DE733110C - Schaelvorrichtung fuer Gussbloecke - Google Patents

Schaelvorrichtung fuer Gussbloecke

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Publication number
DE733110C
DE733110C DEL94673D DEL0094673D DE733110C DE 733110 C DE733110 C DE 733110C DE L94673 D DEL94673 D DE L94673D DE L0094673 D DEL0094673 D DE L0094673D DE 733110 C DE733110 C DE 733110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peeling
support
cutting torch
block
torch
Prior art date
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Expired
Application number
DEL94673D
Other languages
English (en)
Inventor
James Harold Bucknam
Alfred John Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde Air Products Co
Original Assignee
Linde Air Products Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Linde Air Products Co filed Critical Linde Air Products Co
Application granted granted Critical
Publication of DE733110C publication Critical patent/DE733110C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/06Machines, apparatus, or equipment specially designed for scarfing or desurfacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Schälvorrichtung für Gußblöcke Die Verarbeitung von Gußblöcken aus Stahl, insbesondere im Walzverfahren, erfordert .die Beseitigung fehlerhafter Stellen auf der Blockoberfläche, um das Eindringen von Oberflächenfehlern in die Werkstücke bei der Weiterverarbeitung zu vermeiden. Hierfür ist ein Schälverfahren mittels Sauerstoffstrahlen bekanntgeworden. Wenn die Blöcke durch Kokillenguß hergestellt worden sind, bereitet der Schälvorgang besondere Schwierigkeiten, die auf der unregelmäßigen Ausbildung der Blockenden beim Gießen beruhen. Es ist bekannt, die Blockenden als verlorene Köpfe abzuschneiden. Erfindun:gsge:mäß wird das Abschneiden der verlorenen Köpfe in wirkungsvoller Weise mit dem Schälvorgang verbunden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer maschinellen Schälvorrichtung für Stahlgußblöcke am Tragschlitten für die Schälbrenner zusätzlich eine Schneidbrennervorrichtung zur Ouerteslung des Stahlblockes angebracht ist, die vorzugsweise der Abtrennung der verlorenen Köpfe dient.
  • Wenn mit Hilfe des zusätzlichen Schneidbrenners, der erfindungsgemäß rechtwinklig zur Schälrichtung verschiebbar und in der Höhe einstellbar angeordnet sein muß, das den verlorenen Kopf bildende Blockende abgeschnitten ist, dann wird die beim Abschneiden des verlorenen Kopfes im Blockende erzeugte Wärme zur Einleitung der Oberflächenschäluna durch die auf die Blockoberfläche in Schälrichtung unter spitzem WinkE°i auftreffenden Sauerstoffstrahlen unter Zeitersparnis erfind:ungsgemä ß_ ausgenutzt.
  • Wenn beide Blockenden schlecht sind und abgeschnitten werden sollen, wird vor Beginn der Schaluri g nur :das Blockende abgeschnitten, an welchem mit der Schaltuig begonnen wird, während die Abtrennung des unteren Endes erst im Anschluß an die fertige Schälurig vorgenoininen wird.
  • t"rn Beschädigungen am Schneidbrenner zu vermeiden, mtil) der Tragschlitten für die beiden Brenner gegen eine Längsbewegun- (in Schälrichtung) zwangsläufig gesperrt werden, sobald der Schneidbrenner in die Arbeitsstellung eingerückt wird. Auch die Transportvorrichtung für das Werkstück darf nicht - gleichzeitig in Tätigkeit treten.
  • Ein Beispiel der Erfindung wird nachstellend an Hand der Zeichnun-en beschrieben. Abb. i stellt eine Seitenansicht, Abb. a eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Schälmaschine dar.
  • Die Schälmaschine besteht aus dein Brennerlcopf H finit einerAnzahl S.auerstoffdfisen N' , welche im spitzen Winkel auf die zu bearbeitende Oberfläche des Werkstückes P gerichtet sind, aus denen beim Schälen der Sauerstoff mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit (Unterschallgeschwindigkeit) austritt. Der Brennerkopf H ist an der Tragplatte l um die Achse u-b schwenkbar aufgehängt, so daß der Schälvorgang in beiden Richtungen ausgeführt werden kann, was mit Rücksicht auf die jeweils abzuschneidenden Blockenden besonders günstig ist. Mit der Tragplatte l ist die Befestigung und Vertikalführung des Schneidbrenners T organisch verbunden. Der SchneidbrennerT ist senkrecht auf dasWerkstück P gerichtet, so daß dieses bei einer Querbewegung des Schneidbrenners T zerteilt `:erden kann, was insbesondere für das Ab- schneiden .cier verlorenen Köpfe in Frage kommt. Die ganze Schäl- und Schneidvorrichtung ist mittels der Trägerkonstruktion S hängend an dem Tragschlitten C befestigt. Der Tragschlitten G bewegt sich mit seinen Rädern a und 3 auf einem Fahrgestell B mit Laufrädern Die fortlaufende Sehälung der Oberfläche des Werkstückes P kann entweder durch Bewegung des Fahrgestells B in Schälrichtung oder durch Bewegung,des Werkstückes P entbegen der Schälrichtung bewirkt werden. Auf alle Fälle ermöglicht die zweid rnensionale Beweglichkeit der Vorrichtung an :dem Tragschlitten C und dein Fahr"estc-11 h in bekannter «'eise die Bearbeitung von Werkstückcti an jeder beliebigen Stelle unterhalb des befahrenen Gebietes.
