DE7328434U - Vorrichtung zum Losen der Achswellenla ger von Achswellen eines Kraftwagens - Google Patents

Vorrichtung zum Losen der Achswellenla ger von Achswellen eines Kraftwagens

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DE7328434U
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hydraulic cylinder
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traverse
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LEY and WITTENSTEIN
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Description

DiPL-ING. LUDEWSG · dipl-phys. BUSE · dipl-phys. MENTZEL
kb Kennvort; Pumpabzieher
Firma Ley & Wittenstein, Wuppertal-Barmen, Friedrich-Engels-Allee
Vorrichtung zum Lösen de^Ächswellenlager von Achswellen
eines Kraftwagens
Die Erfindung beziiht sich auf eine zum Lösen der Achswellenlager von Achswellen eines Kraftwagens bestimmte Vorrichtung, die eine mit der achswellenfesten Radaufnahme verschraubbare Ankerplatte und diese durchgreifende, sich durch Löcher der Radaufnahme erstreckende Druckglieder sowie eine über das zu lösende Achswellenlager einschiebbare Druckplatte umfaßt. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind als Druckglieder Druckschrauben verwandt, die in Gewindebohrungen der Ankerplatte aufgenommen sind und durch in der Radaufnahme ohnehin vorhandene Löcher greifen, welche die Befestigungsschrauben eines das Achswellenlager übergreifenden Lagerdeckels zugänglich machen. Die Handhabung dieser Vorrichtung ist anstrengend und zeitraubend, weil die Achswellenlager oftmals mit sehr hoher Vorspannung auf den Achswellen gehalten sind und der Wirkungsgrad von Druckschrauben schlecht ist. Dazu kommt, daß fcurch ungleichmäßiges Betätigen der Druckschrauben (.■.;.·!.'.■■ /..chsvjollenlager sich verkanten kann, was den i',.y:::y:":]--e.ür\ri: weiterhin vergrößert und sogar den Lager-
7 's,
sitz beschädigen mag. Lästig ist bei den bekannten Vorrichtungen weiterhin, daft zur Betätigung der Druckschrauben Drehmomente erforderlich sind, die die Achswelle um ihre Längsachse zu drehen suchen, so daß eine Aufwendige Einspannung erforderlich ist und dennoch die Gefahr bleibender Verformungen der Achswelle besteht.
Bei einer anderen bekannten, de· genannten Zweok dienenden Abziehvorrichtung wird das Achswellenlager auf der der Radaufnahme zugewandten Seite abgestützt und vom antriebsseitigen Ende her auf die Achswelle eine Druckkraft geäußert. Solche Vorrichtungen simi sperrig und hinsichtlich der Druckspindel Bussen Reaktionsdrehmomente abgefangen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine dem eingangsgenannten Zweck dienende kompakte Vorrichtung zu schaffen, die mit geringem Kraftaufwand handhabbar ist, ein Verkanten des abzuziehenden Achewellenlagers ausschließt und keine äußeren Reaktionsdrehmoaente erbringt. Dies vlrd erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Ankerplatte an Stützen einen etwa mit der Achswelle fluchtenden Hydraulikzylinder trägt, dessen Kolben auf eine stangenabschnittfurmige Druckglieder tragende Traverse einwirkt. Bei dieser Anordnung fällt aufgrund der mit der Achswelle etwa fluchtenden Anordnung des Hydratikzylinders der zumftLösen des Achswellenlagers dienende Druck zentral an, so daß ein Verkanten vermieden wird. Mit Eilfe des Hydraulikzylinders läßt sieh ohne weiteres ein auch in Extremfällen zuverlässig
ausreichender Druck äußert. Besondere zweckdienlich ist es bei einer solchen Anordnung, «it de« Hydraulikzylinder achsparallel eine Hydraulikhandpumpe fest zu verbinden, deren Antriebsart sich quer zur Lunge des Hydraulikcylinders erstreckt. Dann wirti die die Pumpe betätigende Handkraft etwa parallel zur Länge der Achswelle geäußert. Dies· läßt sich daher alt einfachen Spann*!ttein zuverlässig halten. Nach eines weiteren Merkmal der Erfindung empfiehlt es «ich zur Bildung vo» zwischen sich die Traverse aufnehmenden Stützen, den Hydraulikzylinder vom ankerp'iattenseitigen Ende her geschlitzt auszubilden. Dies ergibt eine besonders einfach· Fertigung. Selbstverständlich kttnnte auch eine den Hydraulikzylinder tragende spezielle Halterung in dieser Art ausgebildet werden.
Nach «in·» weiteren Merkmal der Erfindung emfpiehlt es sich, ■it de« Hydraulikzylinder die Ankerplatte austauschbar zu verbinden..Dies läßt es zu, die Ankerplatte unterschiedlich bemessenen, bzw. unterschiedliche Radschraubenanordnungen tragenden Badaufnahmen anzupassen. Ferner ist es empfehlenswert, mit der Traverse die Druckglieder austauschbar bzw. verstellbar zu verbinden. Damit wird die universelle Verwendbarkeit weiterhin gefordert.
Auf der Zeiohnung int der Erfindungsgegenstand in einem Ausftthrungsbeispiel dargestellt. Es zeigern
Fig. 1 sohaubildllch eine erflndungsgemäd ausgebildete
Abziehvorrichtung beim Gebrauch» Fig. 2 in größere« Maßstabe vereinfacht einen Teil der
Vorrichtung nach Flg. 1 teilweise geschnitten.
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Die den AusfUhrungsboispiel zugrundegelegte Abziehvorrichtung ist dazu bestimmt, von einer einendig eine flanschartige Badaufnähme IO aufweisenden Achswelle 11 eines Kraftwagens ein Acliswellenlager 12 abzuziehen, über dee in der Regel noch ein Lagerdeckel 13 angeordnet lsi. Die Vorrichtung umfaßt im wesentlichen eine Ankerplatte 14, einen von dieser zentral aufragenden Hydraulikzylinder mit einen angefügten Pumpenzylinder 16 und einem eine Hydraulikflüssigkeit enthaltenden Behälter 17 sowie ein zum Antrieb eines Pumpenkolbens 18 dienendes Hebelgestänge 19. Unterendijg, d. h. der Ankerplatte 14 benachbart ist der Hydraulikzylinder 15 geschlitzt, um längsverschiebbar eine Traverse 20 aufzunehmen, an der vox gespannte Rückstellfedern 21 angreifen. Die Traverse 20 trägt vorzugsweise austauschbar stangenabechnittförmige Druckglieder 22, welche auf eine Druckplatte 23 einwirken, die mit einer einseitig offenen Ausnehmung versehen und über das abzuziehende Achswellenlager 12 einschiebbar iat. Die Dmcfeglieder 22 durchdringen Löcher 24 der Ankerplatte uud Löcher 25 der Radaufnahme 10. Die Ankerplatte 14 ist mit der Radaufnahme 10 unter Ausnutzung von zur Radbefestigung ohnehin vorhandenen Schraubmitteln 26 verbindbar.
Aus dem Behälter 17 saugt in bekannter Weise beim Rückhub der Pumpenkolben iß über ein sich dabei öffnendes Rückschlagventil Druckflüssigkeit an, die er beim Arbeitshub über ein sich dabei öffnendes weiteres Rückschlagventil In den in Fig. 2 mit 27 bezeichneten Arbeltsraum des Hydraulikzylinder» 15 fördert. Ein in dem
732843415.11.73
~* 5 —
Hydraulikzylinder 15 beweglicher Kolben 28 belastet die Traverse 20 und schiebt über diese die Druckglieder 22 vor. Diese übertragen unter Vermittlung dor Druckplatte 23 den Druck auf das abzuziehende Lager 12. Durch ein sinngemäß gewähltes Verhältnis der beaufschlagten Flächen des Pumpenkolbens 18 einerseits und des Arbeitskdbens 28 anderseits und weiterhin durch die Handhebel-Übersetzung läßt sich mit der Vorrichtt ei" uch in Extremfällen ausreichender Druck mUhelOt. u. Dieser wird aufgrund der zur Achswelle 11 - * sehen Anordnung des Hydraulikzylinders 15 achsrec &»äußert, so daß ein Verkanten des Achswellenlagers 12 vermieden wird. Die am Handhebel 19 wirksame Handkraft ist etwa parallel zur Länge der Achswelle 11 gerichtet, so daß der Reaktionsdruck mit einfachen Spannmitteln aufgenommen werden kann. Die Rückstellung des Arbeitskolbens 28 mit der Traverse in die Ausgangslage erfolgt selbsttätig durch die Rückstellfedern 21 nach dem Öffnen eines Ventils 29} über das der Arbeitsraum 27 mit dem Flüssigkeitsbehälter 17 verbindbar ist.
Die dargestellte Ausführung ist, wie schon erwähnt wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der/Erfindung. Diese ist f nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei
andere Ausführungen möglich.
1S0

