DE730644C - Anordnung fuer als Gleichrichter oder als Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtungen - Google Patents

Anordnung fuer als Gleichrichter oder als Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtungen

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DE730644C
DE730644C DEA86972D DEA0086972D DE730644C DE 730644 C DE730644 C DE 730644C DE A86972 D DEA86972 D DE A86972D DE A0086972 D DEA0086972 D DE A0086972D DE 730644 C DE730644 C DE 730644C
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transformer
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DEA86972D
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English (en)
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Dr-Ing Bernhard Kalkner
Dr-Ing Otto Mohr
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AEG AG
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  • Anordnung für als Gleichrichter oder als Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtungen Zur Stromumformung größerer Leistungbei Gleichrichtern, Wechselrichtern oder aus solchen zusammengesetzten Stromrichtern sind Entladungsstrecken erförderlich, die durch ihre eindeutige Stromdurchlaßrichtung einen einwandfreien Betrieb, insbesondere Kommutierung von Phase zu Phase, sicherstellen. Bei den bekannten Schaltungen sind die Entladungsstrecken abwechselnd mit dem Gleichstromkreis leitend verbunden. Durch die Daten dieses Stromkreises sind daher die Strom- und spannungsmäßigen Anforderungen an die Entladungsstrecken unmittelbar bestimmt. Diese enge Bindung erschwert in manchen Fällen die Anwendung und bestimmt schließlich die Grenze der Ausführungsmöglichkeit. Ein Beispiel hierfür ist* die Erzeugung sehr hoch gespannten Gleichstromes. Hier sind z. B. bei einem Gleichrichter bisher üblicher Bauart die Entladungsstrecken auf der Sekundärseite des Haupttransformators angeordnet und müssen eine Sperrspannung aushalten, die mindestens gleich der Gleichspannung ist. Von der Sperrspannung, der die Entladungsstrecken gewachsen sind, hängt somit die erreichbare Gleichspannung ab.
  • Wie störend diese Eingrenzung in praktischen Fällen ist, ergibt sich daraus, daß eine Reihe von Hilfslösungen angegeben worden ist, wie die Reihenschaltung von Entladungsstrecken, die Reihenschaltung von Entladungsstrecke und synchron betätigtem mechanischem Schalter, die Reihenschaltung von vollständigen Einheiten von Gleichrichtern oder Wechselrichtern. Alle diese Vorschläge sind im Grunde nur eine Unterteilung des Hochspannungskreises, sie belassen die Entladungsstrecken im Hochspannungskreis und bringen keine grundsätzliche Befreiung %-on der obenerwähnten Bindung. Für die -praktische Ausführung ist außerdem eine Häufung der Störungsmöglichkeiten in dem schwer zugänglichen Hochspannungskreis von Nachteil.
  • Ferner ist es bekannt, eine Stromumformung mittels synchron betätigter, mechanisch wirkender Schalter durchzuführen. jedoch bereitet es erhebliche Schwierigkeiten, mittels derartiger sog. mechanischer Gleich- oder Wechselrichtergrößere Leistungen umzuformen. Schaltungs- und wirkungsmäßig sind die mechanischen Gleich- oder Wechselrichter mit den mit Entladungsstrecken arbeitenden Gleich-oder Wechselrichtern stark verwandt.
  • Die Erfindung gibt nun eine neue Möglichkeit, die Stromumformung bei als Gleich- oder Wechselrichter arbeitenden Umformungseinrichtungen, bei denen synchron betätigte, mechanisch wirkende Schalter die Umformung durchführen, zu bewirken. Erfindungsgemäß sind diese Schalter nach Art eines mechanischen Gleich- oder Wechselrichters auf der GleichstromseiteeinesTransformators (Haupttransformators) angeordnet, wo sie allein die Gleich- oder Wechselrichtung des Stromes vornehmen. Ferner liegen auf der Wechselstromseite in Reihe mit den Phasenwicklungen Schaltelemente mit gesteuerter Stromdurchlaßrichtung, die synchron mit den gleichstromseitigen Schaltern betrieben werden, um diese von der Kommutierung bzw. vom Schalten eines nennenswerten Stromes zu entlasten. Schließlich wird durch -zusätzlichen magnetischen Rückschluß des Transformators und/ oder durch Hilfsstromkreise die Wechselstrommagnetisierung des Transformators in einer Weise sichergestellt, daß die Belastbarkeit dieser Hilfspfade irn Vergleich zu den Hauptkreisen gering ist. _ Hierbei wird durch die geringe Belastbarkeit dieser für die richtige Magnetisierung des Transformators vorgesehenen Hilfspfade verhindert, daß diese Kreise über die Maguetisierung hinaus etwa einen nennenswerten Lastanteil übernehmen können. Als Schaltelemente mit gesteuerter Stromdurchlaßrichtung kommen zunächst ebenfalls synchron betätigte, mechanisch wirkende Schalter in Betracht. Vorteilhafter ist es jedoch, rein elektrisch wirkende Schaltelemente mit gesteuerter Stromdurchlaßrichtung, zu denen Trockengleichrichter und Entladungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung gehören, zu verwenden.
