DE736147C - Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen - Google Patents
Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von LeitungsverbindungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/54—Bayonet or keyhole
Landscapes
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Description
- Kupplung zur Schließung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen Für das. Schließen oder Auftrennen @einzelner Leitiuigsstrecken an Freileitungen benutzt man Trennschalter bzw. Trennsicherengen, welche ientweder auf Masten sitzen oder in den Transformatorenstationen untergebracht sind.
- Bei Hochspannungen kann. die Trennung einer Leitungsstrecke nicht immer in der Trafostation @el-fölgen, weil es aus wirtschaftlichen Gründen nicht. immer möglich ist, spezielt bei Stichleitungen die Leitung durcheine Trafostätion zu 'schleifen. Für solche Fälle bleibt nur die Möglichkeit des. Einbaues .eines Masttrennschalters, finit dem die Leitungstrennung schnell und ordnungsgemäß ,erfolgen kann. Diese Mn,sttrenns,chalter bilden zur Zeit. auch den Stand .der :Technik. Nun kann das- Abschalten einer Leitungsstrecke aus den verschiedensten Ursachen: nötig sein, sei es als Folge eines Seilbruches oder. zum Zwecke der Reinigung Moder des Austausches der Isolatoren, dies Stmichens der Eisenteile odex dies Austausches derselben an Gittermasten und was -dergleichen Dinge mehr sind; in jedem Einzelfall ist aber seine Unterbrecheng der Stromzuführung mit Unannehmlichkeiten bzw. Verlusten für den Stromlieferanten und für die Stromkonsnmenten verknüpft. Diese unangenehmen Erscheinungen werden im gleichen Verhältnis gesteigert, je länger bzw. in ihrer Kapazität größer die abgeschaltete Strecke ist. Was liegt also näher' als der Wunsch; die Leitungen in ihrem ganzen Verlauf; zumindest- an jedem Abspannmast auftrennen zu können. Daß dies aber sp#ei-ell "bei Hochspannungsleitungen nicht duicl@d:en Einbau von. Masttrennschalteru geschehen kann, ist -Schon in den, hohen Bes.eha:ffungskosten, welche für HochspannungstrennsGhalter aufgewandt werden müssen, hinlänglich hcgründet.
- Hinzu kommt, daß die Vermaschwig" der Netze immer enger wird, da man auch auf dem Lande .die Betriebssicherheit großstädtischer Netze bieten will und muß. Je enger aber die Vermaschung der überlandnetzewird, um so mehr Schalter sind erforderlich, denn die Ausführung zahlreicher gemauerter Stationen mit C?lschaltern ist noch immer zu teuer, insbesondere dort, wo :es sich um ländliche Elektrizitätsversorgung handelt. Von. bie.-sonderer Bedeutung ist schließlich hoch, da.ß Schäden an Masttrennschaltern auch für das Bedienungspersonal sehr gefährlich sein können. _. Aufgabe der Technik ist es deshalb, für die Netze der überlandwexke an Stelle der Masttrennschalter mit ihren umfangreichen Aufbauten aus Eisen, Porzellan und Kupfer usw. eine Einrichtung ,.zu -entwickeln, mit welcher die Leitungen zweckmäßig und auf einfache und billige Weise, d. h. ohne Verwendung von Eisen usw. und ohne Hilfswerkzeuge für das Auftrennen benutzen zu müssen, am Leitungsmast schnell aufgetrennt und ebenso bequem wieder geschlossen werden können.
- Mit der Erfindung wird diese Aufgabe erstmalig gelöst. Eine einfache und in folgendem näher beschriebene Kupplung; welche in jede frei hängende Seilschlaufe auch nachträglich an Stelle der bislang verwendeten Stromklemmen ,eingehängt werden kann, bietet die Möglichkeit, die Leitungen in ihrem. ganzen Verlauf, d. h. an jedem Abspannmast auf= Hennen bzw. unterteilen zu können, so. daß, °z. B. bei Ringleitungen, jeweils nur die Strecke zwischen zwei Abspannmasten aufgetrennt zu werden. braucht, falls an dieser Stelle gearbeitet werden soll. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise als Schaltkupplung dargestellt, in.-dem das eine Leitungsstück an einem Schaltkontakt und das andere Leitungsstück an einem Schaltmesser mittels Klemmbolzen befestigt sind.
- Damit das Schließen oder Auftrennen der Leitungen mittels der Kupplung in keinem Fall von der persönlichen. Geschicklichkeit des betreffenden Arbeiters abhängt, wird die Kontaktzungen zwangsläufig so geführt,' daß sie in jedem Fall mit ihrer ganzen Kontakte4.clie den Flächenkontakt b bedecken muß. Die zwangsläufige Führung wird dadurch erzielt, -daß für- die -Befestigung der Kontaktzunge a ein besonderer Träger c verwendet wird, -@ivelcher an der Kupplungsstelletd für die Gabel e zylindrisch ausgebildet und mit einem Schlitz f versehen ist. Der- Schlitz f verläüft dabei im spitzen bis höchsten rechten . Winkel zur Richtung der zu verbindenden Leiixfingen, damit die Kontaktzmzgea nicht durch die vorhandene Seillast aus dem Flächenkontakt b herausgezogen werden kann, und ist ferner in dem zylindrischen Ansatzstückd derart angeordnet, daß die Xontaktzunge.a unmittelbar an dem Ansatzstück g anliegt, wodurch das Ansatzstückd die Kontaktzungea während des Schaltvorganges führt, so. daß diese beim Schließen der Kupplung zwangsläufig die volle Kontaktfläche* des Flächenkontaktes b bedeckt.
