DE7313232U - Hydraulische drossel - Google Patents
Hydraulische drosselInfo
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- Magnetic Bearings And Hydrostatic Bearings (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft eine Kapillardrossel für hydrostatische Lager und
Führungen, die Im Zufuhrkanal eines Lagergehäuses angeordr&t 1st. der
durch eine Veruchlußsehraube oder dergleichen nach außen abgeschlossen ist.
Eine derartige Drossel ist durch die DT-AS 2 12o 2JA bekanntgeworden. Nachteilig
bei dieser Drossel ist neben der komplizierten und damit nicht einfach herzustellenden Form die Tatsache, daß das Kapillarröhrchen einstückig mit
der Verschlußschraube verbunden ist. Das bedeutet, daß die gesamte, kompliziert
geformte Kapillardroseel ausgewechselt werden muß, wenn dies aus ReparaturgrUnaen,
bei Verschmutzung oder bei wechselnden Betriebsbedingungen erforderiioh
ist*
Der Neuerung liegt die Aurgabe zugrunae, eine wenig störanfällige Kapillardrossel
für hydrostatische Lager zu schaffen, die einfach herzustellen und
im Lagergehäuse zu befestigen ist.
NeuerungegemJiß wird diese Aurgabe dadurch gelöst, daß das Ausströmende der
Kapillardrossel mit ehern VersohlußstUek verbunaen ist, weiches durch den
Druck Im ZufUhrkanal beaufschlagt wird und diesen nach außen abdichtet.
Die Neuerung bietet den Vorteil, daß aufgrund der getrennten Ausbildung von
Kapillardroseel una Verschlußschraube die Drossel selbst bei Bedarf rasch ausgetauscht
werden kann. Die Herstellung der Drossel ist denkbar einfach, weil nur ein Kapillarröhrchen zylindrischer Form benötigt wird, welches mit dem
Verschlußstüok in geeigneter Welse verbunaen werden muß. Da des Verschluß-Blatt
- 2 -
stück durch den Im Zufiihrkanal herrschenden Druck des Druckmediums beaufschlagt
wird, Uoernlmmt es gleichzeitig die Befestigung der Kapillardrossel
Im ZufUhrkanal sowie dessen sichere Abdichtung nach außen.
Der Druck des durch die Kapillardrossel strömenden Druckmediums wird in dieser
von Pumpendruok auf Lagertaschendruck reduziert. Zur Einregelung eines bestimmten
Drosselwiderstandes ist es vorteilhaft, daß nach einem anderen Merkmal der Neuerung in die Kapillardrosael ein Stift eingesetzt ist, der von außen her
in der Kapillardrossel axial verschiebbar ist. Damit wird erreicht, daß die Länge des in die Kapillardrossel ragenden Stiftes einfach verändert werden kann,
um damit den Drosselwiderstand der Kapillardrossel zu variieren. Durch den Anschluß
eines geeigneten Manometers kann der Lagertasohendruok abgelesen und
gegebenenfalls auf diskrete Werte eingestellt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Neuerung ergeben 8loh aus der nachfolgenden
Beschreibung einiger Ausfiihrungsbeispieltt, die in den Zeichnungen dargestellt
sind.= J?e
Figur 1 einen Schnitt durch eine Kapillardrossel gemäß der Neuerung
Im eingebauten Zustand,
Figur 2 einen Schnitt durch eine weitere Ausführun&sform der Kipillardrossel
gemäß der Neuerung,
Figur J5 einen Schnitt durch eine andere, einstellbare Kapillardrossel
entsprechend der Neuerung,
Figuren 4a, 4b und 4c und 4d Querschnitte durch die Kapillardrossel
gemäß Figur 3 in vier verschiedenen Ausführungsfomen und
Figur 5 einen Schnitt dux-ch eine von der Ausführung gemäß Figur 3
abgewandelte Kapillardrossel.
Blatt - 3 -
· e
In Figur 1 1st ein hydrostatisches Jtediallager zur Lagerung einer Welle 1
teilweise im Längssohnitt dargestellt. In einen Lagergehäuse 2 let ein
Zuführkanal 3 eingearbeitet. In welchem eine als Röhrchen ausgebildete
XapiUar-droesel 4 angeordnet 1st. Durch die Kapiiiardrossei 4 fiieit im
Betrieb der Lagerung Druokmedium Über Verbindungebohrungen 5 in eine Lagertaeohe
6.