  • Bei Benutzung des Erfindungsgedankens in Verbindung mit Entladungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung ergibt sich im Gegensatz zu den eingangs behandelten bekannten Fällen der Vorteil, daß die unmittelbare Bindung der Entladungsstrecke an den Gleichstromkreis aufgehoben ist. Andererseits erfüllen die Entladungsstrecken aber nach wie ' vor die Aufgabe, das Schalten des eigentlichen Laststromes zu bewirken. Infolgedessen sind die auf der Gleichstromseite liegenden Schalter von dieser Aufgabe befreit.
  • Die Erfindung berücksichtigt die Tatsache, daß bei den bekannten mehrphasigen Gleichrichtern oder Wechselrichtern eine primäre j Phase des Haupttransformators nur dünn belastet ist, wenn die ihr zugeordnete sekundäre Phase durch die, angeschlossene Entladungsstrecke belastet wird. Sie führt somit nur innerhalb eines Teiles einer Wechselstrom-; periode den Laststrom, während sie in der übrigen Zeit leer läuft, d. h. nur für die Magnetisierung des zugeordneten Transformatorschenkels zu sorgen hat. Im Sinne der Erfindung erfolgt auf der Wechselstromseite eine Aufspaltung in einem Stromkreis, der nur die Aufgabe der Magnetisierung erfüllt und vorzugsweise ständig wirksam ist, und j in einen anderen, vorteilhaft an derselben Phasenspannung liegenden Stromkreis, der den Laststrom führt und über Schalter bzw. Entladungsstrecken angeschlossen ist, die nur in den Zeiten Strom führen, in denen die entsprechende, der Gleichstromseite zugeordnete Phasenwicklung belastet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. i der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Gleichrichterbetrieb angenommen. Die primären, in Stern geschalteten Phasenwicklungen i i bis 3 i sind an die Zuleitungen i bis 3 des Drehstromnetzes angeschlossen. In ! Reihe mit den Phasenwicklungen i i bis 31 liegen die Entladungsstrecken 12 bis 32, die im vorliegenden Falle ungesteuert sein können. Als Entladungsstrecken kommen vorzugsweise Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Betracht. Zur Sicherstellung der Magnetisierung des Haupttransformators sind die Drosseln 13 bis 33 vorgesehen, die wie die Entladungsstrecken 12 bis 32 an den Stern-_Die punkt Drosseln des Drehstromnetzes sind in Sparschaltung angeschlossen an sind. die Phasenwicklungen i i bis 31 angeschlossen und sind derart bemessen, daß die Phasenwicklungen i i -bis 31 ihre richtige Leerlaufspannung erhalten. Die Drosseln sind mit dem Haupttransformator magnetisch nicht ver-. kettet. Die auf der Gleichstromseite liegenden Phasenwicklungen 14 bis 34. sind mit synchron betätigten Schaltern 15 bis 35 nach Art eines mechanischen Gleichrichters zusammengeschaltet und speisen das durch einen Verbraucher 4. angedeutete Gleichstroinnetz, gegebenenfalls über eine Gleichstromdrossel 5.
  • Hinsichtlich der Wirkungsweise der Gleichrichteranlage gemäß Abb. i ergibt sich folgendes: Die Schalter 15 bis 35 werden genau wie bei einem mechanischen Gleichrichter betätigt, d. h. sie müssen, bei -Zugrundelegung einer dreiphasigen Gleichrichterschaltung, ermöglichen, daß die Phasenwicklungen 1q. bis 34 während je i2o° innerhalb einer Wechselstromperiode Strom führen. Im Spannungsschnittpunkt von u11 und u21 (vgl. auch Abb. 2 a) wird die Phasenwicklung 24 mit der Stromführung beginnen. In genau dem gleichen Zeitpunkt wird die Entladungsstrecke 22 ebenfalls mit der Stromführung. beginnen. Es folgt nunmehr ein Kommutierungsvorgang in der von Gleichrichtern bereits bekannten Weise, und zwar zwischen der bisher Strom führenden Entladungsstrecke 12 und der Entladungsstrecke 22. Sobald der Strom in der Entladungsstrecke 12 erloschen ist, ist auch die Phasenwicklung 1q. stromlos, und man kann nunmehr ohne Beanspruchung durch den Laststrom den Schalter 15 öffnen. Diese Vorgänge kann man an Hand der Abb.2 verfolgen. Die Phasenspannung u11 führt den Strom bis zum Zeitpunkt a allein. In diesem Augenblick soll der Schalter 25 die Folgephase 24 an das Gleichstromnetz legen. Die Phase 24 beteiligt sich nunmehr auch an der Stromführung (Strom i21). Es bilden sich sowohl primärseitig wie sekundärseitig Ausgleichströme, die dem Strom in der abzulösenden Phase entgegenwirken, ihn zu Null werden lassen und, wenn keine Sperrwirkung durch eine Entladungsstrecke vorhanden ist, ihn mit umgekehrtem Vorzeichen wieder ansteigen lassen. Ein derartiger, falscher Verlauf der Kommutierung kann nun auf der Gleichstromseite, auf der keine Entladungsstrecke vorhanden ist, nicht erfolgen, weil der primäre und sekundäre Kommutierungsvorgang voneinander abhängen. Auf der Primärseite erfolgt aber eine vollständig ordnungsmäßige Kömmutierung, denn die Entladungsstrecke z2 bringt den in der Entladungsstrecke 