DE73313C - Horizontale Schleudermaschine - Google Patents
Horizontale SchleudermaschineInfo
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- DE73313C DE73313C DENDAT73313D DE73313DA DE73313C DE 73313 C DE73313 C DE 73313C DE NDAT73313 D DENDAT73313 D DE NDAT73313D DE 73313D A DE73313D A DE 73313DA DE 73313 C DE73313 C DE 73313C
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- Germany
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- drum
- centrifugal machine
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- horizontal centrifugal
- brushes
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/04—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Schleudermaschinen mit vertikal· kreisender Trommel können nur für flüssige Stoffe
mit Vortheil benutzt werden. Um daher die Fliehkraft mit Vortheil auch für mehlige,
körnige u. s. w. Stoffe anwenden zu können, bin ich auf die Herstellung waagrecht kreisender
Schleudermaschinen gekommen mit bis über 2000 Umdrehungen in der Minute.
Diese neue Schleudermaschine besteht aus folgenden Theilen:
In Fig. ι und 2 ist α eine siebförmig durchlochte
Trommel aus entsprechend starkem Blech, an einem Ende durch eine geschlossene Nabenscheibe, b auf der waagrechten Welle c
festsitzend. Diese ist nach ,Belieben und.Gröfse der Maschine auf einem oder auf beiden
»Enden gelagert, das andere Ende der Trommel ist offen und ohne Unterstützung, d d^ d2 ist
ein in die Trommel ragender Arm mit schräg zur Achse c angebrachten Segmenten d1 mit
oder ohne Bürsten (s: Fig. 3 und 4). Dieser Arm ist bei d2 aufserhalb der Trommel· fest
eingespannt und durch die Schrauben dB nach Bedarf näher oder weiter von der Trommel
zu stellen. Diese Vorrichtung hat den Zweck, durch Auftrieb des innen an der schnell kreisenden
Trommel fest haftenden Stoffes gegen die Segmente, letzteren am Umfang aufzulockern
und zu vertheilen und dem Auslauf zuzuführen, und mit Bürsten versehen, die Oeffnungen
in der Trommel freizuhalten, h h sind Arme, ebenfalls aufserhalb der Trommel auf k
fest gelagert; an diesen sind gegen die Trommel bewegliche Bürsten oder Schaber c c angebracht,
deren Stiele ri in Führungen I1 gleiten.
Die Hebel // und Gegengewichte g g veranlassen (s. Fig. 5, 6 und 7) eine ununterbrochene
Reibung der Bürsten und Kratzer gegen die Trommel a, um diese von anhaftenden Theilen
rein zu erhalten, und vermöge der schrägen Richtung (s. Fig. 1,5,7 un^ 6) durch Auftrieb
eine weitere Vertheilung und Auflockerung des Productes und Förderung nach den
Auslauföffnungen η η zu veranlassen. / ist der Einlauf. Dieser kann auch bis zur Nabenscheibe
b ragen, von wo die Massen durch die entgegengesetzte .Schrägstellung der Segmente
der Fördervorrichtungen nach dem offenen Ende des Cylinders a gefördert werden
(s. Fig. 8 punktirt). Vermöge kegelförmiger Trommel wird der Stoff ohne Fördervorrichtung
dem Auslaufende zugetrieben (s. Fig. 8). Die Bürsten- und Kratzvorrichtungen dienen
dann nur zur Reinigung der Schleudertrommel.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Der zu scheidende Stoff fällt bei I ein und wird in einer Stärke am inneren Umfang der
Trommel festgehalten, welche im Verhältnifs zum Eigengewicht des Stoffes und zur Umfangsgeschwindigkeit
der Maschine steht. Der im inneren Umfang der Schleudertrommel festhaftende Stoff bleibt, einen Ring bildend, in
derselben liegen, ohne sich weiter zu bewegen und, ohne einer Scheidung unterworfen zu
