DE736147C - Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen - Google Patents

Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen

Info

Publication number
DE736147C
DE736147C DEW107073D DEW0107073D DE736147C DE 736147 C DE736147 C DE 736147C DE W107073 D DEW107073 D DE W107073D DE W0107073 D DEW0107073 D DE W0107073D DE 736147 C DE736147 C DE 736147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
coupling
lines
line
tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW107073D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Weckmar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL WECKMAR ELEKTROTECHNISCHE
Original Assignee
EMIL WECKMAR ELEKTROTECHNISCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMIL WECKMAR ELEKTROTECHNISCHE filed Critical EMIL WECKMAR ELEKTROTECHNISCHE
Priority to DEW107073D priority Critical patent/DE736147C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736147C publication Critical patent/DE736147C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/54Bayonet or keyhole

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

  • Kupplung zur Schließung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen Für das. Schließen oder Auftrennen @einzelner Leitiuigsstrecken an Freileitungen benutzt man Trennschalter bzw. Trennsicherengen, welche ientweder auf Masten sitzen oder in den Transformatorenstationen untergebracht sind.
  • Bei Hochspannungen kann. die Trennung einer Leitungsstrecke nicht immer in der Trafostation @el-fölgen, weil es aus wirtschaftlichen Gründen nicht. immer möglich ist, spezielt bei Stichleitungen die Leitung durcheine Trafostätion zu 'schleifen. Für solche Fälle bleibt nur die Möglichkeit des. Einbaues .eines Masttrennschalters, finit dem die Leitungstrennung schnell und ordnungsgemäß ,erfolgen kann. Diese Mn,sttrenns,chalter bilden zur Zeit. auch den Stand .der :Technik. Nun kann das- Abschalten einer Leitungsstrecke aus den verschiedensten Ursachen: nötig sein, sei es als Folge eines Seilbruches oder. zum Zwecke der Reinigung Moder des Austausches der Isolatoren, dies Stmichens der Eisenteile odex dies Austausches derselben an Gittermasten und was -dergleichen Dinge mehr sind; in jedem Einzelfall ist aber seine Unterbrecheng der Stromzuführung mit Unannehmlichkeiten bzw. Verlusten für den Stromlieferanten und für die Stromkonsnmenten verknüpft. Diese unangenehmen Erscheinungen werden im gleichen Verhältnis gesteigert, je länger bzw. in ihrer Kapazität größer die abgeschaltete Strecke ist. Was liegt also näher' als der Wunsch; die Leitungen in ihrem ganzen Verlauf; zumindest- an jedem Abspannmast auftrennen zu können. Daß dies aber sp#ei-ell "bei Hochspannungsleitungen nicht duicl@d:en Einbau von. Masttrennschalteru geschehen kann, ist -Schon in den, hohen Bes.eha:ffungskosten, welche für HochspannungstrennsGhalter aufgewandt werden müssen, hinlänglich hcgründet.
  • Hinzu kommt, daß die Vermaschwig" der Netze immer enger wird, da man auch auf dem Lande .die Betriebssicherheit großstädtischer Netze bieten will und muß. Je enger aber die Vermaschung der überlandnetzewird, um so mehr Schalter sind erforderlich, denn die Ausführung zahlreicher gemauerter Stationen mit C?lschaltern ist noch immer zu teuer, insbesondere dort, wo :es sich um ländliche Elektrizitätsversorgung handelt. Von. bie.-sonderer Bedeutung ist schließlich hoch, da.ß Schäden an Masttrennschaltern auch für das Bedienungspersonal sehr gefährlich sein können. _. Aufgabe der Technik ist es deshalb, für die Netze der überlandwexke an Stelle der Masttrennschalter mit ihren umfangreichen Aufbauten aus Eisen, Porzellan und Kupfer usw. eine Einrichtung ,.zu -entwickeln, mit welcher die Leitungen zweckmäßig und auf einfache und billige Weise, d. h. ohne Verwendung von Eisen usw. und ohne Hilfswerkzeuge für das Auftrennen benutzen zu müssen, am Leitungsmast schnell aufgetrennt und ebenso bequem wieder geschlossen werden können.
  • Mit der Erfindung wird diese Aufgabe erstmalig gelöst. Eine einfache und in folgendem näher beschriebene Kupplung; welche in jede frei hängende Seilschlaufe auch nachträglich an Stelle der bislang verwendeten Stromklemmen ,eingehängt werden kann, bietet die Möglichkeit, die Leitungen in ihrem. ganzen Verlauf, d. h. an jedem Abspannmast auf= Hennen bzw. unterteilen zu können, so. daß, °z. B. bei Ringleitungen, jeweils nur die Strecke zwischen zwei Abspannmasten aufgetrennt zu werden. braucht, falls an dieser Stelle gearbeitet werden soll. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise als Schaltkupplung dargestellt, in.-dem das eine Leitungsstück an einem Schaltkontakt und das andere Leitungsstück an einem Schaltmesser mittels Klemmbolzen befestigt sind.