12 fließenden Strom zum Erlöschen und beendet damit den Kommutierungsvorgäng. Alsdann ist die Primärwicklung i i allein über die Vordrossel 13 an Spannung gelegt; sie ist also nicht in der Lage, einen nennenswerten Strom zu führen, selbst wenn sekundärseitig der Schalter 15 eingeschaltet ist. Bleibt beispielsweise der Schalter 15 über das Ende der Kommutierung (Zeitpunkt b) hinaus bis zum Zeitpunkt c eingeschaltet, so folgt der Spannungsverlauf an der Wicklung ii dem an der Wicklung2i, bis er im Zeitpunkt c wieder zu seiner Sinuswelle u11 zurückkehrt. Der Verlauf in der Zeit b . . . c ist durch die Drossel 13 ermöglicht, die auch die Stromstärke des Ausgleichstromes auf einem sehr geringen Wert hält. - Lediglich dieser Reststrom muß von dem Schalter 15 geschaltet werden. Ebenso wie bei der Abschaltung wird der Schalter dank der primärseitigen Entladungsstrecken von dem Schalten des Laststromes auch bei der Einschaltung befreit, wenn man dafür sorgt, daß die Kontaktgabe der sekundären Schalter (z. B. zur Zeit d in Abb. 2b) erfolgt, kurz bevor bei den Entladungsstrecken auf der Wechselstromseite die Kommutierung beginnt, die die Laststromübernahme zur Folge hat. Vorteilhaft wird daher die überlappung der Kontaktgabe auf der Sekundärseite länger gestaltet, als sie mit Rücksicht auf die primäre Stromumschaltung an sich erforderlich wäre. Die relative Lage und die Einstellung der sekundären Kontaktgabe kann durch Kontaktverschiebung der Schalter 15 bis 35 oder durch Verzögerung des Einsatzes der Entladungsstrecken 12 bis 32 z. B. mit Hilfe der Gittersteuerung erfolgen. Bei der Regelung der Gleichspannung empfiehlt es sich, mit der Verschiebung des Zündeinsatzes durch die Gittersteuerung der Entladungsstrecken gleichzeitig eine entsprechende Verschiebung der Kontaktgabe bei den Schaltern vorzunehmen, wie in Abb. 2 c ebenfalls angedeutet ist. Außerdem ist aus Abb. 2 a zu ersehen, daß die am Gefäß 12 liegende Sperrspannung u12 sehr klein ist, während der Schalter 15 praktisch die gesamte Sperrspannung u15 aufzunehmen hat.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ! sind also die. Entladungsstrecken von der Spannungsbeanspruchung auf der Hochspannungsseite befreit; nur die synchron betätigten Schalter werden auf Spannung beansprucht. Ati den Gefäßen auf der Primärseite tritt, auch wenn sie nicht arbeiten, nur eine fast beliebig klein zu haltende Spannungsbeanspruchung auf. Durch die Verlegung der Entladungsstrecken auf die Wechselstromseite hat man es in der Hand, mit Hilfe des Übersetzungsverhältnisses des Transformators ein Arbeitsgebiet zu wählen, das für die Entladungsstrecken besonders günstig ist. Bei den heute üblichen Entladungsstrecken für große Leistungen liegt dieses Gebiet bei sehr großen Strömen und bei Spannungen, die klein sind im Verhältnis zu den für die Hochspannungsübertragung in Frage kommenden Gleichspannungen. Jedoch ist der Erfindungsgedanke hierauf nicht beschränkt, sondern beispielsweise auch bei der Erzeugung sehr kleiner Gleichspannungen, weniger als ioo V, anwendbar, bei der Entladungsstrecken wegen des schlechten Wirkungsgrades bisher nicht angewendet wurden, nunmehr aber wegen der Verlegung der Entladungsstrecken in den Primärkreis höherer Spannung ein besserer Wirkungsgrad erzielbar ist.
  • Außer dem bereits beschriebenen @Ausführungsbeispiel kann man eine große Zahl von weiteren Ausführungsmöglichkeiten verwenden. Die einfache Sternschaltung gemäß Abb. z kann nian nur anwenden, wenn das Drehstromnetz nullpunktbelastbar ist. Die Schaltung hat dafür den Vorteil, daß nian mit einem einzigen inehranodigen Entladungsgefäß auskommt. Ferner kann bei ihr in die Nullpunktverbindung auf der Wechselstromseite eine Gleichstromdrossel eingefügt werden, die die sekundärseitige Gleichstromdrossel im wesentlichen ersetzen kann. Im allgemeinen wird man aber schon aus Gründen der Svmrnetrie zur Ausnutzung beider Halbwellen jeder Wechselstroniphase übergehen. Beispielsweise ist dies gemäß Abb. 3 möglich. Die Sekundärseite arbeitet bei diesem Ausführungsbeispiel als Graetzschaltung. Die Schalter 15 bis 3f, haben die Aufgabe, die einzelnen Phasen in der bekannten Reihenfolge mit der positiven und mit der negativ en Schiene des Gleichstromkreises -1 zu verbinden. Auf der Wechselstroniseite ist an Stelle der einfachen Entladungsstrecke jeweils ein Paar gegensinnig parallel geschalteter Entladungsstrecken 12i, 122 USW. getreten. Um die Ventilwirkung der Entladungsstrekken trotz dieser Schaltungsweise auzunutzen, ist es erforderlich. die Entladungsstrecken <furch Gittersteuerung immer nur in den "Zeiten freizugeben, in denen sie wirksam sein sollen; anderenfalls würde die Kornmutierung -gestört werden.