- Damit zusätzliche Kontaktstellen für den Anächluß der Kupplung an. die Leiter nicht entstehen, besitzen Kontaktzunge, und Flächenkontakt Klemmbolzen: g, welche les. gestatten, die anzuschließenden Leiter unmittelbar an der Kupplung zu befestigen. Sofern die anzuklemmenden Leiter aus einem anderen: iMetall als das der Kupplung bestehen, wird ;die Kupplung .als Zweimetallverbindungsstückausgebldet, indem die Stoßstelle der beiden Metalle. in bekannter Weise durch eine Isolierung gegen Korrosion geschützt ist. Ist die Kupplung geöffnet, dann werden die Enden des aufgetrennten Leiters, wie es in Abb.IV strichpunktiert dargestellt ist; zurückgebogen und in Schellen reingehängt, damit über die Dauer der Auftnennung der Leitung ein absolut gefahrloses Axbeiten an der aufgetrennten Leitungsstricke möglich ist; dabei .erfolgt die Auftrennung und Schließung der Kupplung in, der gleichen Weise wie die Betätigung der Masttrennschalter, also nicht unter Spannung. Während für Masttrennschaltereine dauernde Überwachung sowie eine zeitweise Reinigung und Instandsetzung der Einzelteile nötig ist, kommen derartige betriebsstörende und mit Kosten verknüpfte Arbeiten bei Benutzung der Erfindung in Fortfall, Die X.upphtng läßt sich aber nicht nur für Freileitungen, sondern auch zur Auftrennung von Leiterverbindungen. an elektrischen Bahnen wie auch für Automobillastzüge usw. mit Vorteil verwenden.
- Abb. I zeigt den Schaltkontakt und das Schaltmesser der Kupplung in ausgehängtem Zustand.
- Abb.II zeigt den Schaltkontakt und das Schaltmesser der Kupplung in eingehängtem, geschlossenem Zustand.
- Abb. fII zeigt Abb. II in Seitenansicht. Abb.IV zeigt die Kupplung am Mast in. geschlossenem und in. der strichpunktierten Darstellung in. geöffnetem Zustand.- .
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i.
- Kupplung,zur Schließung oder Auftrennurig von Leitungsverbindungen, insbesondere an Hochspannungsleitungen, welche in die zugentlasteten Leitungsstücke - zweier an seinem öder zwei Isolatoren abgespannter Leitungen eingebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Leitungsstück an, einem Schaltkontakt und das andere " Leitungsstück an seinem Schaltmesser mittels Klemmbolzen befestigt sind. a. - Kupplung nach Anspruch idadurch gekennzeichnet, daß der eine Kontakt zum Zwecke der Kupplung mit dem Gegenkontakt aus einer Kontaktzunge (a) mit ,eher Gabel (e) und der Gegenkontakt aus einem Flächenkontakt (b) mit seinem Träger (c) besteht, der an der Kupplungsstelle . für die Gabel (e) zylindrisch aus.-gebildet und mit einem Schlitz (f) versehen ist, welcher im spitzen. bis höch i stens rechten Wilikel zur Richtung der zu verbindenden Leitungen verläuft, damit # die Kontaktzunge (a) nicht durch die vorhandene Seillast aus dem Flächenkontakt (b) herausgezogen werden kann, und in dem zylindrischen Ansatzstück. (d) derart angeordnet ist, daß .die Kontaktzunge (4) unmittelbar an dem Ansatzstück (d) anliegt, -wodurch das Ansatzstück (d) die Kontaktzunge (a) während des Schaltvorganges führt, so, daß diese beim Schließen der Kupplung zwangsläufig die volle Kon,-taktfläche des Flächenkontaktes (b) bedeckt.
- 3. Kupplung nach ArispruEh i und 2, dadurch gekennzeichnet, :daß über die Kupplung ,eine zylindrische Metallhülse gebracht wird, um eine Koronabildung zu verhindern. q.. Kupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung als Ziveimetallverbindungsstück ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW107073D DE736147C (de) | 1940-04-09 | 1940-04-09 | Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE736147C true DE736147C (de) | 1943-06-08 |
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ID=7616700
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|---|---|---|---|
| DEW107073D Expired DE736147C (de) | 1940-04-09 | 1940-04-09 | Kupplung zur Schliessung oder Auftrennung von Leitungsverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736147C (de) |
-
1940
- 1940-04-09 DE DEW107073D patent/DE736147C/de not_active Expired
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