  • Damit das Schließen oder Auftrennen der Leitungen mittels der Kupplung in keinem Fall von der persönlichen. Geschicklichkeit des betreffenden Arbeiters abhängt, wird die Kontaktzungen zwangsläufig so geführt,' daß sie in jedem Fall mit ihrer ganzen Kontakte4.clie den Flächenkontakt b bedecken muß. Die zwangsläufige Führung wird dadurch erzielt, -daß für- die -Befestigung der Kontaktzunge a ein besonderer Träger c verwendet wird, -@ivelcher an der Kupplungsstelletd für die Gabel e zylindrisch ausgebildet und mit einem Schlitz f versehen ist. Der- Schlitz f verläüft dabei im spitzen bis höchsten rechten . Winkel zur Richtung der zu verbindenden Leiixfingen, damit die Kontaktzmzgea nicht durch die vorhandene Seillast aus dem Flächenkontakt b herausgezogen werden kann, und ist ferner in dem zylindrischen Ansatzstückd derart angeordnet, daß die Xontaktzunge.a unmittelbar an dem Ansatzstück g anliegt, wodurch das Ansatzstückd die Kontaktzungea während des Schaltvorganges führt, so. daß diese beim Schließen der Kupplung zwangsläufig die volle Kontaktfläche* des Flächenkontaktes b bedeckt.
  • Damit zusätzliche Kontaktstellen für den Anächluß der Kupplung an. die Leiter nicht entstehen, besitzen Kontaktzunge, und Flächenkontakt Klemmbolzen: g, welche les. gestatten, die anzuschließenden Leiter unmittelbar an der Kupplung zu befestigen. Sofern die anzuklemmenden Leiter aus einem anderen: iMetall als das der Kupplung bestehen, wird ;die Kupplung .als Zweimetallverbindungsstückausgebldet, indem die Stoßstelle der beiden Metalle. in bekannter Weise durch eine Isolierung gegen Korrosion geschützt ist. Ist die Kupplung geöffnet, dann werden die Enden des aufgetrennten Leiters, wie es in Abb.IV strichpunktiert dargestellt ist; zurückgebogen und in Schellen reingehängt, damit über die Dauer der Auftnennung der Leitung ein absolut gefahrloses Axbeiten an der aufgetrennten Leitungsstricke möglich ist; dabei .erfolgt die Auftrennung und Schließung der Kupplung in, der gleichen Weise wie die Betätigung der Masttrennschalter, also nicht unter Spannung. Während für Masttrennschaltereine dauernde Überwachung sowie eine zeitweise Reinigung und Instandsetzung der Einzelteile nötig ist, kommen derartige betriebsstörende und mit Kosten verknüpfte Arbeiten bei Benutzung der Erfindung in Fortfall, Die X.upphtng läßt sich aber nicht nur für Freileitungen, sondern auch zur Auftrennung von Leiterverbindungen. an elektrischen Bahnen wie auch für Automobillastzüge usw. mit Vorteil verwenden.
  • Abb. I zeigt den Schaltkontakt und das Schaltmesser der Kupplung in ausgehängtem Zustand.
  • Abb.II zeigt den Schaltkontakt und das Schaltmesser der Kupplung in eingehängtem, geschlossenem Zustand.
  • Abb. fII zeigt Abb. II in Seitenansicht. Abb.IV zeigt die Kupplung am Mast in. geschlossenem und in. der strichpunktierten Darstellung in. geöffnetem Zustand.- .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Kupplung,zur Schließung oder Auftrennurig von Leitungsverbindungen, insbesondere an Hochspannungsleitungen, welche in die zugentlasteten Leitungsstücke - zweier an seinem öder zwei Isolatoren abgespannter Leitungen eingebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Leitungsstück an, einem Schaltkontakt und das andere " Leitungsstück an seinem Schaltmesser mittels Klemmbolzen befestigt sind. a. - Kupplung nach Anspruch idadurch gekennzeichnet, daß der eine Kontakt zum Zwecke der Kupplung mit dem Gegenkontakt aus einer Kontaktzunge (a) mit ,eher Gabel (e) und der Gegenkontakt aus einem Flächenkontakt (b) mit seinem Träger (c) besteht, der an der Kupplungsstelle . für die Gabel (e) zylindrisch aus.-gebildet und mit einem Schlitz (f) versehen ist, welcher im spitzen. bis höch i stens rechten Wilikel zur Richtung der zu verbindenden Leitungen verläuft, damit # die Kontaktzunge (a) nicht durch die vorhandene Seillast aus dem Flächenkontakt (b) herausgezogen werden kann, und in dem zylindrischen Ansatzstück. (d) derart angeordnet ist, daß .die Kontaktzunge (4) unmittelbar an dem Ansatzstück (d) anliegt, -wodurch das Ansatzstück (d) die Kontaktzunge (a) während des Schaltvorganges führt, so, daß diese beim Schließen der Kupplung zwangsläufig die volle Kon,-taktfläche des Flächenkontaktes (b) bedeckt.
  3. 3. Kupplung nach ArispruEh i und 2, dadurch gekennzeichnet, :daß über die Kupplung ,eine zylindrische Metallhülse gebracht wird, um eine Koronabildung zu verhindern. q.. Kupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung als Ziveimetallverbindungsstück ausgebildet ist.
DEW107073D 1940-04-09 1940-04-09 Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen Expired DE736147C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW107073D DE736147C (de) 1940-04-09 1940-04-09 Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW107073D DE736147C (de) 1940-04-09 1940-04-09 Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736147C true DE736147C (de) 1943-06-08

