DE7309130U - Palettenstulp - Google Patents
PalettenstulpInfo
- Publication number
- DE7309130U DE7309130U DE7309130U DE7309130DU DE7309130U DE 7309130 U DE7309130 U DE 7309130U DE 7309130 U DE7309130 U DE 7309130U DE 7309130D U DE7309130D U DE 7309130DU DE 7309130 U DE7309130 U DE 7309130U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- side walls
- pallet
- faceplate
- edge tabs
- lines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 241000985694 Polypodiopsida Species 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Cartons (AREA)
Description
Ob»r IngolMadt/O.
Anmelder: Klingele Papierwerke KG», 7067 örunbach
b. Stuttgart
Die Neuerung bezieht eich auf einen Palettenetulp, insbesondere aus Wellpappe, der nach Art eines Stulpdeckele,
also mit einer, einem einzigen Zuschnitt angehörenden Platte und vier Seitenwänden auegebildet ist, wobei sswei
einander gegenüberliegende Seitenwände an ihren Schmalseiten Randlappen aufweisen, die mit den anderen Seitenwänden in fester Verbindung stehen und daß ferner der
fertige Stülp durch Anordnung von Eillinien flach liegend versend- und stapelbar ist.
Die sogenannten Palettenstulps haben in der Glasindustrie weitgehend Eingang gefunden und sie sind insbesondere
Bankverbindung: Bo/eritche Hypotheken- und Wechselbank, Filiale Ingolstadt Konto Nr. 3492
73&ίΐ$θ
one ioou 7. μ
für eine automatische Abfüllung τοη leeren Piasehen
geeignete Wenn "besondere Bedingungen erfüllt sind, eignen sich diese Palettenetulps auoh für das automatische Abräumen der leeren Flaschen vor dem Abfttllvorgang. Ein besonderes Kriterium besteht allerdings
darin, daß man die räumlich dooh viel Platz beanspruohenden Palettenstulpe nicht ohne weiteres flachlie-
Igend versenden und stapeln kann. TTm dies zu ermöglichen
hat man schon vorgeschlagen, diejenigen Seitenwände des ■ Stulpe, an denen die Randlappen angelenkt sind, ganz
einfach nach innen zu drücken und dann auch die beiden anderen, mit den Randlappen flächig verbundenen Seltenwände umzuklappen· Damit bringt man zwar die PalettfrA-stulps in eine flache Form, jedoch geht dabei die Stabilität an denjenigen Seitenwänden verloren, die ge-( knickt werden. Außerdem ist das Einknieken reichlich
willkürlich, um den Stülp anschließend wieder vernünftig und zweckentsprechend aufstellen zu können. Um hier
Abhilfe zu schaffen, sind in den zu knickenden Seitenwänden bereits schräg verlaufende Rillinien vorgeschlagen worden, die zwar ein exaktes Zusammenklappen und
Wiederaufrichten gestatten, die aber nach wie vor für
I»
die Feetiiriteit eohMdliob ei»d-
ι "
Ein anderer bekannter Voreoblag Palettenstulps zusammenzuklappen, beeteht darin, daß man die Randlappen an
den Innenseiten zweier einander gegenüberliegender Seitenwände befestigt» und zwar in Nachbarbereich der &uf-' ] rechten Randkanten dee jeweiligen Stulpe. Auch hier
sind Eillinien in den Seitenwänden vorgesehen, so daß
das Zusammenklappen der Stulpe recht brauchbar vollzogen werden kann· Sin erheblicher "achteil besteht aber darin.
daß durch die vorgerillten Seltexnr&nde diese im an farn-
stellten Zustand das Bestrebet, h&.äen, nach innen zu federn, was insbesondere für ein automatisches Beftillen
sehr störend ist· Außerdem stellen die Rillinien eine Herabsetzung der Widerstandsfähigkeit nach außen darf,
(- ·, was wiederum auf Ablehnung stößt·
Demgegenüber bezweckt die Heuerung einen Palettenstulp,
der sich nicht nur bequem zu einem flachen und wenig Raum beanspruchenden Gebilde zusammenfalten und ebenso
einfach aufrichten läßt, sondern der auch eine ausreichende Seitenstabilität aufweist und dessen Seitenwände nach
| [ " ■ ■■ | - 4 - | nach | oben |
| im wesentlichen senkrecht | kein | erhöhter | |
| dem Aufrichten | dieser Forderungen sollen | ||
| stehen· Trotz | |||
Materialbedarf und keine sonstigen verteuernden Maßnahmen erforderlich sein.