Die Kapillardrossel 4 ist mit dem Ausströmende In einem topfförmigen Verschluß·
stück 7 angeordnet» welohes aus elastischem Material wie beispieleweise Stahl oder Kunststoff besteht. Der Boden des VerschluflstUeks 7 stützt sich gegen den
Boden einer Büchse ö ab, in der die Kapillardrossel 4 endet. Das Ausströmende
der Kapillardrossel 4 kann entweder mit der Büchse tt oder mit dem Versohlußstüok
7 fest verbunden sein. Der Zuführkanal 3 wird naoh außen duroh eine Verschlußschraube 9 mit Innenseehskant Io abgeschlossen. Die Büchse ö stützt siih
mit ihrer zur Verschlußschraube 9 gerichteten Stirnseite en dieser ab. Die
Seitenwand der Büchse ti 1st mit eines Kuieren j»ngfr«n«i 16 und «esigstsss
einer radial gerichteten Bohrung 11 versehen, duroh die das aus der Kapillardrossel
4 strömende Druckmedium in die Verbindungsbohrungen 5 und damit In
die Lagertasohe 6 gelangen kann.
Während des Betriebes der Lagerung strömt das Druckmedium über dl« Kapillardrossel
4 in die Lagertasohe 6. Das Verschlußstück 7 wird dabei auoh von
Druckmedium beaufschlagt, und zwar mit dem Druck, der im ZufUhrkanal 3 herrscht.
Dadurch wird die Wandung des aus elastischem Material bestehenden Verschlußstüoks
7 gegen die Bohrungsfläohe des ZufUhrkanals 3 gedrückt» so daß dieser
vollkommen naoh außen abgedichtet 1st.
Falls erforderlich, so kann bei abgeschaltetem Pumpendruck die Kapillardrossel 4, deren Versohlußstüok 7 mit Spielpassung im Zuführkanal 3 angeordnet
ist, leicht ausgebaut werden, wenn vorher die Verschlußschraube 9 entfernt worden ist.
Blatt - 4 -
J T ) ι t I
SKP KIBELLAOEHPAEKIKEN XXVRH , ,' .' Blatt - 4 -
BeIa AusfUhrungsbeleplel der Figur 2 1st die Kapillardrossel 4 in det- Bohrung
cities VersohluietUokes 7 befestigt, welciies aa Außenuafang eine konlsohe
Mantelfläche aufwelat. NIt der Seite des geringeren Durohaessers greift
das kegeiatuamfrarnlA· y*«eehiuee«ieli 7 in eiae Hülse 12 eis, die sas slastisohea
Material besteht und alt Spielpassung in dea ZufUhrkanal 3 eingesetzt ist. Ebenso wie die Buchse b* der figur 1 weist auch die Hülse 12 in Figur 2
einen äußeren RAngkanal l6 und wenigstens eine Bohrung 11 auf« die eint Verbindung
«wischen der Kapillardrossel 4 und der Verbindungebohrung 5 1» Gehäuse
2 herstellt.
Die Wirkungsweise der Drossel gemäß Figur 2 1st eine ähnliohe wie beim Beispiel
der Figur 1· Der la ZufUhrkanal 3 herrschende Druck de» Druckmediums
wirkt auf die grSßere Stirnfläche des Versohlußstüoks 7 und schiebt daait
dlewea axial In die HUlae 12. Dadurch wird die Hülse 12 radial aufgeweitet,
ao daß der ZufUhrkanal 3 nach außen völlig abgedichtet 1st. Die Vorteile
■ hinsichtlich leichter Austauschbarkeit der Kapillardrossel 4 sind dieselben
Die In Figur 3 dargestellte Aueführung lehnt sich an diejenige geaäß Figur
an. Der wesentliche Unterschied zu Figur 1 besteht darin, daß in. die Kapillardrossel
4 eiB Stift 13 eingesetzt 1st, der - alt eines scheibenförmigen Ende
zur Verbesserung der Führung - an einer Stellschraube 14 anliegt. Der Stift kann von außen durch die Stellschraube 14, die in einer Oewindebohrung des
Gehäuses 2 verdrehbar iat, In axialer Rlohtung verschoben werden. Auf diese
Welse kann die In die Kapillardrossel 4 ragende Lange des Stiftes 13 variiert
werden, woait auch der Drosselwiderstand in der Kapillardrossel 4 variabel ist.
Bei Anschluß eines Manometers zur Nessung des Lagertaschendruckes kann durch
Versteilung des Stiftes 13 ein gewünschter Lagertasohendruok eingestellt werden.
Das Manometer kann beispielsweise an einer Bohrung 17 la Gehäuse 2 angeschlossen
werden.