Family

ID=7616700

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW107073D Expired DE736147C (de) 1940-04-09 1940-04-09 Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736147C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202017105435U1 (de) Trennschaltermodul mit Doppelunterbrechung
EP2866039B1 (de) Mehrphasiges Schaltersystem mit einer Kurzschlussverbindung
DE60001334T2 (de) Kompakt dreipoliges elektrisches schaltfeld für elektrische stationen
DE554144C (de) Durchfuehrungstrennschalter mit Stromwandler
DE736147C (de) Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen
DE102009033541A1 (de) Mehrpoliger elektrischer Schalter und Schaltkasten mit einem mehrpoligen elektrischen Schalter
EP0236885B1 (de) Druckgas-isolierter, dreiphasiger gekapselter Hochspannungs-Leistungsschalter
DE3686249T2 (de) Vorgefertigte elektrische anschliessvorrichtung zur verbindung an stromschienen.
DE102007025673A1 (de) Leitungsschutzeinrichtung für ein Leitungsnetz
DE102006040037A1 (de) Anschlussbaustein mit einem Kapselungsgehäuse
DE851974C (de) Ein- oder mehrpoliges Schalt- und/oder Sicherungsgeraet fuer Niederspannungsfreileitungen
DE2742775A1 (de) Schalteinrichtung fuer mittelspannungskabelnetze
DE19934350C1 (de) Metallgekapselte, druckgasisolierte Schaltanlage für Mittelspannungs-Netzstationen
DE909733C (de) Elektrische Hochspannungsschaltanlage, insbesondere fuer Spannungen von 60 kV und darueber
CH653472A5 (de) Trennschalteranordnung.
DE599393C (de) Elektrische Hochspannungsschaltanlage
DE955442C (de) Kombinierter Sicherungs-Last-Trennschalter
DE944205C (de) Anordnung fuer Hochspannungsschaltanlagen
DE2321039C2 (de) Dreipolige unterirdische Abzweigmuffe
DE1640997B1 (de) Erdungs- und Kurzschliessvorrichtung fuer elektrische Schaltanlagen
AT374980B (de) Einrichtung zur umgehung eines hochspannungsleistungsschalters
DE1790189A1 (de) Raumsparende Schaltzelle mit ausziehbarer Schalteinheit
DE1007851B (de) Trennschalter fuer Hoch- bzw. Hoechstspannungsanlagen mit in verschiedenen uebereinanderliegenden Ebenen verlegten Sammelschienen bzw. Abzweigleitungen
DE254796C (de)
DE4344016C2 (de) Trenneinrichtung für die elektrische Hausinstallation