  • Der Erfindungsgedanke ist bisher nur in Verbindung niit Entladungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlaßr ichtung dargestellt worden, jedoch ist dies nicht entscheidend. Beispielsweise können je nach der verweh-Beten Stellung auch andere, rein elektrisch '; wirkende Schaltelemente mit - gesteuerter Stromdurchlaßrichtung, z. B. Trockengleichrichter, verwendet werden. Es- steht auch , nichts im Wege, genau Wie auf der Gleichstromseite auch auf der Wechselstroinseite synchron betätigte, mechanisch wirkende i Schalter zu verwenden. Beide Schaltergruppen sind dabei svncliron zu steuern. Wir- i kungsmäßig ergibt sich dabei kein Unterschied gegenüber der bereits beschriebenen Fig. 3 mit zwei gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken mit eindeutiger Strölndurchlaßrichtung.
  • An Stelle einer- Sternschaltung kann auch eine Dreieckschaltung- verwendet werden. Abh..Ia zeigt eine derartige Ausführung mit gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken. An Stelle dieser vollständigen Schaltung kann auch' die Dreieckschaltung mit nur drei Entladungsstrecken für eine Stromrichtung ausgerüstet werden, wenn die Sekundärseite gleichzeitig in die übliche Dreiphasensternschaltung geändert wird. Der KO n@nlutierungsvorgang spielt sich bei der Dreieckschaltung in etwas anderer Weise -ab als bei der Sternschaltung; w:ilirend bei der Sternschaltung die primären Ventile untereinander kommutieren können und lediglich der Ablauf dieser Kominutierung davon abhängt, oli auch auf der Sekundärseite der Schalter eingelegt ist, ist bei der Dreieckschaltung ini l'riln<irlireis allein keine eigentliche Koinrnutierung vorhanden. Es gibt hier nur eine sekundärseitige Korninutierung, die wegen des Amperewindungsgleichgewichtes naturgemäß auch den Stromübergang von den priiii-reii Phasen erzwin-t. Sie findet dann ihr i t' Ende, wenn die Stromrichtung sich umkehren würde und somit im primären Ventil die Sperrung eintritt.
  • In Fig..Ib ist schließlich noch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das sich voll Fig.3 dadurch unterscheidet, dal3 an Stelle von drei Paaren gegensinnig parallel gCschalteter Entladun-sstrecken ein mehranoliges F-ntladungagefäß ; mit ge neinsam:r Kathode verwendet wird. Ferner ist die Einfügung eines besonderen Zwischentransformators ( erforderlich. Außerdem müssen die Wicklungen i i bis 31 in die Teilwicklungen i i', z i" bis 31', ; i" zerlegt «erden. Infolge der veränderten Schaltung arbeitet jede Entladungsstrecke nicht mehr während i2o-, sondern nur während 6o''. Gleiches gilt auch für die auf der Gleichstromseite liegenden Schalter.
  • Die Anordnung ist auch nicht auf die primäre Phasenzahl oder eine bestimmte Frequenz- oder Kurvenform beschränkt. Mit Rücksicht auf den gleichstromseitigen Schalter ist es unter Umständen erwünscht. die I# requenz und die Kurvenform in dem Umformungskreis anders als bei technischem Wechselstrom zu wählen. Es kann dann, wie Abb. 5 beispielsweise zeigt, die Frequenz des dein Transformator mit den Wicklungen r i bis 31 und 1.4 bis 34 primär zugeführten -Wechselstromes mit Hilfe eines aus einem Transformator 6 und den Entladungsgefäßen i, 72 und 73 bestehenden Umrichters gegenüber der Frequenz des speisenden Netzes herabgesetzt werden. Die Ausgestaltung der Ulnrichterkreise wird besonders einfach, da der Unirichter jeder Phase nur Wirkleistung zti liefern braucht, während die Magnetisierungsleistung entsprechend der Erfindung gegebenenfalls durch eine besonders kleine Hilf:-niaschine 8 zugeführt wird, die den Transforinator über die nicht bezeichneten Vordrosselii genau so magnetisiert, wie wenn der Uniricliter auch noch die Blindleistung für die Magnetisie.rung lieferte. Da der Unirichter vom Blindstrom völlig entlastet ist, können seine Entladungsstrecken jetzt dieselbe Aufgabe übernehmen, die in den bisher besprochenen Ausführungsbeispielen den einzelnen Entladungsstrecken zukamen. Bei dein Umrichtender Abb.5--ist-angenommen, daß .es sich um einfache Trapezkurvenumrichter handelt. Diese Kurvenform. ist für die gleichstromseitigen Schalter besonders günstig, da lange Zeit keine größeren Spannungsunterschiede. zwischen der abzulösenden Phase und der Folgephase bestehen.