Dieses Ziel wird nach der Neuerung dadurch erreicht, daß die Randlappen je eine von der äußeren Ecke zur
inneren Ecke verlaufende Außenrillinie aufweisen und die Randl&ppen die lappenfreien Seitenwände von außen
übergreifen und mit diesen nur über einen Teil ihrer Fläche verbunden sind· Da zunächst die Rillinien in die
Randlappen verlegt sind, ist keine der Seitenwände geschwächt, so daß die geforderte Seitens+.abilität auf
jeden Fall gegeben erscheint. Die außenliegenden Lappen haben außerdem noch den Vorteil, daß alle vier Seitenwände
innen vollkommen glatt sind una an keiner Stelle irgendwelche Teile vorstehen. Ein solcher Stülp läßt
sich spielend leicht flachdrücken und wieder aufrichten, gana abgesehen davon, daß alle Seitenwände senkrecht
stehen, so daß sich diese neue Bauart für die Automation des Abfüllens wesentlich besser eignet, als die bisher
bekannten Ausführungen, Von Vorteil ist es ferner, daß
trotz dieser Verbesserungen keinerlei Mehraufwand an Arbeit und auch kein größerer Materialbedarf anfällt.
Die soeben erwähnten Vorteile lassen sich noch dadurch vertiefen, wenn nach der Neuerung die Verbindung zwischen
den SeitenFänden und den Randlappen in den von den Stulpecken abgerückten Bereichen und dort nur auf Teile
der durch die Rillinien abgegrenzten Flächen beschränkt vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Pig. 1 eine Oberansicht auf einen Zuschnitt für den neuerungsgemäßen Palettenstulp;
Pig. 2 einen Teil des Zuschnittes teilweise gefaltet;
Pig. 3 den vollkommen gefalteten Zuschnitt und
Fig. 4 den nahezu vollkommen aufgerichteten Palettenstulp in Oberansicht und
Pig. 5
und 6 vergleichsweise Darstellungen einer älteren Bauart.
Wie sich aus Pig. 1 ergibt, besteht ein Zuschnitt 1 aus einer zentralen Platte 2, die über Eillinien 3,4
in Seitenwandfeider 5,6 übergeht. Die Seitenwandfeider
5 setzen sich über Eillinien 7 in Eandlappen 8 fort, die gegenüber den Feldern 6 durch Schlitze 9 getrennt
sind.
Von den äußeren Ecken 10 der Eandlappen 8 erstrecken
sich Eillinien 11 au den inneren Ecken 12, wobei die Eillinien 11 Außenrillinien darsvellen, also gegenüber
den oben liegenden Eillinien 3,4,7 unten vorgesehen sind.
Wenn nun aus dem Zuschnitt 1 das flach zusammengelegte Palettengebilde nach Pig· 3 gefertigt werden soll, werden zunächst die Seitenwände 6 und die Eandlappen 8
umgeschlagen. Dann werden die durch die Diagonalrilllinien 11 entathenden Dreieckfelder 14 auf die Drei-
eckfelder 15 geklappt· Nunmehr muß ein Klebstoff auf
die Felder 14- aufgebracht werden, der zweckmäßigerweise aber verhältnismäßig weit außen aufgetragen
wird. Eine Verklebung wird sich daher nur bei 16 ergeben, wenn die Seitenteile 5 mit den entsprechend
gefalteten Randlappen 8 nach innen geschlagen werden; alsdann ist das Erscheinungsbild nach Pig. 3 entstanden.
Will man das Gebilde nach Jig. 3 zu dem Stülp 13 aufrichten, ist es lediglich erforderlich, die Seitenwände 5*6 hochzustellen, wobei es selbstverständlich
ist, daß hier mit Gefühl gearbeitet werden mc8, um Knickstellen zu vermeiden. Auf jeden Fall ist durch
das nur teilweise Verbinden der Flächen 14- mit den Seitenwänden 6 so viel Elastizität im Vetband gegeben,
daß das Aufrichten etwa so verläuft, wie dies im oberen Teil der Fig. 4 veranschaulicht ist. Ganz aufgestellt
ergibt sich das Bild aus Fig. 4 unten. Dort erkennt man auch, daß alle Innenwände glatt sind.
