DE73240C - Riementrieb mit zwecks Führung profilirtem Riemen - Google Patents
Riementrieb mit zwecks Führung profilirtem RiemenInfo
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- DE73240C DE73240C DENDAT73240D DE73240DA DE73240C DE 73240 C DE73240 C DE 73240C DE NDAT73240 D DENDAT73240 D DE NDAT73240D DE 73240D A DE73240D A DE 73240DA DE 73240 C DE73240 C DE 73240C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/28—Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Zum Betriebe mittels Riemen bedient man sich bisher in' der Regel der mit schwach gewölbter
Oberfläche versehenen Scheibe, auf welcher der Riemen sich besser als auf einer
Scheibe mit gerader Oberfläche hält.
Gleichwohl bietet die Wölbung der Riemscheibenoberfläche eine unbedingte Sicherheit
ebenso wenig, wie die Anbringung von erhöhten Rändern an den flachen Riemscheiben; bei
letzteren tritt noch als Nachtheil die gröfsere Abnutzung an den beiden Riemenkanten hinzu.
Der Riemen mufs in beiden Fällen möglichst stramm gespannt sein, seine Dehnung bei dieser
Spannung müfs durch zeitweiliges Verkürzen ausgeglichen werden und die dadurch herbeigeführte
Anspannung erhöht wiederum den Druck auf die Lagerstellen der betreffenden Wellen.
Durch die Formgebung des Riemens und der Riemscheibe nach vorliegender Erfindung
soll nan eine grofse Sicherheit der Riemenführung erzielt werden, so dafs ein Abfallen
des Riemens von.der Scheibe ausgeschlossen ist.
Die Riemen- und Scheibenform nach vorliegender Erfindung gestattet, schmälere Riemen
bei gleicher Leistung der Kraftübertragung anzuwenden, wodurch wiederum Anwendung leichterer
Scheiben ermöglicht wird.
Die Sicherheit der Riemenführung gestattet ferner eine geringere Anspannung des Riemens,
was seine geringere Dehnung und eine geringere Inanspruchnahme der Wellenlagerstellen
zur Folge hat, also einer Ersparung an Kraft, Material und Schmiermitteln gleich kommt.
Zur Erreichung der angegebenen Vortheile wird die Scheibe vorzugsweise in der Mitte
ihrer Umfläche mit einer Nuth versehen, in welche ein aus der Riemenfläche herausgedrückter
vorstehender Theil des Riemens oder ein an der Arbeitsfläche des Riemens befestigter
vorstehender Theil eintritt. Dieser vorstehende Theil soll dabei in der Hauptsache
mit als Treibfläche dienen.
Was zunächst den Riemen anbetrifft, so kann dessen Formgebung auf mechanische
Weise erfolgen, indem man ihn- im nassen, weichen Zustande der Einwirkung einer umlaufenden
Walze aussetzt, die seinen mittleren Theil in ein Gesenk einprefst, das auf einer
Fläche oder in dem Umfange einer Gegen-.walze angebracht ist.
Fig. ι zeigt beispielsweise zwei Walzen a
und b mit dazwischen laufendem Riemen c, der weich gemacht ist, um in seiner Mitte eine
Ausbauchung nach seiner Arbeitsfläche zu auszupressen; die Ausbauchung kann flachrund
nach Fig. 1, halbrund nach Fig. 2, dreieckig nach Fig. 3 oder in sonst zweckentsprechender
Form gestaltet sein.
Eine dieser Ausbauchung entsprechende Rinne müssen nun die Riemscheiben d, Fig. 4, 5
und 6, erhalten, zwischen denen der Riemen den Antrieb übermitteln soll. Diese Rinnenform
wird am besten nach Fig. 4 mit abgerundeten Ecken zur Schonung des Riemens ausgestattet und die schräge Stellung der
Rinnenseiten so gewählt, dafs die Rinnenausbauchung anliegt und Triebfläche bildet.
Der tiefste Punkt der Rinne wird am besten so tief verlegt, dafs hier der Riemen mit der
Ausbauchung nicht antrifft. Statt die in die Rinne eintretende Ausbauchung des Riemens
aus der Riemenmasse herauszupressen, kann diese auf die Riemenarbeitsflä'che aufgesetzt sein.
Dieser vorstehende Theil kann in Form eines schmäleren Riemens in einfacher Lage oder in
mehreren Lagen (Fig. 9 und 10) oder in Form eines Seiles (Fig. 7) oder eines Gurtes
(Fig. 8) an der Riemenarbeitsfläche angenäht sein.
Ist der aufgenähte Theil von geringer Breite wie in Fig. 7 und 8, so genügt eine Naht zur
Verbindung des Theiles mit dem Riemen, wobei diese Naht durch die Vertiefung der
Rinne (Fig. 7 und 8) mit der Scheibenumfläche nicht in Berührung tritt.
Die Wahl des Materials zur Herstellung des von der Arbeitsfläche vortretenden Theiles
mufs sich nach der Stärke des Riemens bezw. nach der geforderten Kraftübertragungsleistung
richten.
Wesentlich ist hierbei, das Material für diesen Führungstheil und seine Form so zu wählen,
dafs die Biegsamkeit des Riemens um die Scheibenflächen möglichst wenig beeinträchtigt
wird.
Es kann sich deshalb empfehlen, den auf der Riemenarbeitsfläche vorstehenden Theil in
bestimmter Entfernung quer zu theilen, so dafs kleine Zwischenräume entstehen, die einegröfsere
Biegsamkeit des vorstehenden Theiles, also auch des Riemens selbst zulassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Riementrieb mit einer auf der Innenseite des Riemens in der Mitte befindlichen Erhöhung, welche behufs sicherer Führung des Riemens in eine entsprechende Nuth der Riemscheibe eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73240C true DE73240C (de) |
Family
ID=346385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73240D Active DE73240C (de) | Riementrieb mit zwecks Führung profilirtem Riemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73240C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2566768A (en) * | 1947-07-22 | 1951-09-04 | Charles Y Jones | T belt |
| DE1011384B (de) * | 1956-06-25 | 1957-07-04 | United States Steel Corp | Riemenumschlinger fuer Bandhaspel |
| DE3434311A1 (de) * | 1984-09-19 | 1986-03-27 | Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach | Antriebsaggregat einer spinn- oder zwirnmaschine |
| US4979928A (en) * | 1989-09-14 | 1990-12-25 | The Pratt & Whitney Company, Inc. | Belt pulley |
| DE19724957A1 (de) * | 1997-06-12 | 1999-01-21 | Avery Dennison Corp | Flachriemen und Flachriemenvorrichtung, insbesondere für Papierfördereinrichtungen |
-
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- DE DENDAT73240D patent/DE73240C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2566768A (en) * | 1947-07-22 | 1951-09-04 | Charles Y Jones | T belt |
| DE1011384B (de) * | 1956-06-25 | 1957-07-04 | United States Steel Corp | Riemenumschlinger fuer Bandhaspel |
| DE3434311A1 (de) * | 1984-09-19 | 1986-03-27 | Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach | Antriebsaggregat einer spinn- oder zwirnmaschine |
| US4979928A (en) * | 1989-09-14 | 1990-12-25 | The Pratt & Whitney Company, Inc. | Belt pulley |
| DE19724957A1 (de) * | 1997-06-12 | 1999-01-21 | Avery Dennison Corp | Flachriemen und Flachriemenvorrichtung, insbesondere für Papierfördereinrichtungen |
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