  • In Abb.6 ist dies aus dem gemeinsamen Verlauf der Kurven in dem Zeitabschnitt A ... B zu sehen. Um diesen Vorteil der Kurven für die Schalter voll auszunutzen, ist es aber erforderlich, die Kommutierüng nicht erst bei B vorzunehmen, sondern zwischen A und B, so daß der Schalter nach Beendigung der Kommutierung bereits trennen kann, ohne daß sofort eine größere Spannung zwischen den sich öffnenden Kontakten liegt. Dies kann durch . besondere Ausgestaltung der Trapezkurven erreicht werden, indem man den trapgzförmigen Spannungsblock derart abändert, daß er zu-Beginn in seiner Spannung etwas erhöht, gegen Ende etwas erniedrigt wird. Auf diese Weise entsteht in der Zeit A'... B' eine Überschneidung der Spannungskurven, derart,.daß die Folgephase den Strom übernimmt, ohne daß die abgelöste Phase rasch ein höheres Potential zwischen den Schaltern erhält. Diese Veränderung der Kurvenform ist beispielsweise durch Verwendung von Anzapfanoden oder durch Aussteuerung mit Hilfe von Steuergittern zu erreichen. Die in dem Beispiel der Abb. 6 vorgenommene Veränderung der Kurvenform sorgt für einen guten Stromübergang und für eine geringe Spannungsbeanspruchung an dem Schalter unmittelbar nach der Kommutierung.
  • Für Hochspannungsgleichrichter, die von Netzen mit normaler Frequenz (So Hz) gespeist werden; ist die Korriinutierung mit Hilfe von Spannungen höherer Frequenz vor allen Dingen deswegen von Bedeutung, weil sie die nach der Kommutieritng an der Entladungsstrecke oder dem Schalter auftretende Spannung (Sprungspannung) herabsetzt. Ihrer Anwendung stand aber bisher hinderlich im Wege, daß der Generator für höherfrequente Spannung auch für den Laststrom ausgelegt werden mußte, da er von diesem durchflossen wird. Außerdem war man bei der Wahl der , höheren Frequenz gezwungen, auf die Phasenzahl Rücksicht zu nehmen, Die durch die Erfindung angegebene Trennung von Laststrom und Magnetisierungskreis ermöglicht nun eine neue Art der -Einfügung der höherfrequenten Spannung zur Herabsetzung der an dem Schaltelement auftretenden Sprungspannung. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird diese höherfrequente Spannung-primärseitig eingefügt,.und zwar nicht in den die Last führenden Wicklungszweig, sondern in den für die Magnetisierung vorgesehenen Strompfad. In Abb. 7 ist ein Beispiel dafür angegeben, wie die höherfrequente, dem Hilfsgenerator 9 entnommene Spannung in Reihe mit den Drosseln 13 bis 33 eingefügt wird. Abb. S veranschaulicht die Wirkungsweise. Der Verlauf der Phasenspannung ist, solange die Phase den Strom führt, durch die höherfrequente Spannung gegenüber dem sinusförmigen Verlauf u1, nicht nennenswert verändert. Sobald aber einer der Schalter 15 bis 35 den Kontakt aufhebt, wird die eingefügte Spannung wirksam, und zwar sowohl an dem wechselstromseitigen Schalter als auch an denn gleichstromseitigen Schalter. Durch die Wahl der Phasenlage und der Amplitude der höherfrequenten Spannung läßt sich der an dem Schalter entstehende Spannungssprung herabsetzen, und zwar, wie Abb. ä zeigt, von dem Betrag x auf den Betrag y. Zweckmäßig wird die Phasenlage der Spannung zig so gelegt, daß sie zum Zeitpunkt a durch Null geht; damit in diesem Augenblick die Verhältnisse gegenüber dem Normalbetrieb nicht geändert sind. Bei Verschiebung der Zündzeitpunkte des Gleichrichters im nacheilenden Sinne wird die Zusatzspannung zweckmäßig in ihrer - Phasenlage mitverschoben und gegebenenfalls in ihrer Amplitude geregelt. Da die Einfügung der Zusatzspannung jetzt im Magnetisierungspfad erfolgt, ist der Hilfsgenerator 9 für wesentlich geringere Typenleistung als bei den bisher vorgeschlagenen Lösungen auszulegen. Die Einfügung der Zusatzspannung zig hat zur Folge, daß nur die gleichstromseitigen Schalter 15 bis 35 hinsichtlich ihrer Sprungspannung entlastet werden; gleichzeitig wird durch diese Maßnahme auch die Größe des vom Schalter zu bewältigenden Reststromes herabgesetzt.
  • Es wird bemerkt, daß die oben beschriebene Einfügung einer höherfrequenten Spannung auf die wechselstromseitigen Schaltelemente keinen Einfluß hat. Will man eine Entlastung -dieser Schaltelemente erreichen, so können z. B. in Reihe mit den dort vorhandenen Entladungsstrecken synchron betätigte Schalter (Synchrontrenner, wie sie bereits bei Hochspannung bekanntgeworden sind) eingefügt werden. Man kann .jedoch auch sowohl die wechselstromseitigen wie die gleichstromseitigen Schaltelemente entlasten, indem man in die Hauptstromkreise Zusatzspannungen höherer Frequenz einfügt; die Anordnung hat aber, wie bereits weiter oben bemerkt, den Nachteil, daß der Hilfsgenerator für den vollen Laststrom auszulegen ist.
