DE733449C - Gasdichter Verschluss fuer OEffnungen von Luftschutzraeumen - Google Patents

Gasdichter Verschluss fuer OEffnungen von Luftschutzraeumen

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DE733449C
DE733449C DED81754D DED0081754D DE733449C DE 733449 C DE733449 C DE 733449C DE D81754 D DED81754 D DE D81754D DE D0081754 D DED0081754 D DE D0081754D DE 733449 C DE733449 C DE 733449C
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DE
Germany
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gas
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tight closure
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Expired
Application number
DED81754D
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English (en)
Inventor
Rudolf Dietel
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas
    • E06B5/14Gasproof doors or similar closures; Adaptation of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Gasdichter Verschluß für Öffnungen von Luftschutzräumen Die Erfindung betrifft eine neuartige Verankerung eines gasdichten Verschlusses für öffnungen von Luftschutzräumen, beispielsweise von Fenster- und Türöffnungen.
  • Die erfindungsgemäße Verschlußverankerung geht von einer an sich bekannten Ausführung aus, bei der rings um die öffnung eine Zarge vorgesehen ist, die mit dein Mauerwerk gasdicht verbunden ist, und ein einflügeliger Laden, vorzugsweise aus Metall (Eisen, Stahl.) rings um die öffnung auf der Zarge mit breiten Auflageflächen aufliegt.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Anpressung :des Ladens an die Zarge durch besonders lange Anker erfolgt, die an ihrem der Zarge abgewendeten Ende in an sich bekanuter Weise im Mauerwerk verankert sind, und deren andere Enden beweglich durch die Zarge Hindurchgeführt sind, so daß Längenänderungen der Anker -eintreten können, ohne daß die Zarge beeinflußt und von »der Ummauereng des Fensters abgehoben wird; und daß die Anker .als Scharniere bzw. als Verschlüsse zur Befestigung des Ladens ausgebildet sind.
  • Die Abb. i und 2 zeigen die Ausführungen der Verankerung des Verschlusses für Fensteröffnungen, und zwar Abb. i die Verankerung bei einem Fenster von innen gesehen, Abb. -- einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • Das Mauerwerk: i des Hauses ist außen mit einer Putzschicht 2 versehen. Die Fensteröffnung 3 ist auf der Innenseite des Schutzraumes mit einer Zarge q. in an sich bekannter Weise versehen. Bei der Ausführung nach Abb. i und 2 besteht die Zarge in an sich bekannter Weise aus einem Winkeleisen. Auf der Zarge q. liegt in an sich bekannter Weise der splittersichere, z. B. aus Stahl bestehende Laden oder Blende 5 auf, der um senkrechte Scharniere 6 drehbar ist. Wie man aus der Zeichnung erkennt, sind die ebenen Auflage- Bächen von Laden und Zarge in an sich bekannter `'eise sehr breit gehalten, z. B. etwa von der halben Breite der Zarge. Zwischen diesen Auflageflächen wird in an sich bekannter Weise bei Gefahr die Dichtungsmasse aufgetragen.. Bei dem dargestellten Beispiel ist für die Schaffung eines geschlossenen Gürtels von Dichtungsmasse in bekannter Weise eine ringsum laufende Rille oder Nut ,7 im Laden vorgesehen und an geeigneter Stelle sind bei der Ausführung nach der Abb. i und 2 an den Ecken Preß- oder Stauferbüchsen 8 angeordnet, die mit der tunlatifenden Rille; in Verbindung stehen und mit einer geeigneten Dichtungsmasse gefüllt sind. Bei Gefahr werden die Läden 5 geschlossen, durch Anziehen der Preßbüchse die Dichtungsmasse in die Rille hineingedrückt und der Laden 5 gasdicht gegen die Zarge a abgedichtet. Diese Einrichtungen sind aber nicht Merkmale der Erfindung.
  • Nach dem i\'lerkmal der Erfindung sind nämlich bei der vorstehenden Ausführung mit dem Mauerwerk i lange Anker bzw. Ankerschrauben 9 verbunden, die nahezu durch das ganze Mauerwerk hindurchreichen, und zwar durch von außen her zu betätigende Muttern io und Spanneisen i i. Diese Anker sind durch üffnungen der Zarge 4. lose hindurchgeführt. Der verdickte Kopf 12 der Anker hält die Zarge q. in ihrer Lage am ,lauetiverl>. Bei einer Ausdehnung der Anker - unter Einwirkung von Zugl>räften bewegt sich jedoch der Anker unabhängig von der Zarge, so da.ß nicht die Gefahr besteht, daß die Zarge aus ihrer gasdichten Verbindung mit dem ivlaueriverk herausgerissen wird. Der verdickte Kopf 12 der Anker g ist mit einem Keilloch 13 versehen, durch das ein Flachkeil 14 hindurchgetrieben wird, wodurch der Laden mit außerordentlich hohen Druck gleichmäßig an die Zarge .l. anpreßbar ist, wie derartige Ausführungen bei Fensterblenden zum Anziehen derselben an sieh bekannt sind. Bei der Ausbildung nach Abb. i und 2 sind diese Keile finit Fretten am Laden befestigt. Um den. Laden 5 auch auf der Scharnierseite in ähnlicher Weise :anpressen zu können, ist folgende Anordnung getro±fcn: Die Anker 15, die in gleicher Weise. angeordnet und ausgebildet sind wie die Anker 9, tragen in ihrem Kopf 16 den Drehbolzen eines an sich bekannten Fensterblendenscharniers. Wie aus Abb. i ersichtlich, besitzt der Drehbolzen zwischen den Scharnierbändern einen zylindrischen Teil 6,l, während seine beiden Drehzapfen 6r, und 6c gegenüber dem mittleren zylindrischen Teil 6a um ein geringes Maß in an sich bekannter Weise exze:ntris.ch angesetzt sind. Durch Umlegen des Handgriffes 6<< wird der Splitterschutzladen ; infoLe der Exzentrizität des Drelzzapfeiis auch auf der S charnierseitc bekanntlich fest angedrückt. Die Zarge kann i°:ie aus Abb.3 ersichtlich-, eine verdichte Anschlagfläche b"-sitzen, damit die Bearbeitung derselben er-I;.,ichtert wird. Zweckmäßig wird im l;uhezustand der Splitterschutzladen 5 in an sich bekannter Weise nach der Seite herausgel-lappt. Die Fensteröffnung kann dann in an sich bekannter Weise durch ein Glasfenster oder durch ein Ungezieferschtttzfenster verschlossen werden, das an der Zarge .l drehbar mit Hilfe von Scharnieren i8 angeordnet sein kann. Man kann dabei Glasfenster und U ng eziefcrschutz getrennt anbringen und benöiigt dann, wie ans Abb. i ersichtlich, noch weitere Scharniere 2o. In _'bb. i bedeuten i 9 und 21 die Vor rciber zum t erschliel gen dieser zusätzlichen Glas- und Ungezieferschutzfcuster. Es ist selbstve@-ständlieh, dahi statt die Rille 7 im Laden anzuordnen, sie «sich in der Zarge -vorgesehen sein kann. Diese an sich bekannten Einrichtungen sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die vorgeschlagene Ausbildung der Verjttil>crung kann nicht nur bei Fensteröffnungen, sondern auch bei Türöffnungen Verwendung finden, und zwar nicht nur bei senkrecht sehenden C iffnungen, sondern auch bei waagerecht liegenden.

