DE734057C - Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Metallen - Google Patents
Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung von MetallenInfo
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- DE734057C DE734057C DESCH124357D DESC124357D DE734057C DE 734057 C DE734057 C DE 734057C DE SCH124357 D DESCH124357 D DE SCH124357D DE SC124357 D DESC124357 D DE SC124357D DE 734057 C DE734057 C DE 734057C
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Description
- Einrichtung zur Oberflächenbehandlung von Metallen Gegen den Angriff der Oberflächen von Werkstücken aus Stahl oder Nichrteisenmetallen durch. oxydierende Stöffe sind Anlagen geschaffen worden, die durch Veränderung der Oberflächenzusammensetzung eine Schutzschicht erzeugen.. Diese schützt den darunterliegenden Werkstoff gegen Angriffe von außen.. In neuerer Zeit haben die Phosphatierungs- und die Brünierverfahren ständig steigende Anwendung gefunden.
- Zur Durchführung der Verfahren dienen Einrichtungen, die den gewünschten Schutzüberzug mittels Tauchens, Spritzens oder durch galvanische Behandlung erzeugen. Von diesen drei Behandlungsarten hat das Tauchen die größte Verbreitung gefunden. Die hierfür geschaffenen Einrichtungen bestehen in, der Regel aus der einfachen Aneinanderreihung verschiedener Behälter, um den Ablauf der verschiedenen Arbeitsgänge ermöglichen zu können. Diese aus dem Entfetten, Kaltspülen, Heißspülen, Brünieren oder Phosphatieren, Kaltspülen und wieder Heißspülen bestehenden Arbeitsgänge, deren Aufeinanderfolge sich nach dem angewandten Behandlungsverfahren ändern kann, bedingt die Aufstellung von Behältern mit und ohne Wärmezufuhr und mit und ohne. Dunstabsaugung.
- Bisher wurde diese Aufgabe entweder durch getrennte Anordnung der Behälter, die in einer Reihe stehen, gelöst oder durch Verwendung von Drehgestellen, um die zu behandelnden Stücke nacheinander in die verschiedenen, kreisförmig hierum angeordneten Bäder fördern zu können. Darüber hinaus sind auch Drehgestelle entwickelt worden;, in die zugleich eine Dunstabsaugung eingebaut worden ist, damit die entsprechenden Dämpfe unmittelbar abgeführt werden können.
- Aus Gründen billigerer Herstellung, größerer Wärmewirtschaftlichkeit und intensiverer Dunstabsaugung wird erfindungsgemäß eine dieser ähnliche Aufstellungsart vorgesehen, jedoch bei besonderer Anordnung der Bäder. Ursprünglich sollte die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anordnung lediglich eine Platzersparnis bewirken, jedoch zeigten sich darüber hinaus die genannten weiteren Verbesserungen. Die Erfindung ist in den Abb. i und 2 veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch eine Ebene senkrecht zur Grundfläche und Abb.2 eine Draufsicht der Anlage.
- Wie aus den Abbildungen Hervorgeht, sind die Behälter um einen Drehkran gruppiert. Für ein beliebiges Oberfl:ächenschutzverfahren, bei dem ungefähr die nachstehende Behandlungsreihe einzuhalten ist, würden bedeuten: Behälter i Entfetten, Behälter 2 Kaltspülen, Behälter 3 Heißspülen, Behälter 4 Oberflächenbehandlung z. B. Brünieren, Behälter 5 Kaltspülen und Behälter 6 Heißspülen. Die Aufgabe der zu behandelnden Werkstücke erfolgt am Behälter i und die Abnahme der fertig behandelten Werkstücke am Behälter 6, also dicht daneben.
- Die Beförderung der Werkstücke erfolgt mit dem Drehkran ; und einer Laufkatze 8, die an jedem Arm g des Drehkrans vorgesehen werden. Von den Arenen 9 des Drehkranes 7 können bis zu sechs Stück, also entsprechend der Behälterzahl, vorgesehen werden. Die zu behandelnden Werkstücke durchlaufen die Behälter in der Reihenfolge ihrer Bezeichnungen von i bis 6.
