veranlafst. Es entsteht auf
diese Weise zunächst ein lebhafter Zug innerhalb der Sparrenkanäle nach dem First zu.
Da nun jeder Sparren eine gewisse Anzahl Röhren enthält, so wird die durch die Sparrenkanäle
streichende Luft stets die innerhalb des Gebäudes befindliche Luft zum Nachströmen
veranlassen. Es ist aber auch klar, dafs infolge der Luftströmung innerhalb der Sparrenkanäle
eine kühlere Temperatur herrschen wird, wie im Gebäude selbst. An dem metallenen Schlufsblech
b der einzelnen Sparren werden sich demnach die Dämpfe zum grofsen Theil condensiren
und nach unten hin als Wasser abfliefsen. Es ist zu dem Zwecke eine Sammelrinne
S angeordnet, welche sowohl dieses als auch das durch Röhren rl ihr zugeführte
Regenwasser abführt. Selbstverständlich müssen die Sparrenkanäle an ihren unteren Enden von
der Stelle ab, wo sie mit der Sammelrinne in Verbindung stehen, geschlossen werden. Bei
landwirthschaftlichen Gebäuden, wo das Tageswasser
nicht in einer Rinne gesammelt zu werden
Claims (1)
- braucht, wird man die Sparrenkanäle unten offen lassen, so dafs das Wasser frei abfliefsen kann, und zeigt ein solches Dach die in Fig. 4 gezeichnete Einrichtung. Es ist selbstverständlich , dafs anstatt der getheilten Sparren auch Holzröhren von zweckmäfsig rechteckigem Querschnitt, wie in Fig. 5 gezeichnet, in beliebiger Zahl neben den vollen Sparren angeordnet werden können. Dieselben erfüllen natürlich denselben Zweck wie die vorhin be-' schriebenen getheilten Sparren.Aus vorstehendem ist leicht ersichtlich, dafs das beschriebene Dach wesentliche Vorzüge vor den bisher bekannten Constructionen aufweist. Solche Gebäude, welche im Innern viel Feuchtigkeit enthalten und mit einem derartigen Dache versehen sind, werden leicht von allen Dämpfen befreit werden.Pateντ-Anspruch:Röhrenförmig ausgebildete Dachsparren, welche durch Bohrungen eine Circulation zwischen Dachraum und der äufseTen Luft herbeiführen und eine theilweise Condensation der Dämpfe ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73713C true DE73713C (de) |
Family
ID=346819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73713D Expired - Lifetime DE73713C (de) | Röhrenförmig ausgebildete Dachsparren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73713C (de) |
-
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- DE DENDAT73713D patent/DE73713C/de not_active Expired - Lifetime
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