Claims (3)

  1. P ATEINT ANSPRÜCHE: i. Gasdichter Verschluß für #-)ffnungen von Luftschutzräumen, beispielsweise von Fenster- und Türöffnungen, bestehendaus einer rings um die öffnung laufenden Zarge, die mit dein Mauerwerk gasdicht verbunden ist, einem einfüigeligen Laden, vorzugsweise aus Metall, der rings um die i )ffnung auf der Zarge aufliegt, wobei die Auflagestellen von Zarge und Laden aus breiten, rings um die Üffnung laufenden Auflageflächen bestehen. dadurch gekennzeichnet, daß zur Verankerung und Anpressung des Ladens an die Zarge lange, das Mauerwerk durchsetzende Anker vorgesehen sind, die an ihrem der Zarge abgewendeten Ende im Mauerwerk verankert sind, und deren andere Endcn beweglich durch die Zarge hindurchgeführt sind, so daß Längenänderungen der Anker eintreten können, ohne daß die Zarge beeinflußt und von der Ummaue. rung des Fensters abgehoben wird, und die dabei als Scharniere bzw. als Verschlüsse zur Befestigung des Ladens ausgebildet sind.
  2. 2. Gasdichter Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpressung des Ladens an die Zarge an der dem Scharnier des Ladens gegenüberliegenden Seite in an sich bekannter Weisse durch hochkant gestellte Keile erfolgt, die durch öffnungen in den Ankerköpfen hindurchgehen.
  3. 3. Gasdichter Verschluß nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Scharnierbolzen in an sich bekannter Weise mit exzentrischen Zapfen versehen sind, so daß durch Drehung des der der Scharnierbolzen der Laden auch an der Seharnierseite fest an die Zarge andrückbar durch Hebelbewegung eingerichtet ist.
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