werden, da die Masse, durch Schleuderkraft fest zusammengedrückt, die Oeffnungeh in der
Trommel verschliefst. Um das Anhaftungsvermögen und die Schleuderkraft nutzbar zu
machen, sind die Arme d.h h mit den daran haftenden, schräg gestellten Segmenten dx e e,
mit und ohne Bürsten versehen, angeordnet. Der Stoff treibt gegen die feststehenden, schiefe
Ebenen bildenden Segmente und schiebt sich in der Pfeilrichtung auf diese auf, eine Weiterbeförderung
nach den Auslauflöchern hin bewirkend (s. Fig. ι, 3 und 5); dieses wiederholt
sich an jedem Arm, deren Anzahl beliebig sein kann; für viele Zwecke wird auch ein
volles Gewinde gegen den ganzen inneren Umfang der Trommel, durch vorbenannte Arme festgehalten, verwendbar sein können,
z.B. für ganz trockene oder dickflüssige, nicht anhaftende Stoffe. Dadurch, dafs die Segmente,
mit Bürsten versehen, die Trommel mehr oder weniger berühren, was durch die
gekennzeichneten Stellvorrichtungen oder selbstthätig durch Gewichte bewirkt wird, werden
die Sieböffnungen stets rein und offen gehalten, um durch Schleuderkraft die feineren oder
flüssigen Theile aus der Trommel zu entfernen. Viele zu sichtenden Stoffe kleben und
backen, so dafs die Bürsten nicht für die Dauer im Stande sind, diese Trommel rein zu
erhalten., ζ-. B. beim Sichten feuchten, zum Verkauf gemischten Schnupftabaks, der Cichorie,
des Knochenmehls, künstlichen Düngers, trockener Kartoffelmaische u. s. w. Zu diesem
Zwecke ist in der' ganzen Länge der kreisenden Trommel am Arm h die rechenartige
Vorrichtung e angebracht, mit Segmenten aus Stahl hergestellt, welche durch Gewichte oder
Schraubenstellung gegen die kreisende Trommel gedrückt werden und diese von anhaftenden
Theilen befreien, durch die Schrägstellung der Segmente gleichzeitig die Weiterbeförderung
bewirken (s. Fig. 2, 5, 6 und 7),. Die gröberen Theile werden durch die Oeffnungen nnn in
den Auslauf der Maschine geschleudert. Durch benannte Anordnung in der Schleudertrommel
wirkt dieselbe am ganzen Umfange. Diese Maschine ersetzt Siebwerke für die Zwecke
der Holzstoff-, Cellulose- und Papierfabrikation, der Stärke-, Zucker- und Spiritusfabrikation,
z. B, zur Entwässerung- deren Abfälle u. s. w. "Hierzu sind langsam kreisende Siebcylinder,
wenn auch mit schnell kreisendem Flügeloder Bürstenwerk, meistens nicht zu-^verwenden, da die Sieböffnungen stets zugeschmiert
werden. · .· -
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine horizontal gelagerte Schleudermaschine mit siebförmig durchlochtem Mantel,- bei welcher das Schleudergut dadurch in der Längsrichtung fortbewegt und der Mantel rein gehalten· wird, dafs an vielen Stellen im Innern der Trommel schräg gestellte, feststehende Bürsten oder Bogenstücke angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73313C true DE73313C (de) |
Family
ID=346450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73313D Expired - Lifetime DE73313C (de) | Horizontale Schleudermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73313C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143451B (de) * | 1956-05-02 | 1963-02-07 | Starcosa Gmbh | Siebzentrifuge mit senkrechter oder waagerechter Zentrifugenwelle und konischer Siebtrommel |
-
0
- DE DENDAT73313D patent/DE73313C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143451B (de) * | 1956-05-02 | 1963-02-07 | Starcosa Gmbh | Siebzentrifuge mit senkrechter oder waagerechter Zentrifugenwelle und konischer Siebtrommel |
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