- Durch diese erfindungsgemäl') gezeigte Anordnung der Behälter i bis 6 ergibt sich., da.ß die Behälter 1, 3, .l und 6, also gerade die um dein Drehkran angeordneten Behälter, mit Heizeinrichtungen io versehen sein müssen. Alle nach innen gekehrten Wandungen dieser Behälter geben sich gegenseitig Wärmeschutz, während sie nach außen isoliert «erden müssen. Es sind aber auch die gleichen Behälter, die Dunstnebel erzeugen, der, um eine Belästigung der Umgebung zu verhüten, abzusaugen ist. Hierbei ergibt sich ein weiterer Vorteil der erfiiidungsgemäh vorgeschlagenen Anordnung.
- Die Nebel erzeugenden Behälter werden tnit Schlitzen i i oller beliebigen üffmmgen versehen, durch die der Nebel in die von den Behältern selbst gebildeten Kanäle 12 eingesaugt wird. Die Kanäle 12 enden im Ringkanal 13 des Kranes 7, und zwar mittels abschließbarer Schlitze, die vom Halslager geöffnet oder geschlossen werden. Dadurch kann erreicht werden, daß die Nebelabsaugu-ng nur dann in Tätigkeit tritt, wenn der Kran bewegt wird. Denn während jeder Behandlungsphase sind die Behälter verschlossen, so daß eine Belästigung der Umgebung nicht stattfindet. Nach jeder Behandlung müssen die Behälterdeckel geöffnet, zugleich aber auch der Kran bewegt werden, so daß es zweckmäßig ist, die Kranbewegung zur Steuerung der Nehelabsaugung heranzuziehen.
- Durch diese erfindungsgemäße Anordnung der Behälter ergibt sich neben der Platzersparnis und Bedienungsvereinfachung ein erheblicher Gewinn an Wärme und Kraft.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Oberflächenbehand: lang von Metallen, bei der das Behandlungsgut durch ein Drehgestell in die Bäder getaucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß um das Drehgestell zwei Bäderreihen konzentrisch angeordnet sind, wobei die innere Bäderreihe heizbar ausgebildet ist. .
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (1, 3, .l und 6) mit Dunstabsaugeschlitzen (i i versehen sind, die in Sammelkanälen (12-) enden, die durch die Behälter selbst gebildet werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Drehgestelles in Höhe der Bäder von einem Ringkanal umgeben ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (13) und die Sammelkanäle (12.) durch abschließbare und durch die Drehbewegung des Drehgestelles 17) steuerbare Schlitze miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH124357D DE734057C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Metallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH124357D DE734057C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Metallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE734057C true DE734057C (de) | 1943-04-07 |
Family
ID=7451811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH124357D Expired DE734057C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Metallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE734057C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970360C (de) * | 1943-09-29 | 1958-09-11 | Aeg | Haubenofen mit Kuehlkammern |
| DE973678C (de) * | 1951-12-20 | 1960-04-28 | Heinrich Gruenewald | Haubenofenanlage zum Blankgluehen und anschliessenden Blankkuehlen von an mehreren Stellen einer Kreisbahn ortsfest gestapeltem, mit einer Schutzhaube gasdicht ueberdecktem metallischem Gut in fortlaufendem Betrieb |
-
1942
- 1942-03-10 DE DESCH124357D patent/DE734057C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970360C (de) * | 1943-09-29 | 1958-09-11 | Aeg | Haubenofen mit Kuehlkammern |
| DE973678C (de) * | 1951-12-20 | 1960-04-28 | Heinrich Gruenewald | Haubenofenanlage zum Blankgluehen und anschliessenden Blankkuehlen von an mehreren Stellen einer Kreisbahn ortsfest gestapeltem, mit einer Schutzhaube gasdicht ueberdecktem metallischem Gut in fortlaufendem Betrieb |
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