I ·
in die Seitenwand 6 verlegt und den Randlappen 8 innen mit den Dreieckfeld 17 verleimt, ergi"bt sich,
weil die Seitenwand 6 gerillt ist, im aufgestellten Zustand des Stulps das Erscheinungsbild nach Fig· 6.
I Der Yorteil der Verlegung der Eillinien in die Sand-
\ läppen und deren Verbindung mit. den Außenseite.!? dar
§ Seitenteile 6 ist daher offensichtlich. Hier sei noch
i erwähnt, daß das Aufstellen besonders leicht voll-
{ ziehbai ist, wenn die Schlitze 9 verhältnismäßig breit
si sind, d.h. wenn die Seitenteile 6 eine Kleinigkeit
% kürzer als normal gehalten sind.
Claims (2)
- It··Schutzansprüche"U Palettenstulp, insbesondere aus Wellpappe, der nach Art eines Stulpdeckels, also mit einer, einem einzigen Zuschnitt angehörenden Platte und vier Seitenwänden ausgebildet ist, wobei zwei einander gegenüberliegende Seitenwände an ihren Schmalseiten Randlappen aufweisen, die mit den anderen Seitenwänden in fester Verbindung stehen und daß ferner der fertige Stülp durch Anordnung von Eillinien flach liegend versend- und stapelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Randlappen(8) je eine von der äußeren Ecke (11) zur inneren Ecke (12) verlaufende Außenrillinie (11) aufweisen und die Randlappen (8) die lappenfreien Seitenwände (6) von außen tibergreifen und mit diesen nur über einen Teil ihrer Fläche (vgl,16) verbunden sind.
- 2. Palettenstulp nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-- 10 -net, daß die Verbindung (YgI.16) zwischen den Seitenwänden (6) und den Randlappen (8) in den von den Stulpecken abgerückten Bereichen und dort nur auf Teile der durch die Eillinien (11) abgegrenzten Flächen (vgl.14) beschränkt, vorgesehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7309130U true DE7309130U (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=1290864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7309130U Expired DE7309130U (de) | Palettenstulp |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7309130U (de) |
-
0
- DE DE7309130U patent/DE7309130U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1287506B (de) | Deckelfaltschachtel | |
| DE69329438T2 (de) | Stapelbare Kartonschale | |
| DE9203114U1 (de) | Faltkiste | |
| DE7309130U (de) | Palettenstulp | |
| DE2902393C2 (de) | Zuschnitt für eine Steige und daraus hergestellte Steige | |
| DE2946057C2 (de) | ||
| DE2820298C2 (de) | Stapelfähige Aufrichteschachtel | |
| DE3625142C2 (de) | ||
| DE2148308A1 (de) | Trogform mit einer oder mehreren Zwischenwänden | |
| DE9110425U1 (de) | Palette aus Wellpappe | |
| EP0512291A2 (de) | Mehrweg-Faltkarton | |
| CH591369A5 (en) | Corner reinforced folded cardboard box - has end walls doubled over and inclined inwards to form stacking supports at corners (OE 15.6.77) | |
| DE29902192U1 (de) | Zuschnitt für einen Wellpappkarton mit Deckel und Wellpappkarton mit Deckel aus einem solchen Zuschnitt | |
| DE9313241U1 (de) | Korb für Obst, Gemüse u.dgl. | |
| AT274663B (de) | Zerlegbare Kiste | |
| AT403794B (de) | Zuschnitt für eine faltschachtel | |
| DE8806517U1 (de) | Stapelsteige mit säulenartigen Eckverstärkungen | |
| AT404119B (de) | Zuschnitt für eine faltschachtel | |
| DE9315939U1 (de) | Wiederverwertbarer Papierbecher | |
| DE7719798U1 (de) | Aufrichteschachtel | |
| DE2637128A1 (de) | Zuschnitt fuer eine rechteckige steige | |
| DE1143439B (de) | Rechtkant-Faltschachtel | |
| DE7908715U1 (de) | Faltschachtel | |
| DE8507839U1 (de) | Palettenbehälter aus Schwerwellpappe | |
| DE7731336U1 (de) | Schachtel |