  • Beim Schließen der gleichstromseitigen Schalter ist zunächst nur ein Spannungsüberschlag an den Schalterkontakten zu erwarten. Beim Öffnen der gleichstromseitigen Schalter kann man noch gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wie folgt verfahren: Die Magnetisierung der einzelnen Transformator-.phasen mit Hilfe der Hilfswicklungen wird gegenüber der bei Belastung der Hauptwicklungen des Transformators vorhandenen Solllage absichtlich mit einer nacheilenden Phasenlage vorgenommen. Dies kann leicht dadurch erfolgen, daß diese Phasenschiebung lediglich im Magnetisierungspfad vorgenommen wird; hierfür sind auch nur geringe zusätzliche Mittel für kleine Leistungen erforderlich. In Abb. g ist die Wirkungsweise dieser Einrichtung zur Vermeidung einer Sprungspannung veranschaulicht. Beim Offnen des Schalters nach Ablauf der Kommutierung ini Punkt c tritt nun nicht mehr die Sprungspannung x auf, sondern es verläuft jetzt die Spannung auch im lä!stlosen Zustand in -der neuen Phasenlage L%", und es entsteht keine oder eine -gering zu haltende Sprungspannung im Augenblick c. Wird diese Methode bei der einfachen Schaltung (Abb. i) angewendet, so ruft sie eine Gleichstrommagnetisie.rung im Haupttransformator hervor. Man ist aber ohne weiteres in der Lage, durch Anordnung einer zusätzlichen Gleichstromwicklung, die über Vorwiderstände gespeist wird, diesen Fluß zu kompensieren. Bei der Ausnutzung beider Halbwellen ist diese Gleichflußmagnetisierung nicht zu erwarten und die Kompensation daher auch nicht erforderlich. Die Flußv erhältnisse werden nur unwesentlich gegenüber einem Normalbetrieb geändert.
  • Die Magnetisierung des Transformators kann auf verschiedene Art durchgeführt werden, um die Durchführung des Erfindungsgedankens sicherzustellen. Es kann, wie dies schon bei Abb. 5, erwähnt ist, ein besonderer Generator mit vorgeschalteten Drosseln aufgestellt werden, der mit dein Primärnetz synchron laufen muß. Die Kurvenform der Spannung dieses Generators kann absichtlich von der Kurvenform der primären Wechselspan-. nung abweichend estaltet sein, beispielsweise um außerdem die' Herabsetzung der Sprungspannung durch "Zusatzspannungen zu erreichen. Bei dein Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i ist eine besonders zweckmäßige Sparschaltung angegeben, bei der die Drosseln vorteilhaft an eine Anzapfung, etwa den Mittelpunkt der primären Transformatorwick-Jung, angeschlossen sind. Der Sternpunkt, den die Drosseln 13 bis 33 in Abb. i und 3 bilden, kann, wie in Abb. 3 dargestellt, keine Beziehung zum Wechselstromnetz haben oder, wie in Abb. i, mit dem Nulleiber des Netzes i bis 3 verbunden sein.
  • Die beschriebenen Magnetisierungsschaltnngen .mit Hilfe von vorgeschalteten Drosseln stellen aber nur Ausführungsbeispiele dar; wesentlich ist für alle -Ausbildungen des Magnetisierungskreises bei dem Verfahren entsprechend der Erfindung nur, daß der Magnetisierungsstromkreis nicht in der Lage ist, den Laststrom ganz oder zu einem großen Teil zu übernehmen, sondern daß seine Stromlieferung gegenüber den Hauptstromkreisen begrenzt ist. Diese Begrenzung wird am zweckmäßigsten durch Drosseln vorgenommen, sie kann aber auch durch Widerstände beliebiger Art oder entsprechend ausgelegte Spannungsquellen oder Transformatoren mit größerer Streuung erfolgen.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung stellt an die Ausbildung des magnetischen Kreises des Transformators und der Drosseln Anforderungen, die den verschiedenen Betriebsarten angepaßt sein müssen. Werden durch gegensinnig parallel geschaltete Entladungsstrecken die beiden Halbwellen je Phase ausgenutzt, so ist eine vollständig ordnungsmäßige Magnetisierung des Transformators 11 bis 31, 14. bis 3.4 dann vorhanden, wenn es sich um einen Kerntransformator, also einen solchen ohne freien magnetischen Rücksehluß handelt. Wie Abb. io erkennen läßt, sind bei einer Dreiphasenschaltung immer zwei Phasen im Betrieb, die wegen der Sternschaltung der Flüsse zwangsweise auch die richtige Magnetisierung des Schenkels der dritten Phase vornehmen. Diese wird also richtig magnetisiert, ohne daß in einer Wicklung auf dem ihr zugehörigen Kern Strom fließt. Die Verkettung der dritten Phase ist aber bei Kerntransformatoren in der Regel so eng, daß nicht nur die Magnetisierung für diese Phase geliefert wird, sondern daß diese Phase auch sekundär belastbar ist, wenn ihre Primärwicklung keinen Strom führt. Dann müßte aber der gleichstromseitige Schalter den vollen Laststrom schalten. Um den Erfindungsgedanken auch bei der Graetzschaltung sicher durchführen zu können, ist es demnach zweckmäßig, die Kerntransformatoren durch Anordnung zusätzlicher Schenkel mit einem freien magnetischen Rückschluß zu versehen. Die Magnetisierung kann dann Phase für Phase in der oben beschriebenen Weise (vgl. Abb. i usw.) vorgenommen werden. Es kann aber auch auf die eigentlichen Magnetisierungswicklungen und die Widerstände 13 bis 33 verzichtet werden, wenn man einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens entsprechend die Hauptwicklungen gleichzeitig zur Magnetisierung heranzieht, jedoch den Zwang der Verkettung der drei Flüsse durch besonderen magnetischen Rückschluß teilweise aufhebt, wobei durch Bemessung oder Vorbelastung der Rückschluß in seinem magnetischen Widerstand geändert wird. Dabei schließt sich der Fluß jeweils vorzugsweise durch die Schenkel der leerlaufenden Phasen; er ist jedoch in der Lage, bei etwaiger Belastung der leerlaufenden Phase in die Rückschlußschenkel auszudeichen. Dieser Fall ist in Abb. i i dargestellt.