Tat zu verhindern, daß die Stellschraube 14 versehentlich zu weit herausgedreht
wird, ist an der Stirnseite des Gehäuses 2 ein Sicherungsblech l8 befestigt, das den axialen Verschiebeweg der Stellschraube 14 nach außen begrenzt. Ein
Blatt - 5 -
am Oewinae der Stellschraube 14 anliegender Dichtring 19 dient zur Abdichtung
des mit Lagertaschendruok beaufschlagten Raumes in der Büchse ti.
isj.« «pmvwiuu ννβιviw vt« β umiwd x„/ acuiu rsi'Dviuwwuc usai>cub iiauoil. XIl UOXl
Figuren 4a bis 4d sind vier Ausfuhrungsbeispiele im Schnitt gezeigt. Der einfaohate
Fall ist in Figur 4a dargestellt; hier ist der Stift 13 rund; der Druokverlust entsteht in diesem Beispiel zwischen der gesamten Umfangefläche
des Stiftes 13 und der Bohrung der Kapillardroesel 4. Beim Beispiel gemäß
Figur 4b hat der Stift 13 niu· einen geringfügig kleineren Durchmesser als die
Bohrung der Kapillardrossel 4; zur Erzeugung dee DrosselWiderstandes ist
der Stift 13 an zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht. Beim Beispiel der Figur 4c ist der Stift 13 im Querschnitt vierkantig ausgebildet, während bei
der Ausführung gemäß Figur 4d der Stift 13 nur an einer Seite seines Außenumfaugs
abgeflacht ist.
Mit Hilfe des Stiftes 13* der beispielsweise aus Draht oder auch aus Kunst=
stoff bestehen kann* können beliebige LagertascnendrUcke eingestellt werden.,
ohne daß hierzu ein Un- oder Ausbau von Teilen erforderlich ist. Die Verwendung des Stiftes 13 hat den weiteren Vorteil, daß oei der Herstellung der
Kapillardrossel 4 keine engen Toleranzen eingehalten werden müssen, weil der
Lagertaschendruck Immer genau eingestellt werden kann. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, daß bei einer Verschmutzung der Kapillardrossel 4 crr Stift
nur mehrmals axial hin- und herbewegt werden muß, um auf diese Weise die Verschmutzung
zu lösen.
Der in den Figuren 3 und 4 erläuterte Neuerungsgedanke ist selbstverständlich
auch bei Kapillardrosseln anwendbar, die nicht aus einem Röhrchen bestehen, sondern unmittelbar aus einer in das Lagergehäuse 2 eingearbeiteten Drosselbohrung
15 (vgl. Figur 5)· Auch in eine solche Drosselbohrung 15 kann zur Veränderung
des Drosselwiderstandes ein Stift 13 eingesetzt werden, der von außen her durch eine Stellschraube 14 verstellt werden kann.
Claims (6)
1. Kapillardrosael für hydrostatische Lager und Führungen, die im Zuführkanal
eines LagergehSuses angeordnet ist, der durch eine Verschlußschraube
oder dergleichen nach außen abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausströmende der Kapillardrosael (4) mit einem Verschlußsttick (7) verbunden
ist, weiches durch den Druok im ZufUhrkanal (3) beaufschlagt wird
diesen nach außen abdichtet.
2. Drossel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das VersohlußstUok
(7) kegelstuapffömig ausgebildet ist und mit der Seite des geringeren
Duronmessers in eine Ifiilse (12) aus elastischem Werkstoff eingreift, die
in den ZufUhrkanal (3) eingesetzt und sioh in diesem mit einer Stirnseite
abstützt.
3· Drossel nach An*?ruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versohlußetück
(7) aus einer in den Zuführkanal (3) eingesetzten Büchse aus elastischem Material besteht, deren Βοαβη sich gegen eine in den Zuilihrkanal (3) eingesetzte
Büchse (U) oder Hülse abstützt, die sioh mit einer Stirnseite im ZufUhrkanal (3) abstützt.
4. Drossel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
die Kapillardrossel (4) ein Stift (13) eingesetzt ist, der von außen her
in der Kapillardrossel (4) axial verschiebbar ist.
5· Drossel nach Anspruch 4, dadurch sekennzeiohnet, daß der Durohmesser des
Stiftes (13) kleiner 1st als der Innendurchmesser der Kapillardrossel (4).
6. Drossel nach Anspruoh 4, dadurch gekennzeichnet» daß der Stift (13) auf
wenigstens einer Seite seiner Oberfläche Abflachungen aufweist.
73132379ft« 70
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737313232U DE7313232U (de) | 1973-04-07 | 1973-04-07 | Hydraulische drossel |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19737313232U DE7313232U (de) | 1973-04-07 | 1973-04-07 | Hydraulische drossel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7313232U true DE7313232U (de) | 1973-06-28 |
Family
ID=6637921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737313232U Expired DE7313232U (de) | 1973-04-07 | 1973-04-07 | Hydraulische drossel |
Country Status (2)
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|---|---|
| DE (1) | DE7313232U (de) |
| IT (1) | IT1014075B (de) |
-
1973
- 1973-04-07 DE DE19737313232U patent/DE7313232U/de not_active Expired
-
1974
- 1974-04-05 IT IT6809074A patent/IT1014075B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1014075B (it) | 1977-04-20 |
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