Claims (1)

  1. - 6 -Ansprüche t
    1. Vorrichtung zum LUsen der Aohswellenlager von Achswellen eines Kraftwagens, die eine mit der achswellenfesten Radaufnähme verechrsubbare Ankerplatte und diese durchgreifende, sich durch Lttoher der Radaufnahme erstreckende Druckglieder sowie eine über das zu lösende Achswellenlager einschiebbare Druckplatte umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerplatte an Stützen einen etwa mit der Achwelle fluchtenden Hydraulikzylinder trägt, deseen Kolben auf eine stangenabschnittfttrmige Druokglieder tragende Traverse einwirkt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hydraulikzylinder achsparallel eine Hydraulikhandpumpe fest verbunden ist, deren Antriebsarm etwa parallel zur Lttnge des Hydraulikzylinders schwingbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß zur Bildung von zwischen sich die Traverse aufnehmende! Stützen der Hydraulikzylinder vom ankerplattenseitigen Ende her geschlitzt ist.
    k. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i - 3» dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hydraulikzylinder die Ankerplatte austauschbar verbunden ist.
    7328434 is.ii.7s
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruch« 1 ~ kt dadurch gekennzeichnet, daß mit der Traverse* Druckglieder austauschbar bzw. verstellbar verbunden sind.
    7321434 is.11.T8
DE7328434U Vorrichtung zum Losen der Achswellenla ger von Achswellen eines Kraftwagens Expired DE7328434U (de)

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DE7328434U true DE7328434U (de) 1973-11-15

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