  • Der Erfindungsgedanke ist weder auf die Verwendung einer bestimmten Art von Entladungsstrecken noch auf eine bestimmte Ausbildung der gleichstromseitigen Schalter angewiesen. Die Schaltelemente können beispielsweise als Trockengleichrichter, Elektrolytgleichrichter, Glühkathodenröhren oder Quecksilberdampfgleichrichter ausgeführt werden. .Als gleichstromseitige Schalter können synchron umlaufende Kontakte Anwendung finden, wie sie in Abb. i angenommen sind. Es können aber auch hin und her gehende Kontakte nach Art eines Kolben- oder Pleuelstangenantriebes, wie sie in Abb.3 schematisch angegeben sind, verwendet werden; ferner kann der Kontaktapparat als Pendel ausgebildet werden, wie dies Abb.5 zeigt, Des weiteren kann zur Kontaktgabe ein Flüssigkeitsschalter oder ein mit Flüssigkeitsstrahl arbeitender Schalter vorgesehen sein. Außerdem können zur Verbesserung des Schaltens und zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit der Schalter bekannte Mittel, wie magnetische Blasung oder Druckgasblasung, Verwendung finden und die gesamte Schalterappana.tur oder Teile davon unter Druckgas oder unter die Isolierfestigkeit erhöhende Flüssigkeiten gesetzt werden. Schließlich können andere mechanische Schaltmittel verwendet werden, beispielsweise Vakuumschalter, die über eine Nockenwelle betätigt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für als Gleichrichter oder alsWechselrichter arbeitende Umformungseinrichtungen, bei denen synchron betätigte, mechanisch wirkende Schalter die Umformung durchführen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schalter nach Art eines mechanischen Gleich- oder Wechselrichters auf der Gleichstromseite eines Transformators (Haupttransformators) angeordnet sind, wo sie allein die Gleich- oder Wechselrichtung des Stromes vornehmen, daß auf der Wechselstromseite in Reihe mit den Phasenwicklungen Schaltelemente mit gesteuerter Stromdurchlaßrichtung liegen, die synchron mit den gleichstromseitigen Schaltern betrieben werden, um die Schalter auf der Gleichstromseite von der Kommutierung bzw. vom Schalten eines nennenswerten Stromes zu entlasten, und daß durch zusätzlichen magnetischen Rückschluß des Transformators und/oder durch Hilfsstromkreise die Wechselstrommagnetisierung des Transformators in einer Weise sichergestellt wird, daß die Belastbarkeit der gleichstromseitigen Hauptwicklung, die . durch diese Hilfspfade gegeben ist, im Vergleich zu der Belastbarkeit, die durch die wechselstromseitigen Hauptkreise gegeben ist, gering bleibt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselstromseitigen Schaltelemente, deren Einschaltung periodisch wiederkehrend vorgenommen wird, derart ausgebildet sind; daß ihre Abschaltung dann erfolgt, wenn der Strom in der zugeordneten Wicklung den Nullwert nahezu oder vollständig erreicht hat.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltelemente für die Ein- und Ausschaltung auf der Wechselstromseite je zwei gegensinnig parallel geschaltete Schaltelemente mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung, z. B. dampf- oder gasgefüllte Entladungsstrecken mit eindeutiger bzw. gesteuerter Stromdurchlaßrichtung, gegebenenfalls dampf- oder gasgefüllte Entladungsstrekken oder Trockengleichrichter in. Reihenschaltung mit mechanischen, periodisch , betätigten Schaltern dienen. q.. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselstromseitigen Phasenspannungen in Stern geschaltet sind, der Sternpunkt gegebenenfalls unter Einschaltung einer Drossel mit dem Nullpunkt des Netzes verbunden ist und jeder Phasenspannung nur ein Schaltelement mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung zugeordnet ist (Abb. i). 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines gemeinsamen Kathodenpotentials der wirkungsmäßig gegensinnig parallel geschalteten Entladungsstrecken ein Zwischentrans.förmator vorgesehen ist (Abb. 4b). 6. Anordnung nach Anspruch 3 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stelle von einzelnen Entladungsstrekken mehrere Gruppen von Entladungsstrecken treten, die außerdem die Funktion haben, eine Frequenztransformation . im Sinne einer Herabsetzung der Frequenz zu bewirken (Abb. 5). 