  • Die Längsbewegung des Fahrgestelles 73 -erfolgt durch elektrischen Antrieb mit cleni 1lotor ; un-i die Querbewegung .des Tragschlittens C durch 'den -Motor 6. Der Strom des Elektromotors 5 für die Liin,-:bewegung kann nur einbeschaltet werden, wenn der Hilfsschalter; geschlossen ist, was in bekannter Weise durch elektrische Z-erriegelung leicht zu erreichen ist. Der Hilfsschalter; ist geschlossen, solange der Schalthebel 8 die in der Abb. i dargestellte Lage innehat. Bei Absenken des Schneidbrenners T in Arbeitsstellung gibt dieser den Schalthebel 8 frei. wo-,durch der Stromkreis des Fahrtmotors ; und gegebenenfalls auch der Stromkreis des Fördermotors für das Werkstück P unterbrochen wird. Hierdurch wird bewirkt, dala bei Benutzung des Schneidbrenners T eine Beschädigung desselben durch Verfahren des Wagens B nicht erfolgen kann. Während Aus-. führung eines Querschnittes wird nämlich der Schneidbrenner T dein Schnitt folgend mit Hilfe der Stellvorrichtung 8 herabgeschraubt, so daß seine Düse in das Profil des Werkstückes mehr oder weniger eingreift. Erfolgt die fortlaufende Schälurig des Werkstückes unter Längsbewegung es Werkstückes P, so muß entsprechend auch der Förderantrielf des Werkstückes durch den Schalter; verriegelt werden. Gleichzeitig finit den in Frage kommenden i42otoren werden die zugehörigen Breinslüftmagnete zweclstxiäßiaeriveise ebenfalls verriegelt.
  • Der Arbeitsvorgang wickelt sieh also so ab, -daß von einem Block P -zunächst ein Blockende als verlorener Kopf mit dem Schneidbrenner T abgeschnitten wird, wobei der Schneidbrenner entsprechend dein Eindringen des Schnittes in die Tiefe des Blockes mit Hilfe des Handrades g abgesenkt wird; während des Schneidens wird der Brenner ferner .durch den Motor 6 oder finit Hilfe des ebenfalls auf das Schlittenfahrwerk wirkenden Handrades io dem seitlichen Vorschreiten des Schnittes in Querrichtung bewegt. Ist der verlorene Kopf abgetrennt, so wird der Wagen B z. B. nach rückwärts (iin Bild nach links) verfahren, bis die Düsen vor der noch heißen* Schnittstelle liegen; in vielen Fällen besteht an der Schnittstelle noch Zündtemperatur, so :dar die Schälurig der Oberfläche sofort beginnen kann. Ist die Temperatur des Blockendes unter Zündtemperatur gesunken, so genügt ein geringes und kurzzeitiges Anwärmen, tun, mit der Schälurig beginnen zu können. Ist die eine Oberfläche geschält, so wird- der Block um die Längsachse gel;aiit<t und von der immer noch heißen Schnittstelle ausgehend wird sodann die zweite Seite und anschließend die dritte und vierte Seite in gleicher Weise geschält. Das sonst langdauernde Anwärmen durch ne Heizflammen des Schälbrenners bei Beginn jeder Oberflächenschälung wird durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wesentlich abgekürzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Schälvorrichtung für Gußblöcke mit Tragschlitten für die Schälbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragschlitten (C) für die Schälbrenner (H) zusätzlich eine Schneidbrennervorrichtung (T) zur Ouerteilung des Blockes (P) einstellbar angeordnet ist, die vorzugsweise der Abtrennung der verlorenen Köpfe dient. z: Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneid-Brenner (T) mit .dem Brennerträger (i) so verbunden ist, daß er gegenüber dem Träger in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schälbrenner (H) unabhängig vom Schneidbrenner (T) gegenüber dem Brennerträger (i) zur bearbeiteten Oberfläche des Werkstückes (P) um eine senkrechte Achse (a-b) geschwenkt werden kann. 4.. Vorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine elektrische Vorrichtung (z. B. Schalter i mit Schalthebel £) zur selbsttätigen. Sperrung des Wagens (B) gegen Bewegung in der Längsrichtung des Blockes mittels Unterbrechung des Motor- und Bremslüftstromkreises, welche durch Absenken des Schneidbrenners (T) in die Arbeitsstellung betätigt wird.
DEL94673D 1937-04-24 1938-04-23 Schaelvorrichtung fuer Gussbloecke Expired DE733110C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US733110XA 1937-04-24 1937-04-24

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DEL94673D Expired DE733110C (de) 1937-04-24 1938-04-23 Schaelvorrichtung fuer Gussbloecke

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