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe von Entladungsstrecken eine annähernd trapezförmige Kurvenform bereitstellt, wobei gegebenenfalls durch entsprechende Abstufung einzelner Phasenspannungen die Kommutierung erleichtert wird (Abb.6). - B. Anordnung nach- Anspruch 7-,-dadurch gekennzeichnet, daß entweder Anzapfungen an den--Speisespannungswicklungen für die Entladungsstrecken-oder eine entsprechend - ausgebildete - Gittersteuereinrichtung :zwecks Abstufung der einzelnen trapezförrnigen - -Spannungen vorgesehen sind.-g. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden-, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung vorgesehen ist, - die zur Verkleinerung der an den Schaltelementen nach Beendigung-der Kontaktgabe wieder--kehrenden Spannung in die wechelstromseitigen Hauptstromkreise Spannungen höherer Frequenz einfügt. _ io. Anordnung nach Anspruch i oder den folgendem -dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung vorgesehen ist, die zur Verkleinerung der an den gleichstromseitigen Schaltern nach Beendigung- der Kontaktwiedergabe wiederkehrenden Spannung in die für die Magnetisierung vorgesehenen Strompf ade-Spannungen höherer Frequenz einfügt (Abb.7 und-8). i i. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, -dadurch gekennzeichnet daß eine Anordnung vorgesehen ist, die zur Verkleinerung der an den gleichstromseitigen Schaltern wiederkehrenden Spannung -die Phasenlage der die Magnetisie rung bewirkenden Spannungen der Grundfrequenz insbesondere im nacheilenden t Sinne verschiebt -(Abb. 9). 12. Anordnung nach Anspruch g und i o, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die die Phasenlage-der-Spannungen höherer Frequenz bei entsprechender Veränderung der Ein- und Aüsschaltaugenblicke der Schalter bzw. ' Schaltelemente im gleichen Sinne abändern. 13. Verfahren zum Betrieb- einer Anordnung ordnung nach Anspruch i und den folgen den, dadurch gekennzeichnet, daß. zur Sicherstellung der ordnungsmäßigen Kom mutierung die synchron betätigten Schalter i der Gleichstromseite kurz vor dein Einschaltaugenblick der Schaltelemente auf der Wechselstrornseite eingeschaltet und erst nach dem Übergang des Stromes aaf 1 die ablösende Phase -wieder ausgeschaltet werden. . _. _ id. Verfahren nach- Anspruch 13, da-- durch - gekennzeichnet, - daß bei Veränderung der Einschalt- und.Ausschaltaugenblicke der wechselstromseitigen Schalt-- elemente. die Ein- und Ausschaltaugenblicke der mechanischen Schalter auf der - Gleichstromseite- iin gleichen Sinne geän-. - dert-werden. - 15. Anordnung nach Anspruch j oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Generator für die Magnetisierung. des Transformators vorgesehen ist, der gegebenenfalls über vorgeschaltete Scheinwiderstände an den Transformator angeschlossen ist {.9bh. 5). 16. -Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,. daß zur Verkleinerung der - Sprungspannung und/oder zur - Zierbesserung der hommutierung die Kurvenform der von dem Hilfsgenerator gelieferten Spannung von der Sinusforin abweicht. -17. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, däß die Magnetisierung des Haupttransformators unter Verwendung von Hilfsstrompfaden, die auch dann-wirksam sind, wenn die Schaltelemente der zugeordneten Wickt@ungen- stromlos sind, mit Hilfe der wechselstromseitigen Netzspannungen erzielt wird, @vobei_ die Belastbarkeit dieser 1-lilfsstromkreise im. Vergleich zu den Hauptstromkreisen- durch Vorschaltung Yon Scheinwiderständen, vorzugsweise Drosseln, begrenzt ist. i,9. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch - gekennzeichnet, daß die Scheinwiderstände einen gemeinsamen Sternpunkt besitzen und in Sparschaltung an Anzapfungeti der wechselstromseitigen -"1'_ratisformatorwicklungen angeschlossen sind. icg. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, d.aß die Hauptwicklungen des Transformators selbst die Magnetisierung hervorbringen, wobei derVerkettungszwang durch einen besonderen magnetischen Rückschluß teilweise aufgehoben ist und der Rückschluß durch Bemessung oder Vorbelastung in seinem magnetischen Widerstand gesteuert wird' (Abb. i i).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931610C (de) * 1951-02-23 1955-08-11 Siemens Ag Anordnung zum Schalten oder Regeln von Drehstromverbrauchern mit Hilfe von Gasentladungsstrecken

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